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28 Tage lang

Roman. Ausgezeichnet mit dem Buxtehuder Bullen 2014

(7)
28 Tage ...
... um ein ganzes Leben zu leben, um die wahre Liebe zu finden, um eine Legende zu werden.
Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. 28 Tage lang.
28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt.
28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört.
28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben.
28 Tage, um eine Legende zu werden.
Rezension
Safier erzählt eine große, packende Geschichte von tragischer Wucht, die ihre Leser nicht verfehlen wird.
Portrait

David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane "Mieses Karma", "Jesus liebt mich", "Plötzlich Shakespeare", "Happy Family", "Muh", "28 Tage lang" und "Mieses Karma hoch 2" erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 28.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26663-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 190/123/30 mm
Gewicht 364
Auflage 2
Verkaufsrang 10.130
Buch (Taschenbuch)
10,30
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„Eine sehr bewegende Geschichte!“

Sylvia Bachmayer, Thalia-Buchhandlung Wien

David Safier ist bekannt für seine leichten und unterhaltenden Romane, aber diese Geschichte ist ganz und gar anders.

Mira, eine 16-jährige Jüdin, lebt während des 2. Weltkrieges mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einem Warschauer Ghetto. Um ihre Familie zu ernähren, beginnt sie zu schmuggeln. Bei einem Beutezug trifft sie
David Safier ist bekannt für seine leichten und unterhaltenden Romane, aber diese Geschichte ist ganz und gar anders.

Mira, eine 16-jährige Jüdin, lebt während des 2. Weltkrieges mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einem Warschauer Ghetto. Um ihre Familie zu ernähren, beginnt sie zu schmuggeln. Bei einem Beutezug trifft sie auf einen mysteriösen Jungen, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Danach ist alles anders, der halbwegs normale Frieden ist zu Ende. Offiziell sollen nur einige Ghettobewohner umgesiedelt werden, aber in Wahrheit sollen alle deportiert werden. Als Mira ihren unbekannten Retter wieder trifft, soll sie sich entscheiden, entweder nichts tun und sich abtransportieren lassen oder kämpfen. Nach einem weiteren Schicksalsschlag in ihrem Leben wird sie Mitglied des Widerstands, um gegen die SS zu kämpfen. Dieser Kampf verändert einiges und er dauert länger als anfangs gedacht, nämlich 28. Tage lang.

Safier hat, trotz des ergreifenden Themas, nichts beschönigt oder ausgelassen.
Ein Stück Geschichte bildhaft in einem gefühlvollen und spannenden Roman verpackt.
Unbedingt lesen!

„Das Grauen in bildhafter Sprache“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Lentia

Mira lebt im Warschauer Ghetto und damit ihre kleine Familie nicht verhungert, schmuggelt sie regelmäßig Lebensmittel rein. Eine Aufgabe, die für die junge Jüdin sehr gefährlich ist, denn würde sie beim Schmuggeln erwischt, würde ein schneller Tod noch das gnädigere sein, was ihr sonst blühen würde. Als sie erfährt, dass die ganze Bevölkerung Mira lebt im Warschauer Ghetto und damit ihre kleine Familie nicht verhungert, schmuggelt sie regelmäßig Lebensmittel rein. Eine Aufgabe, die für die junge Jüdin sehr gefährlich ist, denn würde sie beim Schmuggeln erwischt, würde ein schneller Tod noch das gnädigere sein, was ihr sonst blühen würde. Als sie erfährt, dass die ganze Bevölkerung innerhalb des Ghettos umgebracht werden soll, schließt sie sich dem Widerstand an. Und länger als erhofft kann er der SS trotzen…

David Safier hat ein ganz bestimmtes Metier innerhalb der Schreibkunst inne: Er versteht es sehr gut, humoristische Literatur, gespickt mit allerlei Fantasie, zu kreieren. Viele Stunden der Heiterkeit verdanke ich seinem Können. Sein Talent liegt eindeutig darin, dass er über einen unglaublichen Wortwitz, der oft von Sarkasmus trieft, und eine sehr bildhafte Erzählweise verfügt. Letzteres macht auch sein neuestes Werk zu einer, wie soll ich sagen, ganz emotional bewegten und bildhaften Geschichte, die mir unter die Haut ging. Mira ist vielleicht eine erfundene Protagonistin, allerdings sind nicht alle Charaktere in „28 Tage lang“ erfunden. Am liebsten möchte man vor diesem Grauen, das in einer so plastischen Sprache erzählt wird, die Augen verschließen. Am liebsten möchte man meinen, dass waren keine Menschen, die anderen Menschen so viel Gewalt angetan haben. Schlussendlich wird sich dieser Roman in eine Reihe von Büchern eingliedern, die gegen das Vergessen und gegen den Rassismus ankämpfen werden. Die Jugendbuchausgabe unterscheidet sich von der Erwachsenenausgabe nur durch den Umschlag. Ansonsten ist der Inhalt identisch.

„Safier, einmal ganz anders!!!“

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

ein tragisches, geschichtliches Thema wird hier fesselnd, gekonnt und spannend erzählt. Der Autor läßt die Vergangenheit von seiner Protogonistin Mira mit Spannung und Charisma über die Judenverfolgung in Warschau erzählen. Sehr gelungen, empfehlenswert! ein tragisches, geschichtliches Thema wird hier fesselnd, gekonnt und spannend erzählt. Der Autor läßt die Vergangenheit von seiner Protogonistin Mira mit Spannung und Charisma über die Judenverfolgung in Warschau erzählen. Sehr gelungen, empfehlenswert!

„Ein sehr spannendes Buch“

Nicole Wolfsteiner, Thalia-Buchhandlung Grieskirchen

Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen Namens Mila im Warschauer Getto. Mila schmuggelt Ware von der Polnischen Seite in das Getto wo die Juden leben mussten. Sie riskiert dafür Tag für Tag ihr Leben. Doch dann kamen die Soldaten von Deutschland die die Juden auslöschen möchten.
Ein sehr spannendes und nervenaufreibendes Buch,
Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen Namens Mila im Warschauer Getto. Mila schmuggelt Ware von der Polnischen Seite in das Getto wo die Juden leben mussten. Sie riskiert dafür Tag für Tag ihr Leben. Doch dann kamen die Soldaten von Deutschland die die Juden auslöschen möchten.
Ein sehr spannendes und nervenaufreibendes Buch, in dem Safier beweist das er nicht nur lustige Bücher schreiben kann

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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28 Tage lang
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2015

Ein Buch von David Safier ohne gelbes Cover? Und was für eins!! Warschauer Ghetto: Ein tapferes Mädchen schmuggelt Essen für die Familie, schließt sich dann dem Widerstand an und ist am Ende auch bereit zu töten. Miras Geschichte hat mich sehr bewegt!

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Was für ein Mensch willst du sein?
von Zessi79 am 03.11.2016

Inhaltsangabe: 28 Tage um ein ganzes Leben zu leben, um die wahre Liebe zu finden, um eine Legende zu werden. Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der... Inhaltsangabe: 28 Tage um ein ganzes Leben zu leben, um die wahre Liebe zu finden, um eine Legende zu werden. Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. 28 Tage lang. 28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt. 28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört. 28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben. 28 Tage, um eine Legende zu werden. Meinung: Der Schreibstil hat mir super gut gefallen, locker und der Stimmung angepasst. Man war sofort im Buch drin und kam sich sofort vor, als wäre man mitten im Ghetto und würde das alles selbst erleben und erfahren. Teilweise musste ich das Buch zur Seite legen, weil ich es so furchtbar fand. Andererseits konnte ich das Buch fast nicht aus der Hand legen, weil es sehr spannend war und ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter ging. Mira fand ich von Anfang an sympathisch. Sie ist eine unheimlich starke Persönlichkeit und denkt eher an andere als an sich selbst. Daher schmuggelt sich zu Beginn auch, um Essen für Ihre Mutter und ihre Schwester zu organisieren. Der Vater ist tot und der Bruder bei der Judenpolizei, daher muss sie sich selbst um das Essen kümmern. Später als sich Mara dem Widerstand anschließt, tut sie das für die Zukunft aller Juden. Mira aber auch die anderen Protagonisten waren gut beschrieben, man konnte sie sich bildlich vorstellen. Im Buch gab es auch einige Situationen, wo ich mir erst gedacht habe, so hätte ich nicht entschieden, bei längerem überlegen kam ich aber zu dem Entschluss, dass ich an Mira's Stelle in ihrer Situation evtl. genau gleich gehandelt hätte. Hier passt die eigentliche Hauptfrage des Buches sehr gut: "Was für ein Mensch willst du sein?" Nach Beendigung des Buches hat mich diese Frage noch lange beschäftigt… Was mir nicht so gefallen hat, war das Ende, da dies wirklich sehr abrupt kam. Ich hätte gerne noch gewusst, was nach den 28 Tagen passiert ist. Fazit: Tolles Buch über eine erschütternde Zeit. War beim Lesen mitten im Warschauer Ghetto. Kann das Buch absolut empfehlen.

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28 Tage Lang
von Coco94 aus Wien am 17.09.2016

"Welcher Mensch willst du sein?".. Eine Frage die sich jeder von uns einmal im Leben vermutlich stellen wird. Ein kurzweiliger Roman, welcher uns das Leben im Warschauer Ghetto näher bringt. Wirklich Top!

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Schwer verdaulicher Lesestoff
von Janine2610 am 13.04.2016

»Was für ein Mensch willst du sein?« - Diese Frage taucht hier immer wieder auf die eine oder andere Weise - entweder direkt, oder in Form von Entscheidungen der Protagonisten - auf. Die Frage, was du alles dafür tun würdest, um zu überleben, zieht sich durch das gesamte Buch.... »Was für ein Mensch willst du sein?« - Diese Frage taucht hier immer wieder auf die eine oder andere Weise - entweder direkt, oder in Form von Entscheidungen der Protagonisten - auf. Die Frage, was du alles dafür tun würdest, um zu überleben, zieht sich durch das gesamte Buch. Und die Antworten darauf sind nicht immer leicht zu verkraften - weder für den Leser, noch für die Protagonisten selbst. ~ Ich konnte es immer noch nicht glauben. In einer Welt, in der jeder nur an sich dachte, hatte jemand alles für mich aufs Spiel gesetzt. ~ (S. 22) »28 Tage lang« war nun mein zweites Buch, in dem der Holocaust thematisiert wurde. Und wie auch schon bei »Bis ans Ende der Geschichte« von Jodi Picoult wurde ich auch hier in David Safiers (allererstem ernsten) Roman einfach nur überwältigt - emotional gesehen. Die sinnlosen Gräueltaten, die Verbrechen und unzähligen Morde an den Juden im Warschauer Ghetto ... all das lesen zu müssen, ist schon echt harter Tobak. Oft musste ich schlucken und dann wieder tief Luftholen nachdem ich ein Kapitel beendet hatte. Gleichzeitig wurde ich von der Geschichte enorm gefesselt und mitgerissen, sodass ich am liebsten alles in einem Rutsch gelesen hätte. ~ Hannah wäre lieber unsichtbar gewesen als stark. Der Unsichtbare überlebte im Ghetto eher als der Starke. ~ (S. 50) Dies ist eine Geschichte, deren Charaktere zwar fiktiv sind, die Handlung so aber tatsächlich stattgefunden hat. Das hat dem Autor ermöglicht, den Protagonisten eigene Emotionen und Gedanken zu geben. Wären seine Charaktere echte gewesen, hätte er nicht so frei schreiben können. Ich persönlich finde, dass Safier hier ein wirklich grandioses Buch gelungen ist! - Ein Buch, in dem er uns einen kleinen Teil dieser fürchterlichen Menschheitsgeschichte durch die Augen von Mira, einer Jugendlichen, die mit allen Mitteln um ihr Leben und das ihrer Schwester Hannah kämpft, sehen und auch miterleben lässt. Das ist tragisch und unglaublich erschütternd, aber es gibt glücklicherweise auch immer wieder Momente, in denen die Hoffnung Mira am Laufen hält. ~ Außer Leuten wie Amos glaubte niemand an die Vernichtung. Weil es einfacher zu ertragen war, nicht an sie zu glauben? Oder weil die in Wahrheit nur ein Hirngespinst war? Menschen in Lastwagen sperren und sie mit Abgasen zu ersticken ... so krank konnten doch nicht mal die Deutschen sein. ~ (S. 128) Eine Geschichte voller Angst, Furcht, Hass und Erschöpfung, aber auch voller Hoffnung, Fürsorge und Liebe. Alles kann einem Menschen dann doch nicht genommen werden, selbst in noch so aussichtslosen Situationen. Und das zeigt sich in diesem Buch zwischen den Zeilen immer wieder. Ein Buch, das während dem Lesen und nach dem Beenden sehr nachdenklich stimmt und mir wieder aufs Neue bewusst gemacht hat, dass Freiheit in unserer Welt nicht immer selbstverständlich ist und theoretisch jederzeit vorbei sein kann.

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28 Tage lang
von NiWa aus Euratsfeld am 24.04.2016

Warschau 1943. Die Juden wurden von den Nazis im Ghetto zusammengedrängt und allmählich lüften sich die Reihen, weil die ?Umsiedelung? begonnen hat. Mira lebt mit ihrer Familie im Ghetto und schließt sich dem Widerstand gegen die SS an. Und sie trotzen der Besatzung länger als sie es selbst je... Warschau 1943. Die Juden wurden von den Nazis im Ghetto zusammengedrängt und allmählich lüften sich die Reihen, weil die ?Umsiedelung? begonnen hat. Mira lebt mit ihrer Familie im Ghetto und schließt sich dem Widerstand gegen die SS an. Und sie trotzen der Besatzung länger als sie es selbst je vermutet hat: 28 Tage lang. David Safier erzählt die sehr wichtige Geschichte des Aufstands im Warschauer Ghetto, der tatsächlich statt gefunden hat. Man liest leider nur selten davon, umso bemerkenswerter ist es, dass sich Safier damit auseinandersetzt, um sie vor dem Vergessen zu bewahren. Beachtlich ist die Botschaft, die immer wieder in den Vordergrund rückt: ?Was für ein Mensch möchtest du sein?? Das hat mir besonders gut gefallen, weil gerade diese Frage niemals an Aktualität einbüßen wird. Sie sollte laufend einen Weg in unser Bewusstsein finden und ständig auf?s Neue von jedem Menschen für sich beantwortet werden. Noch besonderer ist die Art und Weise wie der Autor davon erzählt. In einer sehr modernen Sprache, ausgestattet mit einer jugendlichen Protagonistin geht er den Widerstand gegen die Nazis an. Dieser Punkt ist meiner Meinung nach Vor- und Nachteil zugleich. Ohne jeden Zweifel wird damit eine jugendliche Leserschaft angesprochen, die sich dadurch mit dem Holocaust und dem Verbrechen an den Juden auseinandersetzt. Hier wird ein sehr behutsamer Einblick ins Ghettoleben gegeben, der sehr realistisch von den damaligen Zuständen berichtet, mit der Wucht der Wahrheit konfrontiert, aber gleichzeitig nicht zu sehr schockiert, um jüngere Leser nicht allzu überfordern. Trotzdem bleibt nichts ausgespart, aber Safier hat ein bemerkenswertes Talent gezeigt, den Leser auf eine einfühlsame Weise an vielem teilhaben zu lassen und ihn zum Nachdenken anzuregen: ?Woran glaubst du denn noch, Jurek?? ?Ich glaube an Marmelade.? ?An was?? Ich war völlig verblüfft. ?Wenn ich schon sterbe, dann wenigstens mit Marmelade? (S. 167) Andrerseits ging mit durch den modernen Anstrich zu viel der damaligen Zeit verloren. Es ist nicht nur die Wortwahl, die dieser häufig nicht entspricht, sondern auch Gesten, Handlungen und Gedanken, die es in den 1940er-Jahren - auch nicht im Warschauer Ghetto - so gegeben hat. Protagonistin Mira ist meiner Meinung nach eine Superheldin, die man als Leser eher in einer Dystopie anzutreffen erwartet und kein Mädchen, das heute schon um die 90 Jahre alt sein müsste. Obwohl diese dystopische, actiongeladene Handlung auf der einen Seite sehr ansprechend ist, gab sie mir andrerseits das Gefühl, eine komplett fiktionale Geschichte zu lesen und hier weiß ich nicht, ob das im Endeffekt tatsächlich so gut sein kann. Abgesehen von dieser Kritik, sei sie nun angebracht oder nicht, habe ich dieses Buch sehr gern gelesen, mit dem jüdischen Widerstand im Ghetto gekämpft, gelitten und gelacht, und hatte dabei ständig all die Menschen vor Augen, die nicht die Chance hatten, dem Holocaust die Stirn zu bieten.

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Was für ein Mensch willst du sein?
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2015

Bisher kennen wir David Safier ja von seinen „gelben Büchern“ wie „Mieses Karma“, „Plötzlich Shakespeare“ und Co., die immer ein wenig verrückt mit einem Hauch von „Die Moral von der Geschicht“ sind. Da erscheint übrigens Ende Oktober ein neues Buch „Mieses Karma hoch 2“. Jetzt hat sich der Autor... Bisher kennen wir David Safier ja von seinen „gelben Büchern“ wie „Mieses Karma“, „Plötzlich Shakespeare“ und Co., die immer ein wenig verrückt mit einem Hauch von „Die Moral von der Geschicht“ sind. Da erscheint übrigens Ende Oktober ein neues Buch „Mieses Karma hoch 2“. Jetzt hat sich der Autor endlich die Zeit genommen, den Roman zu schreiben, den er seit 1992 schreiben wollte. Er hat diesen Roman über ein Mädchen, welches im Warschauer Ghetto gelebt hat, für seine Kinder, aber auch für seine Großeltern geschrieben, die in Buchenwald und im Ghetto von Lodz gestorben sind, geschrieben. Und jetzt gibt es das Buch auch als Taschenbuch. Mir persönlich gefällt das neue Cover der „Erwachsenen“-Ausgabe mit dem Mädchen vorne drauf deutlich besser. Ich würde auch diese Ausgabe für Jugendlich ab 13 Jahren empfehlen, denn der Inhalt ist ja derselbe! David Safier erzählt die Geschichte von Mira, ihrer Familie und ihrer Freunde aus der MirasSicht. Das Buch beginnt 1942 und endet am 16. Mai 1943. Mira, eine 16jährige polnische Jüdin lebt mit ihrer Mutter und ihrer 12jährigen Schwester Hannah im Warschauer Ghetto. Ihr Vater, ein Arzt, hat die Familie anscheinend im Stich gelassen, und ihr 19jähriger Bruder arbeitet als jüdischer Polizist im Ghetto und damit eigentlich gegen die Bewohner. Mira selbst versucht durch Schmuggel die Mutter und die Schwester durchzubringen. Sie ist ein junges Mädchen, das viel zu früh viel zu viel Verantwortung übernehmen muss. Trotz alledem gibt es im Warschauer Ghetto inmitten des ganzen Leids und Elends aber auch tatsächlich noch so etwas wie Liebe. Auf seine ganz eigene Weise war dieses Ghetto mit seinem Gestank, der Enge und dem Lärm so lebendig , dass ich es mir einfach nicht ausmalen konnte, dass es je sterben würde.“ (S. 40) Mira steht im Laufe der Geschichte vor dem Dilemma, welchen der beiden jungen Männer sie wirklich liebt. Da ist zum einen Daniel, der in dem Waisenhaus, das von Janusz Korczak geleitet wird, lebt und arbeitet. Und zum anderen Amon, ein junger Mann, der ihr das Leben gerettet hat. Als die Deportationen beginnen, spitzt sich die Situation für alle Beteiligten zu. Sie müssen schreckliche Entscheidungen treffen. Sollen sie den Nazis trauen, dass sie nur umgesiedelt werden? Sollen sie sich dem Widerstand gegen die Deutschen anschließen? Oder hilft es, wenn sie sich verstecken? Können sie so überleben? Spannend und ergreifend erzählt David Safier vom Leben innerhalb des Warschauer Ghettos. Dieses Buch ist gerade durch die Art, wie der Autor sie erzählt, für Jugendliche sehr zu empfehlen. Denn der Autor hat die Geschichte wie einen Abenteuerroman aufgebaut, ohne dass die Geschichte damit verwässert oder zu reißerisch wird. Er packt keine Hintergrundinformation in diesen Roman, sondern verknüpft sehr geschickt wahre Begebenheiten mit seiner fiktiven Handlung. Etwas gewöhnen musste ich mich an die Sprache, die sehr modern ist. Aber dies hat der Autor ganz bewusst gemacht, damit sie für die heutige junge Generation gut verständlich ist. Mir persönlich ging die Geschichte allerdings nicht so unter die Haut wie z.B. der Roman „Jakobs Mantel“ von Eva Weaver (Knaur Verlag), der mir persönlich besser gefallen hat. Nichtdestotrotz ist dies ein sehr gut gemachter Roman, der viel Information über das Leben und das Leiden der Juden im Warschauer Ghetto und der perfiden Grausamkeiten der Deutschen aufzeigt. Dieser Roman erscheint auch als Taschenbuch zeitgleich als „Jugend“- und „Erwachsenen“-Ausgabe.

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Ernster Safier
von Maria Laner aus St.Johann am 23.04.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

1942/1943 im Warschauer Juden Ghetto. Mira lebt mit ihrer zwölfjährigen Schwester und ihrer Mutter im Warschauer Ghetto. Es ist ein harter Überlebenskampf, denn Mira riskiert jeden Tag ihr Leben indem sie Essen schmuggelt, damit ihre Familie nicht verhungert. Zuerst will sie es nicht glauben, doch als immer mehr Juden in... 1942/1943 im Warschauer Juden Ghetto. Mira lebt mit ihrer zwölfjährigen Schwester und ihrer Mutter im Warschauer Ghetto. Es ist ein harter Überlebenskampf, denn Mira riskiert jeden Tag ihr Leben indem sie Essen schmuggelt, damit ihre Familie nicht verhungert. Zuerst will sie es nicht glauben, doch als immer mehr Juden in Konzentrationslager gebracht, oder an Ort und Stelle umgebracht werden, schließt Mira sich dem Widerstand an. „28 Tage lang“ ist ein realitätsbezogener Roman und immer wieder stellt Mira sich die Frage: "Was für ein Mensch willst du sein?" Ein unglaublich berührender aber auch ernster „Neuer Safier“ Sehr,sehr Lesenswert!

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Ein guter Versuch
von Barbara Sitter aus Linz am 08.05.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

In "28 Tage lang" steht der Widerstand bzw. der Aufstand im Warschauer Ghetto 1943 im Mittelpunkt. Die Geschichte wird aus der Sicht der 16-jährigen Mira erzählt, die zuerst nur Lebensmittel für ihre Familie aus dem freien Teil der Stadt ins Ghetto schmuggelt. Nach Beginn der massenhaften Deportationen im Sommer... In "28 Tage lang" steht der Widerstand bzw. der Aufstand im Warschauer Ghetto 1943 im Mittelpunkt. Die Geschichte wird aus der Sicht der 16-jährigen Mira erzählt, die zuerst nur Lebensmittel für ihre Familie aus dem freien Teil der Stadt ins Ghetto schmuggelt. Nach Beginn der massenhaften Deportationen im Sommer 1942 schließt sie sich dem bewaffnetem Widerstand an. Mir gefällt die Idee sehr gut, das Geschehen der damaligen Zeit unmittelbar zu erzählen, mit einer Hauptfigur, mit der sich jugendliche Leser identifizieren können. Die Handlung ist einfach und linear aufgebaut, die Personen ebenso. Was mir nicht gefallen hat, war die sehr vereinfachte Sprache, die dadurch sehr gekünstelt und bemüht wirkt. Offensichtlich hat der Autor versucht, auch für junge Leser leicht verständlich zu schreiben, und dabei vergessen, dass Kinder und Jugendliche schon gar nicht, keine blöden Erwachsenen sind. Ich hab Jugendbücher für zwölfjährige mit mehr literarischem Anspruch gelesen. Die kurzen, simplen Sätze lassen keine Atmosphäre aufkommen und auch Emotionen gehen dadurch verloren. Insgesamt gibts also Punkte für die gute Idee, und Abzüge für die Umsetzung. Wer sich an der Sprache nicht stört, dem sei dieses Buch empfohlen und wer nicht, weiß, ob er sich an der Sprache stört, dem sei die Buchhandlung und eine gemütliche Leseecke empfohlen, um es herauszufinden.

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von einer Kundin/einem Kunden am 24.10.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Welcher Mensch willst du sein? Hast du die Wahl? Lebensentscheidende Fragen im Warschauer Ghetto. David Safier einmal ernst - wirklich gut!

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von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2016
Bewertetes Format: anderes Format

David Safier verknüpft wahre Ereignisse auf eine besondere Art und Weise, dass dadurch seine Protagonisitn so lebendig wirkt. Ein wunderbarer Roman über eine schreckliche Zeit.

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Ein bewegender Jugendroman!
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Mit dem Jugendroman "28 Tage lang" hat David Safier im Gegensatz zu seinen sonst so humorvollen Romanen, eine bewegende Erzählung geschaffen. Er erzählt die Geschichte der jungen Mira die im Jahr 1943 während des Krieges, Nahrungsmittel von Polen ins Warschauer Ghetto schmuggelt, um so ihre Familie zu versorgen. Als sich... Mit dem Jugendroman "28 Tage lang" hat David Safier im Gegensatz zu seinen sonst so humorvollen Romanen, eine bewegende Erzählung geschaffen. Er erzählt die Geschichte der jungen Mira die im Jahr 1943 während des Krieges, Nahrungsmittel von Polen ins Warschauer Ghetto schmuggelt, um so ihre Familie zu versorgen. Als sich der Krieg zuspitzt, schließt sie sich dem Widerstand an und durchlebt eine schwere Zeit voller Angst, Gefahr und der Hoffnung auf ein besseres Leben für die jüdische Bevölkerung in Polen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Emotional bis zum Schluss. Eine Geschichte die den Leser in die Vergangenheit schickt und zum nachdenken anregt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Nicht nur einmal Tränen vergossen - jüdisches Mädchen im Warschauer Ghetto. Bitte - ich möchte das Buch jedem ans Herz legen. Daumen hoch für Safier!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein bedrückend gutes Buch über den Aufstand im Warschauer Ghetto, beeindruckende Hauptfiguren. Unbedingt lesen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Wahnsinnig starke und berührende Geschichte mitten im Warschauer Ghetto.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Mira lebt im Warschauer Ghetto und kämpft dort um ihr Überleben. Ich liebe diesen Schreibstil. Sowohl einfühlsam aber auch knallhart, was dieses Thema ja auch beschreibt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Der beste Roman von David Safier bisher!Wenn man sich für die Geschichte des Warschauer Ghettos und die Judenverfolgung interessiert,sollte man es unbedingt lesen!!!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Sehr bewegend und nachdenklich, trotz des schwierigen Themas konnte ich das Buch nicht weglegen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Super spannend geschrieben! Man kann richtig gut mit der Hauptfigur mitfühlen. Absolut lesenwert!

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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Hoffen und Bangen, Liebe und Verrat, Schuld und der ständige Kampf ums nackte Überleben - '28 Tage lang' ist schockierend, unglaublich realistisch und tief bewegend.

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