Thalia.at

1984

Roman. Hrsg. u. Nachw. v. Herbert W. Franke

(22)
Im Orwell-Staat wird eine neue Sprache verordnet, das sogenannte "Neusprech". Zusammen mit dem sogenannten "Zwiedenk" soll den Menschen das Denken abgewöhnt werden. Orwell beschriebt eindrucksvoll, wie durch Veränderung der Sprache der Manipulation des Volkes durch die herrschende Klasse Tür und Tor geöffnet werden kann. Besonders deutlich wird das, wenn die unmenschlichsten Züge eines Systems mit wohllautenden Namen besetzt sind. So gibt es zum Beispiel ein "Liebesministerium". Es sorgt nicht etwa für den liebevollen Umgang der Menschen untereinander, sondern "lehrt" den Abtrünnigen und Andersdenkenden mittels grausamster Foltermethoden den "Großen Bruder" zu lieben. Im "Ministerium für Wahrheit" werden Geschichte und Gegenwart dem gegenwärtigen politischen System angepasst. Wahr ist, was der "Große Bruder" als wahr definiert. Dem Volk wird klargemacht, dass alles immer schon so war, wie es jetzt ist. Anderslautendes wird aus Zeitschriften und Büchern und damit aus dem Gedächtnis der Menschen systematisch entfernt. Das "Friedensministerium" hingegen plant "Friedensmissionen", die nichts anderes sind als Kriegseinsätze. Wer wollte sich da noch wundern, dass sich hinter "Lustlagern" Zwangsarbeitslager der übelsten Art verbergen.
Rezension
Der Roman über die Zerstörung des Menschen durch eine perfekte Staatsmaschinerie "wurde zu einem Jahrhundertbuch, sein Titel eine klassische Prägung wie die Morus-Utopia, und aus dem Spiel ist Ernst geworden." (Der Spiegel)
"Orwell geht es um den Geist, der universal in Nicht-Geist umschlagen könnte. Spirituell hieße das, Gott dem Satan auszuliefern." (Rheinische Post)
Portrait
George Orwell, eigtl. Eric Arthur Blair, wurde am 25. Juni 1903 in Bengalen, Nordostindien, geboren. In England besuchte er als armer Stipendiat eine Eliteschule. Er diente fünf Jahre in Burma bei der Indian Imperial Police, dann kündigte er, weil er "auf keinen Fall länger einem Imperialismus dienen konnte", den er als "ziemlich großen Volksbetrug durchschaut hatte". Er gesellte sich als Tellerwäscher, Hilfslehrer, Hopfenpflücker und als Buch- und Gemischtwarenhändler zum Proletariat, dessen Leben er in Reportagen und Büchern beschrieb. Zur entscheidenden Erfahrung, die in seine Negativutopien Farm der Tiere und 1984 und in die meisterhaften Essays einging, wurde sein Engagement in der kommunistischen Miliz im Spanischen Bürgerkrieg, in dem er schwer verwundet wurde. Danach arbeitete Orwell in London für die BBC, das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte er als Korrespondent des Observer in Deutschland und Frankreich. Orwell starb am 21. Januar 1950 in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.06.1994
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-23410-6
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 192/123/27 mm
Gewicht 270
Auflage 33. Auflage
Verkaufsrang 6.989
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Der gläserne Mensch
von Mario Pf. aus Oberösterreich am 17.10.2005

Dieses Buch ist ein oft zitierter Klassiker, auf den selbst in politischen Debatten des Öfteren angespielt wird. 1984 beschäftigt sich vor allem mit politischen Themen, wie Diktatur, persönlichen Freiheiten, Nationalsozialismus, geschichtlicher Manipulation, dem Einfluss des Staates auf Medien, Zensur, ständige Überwachung und Eingriffen in die Privatsphäre. Selbst in der... Dieses Buch ist ein oft zitierter Klassiker, auf den selbst in politischen Debatten des Öfteren angespielt wird. 1984 beschäftigt sich vor allem mit politischen Themen, wie Diktatur, persönlichen Freiheiten, Nationalsozialismus, geschichtlicher Manipulation, dem Einfluss des Staates auf Medien, Zensur, ständige Überwachung und Eingriffen in die Privatsphäre. Selbst in der heutigen Zeit haben diese Themen noch eine hohe Aktualität und vor allem die Diskussionen über Datenschutz und justizlich genehmigte Überwachung greifen auf den so genannten "gläsernen Menschen" zurück. Im Mittelpunkt von 1984 steht das Mitglied der inneren Partei Winston, ein Mann Mitte dreißig. Es ist eine düstere Welt in die uns George Orwell hier entführt. Eine Welt ohne große Hoffnungen, die Welt des großen Bruders, von dem es keine Beweise gibt, dass er wirklich existiert. Winston führt ein Leben in der ständigen Gewissheit selbst bei der geringsten kritischen Äußerung sofort bestraft zu werden. Keiner ahnt wie weit Winston bereit ist zu gehen, sofern sich ihm die Möglichkeit bietet. Es beginnt ganz unscheinbar mit einem Tagebuch und endet schließlich in einem der schlimmsten Verbrechen, die ein Mensch in der Welt des großen Bruders begehen kann, einem Gedankenverbrechen. Auf dem Weg dorthin begegnet er einem Mädchen namens Julia, welches er zunächst für seine schlimmste Feindin hält. Doch eine zufällige Begegnung bringt die beiden näher zusammen und lässt sie schließlich sogar ein paar werden, doch das Glück der beiden wehrt nicht lange, denn auch das ist ein Verbrechen. Schlussendlich führt sie die Geschichte in das Ministerium der Liebe, in Neusprache Minilieb genannt. Wo die finale Auseinandersetzung, das Brechen stattfindet. Ein Buch das jede Empfehlung wert ist. Jeder der sich schon immer mal dafür interessiert hat, was es mit dem gläsernen Menschen und dem großen Bruder oder Big Brother auf sich hat, der sollte sich hier einlesen. Für anspruchsvolle kritische Unterhaltung ist gesorgt.

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7 1
BIG BROTHER IS WATCHING YOU!!!
von Corinna aus der Nähe von Bremen am 11.02.2013

Wir schreiben das Jahr 1984. Aber dies ist nicht das Jahr, wie wir es kennen... Winston Smith lebt wie viele. Sein Leben ist trist, immer gleich und er wird rund um die Uhr von der Partei beobachtet. Schließlich ist es auch die Partei, die das Land regiert, über alles herrscht... Wir schreiben das Jahr 1984. Aber dies ist nicht das Jahr, wie wir es kennen... Winston Smith lebt wie viele. Sein Leben ist trist, immer gleich und er wird rund um die Uhr von der Partei beobachtet. Schließlich ist es auch die Partei, die das Land regiert, über alles herrscht und über jeden bestimmt. Und sie weiß alles, denn Spitzel, Teleschirme (Bildschirme die jede Bewegung und jedes Geräusch übertragen) und Mikrofone sind überall. Aber in ihm reift etwas. Winston stellt Ungereimtheiten fest und möchte sich nicht bedingungslos fügen, auch wenn er dies nicht zeigen darf. Denn Gegenspieler werden in der Nacht geholt und tauchen nie wieder auf. Niemand darf sich gegen das Wort des großen Bruders stellen, oder seine Taten anzweifeln. Doch eines Tages und sehr unverhofft, ändert sich das Leben für Winston. Er lernt ein Mädchen kennen, vertraut ihr, teilt ihre Meinung und verliebt sich. Nur beide dürfen nie vergessen, BIG BROTHER IS WATCHING YOU!!! Ich denke viele Leser meiner Rezension kennen „1984“. Sei es, weil sie das Buch in der Schule gelesen haben, sei es vielleicht auch durch den Film, oder weil das Buch zu den zeitlosen Klassikern gehört, die man kennen sollte. Für mich selber existierte schon lange ein Reiz mich an George Orwells Bestseller zu wagen. Den Film habe ich vor ein paar Jahren gesehen und seit dem Moment musste ich auch das Buch kennen, schließlich sind die Bücher immer besser als ihre Filme. Und ich für meinen Teil wurde von „1984“ nicht enttäuscht. Ich sage gleich, dass ich einen kleinen Moment (ca. 80 Seiten) brauchte mich komplett in den Schreibstil, in die Besonderheiten dieser Welt und in das Buch zu finden. Dann aber war ich komplett im Geschehen und somit auch in Winstons trostloser Welt. Denn nichts ist dort wie hier. Es gibt so gar keine Lebensqualität, keine Freude und keinen Sinn weiter zu leben. Doch für die Menschen dort ist alles normal. Sie kennen es so und die Meisten wollen es auch nicht anders. Für mich selber, schlagt mich bitte nicht (*zwinker*), erinnerte es mich in manchen Teilen an die DDR. Allein schon, dass eine freie Meinung nicht möglich war, die Menschen unter Beobachtung standen und alles andere als frei waren. Mir ist natürlich auch klar, dass Orwell dies alles sehr viel extremer beschreibt, aber es gibt doch einige Parallelen. Anmerken möchte ich aber auch, dass dieses Buch, auch wenn es ein aktuelles sein könnte, bereits im Jahr 1948 geschrieben wurde. Für mich ist „1984“ ein Klassiker, welchen ich jedem nur empfehlen kann. Auch wenn er zum Teil eine trostlose Stimmung vermittelt, es gibt auch immer wieder kleine Lichtblicke oder Hoffnung. Und auf jeden Fall ist es ein Buch, welches auch noch in 50 Jahre (zu Recht!) gelesen wird.

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1 0
Fantastisch
von Christian Engelhardt aus Ettlingen am 17.09.2010

Es ist fantastisch wie der Autor für sich das Jahr 1984 vorgestellt hat. Vor allem wenn man überlegt wann es entstannten ist. Ein alter Zukunftsroman der überraschender Weise viel ähnlichkeit mit der Realität hat.

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1 0
Nicht für jedermann geeignet, obwohl es jeder kennen sollte
von Anja R. aus Schwarzheide am 13.02.2009

"1984" ist kein schönes Buch. Gleich zu Beginn wird man in einen Sog der Unterdrückung, der Hoffnungslosigkeit und der himmelschreiende Ungerechtigkeit gezogen - auch wenn das die Figuren kaum wahrnehmen. Es ist eine Diktatur, die vom "großen Bruder" geführt wird. Und er kann dich immer beobachten. Die Geschichte des Landes,... "1984" ist kein schönes Buch. Gleich zu Beginn wird man in einen Sog der Unterdrückung, der Hoffnungslosigkeit und der himmelschreiende Ungerechtigkeit gezogen - auch wenn das die Figuren kaum wahrnehmen. Es ist eine Diktatur, die vom "großen Bruder" geführt wird. Und er kann dich immer beobachten. Die Geschichte des Landes, die Berichte über zurückliegende Ereignisse werden täglich überwacht und je nach Lage abgeändert. Das Wichtige ist dabei, dass die Leute es nicht merken. Dass sie nicht merken, dass das Land noch letzte Woche einen völlig anderen Feind hatte. Dass sie denken - glauben, überzeugt sind - es sei immer der gleiche. Und da liegt das eigentlich Schockierende des Buches. Der absolut blinde Gehorsam, der dem Volk förmlich seit Geburt eingehämmert wird. Würde der große Bruder sagen, der Himmel sei grün, dann stimmten die Menschen nicht einfach zu, sie GLAUBTEN daran, sie würden einen grünen Himmel SEHEN. Da gilt nicht mehr: "Ich glaube nur, was ich sehe", sondern "Ich glaube nur, was der große Bruder mir sagt". Das wahre Grauen liegt aber darin, was mit Verrätern geschieht. Sie werden nicht einfach hingerichtet - das kommt erst viel später. Vorher werden sie im Ministerium für Liebe davon überzeugt, dass sie den großen Bruder lieben. Mit allen Mitteln. Denn der große Bruder richtet keine Menschen hin, die ihn hassen. Er tötet nur Menschen, die ihn aus tiefstem Herzen lieben. Aber dafür bricht er ihren Körper, ihren Verstand und ihre Seele. Wer Bücher mit einem Happy End bevorzugt, ist bei "1984" ganz sicher an der falschen Adresse. Das Buch hinterlässt keine Hoffnung, nur eine tiefe Beklommenheit. Wer aber ein Buch über eine faszinierende Gesellschaftsstudie lesen möchte und keine Angst hat, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen, sollte "1984" unbedingt lesen. Und sich fragen: Kennen wir das nicht irgendwoher?

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2 1
Ein moderner Klassiker...
von Sebastian Becker aus Langelsheim am 02.02.2009

...der schon durch das Titelbild zu beeindrucken weiß. Die Handlung spielt in einer "typischen" Dystopie. Die Welt befindet sich im Krieg (scheinbar) und ist in drei Fraktionen unterteilt (genauso scheinbar). Der Große Bruder sieht alles un kontrolliert die Bürger, aber auch Funktionsträger des Systems um Verhaltensauffälligkeiten sofort zu ahnden... ...der schon durch das Titelbild zu beeindrucken weiß. Die Handlung spielt in einer "typischen" Dystopie. Die Welt befindet sich im Krieg (scheinbar) und ist in drei Fraktionen unterteilt (genauso scheinbar). Der Große Bruder sieht alles un kontrolliert die Bürger, aber auch Funktionsträger des Systems um Verhaltensauffälligkeiten sofort zu ahnden und zu korrigieren. Nicht einmal die Vergangenheit hat hiergegen Bestand und wird veränderbar. Ein Buch, das in der heutigen Zeit aktueller denn je ist, sollte in keiner guten Büchersammlung fehlen...

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1 0
Nicht einfach nur ein Buch
von Ramona aus Bremen am 25.08.2006

Diese Buch hatte ich auf Empfehlung einer damaligen Klassenkameradin gelesen. Es war teilweise sehr schwere Kost und ist dennoch ein Muss, da es einen die Macht eines Überwachungsstaats geradezu beängstigend vor Augen hällt und gewisse Parallelen zur heutigen Zeit erkennen lässt.

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2 1
Verstörender Gänsehaut-Klassiker
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 25.01.2016

Wenn es ein Buch in meiner Bibliothek gibt, das ich zu den meistgelesenen zählen muss, so ist es „1984“ von George Orwell. Ich weiß nicht warum, aber dieses Buch strahlt eine immer wiederkehrende Faszination aus, der ich mich nur schwer entziehen kann. Und so hatte ich heuer die Gelegenheit mit... Wenn es ein Buch in meiner Bibliothek gibt, das ich zu den meistgelesenen zählen muss, so ist es „1984“ von George Orwell. Ich weiß nicht warum, aber dieses Buch strahlt eine immer wiederkehrende Faszination aus, der ich mich nur schwer entziehen kann. Und so hatte ich heuer die Gelegenheit mit einem kleinen, feinen Kreis anderer Literaturjunkies dieses Mutterbuch der Dystopien wieder einmal zu lesen; diesmal in Verbindung mit einer abschließenden Rezension *g* George Orwell hat mit Winston Smith einen Protagonisten geschaffen, der von einem um Gedankenfreiheit (2+2=4) kämpfenden Mann mittels Gehirnwäsche und Folter zu einem psychischen Wrack gemacht wird, der am Ende wirklich glaubt, dass 2+2=5 ist (weil die Partei es so will) und er den „Großen Bruder“ liebt. Interessant dabei ist, WIE die Entwicklung von Winston vonstattengeht, wie er von scheinbar gleichdenkenden Menschen benutzt und verarscht wird und so im Sinne des „Großen Bruders“ zu einem gedankenlosen Roboter umerzogen wird, der keine (kritischen) Fragen stellt. Bei der Schilderung der Folterszenen musste ich das ein oder andere Mal an Franz Kafkas „In der Strafkolonie“ denken – vielleicht ist es einer der Gründe, die mich immer wieder zu diesem Buch greifen lassen. (Bevor jetzt einer auf den Gedanken kommt: NEIN, ich stehe nicht auf Folter und dergleichen *g*). Auch wenn wir das Jahr 1984 bereits 32 Jahre hinter uns gelassen haben und wir von der im Buch beschriebenen Realität überholt (oder doch eingeholt?) wurden: die von Orwell in den 1940er Jahren geschaffene Dystopie hat nichts von seiner Faszination verloren und wird mich auch weiterhin literarisch immer mal wieder begleiten.

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Snowden und westliche Welt werden bestätigt
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 17.02.2015

Es geht praktisch auch ohne Diktatur. Der gläserne Mensch wird geschaffen und auf moderne Art beherrscht. Wird dadurch eine bessere Welt geschaffen oder wird die Umverteilung des Geschaffenen nur noch mehr auf einige wenige Menschen konzentriert?

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1984
von einer Kundin/einem Kunden aus Ormont am 08.05.2014

Lieferung schnell und zuverlässig. Jedoch leider ein Problem mit der Kartenzahlung. Mir wäre es lieber wenn Artikel, deren Lieferung länger dauert einfach storniert würden.

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Ein Buch was mich noch lange beschäftigen wird
von Kaulquappe aus Darmstadt am 04.04.2013

Da hier schon viel über den Inhalt steht und ich nicht mehr verraten möchte, komme ich gleich zu meiner eigenen Meinung zu Orwells Buch. 1984 ist eins der genialsten und gleichzeitig bedrückendsten und zum Nachdenken anregendsten Bücher, das ich je gelesen habe. Unglaublich faszinierend und erschreckend realitätsnah beschreibt Orwell... Da hier schon viel über den Inhalt steht und ich nicht mehr verraten möchte, komme ich gleich zu meiner eigenen Meinung zu Orwells Buch. 1984 ist eins der genialsten und gleichzeitig bedrückendsten und zum Nachdenken anregendsten Bücher, das ich je gelesen habe. Unglaublich faszinierend und erschreckend realitätsnah beschreibt Orwell ein 1984, das es zu Glück nie gab. Es ist beängstigend in was für einer Welt die Hauptperson Winston lebt und welche Macht "die Partei" ausübt. Ich konnte mit Winston miträtseln und mich vor allem fragen, warum? Warum kommt es zu so etwas? Warum tut "die Partei" so schreckliche Sachen, und lässt niemandem seine eigene Meinung? Und warum wehrt sich niemand? Um es mit Orwells Worten zu sagen: "Das Wie verstehe ich, aber nicht das Warum." Auch das Ende, kam für mich zwar nicht überraschend, trotzdem fand ich es bedrückend und traurig. Ein sehr bewegendes Buch, was mich noch lange beschäftigen wird und das ich wirklich nur empfehlen kann; ein Klassiker den es lohnt zu lesen... ....und das nicht nur einmal!

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Big Brother wir grüßen Dich!?
von Maria Vaclavicek aus Bludenz am 13.11.2012

Geschrieben 1949, stellt George Orwell ein Horrorszenario dar - inspiriert von der zu der Zeit herrschenden Situation in Spanien, Deutschland und der Sowjet Union - den totalitären, alles überwachenden Staat, der von "Big Brother" regiert wird. Hauptfigur Winston Smith versucht sich gegen das Regime zu stellen, zmindest aus dem... Geschrieben 1949, stellt George Orwell ein Horrorszenario dar - inspiriert von der zu der Zeit herrschenden Situation in Spanien, Deutschland und der Sowjet Union - den totalitären, alles überwachenden Staat, der von "Big Brother" regiert wird. Hauptfigur Winston Smith versucht sich gegen das Regime zu stellen, zmindest aus dem Untergrund, immer Angst davor, von der "Thought Police" ertappt und zum Tode verurteilt werden. Der große Anführer "Big Brother" ist allgegenwärtig und die Partei sehr darauf bedacht, in allem die Macht zu haben - egal mit welchen Mitteln. Auch wenn George Orwell ein fiktives Szenario darstellt, hat sich Vieles aus "1984" bewahrheitet - auch der Begriff des "Big Brother" hat sich in unserer Zeit einen Namen gemacht und ist fast nicht mehr aus unserem Sprachgebrauch wegzudenken. Obwohl vor über 50 Jahren geschrieben, steht dieser Roman immer noch als Mahnung dafür, die Individualität des Einzelnen nicht zu untergraben und der Technologie nicht zuviel Gewicht im alltäglichen Leben einzugestehen - totalitäre Regime sind allgegenwärtiger und auch gefährlicher den je -ihre Gefahren werden in "1984" mehr als verdeutlicht dargestellt. Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte, grandios und sehr realitätsnah!

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Beängstigend
von einer Kundin/einem Kunden am 08.03.2011

Die Darstellung der absolut überwachten Gesellschaft und das Brechen der menschlichen Psyche nimmt einen auf eine beängstigende Art und Weise mit und vernalasst zum Nachdenken über das grundlegendste Bedürfnis des Menschen, des freien Willens, und ob es ihn überhaupt gibt.

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Realistische Utopie?
von einer Kundin/einem Kunden am 18.04.2010

Wer genau wissen möchte, wie Diktaturen funktionieren und Bestand haben, sollte dieses Buch lesen. Nicht nur die Gestaltung einer neuen konformen Sprache oder solche radikalbrutale Vereinheitlichung des Lebens und Denkens aller sowie deren permanente lückenlose Überwachung spiegelt all das erschreckend und entlarvend wieder. Auch die konsequente Ausrichtung auf den... Wer genau wissen möchte, wie Diktaturen funktionieren und Bestand haben, sollte dieses Buch lesen. Nicht nur die Gestaltung einer neuen konformen Sprache oder solche radikalbrutale Vereinheitlichung des Lebens und Denkens aller sowie deren permanente lückenlose Überwachung spiegelt all das erschreckend und entlarvend wieder. Auch die konsequente Ausrichtung auf den gottgleichen "Big Brother", dessen absoluter Unfehlbarkeit und damit auch die der Partei an sich scheint hier nochmals viel weiter perfektioniert als in anderen Denkansätzen. Doppelplusgut, möchte man fast sarkastisch dazu bemerken...

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Ein Ende, das erstaunt
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Dieses Buch hat auch nach 60 Jahren an seiner Aktualität nichts eingebüßt. Die Geschichte ist eine Utopie des Überwachungsstaates, die immer greifbarer wird. Umso mehr zeigt das erstaunende Ende die schockierende Realität, die uns heute umgibt.

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wer in der ddr oder sowejet republik gelebt hat ,der kann es erzählen.
von einer Kundin/einem Kunden aus schwedeneck am 23.02.2008

ich bin in russland groß geworden und habe alle genauso erlebt wie das in dem buch beschrieben wurde.es ist einfach visioner gewesen was der autor geschrieben hat.deswegen ist auch zu empfehlen das buch die farm der tiere zu lesen.und wir sollten aufpassen ,dasss es nicht noch mal so was... ich bin in russland groß geworden und habe alle genauso erlebt wie das in dem buch beschrieben wurde.es ist einfach visioner gewesen was der autor geschrieben hat.deswegen ist auch zu empfehlen das buch die farm der tiere zu lesen.und wir sollten aufpassen ,dasss es nicht noch mal so was stattfindet! ein tolles buch!

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Absoluter Schocker
von Martina aus Bielefeld am 20.04.2007

Wenn man das so liest denkt man wirklich : mein Gott- schrecklich! Aber haben wir nicht schon manches davon erreicht?! Die Zukunft ist vielleicht genauso wie dieses Buch. Orwell war kein Spinner- er war Visionär. Ein absolut wichtiges Buch das man nicht vergessen sollte zu lesen. Spannend- packend- und... Wenn man das so liest denkt man wirklich : mein Gott- schrecklich! Aber haben wir nicht schon manches davon erreicht?! Die Zukunft ist vielleicht genauso wie dieses Buch. Orwell war kein Spinner- er war Visionär. Ein absolut wichtiges Buch das man nicht vergessen sollte zu lesen. Spannend- packend- und nachhaltig tiefgründig.

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1984 - "Big Brother Is Watching You!"
von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2006

Ich hatte während meiner Gymnasiumszeit ein Referat über dieses Buch gehört und hatte mir gedacht, liest du's mal. Ich fand es gut wie es den Übermächtigen Staat zeigt. "Big Brother is watching you!" Propaganda, Lügen, Veränderung der Geschichte wie man es braucht alles Dinge die es gab. - Siehe im... Ich hatte während meiner Gymnasiumszeit ein Referat über dieses Buch gehört und hatte mir gedacht, liest du's mal. Ich fand es gut wie es den Übermächtigen Staat zeigt. "Big Brother is watching you!" Propaganda, Lügen, Veränderung der Geschichte wie man es braucht alles Dinge die es gab. - Siehe im Kommunismus, heute unter G.W.Bush oder in der Politik. Dieses Werk sollte man gelesen haben.

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Orwell, 1984
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 26.01.2011

Ursprünglich 1948 geschrieben, 1949 zum ersten Mal veröffentlicht, wirkt dieses Buch auch heute (beim Wiederlesen)immer noch sehr beklemmend auf mich. Es gibt mir immer noch Rätsel auf, liefert mir immer noch Stoff zum Nachdenken. Beschrieben wird eine Gesellschaft, in der alles der "Partei" untergeordnet wird. Einer Partei, die alles... Ursprünglich 1948 geschrieben, 1949 zum ersten Mal veröffentlicht, wirkt dieses Buch auch heute (beim Wiederlesen)immer noch sehr beklemmend auf mich. Es gibt mir immer noch Rätsel auf, liefert mir immer noch Stoff zum Nachdenken. Beschrieben wird eine Gesellschaft, in der alles der "Partei" untergeordnet wird. Einer Partei, die alles Tag und Nacht überwacht, kontrolliert. "Der große Bruder" ist überall gegenwärtig.Die Bevölkerung lebt in grauenvollem Elend, die "Proles" werden ausgebeutet und ansonsten in Ruhe gelassen. Die Parteimitglieder und leitenden Funktionäre allerdings stehen unter kompletter Überwachung, Gehirnwäsche, Bespitzelung, und sind völliger Willkür ausgeliefert. Jederzeit kann Jemand verurteilt, gefoltert, beseitigt werden. Ich finde diesen Roman immer noch brilliant. Bestens geeignet, über Zivilcourage, Widerstand, Totalitarismus und persönlichen Mut nachzudenken.

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Utopie?
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 12.10.2010

1984 ist ein Buch das einen wirklich zum Nachdenken anregt, wie manipulierbar man eigentlich ist. Es ist erstaunlich wie nahe George Orwells Visionen an die Realität in manchen Staat geht. Das Buch ist angenehm zu lesen und fesselt einen schon nach wenigen Seiten.

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Beklemmend
von Sandra Becker aus Bergisch Gladbach am 29.06.2010

Kaum zu glauben, daß George Orwell diesen Roman 1948 geschrieben hat. Diese Geschichte ist und wird wahrscheinlich immer aktuell und zeitlos bleiben. "Big Brother is watching you", doch niemand bekommt den großen Bruder wirklich zu Gesicht. Wer ist diese mysteriöse Macht, die alle Tatsachen so zurecht biegt, wie es... Kaum zu glauben, daß George Orwell diesen Roman 1948 geschrieben hat. Diese Geschichte ist und wird wahrscheinlich immer aktuell und zeitlos bleiben. "Big Brother is watching you", doch niemand bekommt den großen Bruder wirklich zu Gesicht. Wer ist diese mysteriöse Macht, die alle Tatsachen so zurecht biegt, wie es gerade passt, die selbst die Vergangenheit und die Geschichte verändert. Niemand darf frei denken und handeln, alles zum Wohle Ostasiens natürlich. Erschreckend, beklemmend und düster.....

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