Abgründe

Wenn aus Menschen Mörder werden. Der legendäre Mordermittler deckt auf

von Josef Wilfling

Buch

gebunden (319 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Begegnungen mit der Bestie Mensch


Das Unfassbare war bei ihm der Normalfall: Der legendäre Mordermittler Josef Wilfling hatte es tagtäglich mit Menschen zu tun, die Ungeheuerliches getan oder erlebt haben. In Abgründe erzählt er seine spektakulärsten Fälle, schildert Tathintergründe, gibt den Blick in seelische Abgründe frei und zeigt: Die Wirklichkeit ist packender als jeder Krimi.


Als der Leiter der Münchner Mordkommission Josef Wilfling Anfang 2009 nach 42 Dienstjahren in Pension ging, verabschiedete sich eine Legende: Der Star-Ermittler und Vernehmungsspezialist klärte den Sedlmayr- und den Moshammer-Mord auf, schnappte Serientäter und verhörte Hunderte Kriminelle. Rund 100 Fälle von Mord und Totschlag hat er während seiner Dienstzeit bearbeitet, und das mit einer Aufklärungsquote von nahezu 100 Prozent. Jetzt deckt er die spannendsten und erstaunlichsten seiner Fälle auf und geht der Frage nach, wie und warum Menschen zu Mördern werden. Doch er zeigt nicht nur, wo das Böse seinen Ursprung hat, sondern beantwortet auch Fragen wie: Töten Frauen anders als Männer? Wie verhält sich ein Unschuldiger? Woran erkennt man einen Lügner? Wahre Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur - atemberaubend erzählt und spannender, als es ein Roman je sein könnte.


Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 24.05.10
Josef Wilfing, der Ermittler der Münchner Mordkommission, erzählt von Menschen wie du und ich. Halt, von Menschen, die diesen Pfad verlassen haben, und zu Mördern geworden sind. Er schildert echte Polizeiarbeit, die sich nicht anders liest, als ein echter und gut recherchierter Krimi. Da er viele Fälle beleuchtet, sind diese natürlich kürzer, aber unheimlich intensiv und prägnant. Man bekommt Einblicke in die Ermittlungen, die Fehler der Mörder, deren Motive, die sehr zahlreich sind, und den Gerichtsentscheidungen. Josef Wilfing lässt nichts aus und gewährt dem Leser tiefe Einblicke ins Herz der Mordkommission. Und in die dunkelsten Tiefen der menschlichen Seele.

Produktdetails

ISBN-10: 3-453-16753-8
EAN: 9783453167537
Erschienen: 01.03.2010
Verlag: Heyne
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 319
Länge/Breite: 215mm/135mm
Gewicht: 476 g
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Josef Wilfling

Josef Wilfling, geboren 1947, war 42 Jahre lang im Polizeidienst tätig, 22 davon bei der Münchner Mordkommission. Der Vernehmungsspezialist klärte spektakuläre Fälle wie den Sedlmayr- und den Moshammer-Mord auf, schnappte Serientäter wie den Frauenmörder Horst David und verhörte Hunderte Kriminelle. Josef Wilfling ist verheiratet und lebt in München.

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Kundenrezensionen

  • Erschreckend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Steffi von http://meinelesewelt.blogspot.com/, am 22.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Er beschreibt in 10 Kapiteln Fälle aus unterschiedlichen Gründen wie Habgier, Wollust, Mordlust, um nur einige zu nennen. Auch das Thema das Frauen anders töten als Männer wird erläutert. Was ich doch recht interessant fand.
    Er beschreibt die Fälle mit sehr viel Geschick und man merkt an den Fällen und auch der Auflösung, das Herr Wilfling eine sehr erfahrene Legende auf seinem Gebiet ist und eine sehr gute Beobachtungsgabe hat. Von daher schon mal Hut ab. Herr Wilfling hat die Fälle sehr authentisch beschrieben und auch wie er die Täter überführen konnte. Dem Autor ist es in seinem Buch gelungen, den Lesern seinen Alltag als Ermittler näher zu bringen.So nah als wäre man mit vor Ort. In dem Buch geht es nicht um die Psychologie eines Täters, diese bleibt außen vor, sondern um den Mord und die Aufklärung, die Gründe selbst.
    Ich bin zwar eine erfahrene Krimi- und Thrillerleserin, aber wenn man ein solches Buch liest muss man die einzelnen Geschichten doch etwas sacken lassen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach und es lässt sich sehr gut lesen. Spannender als so mancher Krimi. Das Schlimme an dem Buch ist, das einem Klar ist das man kein Hirngespinst eines Autores liest sondern die gnadenlose Wirklichkeit, die vor der Haustür statt findet. Und das fand ich sehr doch stellenweise doch sehr happig.
    Ich kann dieses Buch ausnahmslos jedem Krimiliebhaber empfehlen. Es zeigt einem, dass die Wirklichkeit manchmal skurriler und grausamer ist, als man es sich in seiner wildesten Phantasie vorstellen würde.
    Von mir bekommt das Buch 5 Sterne

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  • Beim Bier am Stammtisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Günter J. Matthia, am 25.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Josef Wilfling ist kein erfahrener oder gar »gelernter« Autor, das hat er auch nirgends behauptet. Er ist auch kein Psychologe, kein Seelsorger, kein Jurist, sondern der pensionierte Leiter einer Mordkommission.

    Daher täte man ihm Unrecht, wenn man von seinem Buch eine herausragende Sprache, psychologische Einsichten in die Seelen der Verbrecher oder juristisch-distanzierte Analysen erwarten würde.

    Zweifellos sind seine Formulierungen oft unfreiwillig komisch, wenn beispielsweise die Stiche »absolut tödlich« sind; es gibt nun mal keinen nicht absoluten Tod. Auch manche Redewendungen (Zittern wie Espenlaub) sind arg abgedroschen, doch wie gesagt ' Wilfling lässt keine Ambitionen erkennen, ein guter Schriftsteller zu sein. Man könnte höchstens dem Verlag ankreiden, dass er das Geld für ein Lektorat nicht ausgegeben hat; vermutlich war Heyne etwas klamm in der Kasse.

    Das Buch erzählt Fälle, die dem Autor aus seiner Laufbahn besonders eindrücklich in Erinnerung geblieben sind. Zwar mit geänderten Schauplätzen und Namen der Beteiligten, aber der Leser darf wohl davon ausgehehen, dass die geschilderten Ermittlungen tatsächlich so verlaufen sind. Bei der Lektüre tun sich Abgründe auf, insofern verspricht der Titel des Buches nicht zu viel. Dass Josef Wilfling seine Empfindungen nicht ausspart, dass er auch von eigenen Überreaktionen und Fehlern berichtet, dass er eine Meinung zur juristischen Praxis hat und ausdrückt, macht ihn sympathisch und glaubwürdig.

    »Die Wirklichkeit ist packender als jeder Krimi«, wirbt der Verlag für das Buch ' das sei dahingestellt, es gibt Krimis, die packender und spannender sind. Dass man einem Krimiautor so manches nicht abnehmen würde, was dieses Buch berichtet, ist allerdings anzunehmen. Ein Polizist klettert über die Trennwand einer Toilette und springt auf den Verdächtigen herab, woraufhin beide samt Kloschüssel durch den Boden brechen und in der Sickergrube landen ' da würde man bei einem Krimi den Kopf schütteln und »völlig übertrieben« murmeln. Dass ein Mörder beim Vergraben von Leichenteilen den Plastiksack nicht mit verbuddelt, um die Umwelt zu schonen, würde bei der Lektüre eines Krimis zumindest Stirnrunzeln hervorrufen.

    Das Leben ist zuweilen absonderlicher als die Fiktion, und dieses Buch schildert Episoden, in denen das sichtbar wird.

    Ist »Abgründe« ein Sachbuch? Nein. Dann hätte es sachlicher ausfallen müssen. Ist es ein Roman? Nie und nimmer, ein Roman bemüht sich um Handlungsstruktur und Erzählstil. Ist es eine Autobiografie? Keineswegs, das Leben des Autors spielt keine Rolle. Haben wir es mit einer Erzählung oder einer Sammlung von Erzählungen zu tun? Schon eher, denn hier erzählt jemand seine Erlebnisse, wie er sie seinen Freunden beim Bier am Stammtisch erzählen würde. Nicht mehr und nicht weniger.

    Mein Fazit: Lesenswert, denn die Lektüre ist an keiner Stelle langweilig.

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  • Mörderisch gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dr. Exitus, am 23.08.2010

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    Ein sehr spannendes und faszinierendes Buch.Der bekannte Ermittler Josef Wilfing berichtet über seine spektakulärsten Fälle seiner langen Berufslaufbahn.Die einzelnen Fälle werden sehr detailreich und gut beschrieben und der Autor gewährt einen tiefen Einblick in den Alltag seiner Arbeit.Unangenehm aufgefallen sind mir gelegentliche Spitzen gegen das deutsche Rechtssystem die natürlich dem Ermittler Probleme bereiten können aber dennoch für eine demokratische Rechtssprechung unabdingbar sind.Beispielsweise wird die für jeden geltende Unschuldsvermutung attackiert,welche mir jedoch als sehr wichtig erscheint.Diese Angriffe halten sich zum Glück in Grenzen und der Hauptschwerpunkt des Buches liegt bei der Aufklärung der Verbrechen.Der Autor liefert interessantes neues Hintergrundwissen und vergleicht internationale Statistiken mit seinen eigenen Erfahrungen.FAZIT:Sehr gutes spannendes Buch,guter Einblick in den auch oft frustranen Alltag der Ermittler.

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  • Mörderhaft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 02.07.2010

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    Der ehemalige Star-Ermittler Josef Wilfling gestattet uns einen Einblick in seine Arbeit. Wie wird ermittelt,was sind das für Menschen?Und dann zum Schluss die Erkenntnis,das eigentlich jeder zum Mörder werden kann.Und man kann es niemanden ansehen,was in dessen Kopf vor sich geht.Ein sehr eindringliches Buch.

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  • Wenn aus Menschen Mörder werden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Zorana Dammert, am 30.06.2010

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    Josef Wilfling erzählt in diesem Buch von Fällen, die er während seiner 22 jährigen Zeit bei der Münchener Mordkommission miterlebt und in denen er ermittelt hatte.
    Er beschreibt sehr spannende, teilweise auch ziemlich brutale Fälle, die man sonst nur aus Krimis kennt.
    Ich war sehr erstaunt was für grausame Morde es tatsächlich gegeben hatte und fand es interessant zu lesen wie Ermittlungen wirklich in Mordfällen ablaufen.

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  • spannend bis zur letzten Seite Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Yvette Rimensberger, am 27.05.2010

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    Dieses Buch liest sich wie Butter.Unglaublich, was Josef Wilfling für Fälle schildert.In was für Ausreden und Unglaubwürdigkeiten sich die Verdächtigen verstricken.Trotzdem wird "fast" jeder Fall gelöst.Auch wenn es mehrere Jahre geht.Ich kann dieses Buch mit gutem Gewisssen weiter empfehlen, für jemanden, der gerne spannende und reale Geschichten liest.

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  • Jeder kann zum Mörder werden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Cornelia Meißner, am 09.05.2010

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    Ich habe dieses Buch fast atemlos gelesen. Die Gräueltaten konnte ich fast nicht glauben. Aber Herr Wilfling hat wahre Begebenheiten aus seinem Arbeitsalltag bei der Münchner Mordkommission zu Papier gebracht.
    Das Werk ist nach den sieben Todsünden in verschiedene Kapitel und dementsprechende Fälle gegliedert. Der Schreibstil ist aus der Sicht des Ermittlers, und das Buch hat sich flüssig lesen lassen.

    Die aufwendigen Ermittlungen haben mich sehr überrascht. Sehr oft ist es ein langer Weg, bis der jeweilige Fall gelöst ist. Die zahlreichen Fernsehserien bringen dabei nur einen winzigen Bruchteil zutage. Man kann sie nicht mit der Realität vergleichen.

    Dadurch, dass ich den Autor in München bei einer Lesung live erlebt habe, war mir beim Lesen seine Stimme immer präsent. Dies hat für mich sehr zur Glaubwürdigkeit beigetragen.


    Fazit:

    Ein sehr authentisch geschriebenes Buch, das jedoch nichts für schwache Nerven ist. Ich vergebe fünf von fünf Sternen.

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  • §211 - Mord // Die 7 Todsünden Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jeanette Bley, am 29.04.2010

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    Dieses Buch hebt sich deutlich von den inzwischen zahllosen Fernsehkrimis ab. Man erhält einen realen Einblick in die Arbeit einer Mordkommission. Der Autor schildert viele selbst erlebte Fälle. Systematisch, leicht zu verstehen und mit eigenen Worten. Wirklich lesenswert!

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  • Enttäuschung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Peter Jürgen, am 21.03.2010

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    Das Buch hält nicht, was es verspricht. Es ist nicht informativer als jeder beliebige andere Krimi.
    Aus datenschutzrechtlichen Gründen, die absolut nicht einleuchten, wurden Namen, Berufe, örtliche
    und zeitliche Gegebenheiten geändert. Was bleibt dann noch?
    Z.B. Rolf Bossi: »Ich fordere Recht«.

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  • erschreckende Mordfälle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Fl. Kluge, am 15.03.2010

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der legendäre Mordermittler a.D. Josef Wilfling berichtet in seinem Buch "Abgründe - Wenn aus Menschen Mörder werden" erschreckende Taten, die ihm während seiner Dienstzeit als Mordermittler in München begegneten. Diese Fälle werden alle sehr gut dargestellt und ermöglichen einen Einblick in die Arbeit der Kriminalpolizei und er gewährt erschreckende Einblicke auf die Täter, ihre Motive und ihre seelische Verfassung. Dieses alles hat er in einem sehr gut lesbaren Buch verarbeitet. Ein Buch, in dem er auch seine eigene Meinung, Gefühle und Be- oder Betrachtungen dem Leser näher bringt. In 10 Kapiteln (von Grausamkeit über Mordlust bis zu Habgier) bringt er die ganzen Abgründe eines Menschen zum Vorschein!

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