Hörbuch
Anzahl CDs: 8
Spieldauer: 600 Minuten
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Moskau 1950. Geheimagent Leo Demidow soll dem schwarzen amerikanischen Sänger Jesse Austin ein perfektes kommunistisches Russland vorgaukeln. Austin droht das abgekartete Spiel zu durchschauen, und in letzter Minute kann Demidow einen Eklat verhindern. 15 Jahre später reist Demidows Ehefrau mit den beiden Töchtern zu einem Versöhnungskonzert sowjetischer und amerikanischer Schüler in die USA. Doch am Ende des Abends gibt es mehrere Tote, und nur einer weiß, was wirklich geschah: Agent 6. Und nur einer kann ihn finden: Leo Demidow.
Dietmar Bär gibt in seiner Lesung Leo Demidows brillanter Mischung aus eiskalter Präzision und unkonventionellen Ermittlungsmethoden eine Stimme.
Pressestimmen:
"Dietmar Bär liest diesen neuen Roman, der wegen seiner historischen Einfühlungskraft mindestens so stark ist wie die Story, rau und kühl wie die Welt, die er beschreibt." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
"Tatort-Kommissar Dietmar Bär gibt dem verzweifelten Russen auf seiner Odyssee eine starke Stimme." (Neue Presse)
| ISBN-10: | 3-86717-784-8 |
|---|---|
| EAN: | 9783867177849 |
| Sprecher: | Dietmar Bär |
| Erschienen: | 23.09.2011 |
| Medium: | CD |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Genre: | Krimi/Thriller |
| Spieldauer: | 600 Minuten |
| Hörproben: | Jetzt probehören |
Dietmar Bär, 1961 geboren, ist mit dem Genre "Krimi" schauspielerisch groß geworden. Als Partner von Willy Millowitsch war er in den Klefisch-Krimis des WDR zu sehen, von 1990 - 92 ermittelte er in der Vorabendserie "Blank Meier Jensen" im Frankfurter Milieu. 1986 erhielt Bär den "Deutschen Darsteller-Preis für den Nachwuchs". Als Kommissar Freddy Schenk steht er seit 1997 im "Tatort" vor der Kamera.
Eva Kemper studierte in Düsseldorf Literaturübersetzen und wohnt und arbeitet in Hattingen/Ruhr. Zu ihren Übersetzungen aus dem Englischen gehören u. a. Werke von Peter Carey, Sara Gruen und Junot Díaz.
1979 geboren wuchs Tom Rob Smith in Norbury, dem Süden Londons auf. Seine Eltern, Antiquitätenhändler, unterstützten ihn in den harten Zeiten seiner Karriere als Schriftsteller, da sie wussten welch ein Durchhaltevermögen als Selbstständiger abverlangt wird in Zeiten der Rückschläge und finanziellen Engpässen. Mit seiner älteren Schwester, dem jüngeren Bruder und einem Hund namens Wolfgang wohnte die Familie über dem Antiquitätengeschäft der Eltern. Von Kindheit an liebte Tom Rob Smith Geschichten aller Art, gleich ob Abenteuer, Science-Fiction, Historie oder Mythologie in Film, Spielen oder Büchern. Im Alter von zwölf Jahren schrieb er sein erstes Buch. Sein Krimidebüt ist bis heute noch als Erinnerung unveröffentlicht in seinem Besitz. Erstaunlich aber schon die Phantasie in jungen Jahren, denn sein Krimi, den er "The Literate" taufte, handelt von einem Serienkiller aus Los Angeles, der Gedichte bei seinen Opfern hinterlässt. Mit 16 startete er auf Aufforderung seines Lehrers hin Theaterstücke zu schreiben. Tom Rob Smith beschreibt diese Zeit als Meilenstein seiner Karriere, weil er sich der Wirkung seiner Worte bewusst wurde. Später studierte er erst an der Universität Cambridge, wo er 2001 graduierte. Das nachfolgende Jahr verbrachte Tom Rob Smith in Italien und studierte dort Creative Writing. Nach seinem Abschluss arbeitete er erfolgreich als Drehbuchautor und half bei einigen anderen Projekten rund ums Schreiben. Als er sich jedoch Selbstständig machte und von seinem Ersparten leben musste, waren es vor allem seine Eltern, die ihm rieten die Nerven zu bewahren und durchzuhalten. Schließlich konnte er sein Debütthriller "Child 44" veröffentlichen und direkt renommierte Auszeichnungen ernten. Bislang wurde sein Thriller in 26 Sprachen übersetzt. Sein nächster Roman "Kolyma" erschien sogar in der deutschen Übersetzung schneller auf dem Markt als die Originalfassung. Der Shooting-Star Tom Rob Smith wird nicht nur wegen seinem beklemmend realistischem Debüt und seinem vielversprechendem Folgethriller, als einer der neuen Krimibestsellerautoren gesehen. Als Sohn einer schwedischen Mutter und einem englischem Vater lebt Tom Rob Smith seit seiner Geburt in London.
Meinung der Redaktion
Wem die Geschichten rund um die Serienmorde in Kind 44 gefallen haben, der sollte auf jeden Fall einen Blick auf Kolyma werfen. Mit unerbittlicher Härte zeigt Tom Rob Smith wieder einmal einen Teil der Weltgeschichte wie kaum einer sie kennt. Die Seiten blättern sich ganz von alleine, den Leser zu fesseln versteht Tom Rob Smith.
von Steffi Nowaczyk, am 30.09.2011
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