Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte

Wie ich zum Erzähler wurde. Gelesen vom Autor

von Rafik Schami

Hörbuch

Anzahl CDs: 2

Spieldauer: 106 Minuten

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Weitere Artikelinformationen

Hunderttausende Menschen haben Rafik Schamis Erzählungen zugehört, und für seine Veranstaltungen in Deutschland hat er rechnerisch schon neunmal die Erde umkreist: Rafik Schami ist einer der letzten mündlichen Erzähler. In seinem neuen, persönlichsten Buch erzählt er, wie es dazu gekommen ist: Er berichtet von seiner Kindheit in Damaskus, als es noch Geschichtenerzähler gab, die im Kaffeehaus ihr Garn gesponnen haben, er zeichnet ein liebevolles Portrait seines Großvaters, und er macht sich Gedanken darüber, wie die Märchen in die Welt gekommen sind. In diesem Buch, und das macht den großen Reiz aus, spricht Schami mit dem Leser - und wir hören ihm atemlos zu

Produktdetails

ISBN-10: 3-86974-089-2
EAN: 9783869740898
Sprecher: Rafik Schami
Erschienen: 19.08.2011
Medium: CD
Sprache(n): Deutsch
Genre: Hörbuch
Spieldauer: 106 Minuten
Hörproben: Jetzt probehören
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Rafik Schami

Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren. 1971 kam er nach Deutschland, studierte Chemie und legte 1979 seine Promotion ab. Heute lebt er in München. Er ist Mitbegründer der Literaturgruppe "Südwind" und zählt zu den erfolgreichsten Schriftstellern deutscher Sprache. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis, dem Hermann-Hesse-Preis, dem Prix de Lecture und mit dem Hans-Erich-Nossack-Preis ausgezeichnet. 2007 erhielt Rafik Schami den Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund.

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Kundenrezensionen

  • Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Antje Pollmann, am 12.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rafik Schami gab seinen Beruf als Chemiker auf, um Erzähler zu werden. Damit hat er seine Bestimmung gefunden. Seine Geschichten von Großvater, Eltern und Geschwistern sind jeweils Auftakt zu weiteren verborgenen Erzählungen. Die warme Stimme Schamis versetzt den Hörer augenblicklich in die bunte Welt des Orients.Genau das richtige Mittel gegen trübe Herbststimmung!

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  • Literarische Meterware Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Volker M., am 23.08.2011

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Hörbuch "Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte", vorgelesen vom Autor, ist nette Unterhaltung mit ein wenig Exotik, aber ohne viel Tiefgang. Rafik Schami beschreibt einige seiner Jugenderlebnisse im Damaskus der 50iger Jahre, die dazu führten, dass er Erzähler wurde. Einige dieser Geschichten, die für die CD exemplarisch aus dem umfangreicheren Buch ausgewählt wurden, wirkten auf mich allerdings etwas an den Haaren herbeigezogen, oder neutraler: sie wirkten stark "ausgeschmückt".
    Schamis Sprache ist eher einfach und es fehlt ihr die poetische Kraft, die Literatur aus dem Orient sonst oft auszeichnet. Zu oft und zu lange wird um den heissen Brei herumgeredet. Es ist nicht wirklich spannend, wenn eine syrische Metapher mit einem ziemlich belanglosen Märchen wortreich erklärt wird, einem Märchen, dessen Motive auch noch geradewegs aus dem europäischen Kulturkreis zu entstammen scheinen. Ich muss gestehen, dass mich das Hörbuch nicht inspiriert hat und das orientalische Flair der wunderbaren Stadt Damaskus blitzte nur selten auf. In weiten Teilen wirkte der Text auf mich wie literarische Meterware.
    Ich habe vor einigen Jahren den "Weltensammler" von Trojanow gelesen und dort hat mich die bildreiche Sprache, die überaus pointierte Darstellung von Land und Leuten im Orient sehr fasziniert. Diese präzise Sprache und dabei doch emotionale Wirkung hat Schamis Buch leider nicht. Truman Capote hat mal auf den Vorwurf, sein "Frühstück bei Tiffany" sei als Roman doch arg kurz geraten, gesagt: "Stimmt, man hätte kein Wort weglassen dürfen.". Diesen Vorwurf kann man der "Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte" nicht machen. Da ist nicht nur der Titel verdächtig geschwätzig.

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Die Frau, die ihren Mann auf dem Flohmarkt verkaufte von Rafik Schami

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