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Auf Treu und Glauben

Commissario Brunettis neunzehnter Fall. Ungekürzte Lesung

von Donna Leon

Hörbuch

Anzahl CDs: 8

Spieldauer: 546 Minuten

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Weitere Artikelinformationen

Commissario Brunetti will mit seiner Familie nach Südtirol fahren. Er ist ferienreif. Das Verbrechen scheint auch eine Auszeit zu nehmen, nur zwei Leute bitten ihn um einen Freundschaftsdienst: Brusca macht sich Gedanken um unerledigte Gerichtsakten, Vianello um die eigene Tante. Aus heiterem Himmel ist Zia Anita dabei, das Familienvermögen durchzubringen. Vianello fürchtet, sie stehe unter dem Einfluss eines gefährlichen Betrügers. Durch welche Kanäle fließt das Geld? Brunetti will das nach den Ferien aufklären und sitzt schon im Zug – da gibt es einen Toten. Ein Mordfall, der den Commissario in brütender Hitze kreuz und quer durch Venedig führt. Brunetti kämpft gegen Hinterhältigkeit und Scheinheiligkeit, gegen Durchtriebenheit und Korruption. Donna Leons 19. Fall führt in ein Venedig der Scharlatane.

Produktdetails

ISBN-10: 3-257-80303-6
EAN: 9783257803037
Originaltitel: A Question of Belief
Sprecher: Jochen Striebeck
Erschienen: 27.05.2011
Medium: CD
Sprache(n): Deutsch
Genre: Krimi/Thriller
Spieldauer: 546 Minuten
Reihe: Commissario Brunetti
Hörproben: Jetzt probehören
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Donna Leon

In Montclair, New Jersey wurde sie am 28.September 1942 geboren. Die Kriminalromanautorin Donna Leon studierte in ihrer Heimat Englisch und Englische Literatur, bevor sie 1965 im Alter von 23 Jahren das Land auf Dauer verließ. Sie setzte ihr Studium in Siena und Perugia fort und arbeitete später erst als Reisebegleiterin in Rom, dann als Werbetexterin in London und schließlich unterrichtete sie an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und Saudi-Arabien. Zurzeit lehrt Donna Leon Englische Literatur in Vicenza, an einer Außenstelle der Universität Maryland in einem US-Luftwaffenstützpunkt in der Nähe von Venedig. Seit 1981 ist Venedig auch zu ihrem Hauptwohnsitz geworden.
Für ihren Debütroman "Venezianisches Finale" (1992) ließ sie sich inspirieren durch das venezianische Opernhaus "La Fenice". Als sie mit einem Freund bei einer Probe anwesend war entstand die Idee, den Dirigenten in einem Roman umbringen zu lassen. Sofort kundschafteten sie das Haus aus, um Fluchtwege und genauere Details zum Ablauf zu bekommen. Das war der Ursprung und die Geburt der Reihe des Commissario Guido Brunetti. Seitdem brachte Donna Leon bisher jedes Jahr ein neues Abenteuer ihres erfolgreichen Commissario Brunetti. Die deutschen Bestsellerlisten hat Donna Leon erobert und gehört zum festen Bestandteil mit ihren jeweiligen neuen Kriminalromanen. Für ihren ersten Roman bereits erhielt sie Japans renommierten Suntory-Preis. Jedoch weigert sich die Autorin gegen die Veröffentlichung ihrer Romane in Italien, da Venedig zu ihrer Wahlheimat wurde und dort auch der Schauplatz ihrer Romane ist. Außerdem kritisiert Donna Leon oft die politischen Verhältnisse des Landes und möchte als nicht gebürtige Italienerin keine Unruhe stiften. Trotz alledem genießt sie den Erfolg den sie als Schriftstellerin hat. Der Großteil ihrer Krimireihe wurde bereits verfilmt oder ist als Hörspiel zu erwerben. Wenn Donna Leon mal nicht gerade an einem neuen Härtefall für ihren Commissario tüftelt, besucht sie leidenschaftlich gern die Oper.

Meinung der Redaktion
Donna Leon ist eine exakte Beobachterin. Sie beschreibt nicht nur Taten, sie seziert die Menschen, die Gesellschaft. Und ihr Brunetti - für viele Krimiliebhaber kultisch wie ein Maigret - ist kein eiskalter, korrupter Verbrechensaufklärer. Den mag Mann - und Frau.

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Buchhändlertipps

  • Noch lange nicht abgelutscht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Marie-Therese Reisenauer, am 15.06.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Es stellt sich schön langsam die Frage, ob Donna Leon mit Altmeister George Simenon in einen Wettkampf hinsichtlich der Dauer des Wirkens ihres Lieblings Brunetti, versus Maigret treten möchte. Noch liegt der Franzose klar voran, aber der schöne Guido holt auf. Dies auch im Stile Maigrets, nämlich indem trotz keinerlei extrem rauer Aktionsstränge, genug und ausreichend an Spannung, mit Schwerpunkt auf dem Faktor der menschlichen Psyche, vorhanden ist. Bar jeder Wahrsagerei, ein Thema des Buches, ist es unschwer den 19. Einzug in die TopTen-Listen vorherzusagen.

Kundenrezensionen

  • Extrem langweilig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Alexia, am 18.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Vianello macht sich Gedanken um seine Tante. Sie scheint auf einen zwielichtigen Mann hereingefallen zu sein, einen Hellseher und ihm immer wieder viel Geld zukommen zu lassen. Er bittet Brunetti um Hilfe, der die Tante beschatten lässt und sich Informationen über den Mann besorgt. In der Tat, es sieht nicht gut aus. Tante Anita hat sich mit einem handfesten Betrüger eingelassen. Aber wie ihr das sagen?

    Auch ein weiterer Freundschaftsdienst, den Brunetti in der brütenden Hitze Venedigs erbringt, beinhaltet Ärger. Immer wieder führen unerledigte Gerichtsakten zu Ärgernissen. Die so bewusst herbeigeführten Prozessverzögerungen können einer Partei zu Lasten der anderen Partei große Vorteile bringen. Es wird auffällig, dass in dem Bereich einer bestimmten Richterin zu vielen solcher Prozessverzögerungen kommt. Brunetti soll geheime Nachforschungen anstellen. Aber erst einmal fährt er mit seiner Familie mit dem Zug in den Urlaub nach Südtirol. Weit kommt er allerdings nicht. Denn ein Mord geschieht. Brunetti fährt zurück nach Venedig und seine Familie in den Urlaub.

    Selten habe ich eine so langweilige (was nicht an dem angemessen vortragenden Vorleser Jochen Striebeck lag) Geschichte gehört. Ganz gleich ob es um Vianello und seine Tante oder den Mord an einem Gerichtsbeamten geht, die ganze Geschichte ist nur zäh, langweilig und an den Haaren herbeigezogen. Was hätte man allein aus der Story des Gerichtsbeamten herausholen können. Aber nein. Leon hat es auch bei meinem dritten Versuch nicht geschafft, mich für ihren Commissario Brunetti zu begeistern.

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