Die Hüter der Rose
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Die Hüter der Rose

von Rebecca Gable

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Die Hüter der Rose

Die Hüter der Rose

von Rebecca Gable

EAN: 9783838709482

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"Etwas Furchtbares war in Gang gekommen, das nicht nur seine Familie betraf, sondern ebenso den König, das Haus Lancaster und ganz England. Ihnen allen schien der Blutmond."England 1413: Als der dreizehnjährige John of Waringham fürchten
muss, von seinem Vater in eine kirchliche Laufbahn gedrängt zu werden, reißt er aus und macht sich auf den Weg nach Westminster. Dort begegnet er König Harry und wird an dessen Seite schon jung zum Ritter und Kriegshelden. Doch Harrys
plötzlicher Tod stürzt England in eine tiefe Krise, denn sein Sohn und Thronfolger ist gerade acht Monate alt ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 292
ISBN-10: 3-8387-0948-9
EAN: 9783838709482
Erschienen: 04.2011
Verlag: Lübbe
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 1200
Erschienen bei: Lübbe
Spieldauer: 3346 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Rebecca Gable

Rebecca Gablé, Jahrgang 1964, in einer Kleinstadt am Niederrhein geboren, studierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt Mediävistik in Düsseldorf. Sie wirkte an einem Projekt zur Erforschung anglonormannischer Manuskripte mit. Diese Forschungsergebnisse flossen in ihre weitere literarische Arbeit mit ein. Heute arbeitet sie als freie Autorin und Literaturübersetzerin. Ihr erster Roman Jagdfieber wurde 1996 für den Glauser-Krimipreis nominiert. Wenn sie nicht gerade an einem Roman schreibt, reist sie gern und viel, vor allem in die USA und nach England, oft auch zu Recherchezwecken. Außerdem gehört sie dem Autorenkreis historischer Romane "Quo Vadis" an. Neben der Literatur gilt ihr Interesse der (mittelalterlichen) Geschichte, dem Theater und vor allem der Musik, in fast jeder Erscheinungsform. Rebecca Gablé spielt Klavier, Gitarre, Cello und singt seit vielen Jahren in einer Rockband. Mit ihrem Mann lebt sie unweit von Mönchengladbach auf dem Land.

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Kundenrezensionen

  • 2. Teil der Waringham Saga Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Désirée Hasler, am 24.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Weiter gehts mit Feindschaft, Tod und Teufel... Doch auch Liebe, Leidenschaft und Familienbande.

    Wenn Sie "Die Hüter der Rose" gelesen und gemocht haben, können Sie hier mit den Waringhams weiterlesen, lieben und leiden...

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    ja nein

  • Spannend bis zum Schluss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mich schreckte zuerst die Seitenzahl ab, doch dann konnte ich das Buch kaum zur Seite legen. Einfach super geschrieben, spannend erzählt. Auch zu empfehlen, wenn man noch kaum historische Romane gelesen hat !!!!

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  • tolle mittelaltergeschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.07.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    wie bei allen bücher, Rebecca Gable versteht es wie kaum ein anderer den Spannungsbogen hoch zu halten, es wird nie langweilig im gegenteil ich will immer wissen wie es weitergeht. Toll.

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    ja nein

  • Genial! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, konnte es kaum aus den Händen legen!
    Wenn die dicke des Buches abschreckt , wird sich spätestens beim Lesen wünschen es hört nie auf.

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    ja nein

"4. TEIL1437 – 1442 (S. 949-950)

Westminster, Januar 1437

Simon, wo in drei Teufels Namen steckt Daniel?«, fragte John. Er flüsterte, obwohl er wütend war, denn sie standen in der Kathedrale, und Kardinal Beaufort feierte das Neujahrshochamt. »Keine Ahnung, Captain«, gestand Simon Neville ebenso gedämpft. »Der König hat ihn vor dem Kirchgang in seine Gemächer geschickt, um ihm den Mantel zu holen. Vermutlich ist er aufgehalten worden.« John bedachte ihn mit einem Kopfschütteln.

»Es ist rührend, dass du für deinen alten Freund immer noch das Blaue vom Himmel lügst, aber das war noch nie deine Stärke.« »Wie bitte?« Simon machte große Unschuldsaugen. John wies verstohlen auf den König, der nur zwei Schritte von ihnen entfernt auf einer kostbaren Bank kniete und wie üblich gänzlich in seine Gebete vertieft war. »Er trägt seinen Mantel.« »Er wollte den anderen mit dem Pelzkragen.« »Wer’s glaubt …«

»Daniel hat seinen Dienst bisher mit großer Pflichterfüllung getan, Captain«, murmelte Simon mit Nachdruck. »Und wenn du meine Offenheit verzeihen willst: Du bist seit Beginn der Weihnachtsfeiern grässlicher Laune.« John lag auf der Zunge, dass er dafür reichlich gute Gründe habe, aber in diesem Moment hob Henry den Kopf, schaute kurz über die Schulter und warf ihnen einen vorwurfsvollen Blick zu. John seufzte verstohlen und richtete den Blick wieder auf den breiten, immer noch kerzengeraden Rücken seines Schwiegervaters, der in seinem kostbaren Festtagsornat wahrhaft ehrwürdig aussah. Es war voll in Westminster, wie zu dieser Jahreszeit üblich. In Palast und Kloster herrschten Durcheinander und Gedränge.

Das erleichterte die Aufgabe der königlichen Leibgarde nicht gerade. John hatte Daniel wider besseres Wissen in die Wache aufgenommen, weil er dringend neue Männer brauchte und seinem Neffen daheim in Waringham die Decke auf den Kopf zu fallen drohte. Aber Daniel war ein Schürzenjäger und ein leichtsinniger Draufgänger ohne Verantwortungsgefühl, genau wie sein Vater, John hatte es von Anfang an gewusst. Der König hatte indessen großen Gefallen an dem stets gut gelaunten, verwegenen Ritter gefunden, sodass der Schritt sich kaum würde rückgängig machen lassen.

Doch das war nicht der eigentliche Grund für Johns Anspannung und Reizbarkeit. Auch der Duke of Gloucester, der dem Kronrat im Allgemeinen und dem Kardinal im Besonderen mit seiner ewigen Kriegstreiberei das Leben schwer machte, war ausnahmsweise nicht der Anlass seiner Sorgen. Juliana war schwanger. Zum ersten Mal seit Kate hatte sie das Kind nicht im Lauf der ersten drei Monate verloren, und inzwischen näherte sich der Tag ihrer Niederkunft.

Mit jeder Woche, die ins Land gegangen war, ohne dass die Katastrophe eintrat, hatten sich Johns Hoffnungen und Ängste gesteigert. Vor der Ernte hatte er seine Frau nach Waringham gebracht, weil sie genau wie er der Ansicht war, dass sie bei Liz Wheeler in besseren Händen sei als bei jeder anderen Hebamme in England, aber es quälte ihn, nicht an ihrer Seite zu sein. Nicht zu wissen, was geschah. Er fürchtete, das Kind könnte selbst jetzt noch tot zur Welt kommen. Und mehr als alles andere fürchtete er, seine Frau werde im Kindbett sterben."

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