Das Lächeln der Fortuna
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von Rebecca Gable

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Das Lächeln der Fortuna

Das Lächeln der Fortuna

von Rebecca Gable

EAN: 9783838712284

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Weitere Artikelinformationen

Dies ist die Originalfassung von Rebecca Gablés Roman "Das Lächeln der Fortuna". Das Originalmanuskript war lange Zeit verschollen und ist nun wieder aufgetaucht, so dass jetzt diese ungekürzte Ausgabe, vorerst ausschließlich als E-Book, erscheint. Sie enthält sowohl das bisher veröffentlichte als auch das ursprünglich entworfene Ende des Buches. England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...

Produktdetails

Verkaufsrang: 336
ISBN-10: 3-8387-1228-5
EAN: 9783838712284
Erschienen: 11.2011
Verlag: Lübbe
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 1024
Erschienen bei: Lübbe
Spieldauer: 2826 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Rebecca Gable

Rebecca Gablé, Jahrgang 1964, in einer Kleinstadt am Niederrhein geboren, studierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt Mediävistik in Düsseldorf. Sie wirkte an einem Projekt zur Erforschung anglonormannischer Manuskripte mit. Diese Forschungsergebnisse flossen in ihre weitere literarische Arbeit mit ein. Heute arbeitet sie als freie Autorin und Literaturübersetzerin. Ihr erster Roman Jagdfieber wurde 1996 für den Glauser-Krimipreis nominiert. Wenn sie nicht gerade an einem Roman schreibt, reist sie gern und viel, vor allem in die USA und nach England, oft auch zu Recherchezwecken. Außerdem gehört sie dem Autorenkreis historischer Romane "Quo Vadis" an. Neben der Literatur gilt ihr Interesse der (mittelalterlichen) Geschichte, dem Theater und vor allem der Musik, in fast jeder Erscheinungsform. Rebecca Gablé spielt Klavier, Gitarre, Cello und singt seit vielen Jahren in einer Rockband. Mit ihrem Mann lebt sie unweit von Mönchengladbach auf dem Land.

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Kundenrezensionen

  • 1. Teil der Waringham Saga Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Désirée Hasler, am 24.04.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein spannendes Ritterepos vor den Kulissen Englands 1360.

    Es geht um Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe aber auch um Liebe, Feindschaft, Hof, Ritterschaft und Adel....

    Gablé schreibt mit geschichtlichem Hintergrund vermischt mit ihrer Fantasie. Äusserst unterhaltsam zu lesen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

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  • 5 Sterne reichen nicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.02.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch habe ich eher zufällig gekauft und es war mein erster historischer Roman. Seitdem bin ich nicht nur ein Fan historischer Romane, sondern vor allem von Rebecca Gablé. Das Buch ist sensationell! (So wie alle Bücher von ihr.) Ich habe es regelrecht verschlungen. Ihre Bücher sind spannend, gut recherchiert und toll erzählt. Ich habe seit dem wirklich sehr, sehr viele historische Romane gelesen, aber dieses Buch ist für mich immer noch das Beste und etwas ganz Besonderes.

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1385 – 1389 (S. 862-863)

Burton, September 1385


Robin stand am frühen Nachmittag im Hof seiner Zweijährigen und lauschte ohne viel Geduld den Ausreden eines Stallburschen, dessen Schützling einen entzündeten Huf hatte, weil er auf feuchtem, unreinem Stroh gestanden hatte. Eine junge Frau kam über die Wiese auf sie zu und bewahrte den Jungen vorläufig vor Robins Strafpredigt. „Zwei Ritter, die Euch sprechen möchten, Mylord.“ Robin runzelte unwillig die Stirn. „Wer sind sie?“ „Ich glaube, der eine ist der junge Earl of Derby.

Den anderen kenne ich nicht.“ „Danke, Malyne. Schick sie her, sei so gut.“ Sie ging ohne Hast davon, und Robin wandte sich mit finsterer Miene an den Übeltäter. „Du wirst den Huf morgens und abends in Kamillensud baden. Verstanden?“ „Ja, Sir.“ „Du bist ein wahrer Faulpelz, Ron.“ „Ja, Sir.“ Er senkte den Kopf und verbiss sich ein Grinsen. Robin verschränkte die Arme und trat einen Schritt auf ihn zu.

„Das findest du komisch, ja?“, erkundigte er sich leise. „Du meinst, du kannst dir so was erlauben, weil du besser reitest als die anderen? Du irrst dich, mein Junge. Wenn es noch mal passiert, wenn ich weiterhin den Eindruck habe, dass du es dir auf Kosten der anderen bequem machst, dann kannst du in Zukunft wieder die Schweine deines Bruders hüten. Ist das klar?“ Ron nickte betreten. „Völlig klar, Mylord.“ „Gut. Dann kannst du deinen neuen Eifer jetzt gleich unter Beweis stellen und bis zum Füttern die Sattelkammer in Ordnung bringen. Wie wär’s.“ Ron wusste es besser, als eine Grimasse zu schneiden.

„Natürlich. Und woher kriege ich Kamillensud?“ „Bitte Malyne, dir welchen zu machen.“ „In Ordnung. Da kommt Euer Besuch, Mylord.“ Robin wandte sich um, und Ron verdrückte sich eilig. Die beiden Ritter kamen über die Wiese geschlendert. Sie waren ein ungleiches Paar: der eine groß und schlank, der andere stämmig, muskulös und eher klein. Robin trat ihnen entgegen. „Henry. Hotspur. Endlich einmal eine angenehme Überraschung.“ Henry, seit nicht allzu langer Zeit der Earl of Derby, nickte auf die Ställe zu. „Ich hatte Sehnsucht. Vater ist in Lancaster, und wir haben uns ein paar freie Tage gestohlen.“

Trotz der anhaltenden Verstimmung zwischen Lancaster und Northumberland verkehrten ihre Söhne freundschaftlich. Northumberland war nahezu von der politischen Bühne verschwunden. Lancaster attackierte ihn unversöhnlich, sobald er auch nur in Erscheinung trat, aber gegen Henrys Bindung zu Hotspur intervenierte er nicht. „Vater lässt fragen, ob du Anfang Oktober nach Rothwell kommst“, fuhr Henry fort. „Um zu jagen oder eine Strategie für das Parlament zu entwickeln?“ Henry grinste. „Beides, schätze ich.“ „Natürlich komme ich.“ Er machte eine einladende Geste. „Lasst uns hineingehen.“ Hotspur wischte sich über die Stirn. „Heiß für September. Wer ist die Blume, die uns am Burgtor abgefangen hat?“ „Die Frau meines Stallmeisters.“ Henry lächelte Robin verstohlen zu. Er wusste natürlich, dass Hughs Frau Wat Tylers Tochter war. Ihre Mutter hatte den schrecklichen Sommer

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