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Meine Rezensionen

  • So bitterkalt
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    Tieftraurig und bitterkalt
    Rezension vom 05.01.2013
    Ich hatte eigentlich Band 4 des Öland-Quartetts erwartet und war daher nach dem Kauf etwas überrascht, dass dieser Roman ganz unabhängig vom Zyklus zu sehen ist. Theorin schafft es aber wieder, ein atmosphärisch dichtes und psychologisch überzeugendes Werk mit interessanten Charakteren zu liefern. Geschickt werden die unterschiedlichen und sehr spannenden Handlungsstränge ineinander verwebt und verführen dazu, das Buch in einem "Rutsch" zu lesen. Das Ende fand ich persönlich etwas enttäuschend und vergebe daher nur 4 Sterne.
  • Das Verhängnis
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    Mein Verhängnis
    Rezension vom 03.11.2012
    Joy Fiedling kann wesentlich mehr, ihre Bücher lese ich eigentlich sehr gern. Ein paar wirklich schelchte Ausreißer sind halt auch mal dazwischen. Mein Verhägnis war, dass ich dieses Buch sogar noch in der gebundenen Form gekauft habe, dass war es wirklich nicht wert. Langweilig und konstruiert.
  • Die fernen Stunden
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    Bemüht
    Rezension vom 10.10.2012
    "Das geheime Spiel" habe ich mit Begeisterung gelesen, "Der verborgene Garten" war in meinen Augen schon eher enttäuschend. Mortons 3. Buch "Die fernen Stunden" wird auch das letzte Werk der Autorin sein, das ich lesen werde. Morton ist zwar außerordentlich bemüht, eine geheimnisvolle und schaurige Atmosphäre zu schaffen, in dem sie Genre-typische Elemente (Modermann, altes Schloss, tragische Todesfälle in der Vergangenheit, ein vom Schicksal gebeutelter Schlossherr, seltsame Schwestern) wie in einem Hexenkessel zusammen mischt, scheitert aber mit ihrem Vorhaben, einen spannenden und überzeugenden Roman zu liefern. Allein die Szene, in der die Zwillingsschwestern auf den Geliebten ihrer Halbschwester warten, verläuft in einer unglaublichen Langeweile, von der sich die gesamte Geschichte nur in wenigen Momenten befreien kann.
  • Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
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    Der schwedische Forrest Gump
    Rezension vom 05.08.2012
    Die 100. Bewertung zu dem munteren Hundertjährigen: Etwas wirklich Neues kann ich nicht hinzufügen, sondern dieses Buch nur allen empfehlen, die es noch nicht kennen.
    Warmherzig, humvorvoll und voller überraschender Wendungen. Man muss es erleben, wie Allan von Präsident zu Präsident eilt und überall innige Freundschaften schließt.
  • Nur der Mann im Mond schaut zu
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    Mitfiebern!
    Rezension vom 04.08.2012
    Der 2. Fall um Conny Sjöberg und sein Team übertrifft das durchaus auch lesenswerte Debüt "Pfefferkuchenhaus".
    Die Autorin verwebt mehrere Erzählstränge auf geschickte Weise:
    Auf einer Finnlandfähre wird ein Mädchen ermordet. In Verdacht gerät ihr sympathisch-trotteliger Freund Jocke, der beim Leser Mitleidsgefühle erzeugt, weil er - obwohl viel älter als seine Freundin - dieser einfach nicht gewachsen ist.
    Gleichzeitig ist die dreijährige Hanna ganz allein zu Haus, nachdem ihre Mutter mit dem kranken Brüderchen weggegangen ist. Hannas einziger Kontakt zur Außenwelt ist das Telefon, was beinahe fatale Folgen gehabt hätte. Man fiebert mit, wie es mit der Kleinen weitergeht.
    Beide Fälle haben augenscheinlich nichts miteinander zu tun... aber hängen doch irgendwie zusammen.
    Mein Fazit: Berührend und extrem spannend. Auch die Geschichte um den Kommissar und seine engsten Kollegen entwickelt sich weiter und bleibt interessant.
  • Pfefferkuchenhaus
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    Sympathischer Kommissar
    Rezension vom 14.07.2012
    Mobbing in der Kindheit und die späten Folgen. Die Autorin entwickelt daraus einen interessanten Kriminalfall, dessen Lösung nicht so offensichtlich ist, wie es zuerst zu sein scheint. Ich bin ein begeisterter Krimileser und ein großer Fan von Wallander, Beck, Erlendur & Co. - Dennoch fand ich es zur Abwechslung auch mal ganz angenehm, dass kein vom Leben frustrierter und von der Liebe enttäuschter Kommissar die Handlung bestimmt: Conny Sjöberg ist Vater von fünf Kindern, glücklich verheiratet und führt ein normales Familienleben. In seiner Vergangenheit gibt es ein paar Ungereimtheiten/Geheimnisse, die er aufdecken möchte. Das folgt dann sukzessive in den nächsten beiden Bänden - die ich auch sehr empfehlen kann.
    Ebenso wird die im ersten Band entwickelte spannende Nebenhandlung um die Polizistin Petra weiter verfolgt.
    Mein Fazit: Ein gelungener Schwedenkrimi, dessen Lektüre sich lohnt. Band 2 "Nur der Mann im Mond schaut zu" ist sogar noch besser.
  • Die Schmetterlingsinsel
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    Zeitvergeudung
    Rezension vom 13.06.2012
    Die Autorin bemüht sich, das Erfolgsrezept englischer Autoren wie u.a. K. Morton. zu kopieren - leider ist ihr das meiner Ansicht nach überhaupt nicht geglückt. Die alberne Geschichte ist derartig konstruiert und das Bemühen, ein exotisches Flair zu vermitteln, misslingt ebenso wie die Darstellung interessanter Charaktere. Auch sprachlich lässt dieses Buch einiges zu wünschen übrig. Für mich leider ein absoluter Missgriff, ich habe das Buch nach einem Drittel abgebrochen, weil mir die Zeit zu schade war.
  • Herzstoß
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    Misslungen
    Rezension vom 21.04.2012
    Joy Fielding hat viele phantastische und spannende Bücher geschrieben. Aber auch eine solche Autorin fabriziert natürlich mal das eine oder andere nicht so gelungene Werk. Die konstruierte und langweilige Geschichte um eine Frau, die ihre Tochter sucht, ist leider nahezu durchgehend spannungsfrei und unglaubwürdig. Ganz am Schluss wird es kurzfristig interessant. Deshalb vergebe ich noch einen Stern.
  • Goldstein
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    Düster und intelligent
    Rezension vom 14.04.2012
    Auch der 3. Band um Gereon Rath ist meines Erachtens wieder ein Volltreffer. Die Atmosphäre des Jahres 1931 ist gut getroffen, der aufstrebende Nationalsozialismus zeigt erste Auswirkungen, die Figur des amerikanischen Gangsters Goldstein ist gelungen. Das Geplänkel zwischen Charly und Gereon gehört einfach dazu. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
  • Tod im Schärengarten
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    Es geht so...
    Rezension vom 14.04.2012
    Der erste Teil "Tödlicher Mittsommer" ist ein schöner Schwedenkrimi mit allen beliebten Zutaten dieser Gattung. "Der Tod im Schärengarten" reicht an die Qualität des Vorgängers nicht heran. Die Kriminalgeschichte ist so durchschaubar, dass kaum Spannung bleibt. Kommissar Thomas Andreasson ist ein "blasser" Charakter, der nicht so recht zum Protagonisten taugt. Lebhafter ist Nora - ihre Eheprobleme verschaffen der lau dahin plätschernden Handlung noch etwas Würze und eigentlich würde man gern mehr über sie lesen.
    Mein Fazit: Man kann das Buch lesen, aber es gibt deutlich bessere Schwedenkrimis zum Zeitvertreib.