Rezension vom 19.09.2006
Die Goldhändlerin war für mich der erste historische Roman den ich gelesen habe, der das Leben einer Jüdin im Mittelalter beschriebt. Klar, es mag vielleicht nicht besonders authentisch bei einigen gelten, dass eine Frau sich als Mann verkleidet hat und dessen Platz im Leben einnimmt ohne erkannt zu werden aber schließlich darf in einem Roman durchaus auch ein gewisses Maas an Fiktion vorhanden sein.
Des weitern bietet das Buch durchaus Einblick in die Judenverfolgung im Mittelalter und man erkennt nicht ohne Schrecken, dass sich seit damals durch viele Jahrhunderte das selbe Verhalten der Menschen gegenüber den Juden fortsetzt.
Zur Handlung als solches möchte ich jetzt nicht zu viel sagen aber für mich ist es ein absolut grandioses Buch wo sich das lesen wirklich gelohnt hat.