Sturz der Titanen

Roman

von Ken Follett

Buch

gebunden (1152 Seiten)

8. Auflage

Sprache: Deutsch

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Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert. Europa 1914. Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die unter den politischen Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen dem Aufstieg der Arbeiter und dem Niedergang des Adels. Und zwei Brüder aus Russland, von denen der eine zum Revolutionär wird, während der andere in der Fremde sein Glück sucht. Ihre Schicksale verflechten sich vor dem Hintergrund eines heraufziehenden Sturmes, der die alten Mächte hinwegfegen und die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird.

Produktdetails

ISBN-10: 3-7857-2406-3
EAN: 9783785724064
Originaltitel: Fall of Giants
Erschienen: 28.09.2010
Verlag: Lübbe
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 8. Auflage
Seitenzahl: 1152
Gewicht: 1134 g
Übersetzer: Rainer Schumacher, Dietmar Schmidt
Illustrator: Dietmar Schmidt, Tina Dreher
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Ken Follett

Ken Follett wurde 1949 in Cardiff geboren und studierte Philosophie am University College London. Zum Schriftsteller wurde er gewissermaßen erzogen, da seine streng religiösen Eltern ihm in seiner Kindheit kein Spielzeug oder moderne Medien zur Verfügung stellten. Deshalb beschäftigte Ken Follet sich mit Büchern und Geschichten. Im Alter von 14 Jahren brachte er sich selbst das Gitarre spielen bei und spielt auch heute noch in einer Blues-Band. Mit seinem Studium stellte er, wie Ken Follet selbst sagt, die Weichen für seine Zukunft als Schriftsteller, da Schriftsteller und Philosophen viel gemeinsam haben. Beide entwerfen Gedankenwelten. Zugleich begann er, sich politisch zu engagieren. Nach seinem Studium versuchte Ken Follet sich erst als Enthüllungsjournalist, war dort aber wenig erfolgreich. So fing er abends und am Wochenende an, Romane zu schreiben. Seine ersten Romane waren ebenfalls nicht sehr erfolgreich, erst mit "Die Nadel" (1978) gelang Ken Follet der Aufstieg zum internationalen Bestsellerautor. Seine vielen Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst und in 30 Sprachen übersetzt und verfilmt worden. Sein politisches Engagement ist nach wie vor stark, konzentriert sich mittlerweile aber mehr auf die Unterstützung der Labour- Partei. Dort ist auch seine zweite Frau, Barbara Follett, als Abgeordnete im britischen Unterhaus aktiv. Die großen Freuden in Kens Leben, abgesehen von den ihm nahestehenden Menschen, sind gutes Essen und Wein, Dramen aus der Zeit Shakespeares und, noch wichtiger, Musik. Außerdem setzt Ken Follet sich als Präsident des "Dyslexia Institute" für Lese- und Sprachförderung ein.

Meinung der Redaktion

Die Romane von Ken Follett sind spannend, und entwerfen ganz neue Welten, die den Leser in den Bann ziehen. Egal welches Genre, ob Unterhaltung oder Thriller, die Fans werden jedes neue Werk von ihm lieben!

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Buchhändlertipps

  • Das 20. Jahrhundert in Einzelschicksalen

    von Rudy Sturmer, am 31.12.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Wir alle wurzeln tief im 20. Jahrhundert, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Unsere Eltern, Großeltern und Urgroßeltern und ihre Geschichten und Rituale stammen aus dieser Epoche der großen Umbrüche und der großen technisierten Gewalt. Camus bezeichnete einmal die erste Hälfte des 20. Jh. als eine Zeit der Angst und des Terrors. Es wäre spannend, heute seine Stimme zu hören! Follett bricht nun diese gewaltige Epoche auf Einzelschicksale herunter und gibt dieser blinden Menschenmasse nun Gesichter und individuelle Schicksale. Eine gute Leselampe und eine Tasse Earl Grey genügen, um diese Reise anzutreten ...
  • Das 20. Jahrhundert in Einzelschicksalen

    von Rudy Sturmer, am 31.12.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Wir alle wurzeln tief im 20. Jahrhundert, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Unser Eltern und Großeltern und ihre Geschichten und Rituale stammen aus dieser Epoche der großen Umbrüche und der großen technisierten Gewalt. Camus bezeichnete einmal die erste Hälfte des 20. Jh. als eine Zeit der Angst und des Terrors. Es wäre spannend, heute seine Stimme zu hören! Follett bricht nun diese gewaltige Epoche auf Einzelschicksale herunter und gibt dieser blinden Menschenmasse verschiedene Gesichter und individuelle Schicksale. Eine gute Leselampe und eine Tasse Earl Grey reichen aus, um diese Reise anzutreten ...

Kundenrezensionen

  • Sturz der Titanen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zum Inhalt wurde schon genug gesagt. Mein Fazit: Wieder ein gelungenes Buch von Ken Follett. Über 1000 Seiten Lesevergnügen.
    Ich habe schon "Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" verschlungen und mit diesem Buch ging es mir nicht anders.

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  • Großartig ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.12.2011

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    Ein toller Auftakt zur Jahrhundert-Trilogie. Die epische Geschichte verwebt, vor dem Hintergrund des aufkeimenden 1. Weltkrieges, viele, für sich schon spannende, Einzelschicksale zu einem schlüssigen Ganzen. Ken Follett beweist hiermit erneut, dass er es wie kein Anderer versteht, komplexe historische Sachverhalte bzw. Abläufe durch eine packende fiktionale Geschichte zu vermitteln.

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  • Geschichtlich 5 Sterne, Spannung nur 3 Sterne Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.07.2011

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    Bei diesem Werk ist der Focus eindeutig auf den geschichtlichen Hintergrund ausgerichtet, der wirklich sehr umfassend und interessant geschildert wird. Wer allerdings dazu auf ähnliche faszinierende Figuren und deren spannende Lebensgeschichten wartet, die Follet beispielsweise in "Die Säulen der Erde" oder "Die Tore der Welt" erschaffen hat, wartet vergeblich. Die Figuren wirken etwas blass und werden durch die im Vordergund stehende Geschichte in den Hintergrund gedrängt. Dadurch wirkt das Werk etwas langatmig. Alles in allem ein gutes Buch, von dem ich aber ein wenig mehr erwartet habe.

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  • Politik + Geschichte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gertrud K., am 07.07.2011

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    Die Leseprobe hatte mir ganz gut gefallen, deshalb habe ich mir das Buch dann gekauft. Jedoch ist mir die Geschichte rund um die Politik und den Krieg schon sehr bald etwas zu langatmig geworden. Ich habe das Buch zwar fertiggelesen, aber so richtig kann ich mich dafür nicht begeistern. Mein historisches Wissen hat sich auf jeden Fall erweitert, was sicher kein Nachteil ist.

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  • Ken Follett - Sturz der Titanen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kerstin Stutzke, am 19.06.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Geschichte beginnt im Jahr 1911 in England an William Williams, genannt Billy Twice, 13. Geburtstag. Denn an diesem Tag ändert sich Billys Leben - es ist seiner erster Arbeitstag - er wird, wie sein Vater und sein Großvater vor ihm unter Tage arbeiten.

    Seine ältere Schwester Ethel arbeitet für Earl Fitzherbert, genannt Fitz, dem auch die Grube gehört. Sein Vater, Gewerkschaftsvorsitzender, macht hingegen dem Earl und dem Grubenleiter nur Ärger.

    Während eines Verhältnisses mit dem Earl wird Ethel schwanger. Sie wird entlassen und von ihrem Vater verstoßen. Jedoch zwingt sie Fitz dazu, ihr ein Haus in London zu kaufen, damit sie wenigstens ein Dach über dem Kopf hat. Fitz stimmt dem Vorschlag zu, um einen Skandal zu vermeiden, denn auch seine Frau, Fürstin Bea, eine gebürtige Russin, ist schwanger und hat bereits ein Kind verloren.

    Earl Fitzherbert hat eine Schwestern namens Maud. Diese setzt sich aktiv in der Politik und später für das Wahlrecht und die Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft ein. Trotz aller Traditionen duldet Fitz die Ansichten seiner Schwester. Später schließt sich auch Ethel diesem Kampf an, denn auch sie findet es unerträglich, dass Frauen so gut wie gar keine Rechte haben.

    Fürstin Bea hat teilweise recht grausame Züge an sich, sie schlägt die Dienstboten und bekommt wahre Tobsuchtsanfälle. Dies war jedoch in Russland, wo sie geboren und aufgewachsen ist normal, u. a. hat Bea in ihrer Jugend zusammen mit ihrem Bruder Andrej mitangesehen, wie 3 Bauern gehängt wurden, nur weil sie Land für sich gefordert hatten.

    Gregory und Lew sind Söhne eines dieser Bauern. Sie hassen die Fürstenfamilie, denn nach dem Tod des Vaters mussten sie zusammen mit ihrer Mutter in die Stadt gehen, um zu versuchen Arbeit zu bekommen. Bei einer Protestbewegung wird die Mutter erschossen, Gregory und Lew, zu diesem Zeitpunkt 16 und 11 Jahre alt, bleiben allein zurück. Gemeinsam schlagen sie sich durch, wobei Gregory den Traum hat, nach Amerika auszuwandern, Lew hingegen, möchte am liebensten nur dem harten Leben entkommen.

    Doch dann bricht der 1. Weltkrieg aus und ihrer aller Leben wird sich durch dieses Ereignis monumental verändern ...


    Ein wahres Epos hat Ken Follett hier abgeliefert. Eine Geschichte über die Entstehung des 1. Weltkrieges und wie sich dieser auf die Leben in verschiedenen Gesellschaftsschichten und Ländern auswirkte. Mir hat die Geschichte gut gefallen, wobei ich jedoch einen kleinen Abstrich machen musste. Es wurde aus meiner Sicht etwas zu sehr auf die Politik eingegangen, an bestimmten Stellen hätte ich mir mehr Nähe zu den Protagonisten gewünscht. Die Protagonisten an sich zeichen sich jedoch doch sehr viel Tiefe aus.

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  • Politik und Geschichte mal anders Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elke Schmidt, am 31.05.2011

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    Zu meiner Schulzeit, in den 90er Jahren wurde ganz viel 2. Weltkrieg und Weimarer Republik behandelt. Ich hatte, bis zu diesem Buch fast keine Ahnung vom 1. Weltkrieg gehabt. Und die Lehrer sagten auch immer, der ist ja gar nicht so wichtig. DOCH! Denn erst nach dem Buch habe ich die Politischen Zusammenhänge und den "Ausbruch" des 1. Weltkrieg wirklich verstanden. Und, wie ich finde, wird die Zeit nach dem 1. Weltkrieg noch mal ganz anders verständlich. Also nicht nur für Männer, wegen all der Kriegschlachten, sondern generell für Geschichtsinteressierte. Freu mich auf den nächsten Teil!

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  • Sturz der Titanen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michele Reichel, am 04.05.2011

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    Ken Foletts neuestes Werk "Sturz der Titanen" entführt in die Zeit des Ersten Weltkrieges. Geschickt erzählt er die Geschichte von mehreren Protagonisten, die verschiedener in Stand und Herkunft nicht sein könnten, und verwebt jedes einzelne Schicksal miteinander.
    Dieses Buch ist ein spannendes historisches Werk und vor allem da durch so interessant, da diese Ereignisse noch nicht einmal 100 Jahre zurückliegen.

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  • Fulminant Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Brigitte Bouman-Mengering, am 14.04.2011

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    Ken Follett hat sich mal wieder selbst übertroffen.Monumental erzählt er die Geschichte dreier Familien,die zuerst nicht viel miteinander zu tun haben.Er schafft es in seiner unnachahmlichen Art die vielen Charaktere,geschichtlichen Hintergründe und Zusammenhänge so fesselnd zu beschreiben,daß man nie den Faden verliert.Ich persönlich freue mich schon sehr auf die folgenden Bände.Eigentlich lese ich nicht unbedingt historische Romane.Die einzige Ausnahme ist wirklich Ken Follett.Ein Meisterwerk.

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  • Leider keine Sternstunde Follets Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich bin ein großer Fan von Ken Follett und habe alle seiner auf deutsch erschienenen Bücher gelesen.
    Sturz der Titanen zählt für mich dabei nicht zu seinen besten Romanen.
    Die Charaktere sind zwar - wie bei Follett üblich - schön herausgearbeitet, aber der Storyverlauf ist mir oftmals zu konstruiert, um die historischen Ereignisse einzufangen.

    Fazit: Ein gutes Buch für "Zwischendurch" (sofern man bei diesem Umfang davon reden kann), aber keines das ich nicht mehr weglegen kann.

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  • Ken Follett war schon besser Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch Sturz der Titanen ist sicherlich nicht schlecht. Die Geschichte ist aus meiner Sicht historisch fundiert. Man bekommt ein Gefühl wie das Leben damals wirklich war.
    Die Charaktere in dem Buch sind auch ganz gut durchdacht und spannend.
    Allerdings finde ich das Buch hat keinen klaren Spannungsbogen. Mir fehlt streckenweise die klare Richtung, in die die Geschichte geht. Daher meine Bewertung von 3 Sternen.

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  • Buchbebewertung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.03.2011

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    Ich habe dieses Buch angefangen zu lesen und konte einfach nicht mehr aufhöhren.Spannent und dramatisch geschrieben,einfach ein Muss für jeden Lesefreak.Ich hoffe eine Fortsetzung.

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  • Spannende Schicksale des 1. Weltkriegs Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Uli Geißler, am 05.03.2011

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    Die Zeit vor dem 1. Weltkrieg beschreibt der profunde Autor anhand von Lebensgeschichten. Schnell entwickelt sich Empathie für die handelnden Personen und kann die allgemeine Lebenssituation der Menschen gut nachvollziehen. Das ist die Kunst Ken Follets, Charaktere und Lebensweisen einer Zeit so eindrücklich zu erzählen, dass man schnell in das erzählte Geschehen eintaucht.

    Man lebt geradezu die Entwicklungen in einer walisischen Bergarbeiterfamilie, der Elternlosen Brüder Grigori und Lew in St. Petersburg aber auch der Deutschen Diplomatenfamilie um den Kriegstreiber Otto von Ulrich und seinen Sohn Walter, der mehr demokratische Diplomatie lebt, als es von seinem Vater zu erwarten sei.

    Besonders gelungen lässt der Autor historisch belegte Fakten mit fiktiven Ereignissen und Personen verschmelzen, ohne dabei den geschichtlich-politischen Duktus zu verlassen. Schließlich weiß man ja vorher, wie die eigentliche Geschichte tatsächlich im Ausbruch des 1. Weltkrieges mündete.

    Es geht viel um die Einstellungen und Haltungen, um Macht und Anerkennung und darum, sein Gesicht nicht zu verlieren. Das wird insbesondere im Umgang des Earl Fitzherbert mit seiner von ihm geschwängerten Bediensteten Ethel Williams, Schwester von Billy, der zu Beginn der Geschichte seinen ersten Tag eines langen, beschwerlichen und vom Arbeitskampf durchsetzten Bergarbeiterlebens in die Grube geht.

    Bei allem Interesse für die so unterschiedlichen Lebensentwicklungen der Protagonistinnen und Protagonisten der Erzählung schwindet doch bisweilen die Leselust ob der vielen und teilweise langatmigen Kampfesschilderungen und des hin und wieder verlorengehenden Spannungsbogens. Letztlich kann man nur aufgrund der so leichtgängigen Sprache weiter lesen, ohne die Lust zu verlieren. Entlastend kann man sagen, dass die mittelalterlichen Romane Follets deutlich besser waren, vielleicht auch, weil diese Geschichten so schön in weiter geschichtlicher Ferne spielen und nicht diese historische Nähe hatten, wie eben die ja auch sehr aufklärerischen Beschreibungen der Kriegsentwicklung in „Der Sturz der Titanen“. Möglicherweise ist das bei der sehr gut recherchierten und auch lehrreichen Geschichtslektion unbewusst hinderlich?!

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  • Objektive Geschichtsbewertung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.02.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eine brilliante Darstellung der jüngeren Geschichte. Deutschland bekam die alleinige Kriegsschuld für den 1. Weltkrieg aufgezwungen. Daraus entstanden Folgen, die letztlich auch zum 2. Weltkrieg geführt haben. Der Autor stellt in einer für einen englischen Staatsbürger sehr deutschfreundlichen objektiven Weise dieses Geschehen dar. Wer geschichtsfest ist, bekommt hier eine nachvollziehbare Darstellung, wie die betroffenen Menschen das empfunden haben könnten. Wer Bildungslücken hat, bekommt einige wunderbare "Nachhilfestunden". Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung(en)!!

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  • So unterhaltsam kann Geschichtsunterricht sein Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christiane Englert, am 24.02.2011

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    Die Schicksalswege einer englischen, einer deutschen und einer russischen Familie von Beginn bis zum Ende des ersten Weltkrieges werden beschrieben. Die Leser erfahren wie einfache Leute, die Boheme, Konservative und Kommunisten damals gelebt und gedacht haben. Am Ende wissen wir, warum der (Geld) Adel nach dem Krieg nicht mehr sein gewohntes Leben weiterführen konnte. Tausend spannende Seiten machen neugierig auf die hoffentlich bald folgenden.

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  • Meisterhaft! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Birgit Menzel, am 07.02.2011

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    Im 1. Band seines Jahrhundertepos spannt Ken Follet auf 1000 Seiten einen räumlichen Spannungsbogen von Russland über Deutschland und England bis nach Amerika.
    Wir erleben zu Beginn des 20. Jahrhunderts die langsamen „Vorbereitungen“ des
    1.Weltkrieges und im Glitter der „Goldenen Zwanziger“ am Ende des Buches wirft schon
    der 2.Weltkrieg seine Schatten voraus.
    Die Stimmung in Europa ist angespannt, denn wieder einmal geht es um territoriale Machtansprüche. Die einfachen Menschen hingegen haben ganz andere Probleme. So kämpfen die walisischen Bergarbeiter für bessere Arbeitsbedingungen, die Gewerkschaftsbewegung erstarkt und die Frauen wollen mehr am Arbeits- und gesellschaftlichen Leben teilnehmen und mit entscheiden.
    Ein paar Seiten weiter befinden Sie sich mitten in Petrograd in den Kämpfen der Oktoberrevolution.
    Und schließlich geht es an die Front, in die Schützengräben des Krieges mit den ersten Giftgaseinsätzen.
    Lebendige Geschichte in einer klaren, gut verständlichen Erzählweise und meisterlicher Verbindung der Personen und Handlungsstränge. Historische Personen sind ganz völlig selbstverständlich in die Handlung integriert. Menschen lieben und achten sich über Landesgrenzen hinweg und überwinden gesellschaftliche Zwänge und Standesunterschiede.
    Die Peschkowbrüder nehmen in Russland und Amerika eine völlig unterschiedliche Entwicklung. Der deutsche Demokrat Walter liebt die englische emanzipierte Adlige Lady Maud, ihre heimliche Eheschließung wird überschattet von der Kriegserklärung der Deutschen an Russland.
    Sie brauchen etwas Ausdauer, werden jedoch belohnt mit einzigartigen Geschichtsstunden!




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  • Äußerst lehrreicher Schinken. Und dann auch noch spannend! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Krämer, am 06.02.2011

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    Man kann einfach keine kurze Inhaltsangabe machen. Zuviele Personen und Ereignisse sind geschickt zu einem sehr unterhaltsamen Roman verwoben. Nie war Geschichte so interessant: Ob Gewerkschaft, Diplomatie, Frauenwahlrecht, Bolschewismus, 1. Weltkrieg und, und, und...
    Es war eine Zeit des Umbruchs.
    So lass ich mir historische Ereignisse gerne näher bringen!

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  • Weltgeschichte spannend erzaehlt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Friederike Katterbach, am 06.02.2011

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    Ein packender Roman der Weltgeschichte mit Personen, die lieben, leiden und Politik machen.Die Handlung dreht sich hauptsächlich um drei Familien in Europa vor, während und kurz nach dem ersten Weltkrieg. Follett hat für seinen Roman einen historischen Hintergrund gewählt, der brisanter kaum sein könnte. Die Handlung setzt im Vorfeld des Ersten Weltkriegs ein, Europa steht kurz vor dem Ausbruch einer ungeheuren Katastrophe mit unabsehbaren Folgen. In diesem aufziehenden Sturm finden sich die Hauptfiguren wieder, die aus England, Deutschland und Russland kommen. Der Autor nimmt die Leser mit auf eine aufregende Reise in die Zeitgeschichte und lässt sie die Wirren einer zu Ende gehenden Epoche hautnah miterleben.

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  • Eine Welt im Umbruch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Beate Müller-Egberink, am 20.01.2011

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    WOW!!Nach dieser Lektüre muß man erst einmal tief durchatmen!
    Follett hat sich viel vorgenommen. Er hat sich ein hohes Ziel gesetzt und es erreicht!
    Nicht weniger als ein Jahrhundertroman ist entstanden, dem noch 2 weiter folgen sollen!
    Europa an der Schwelle zum ersten Weltkrieg!
    Follett schildert Detailgenau die Stimmung vor Ausbruch des Krieges in diversen Gesellschaftsschichten, die unterschiedlichen Interessen, diplomatischen Verpflechtungen und Machtansprüche! Gekonnt läßt er uns am Beispiel von vier Familiengeschichten mitleiden, mitlieben, mitfiebern, und das vor ihrem jeweiligen Lebenshintergrund in England, Frankreich, Deutschland, Russland und Amerika!
    Der Zeitgeist wird lebendig: Traditionalisten, Konservative, Liberale, Freigeister, Suffragetten, Revolutionäre, Aufstände, Gewerkschaftsbewegungen, Militarismus, Sturz des Zaren, Abdankung des Kaisers und, und und!- Eine Welt im Umbruch. Großartig! So macht Geschichte richtig Spaß!!!
    Auch wenn man die knapp 1000 Seiten geschafft hat, man wünscht sich mehr!
    Bleibt zu hoffen, daß die beiden nächsten Bände der geplanten Trilogie mich ebenso atemlos zurücklassen!
    Für alle Geschichtsinteressierten mit Ausdauer!

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  • Beeindruckende Schülerpflichtlektüre Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anke Gordon, am 12.01.2011

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    Sollte der 1. Weltkrieg im Geschichtsunterricht nur äußerst peripher gestreift worden sein, dann ist dieser Follett ein echter Retter in der Bildungsnot. So kenntnisreich und über alle Ländergrenzen hinweg hat bisher kein "Unterhaltungsautor" den verhängnisvollen Beginn des letzten Jahrhunderts beschrieben. Follett macht sich im höchsten Maße verdient. Er erklärt und bebildert uns geschichtliche Zusammenhänge so genau, daß der Leser versteht, der Beginn eines Krieges ist eine vielschichtige Angelegenheit. Da wird kein Zeigefinger erhoben, sondern umfassend aufgeklärt; und das mit einem Erzählfuror, der einfach nur Freude bringt. "Krieg und Frieden" auf Follettsche Art.

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  • Sturz der Titanen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christa Kromminga, am 12.01.2011

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    Im Mittelpunkt dieser Geschichte stehen drei Familien – eine englische, eine deutsche und eine russische. Durch ihre Herkunft aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten sehr verschieden, und doch durch die politischen Ereignisse, die zum 1. Weltkrieg führten, miteinander verbunden. Das Buch fesselt von den ersten Seiten an und ganz nebenbei lernt man noch eine Menge Geschichte. Der grandiose Auftakt einer neuen Trilogie.

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