BuchhändlerInnen im Portrait

aus Chemnitz

Gesamte Rezensionen
11 (ansehen)
Alter
60 Jahre
Lieblingsautoren
Lese gern Schriftsteller deren Lektüre mich bewegt. Da bin ich manchmal sehr auf Autoren fixiert. Aber zum Glück entdecke ich bei meiner Arbeit immer wieder Bücher, die mir " an das Herzen wachsen".
An meinem Beruf gefällt mir
Viel über Bücher zu erfahren. Freue mich, wenn ich mit einer Buchempfehlung einem Kunden eine Freude machen konnte.
Das beste Buch aller Zeiten
Max Frisch, " Stiller"
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Meine Rezensionen

  • Seerücken
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    Beziehungsgeschichten
    Rezension vom 03.07.2011
    Nachdem ich „ Sieben Jahre „ gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf die neuen Erzählungen des Autors. Es erübrigt sich die Frage, wie ich „ Sieben Jahre“ fand. Peter Stamm war eine wohltuende Entdeckung. Dem Autor gelingt es Liebesbeziehungen der heutigen Zeit mit all ihren Facetten in Geschichten zu verpacken. Er hält uns den Spiegel vor, hineinsehen können wir, wenn wir es wollen. Es würde sich lohnen.
  • Léon und Louise
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    Herzerwärmende Liebesgeschichte
    Rezension vom 03.07.2011
    Alex Capus schreibt Geschichten, als wäre er dabei gewesen. Man hat den Ort des Geschehens förmlich vor Augen. In diesem Buch ist es Paris zwischen den Weltkriegen. Dieser Zeitraum ist der Rahmen für eine Liebesgeschichte. Ein Mann zwischen zwei Frauen. Seine Jugendliebe, die er tot glaubte und dann in Paris wiederfindet und seiner Ehefrau. Sein Konflikt zwischen Pflicht und Gefühl. Diese Konstellation endet nicht im Drama, wie vielleicht in einer Oper geschehen, sondern hinterlässt beim Leser einen angenehmes Gefühl von Leichtigkeit.
  • Geiger A: Anna nicht vergessen
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    Wundervolle Kurzgeschichten
    Rezension vom 03.07.2011
    Ich gebe es zu, ich bin ein Arno Geigerfan. Darum habe ich auch seine Kurzgeschichten gelesen. Wie immer beschreibt er mit Präzision und Emotion seine Akteure. Ein unwahrscheinlich guter Beobachter. Es sind Menschen mit größeren und kleineren Lebensdesastern. So verschieden die Menschen, so verschieden die Geschichten. So wie die Titelgeschichte. Die Geschichte des Mädchens Anna. Sie lebt allein mit ihrer Mutter. Diese hat einen zeitaufwendigen na ja vielleicht auch etwas eigenartigen Job. Darum hinterlässt Anna überall Erinnerungsstücke aus Angst ihre Mutter könnte sie vergessen.
  • Alles über Sally
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    Erstaunlich
    Rezension vom 03.07.2011
    Arno Geigers Buch „Der alte König in seinem Exil „, steht nun schon seit geraumer Zeit auf der Bestsellerliste, da gehört es auch hin. In seinem Buch „Alles über Sally“ schreibt er über ein völlig anderes Thema. Ich kenne nun beide und bin erstaunt mit welcher Präzision, man kann schon sagen wie perfekt Arno Geiger Personen beschreibt. Bei seinem Vater ist es durch die persönliche Nähe ja verständlich, doch Sally? Er muss sie auch kennen. Es ist wunderbar, wie ein Mann über diese selbstbewusste, heutige Frau schreibt. Mir, als Frau, ist es etwas unheimlich. Unbedingt lesenswert, auch von Männern!
  • Denn das Glück ist eine Reise
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    Denn das Glück ist eine Reise
    Rezension vom 16.05.2011
    Georges und sein Freund Charles, beide nicht mehr ganz so jung, gehen noch mal auf "Tour de France" - allerdings mit Auto - und erfüllen sich damit einen lang gehegten Jugendtraum. Verbindung hält Georges in dieser Zeit mit seiner Enkelin Adele per Funk und SMS. Es entsteht ein Briefwechsel der besonderen Art und Adele lernt ihren Großvater richtig kennen und lieben.
    Ein wunderbarer Roman über die Bretagne, über Wünsche, Träume und das Glücklichsein und über Beziehungen zwischen Großeltern und Enkelkindern.
  • Ein deutscher Wandersommer
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    Ein deutscher Wandersommer
    Rezension vom 16.05.2011
    Andreas Kieling, weitgereister und erfolgreicher Tierfilmer, war wieder unterwegs. Zusammen mit seiner Hündin Cleo wanderte er entlang der innerdeutschen Grenze, durch das so genannte "Grüne Band", 1500 km lang und das größte Naturschutzgebiet Deutschlands mit unberührter Natur und vielen seltenen Tierarten.
    Für Andreas Kieling und sicher auch für viele Leser und vielleicht Nachahmer eine wunderschöne und emotionale Reise, denn mit ihm und uns ist diese Geschichte verbunden.
    Also, warum in die Ferne schweifen...Rucksack packen und los!
  • Der alte König in seinem Exil
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    Der alte König in seinem Exil
    Rezension vom 18.04.2011
    Arno Geiger schreibt ein sehr persönliches Buch - mit Achtung und Respekt - von seinem Vater, dem alten König und der Krankheit, die lange verkannt, von ihm nun vollen Besitz ergriffen hat. DEMENZ. Er versucht auf wunderbare Weise und sehr behutsam eine Brücke zu bauen und in die Welt des Vaters einzutauchen. Manchmal gelingt es und ein ums andere Mal bleibt "der alte König in seinem Exil". Arno Geiger versteht es, ein ernstes Thema leicht, einfühlsam und humorvoll zu beschreiben.
  • Tschick
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    wunderbar geschrieben, absolut lesenswert
    Rezension vom 25.11.2010
    Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, gebürtiger Russe, aufgewachsen in der Hellersdorfer "Platte" in Berlin und somit bereits Außenseiter bei seinen Mitschülern.
    Maik Klingenberg, 15 Jahre jung, aus "gutem Hause", mit Villa, Swimmingpool und Tennislehrer...stehen langweilige Ferien bevor, da seine Eltern keine Zeit für ihn haben. Aber Tschick hat jede Menge Zeit und so steht er mit seinem "ausgeliehenen" LADA vor Maiks Tür.
    Das Abenteuer kann beginnen und mit ihm eine wunderbare Freundschaft.
    Hier kann der Leser herzhaft lachen und gleichzeitig traurig und nachdenklich sein. Es gibt sie noch. Die Bücher, für welche es sich lohnt, eine Nacht durchzulesen!
  • Armin Mueller-Stahl
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    Gesamtkunstwerk
    Rezension vom 25.11.2010
    Ein Gesamtkunstwerk = Armin Müller-Stahl.
    So bezeichnet er sich selbst. Mit allen Talenten ausgestattet und bereits als Kind gefördert und gefordert - Musizieren, Schauspielern, Schreiben, Malen.
    Ein eher "stiller" Star, der genau zuhört und mehr beobachtet. Seinen Namen wird man in der Klatschpresse nicht finden. Mit unzähligen Preisen ausgezeichnet, beliebt bei seinem Publikum in aller Welt, unvergessen seine Rollen in "Jakob der Lügner", "Nackt unter Wölfen" oder "Die Manns". So ist er heute wie gestern als "Weltenbürger" unterwegs.