BuchhändlerInnen im Portrait

aus Limburg
- Gesamte Rezensionen
- 500 (ansehen)
- Über mich
- Nur gute Literatur ist gute Literatur :-)
- Alter
- 30 Jahre
- Lieblingsautoren
- Chuck Palahniuk, Jonathan Safran Foer, Amélie Nothomb, Arthur Conan Doyle, Charles Dickens, Jörg Juretzka, Gilbert Adair, ...
- Im Beruf seit
- 2002
- Das beste Buch aller Zeiten
- Victor Hugo: Die Elenden (1862)
Meine Favoriten
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Mein Lieblingsbuch - nicht mehr, nicht weniger. mehr
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Vielleicht eines der besten Bücher der letzten Jahre. Die bewegende Geschichte des kleinen Oskar auf... mehr
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Ein modernes Highlight! Eine mysteriöse Liebesgeschichte, die alle literarischen Grenzen sprengt und... mehr
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Vielleicht das traurigste Buch, das ich kenne. Eine kurze Erzählung von Oscar Wilde, die aber auch in... mehr
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Das Beste von Charles Dickens, in einer wunderschönen Collector's Edition in englischer Sprache. mehr
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Mehr Holmes braucht kein Mensch: Alle 60 Fälle des exzentrischen Meisterdetektivs in einem Band (englische... mehr
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Ein hartes, verstörendes Meisterwerk. mehr
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Eine anständige Gesamtausgabe von Shakespeares Werken gehört in jeden Haushalt, ob gelesen oder nicht... mehr
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Die Absurdität des Krieges - als Roman. Zwei Jungs auf Eiersuche im belagerten Leningrad 1942. mehr
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Ein dreckiges, tristes Stück Literatur - und ein unglaublich lesenswertes. mehr
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Da hätt' ich mir mehr erwartet...Rezension vom 16.05.2013Jetzt bin ich doch eingeknickt und habe Jussi Adler-Olsens Krimi-Durchbruch "Erbarmen" gelesen, einige Jahre nach seinem Erscheinen. Bereut habe ich das nicht unbedingt, nur soviel: Der erste Fall für das Sonderdezernat Q war meiner Meinung nach arg formelhafte und gar nicht mal so raffinierte Dutzendware.
Die Hintergrundgeschichte um den traumatisierten, halb dienstunfähigen Kommissar Mørck ist leidlich interessant, bleibt aber das ganze Buch über verschwommen und nie ist klar, von was konkret Mørck eigentlich geplagt wird. Der Entführungsfall Merete Lynggard ist da schon interessanter: eine aufstrebende junge Politikerin, entführt und eingesperrt in eine Druckkammer, deren Entführer sie nach Belieben mit anhaltendem Licht, anhaltender Dunkelheit, Über- oder Unterdruck und verdorbenem Essen foltern können. Hier finden sich dann folgerichtig auch die besten, weil intensivsten Stellen des Romans. Das Ende ist dann wieder lange vorhersehbar und Standard-Krimikost nach Schema F.
Mein Fall war's nicht, aber für ein schnelles Zwischendurch-Runterlesen taugt "Erbarmen" allemal. -
Da hätt' ich mir mehr erwartet...Rezension vom 16.05.2013Jetzt bin ich doch eingeknickt und habe Jussi Adler-Olsens Krimi-Durchbruch "Erbarmen" gelesen, einige Jahre nach seinem Erscheinen. Bereut habe ich das nicht unbedingt, nur soviel: Der erste Fall für das Sonderdezernat Q war meiner Meinung nach arg formelhafte und gar nicht mal so raffinierte Dutzendware.
Die Hintergrundgeschichte um den traumatisierten, halb dienstunfähigen Kommissar Mørck ist leidlich interessant, bleibt aber das ganze Buch über verschwommen und nie ist klar, von was konkret Mørck eigentlich geplagt wird. Der Entführungsfall Merete Lynggard ist da schon interessanter: eine aufstrebende junge Politikerin, entführt und eingesperrt in eine Druckkammer, deren Entführer sie nach Belieben mit anhaltendem Licht, anhaltender Dunkelheit, Über- oder Unterdruck und verdorbenem Essen foltern können. Hier finden sich dann folgerichtig auch die besten, weil intensivsten Stellen des Romans. Das Ende ist dann wieder lange vorhersehbar und Standard-Krimikost nach Schema F.
Mein Fall war's nicht, aber für ein schnelles Zwischendurch-Runterhören taugt "Erbarmen" allemal. -
Da hätt' ich mir mehr erwartet...Rezension vom 16.05.2013Jetzt bin ich doch eingeknickt und habe Jussi Adler-Olsens Krimi-Durchbruch "Erbarmen" gelesen, einige Jahre nach seinem Erscheinen. Bereut habe ich das nicht unbedingt, nur soviel: Der erste Fall für das Sonderdezernat Q war meiner Meinung nach arg formelhafte und gar nicht mal so raffinierte Dutzendware.
Die Hintergrundgeschichte um den traumatisierten, halb dienstunfähigen Kommissar Mørck ist leidlich interessant, bleibt aber das ganze Buch über verschwommen und nie ist klar, von was konkret Mørck eigentlich geplagt wird. Der Entführungsfall Merete Lynggard ist da schon interessanter: eine aufstrebende junge Politikerin, entführt und eingesperrt in eine Druckkammer, deren Entführer sie nach Belieben mit anhaltendem Licht, anhaltender Dunkelheit, Über- oder Unterdruck und verdorbenem Essen foltern können. Hier finden sich dann folgerichtig auch die besten, weil intensivsten Stellen des Romans. Das Ende ist dann wieder lange vorhersehbar und Standard-Krimikost nach Schema F.
Mein Fall war's nicht, aber für ein schnelles Zwischendurch-Runterlesen taugt "Erbarmen" allemal. -
Da hätt' ich mir mehr erwartet...Rezension vom 16.05.2013Jetzt bin ich doch eingeknickt und habe Jussi Adler-Olsens Krimi-Durchbruch "Erbarmen" gelesen, einige Jahre nach seinem Erscheinen. Bereut habe ich das nicht unbedingt, nur soviel: Der erste Fall für das Sonderdezernat Q war meiner Meinung nach arg formelhafte und gar nicht mal so raffinierte Dutzendware.
Die Hintergrundgeschichte um den traumatisierten, halb dienstunfähigen Kommissar Mørck ist leidlich interessant, bleibt aber das ganze Buch über verschwommen und nie ist klar, von was konkret Mørck eigentlich geplagt wird. Der Entführungsfall Merete Lynggard ist da schon interessanter: eine aufstrebende junge Politikerin, entführt und eingesperrt in eine Druckkammer, deren Entführer sie nach Belieben mit anhaltendem Licht, anhaltender Dunkelheit, Über- oder Unterdruck und verdorbenem Essen foltern können. Hier finden sich dann folgerichtig auch die besten, weil intensivsten Stellen des Romans. Das Ende ist dann wieder lange vorhersehbar und Standard-Krimikost nach Schema F.
Mein Fall war's nicht, aber für ein schnelles Zwischendurch-Runterlesen taugt "Erbarmen" allemal. -
Da hätt' ich mir mehr erwartet...Rezension vom 16.05.2013Jetzt bin ich doch eingeknickt und habe Jussi Adler-Olsens Krimi-Durchbruch "Erbarmen" gelesen, einige Jahre nach seinem Erscheinen. Bereut habe ich das nicht unbedingt, nur soviel: Der erste Fall für das Sonderdezernat Q war meiner Meinung nach arg formelhafte und gar nicht mal so raffinierte Dutzendware.
Die Hintergrundgeschichte um den traumatisierten, halb dienstunfähigen Kommissar Mørck ist leidlich interessant, bleibt aber das ganze Buch über verschwommen und nie ist klar, von was konkret Mørck eigentlich geplagt wird. Der Entführungsfall Merete Lynggard ist da schon interessanter: eine aufstrebende junge Politikerin, entführt und eingesperrt in eine Druckkammer, deren Entführer sie nach Belieben mit anhaltendem Licht, anhaltender Dunkelheit, Über- oder Unterdruck und verdorbenem Essen foltern können. Hier finden sich dann folgerichtig auch die besten, weil intensivsten Stellen des Romans. Das Ende ist dann wieder lange vorhersehbar und Standard-Krimikost nach Schema F.
Mein Fall war's nicht, aber für ein schnelles Zwischendurch-Runterlesen taugt "Erbarmen" allemal. -
Da hätt' ich mir mehr erwartetRezension vom 15.05.2013Jetzt bin ich doch eingeknickt und habe Jussi Adler-Olsens Krimi-Durchbruch "Erbarmen" gelesen, einige Jahre nach seinem Erscheinen. Bereut habe ich das nicht unbedingt, nur soviel: Der erste Fall für das Sonderdezernat Q war meiner Meinung nach arg formelhafte und gar nicht mal so raffinierte Dutzendware.
Die Hintergrundgeschichte um den traumatisierten, halb dienstunfähigen Kommissar Mørck ist leidlich interessant, bleibt aber das ganze Buch über verschwommen und nie ist klar, von was konkret Mørck eigentlich geplagt wird. Der Entführungsfall Merete Lynggard ist da schon interessanter: eine aufstrebende junge Politikerin, entführt und eingesperrt in eine Druckkammer, deren Entführer sie nach Belieben mit anhaltendem Licht, anhaltender Dunkelheit, Über- oder Unterdruck und verdorbenem Essen foltern können. Hier finden sich dann folgerichtig auch die besten, weil intensivsten Stellen des Romans. Das Ende ist dann wieder lange vorhersehbar und Standard-Krimikost nach Schema F.
Mein Fall war's nicht, aber für ein schnelles Zwischendurch-Runterlesen taugt "Erbarmen" allemal. -
Van Gogh als Kunst-Comic - wieso nicht?Rezension vom 07.05.2013Dieser schmale, aber wunderbar gezeichnete Comicband erzählt - in einigermaßen groben Zügen - das Leben Vincent van Goghs. Auch die wichtigsten Zeitgenossen wie Julien Tanguy, Theo van Gogh, Paul Gauguin und Dr. Paul Gachet finden sich abgebildet. Abgerundet wird die Geschichte durch ein visuelles Glossar mit van Goghs wichtigsten Werken und kurzen biographischen Notizen.
Gezeichnet ist das Buch nicht in normalem Comicstil, sondern in einem impressionistischen Zeichenstil, der van Goghs Pinselführung nachahmt und dem Original durchaus ähnlich sieht.
Wer auf allzuviel biographische Tiefe verzichten kann oder einen biographischen Abriß für Kinder und Jugendliche sucht, ist hier bestens bedient. -
Das Mädchen, das den Himmel berührteRezension vom 02.04.2013In "Das Mädchen, das den Himmel berührte" verfolgt Luca Di Fulvio die Schicksale einer illustren Gruppe von Leuten im Venedig und Florenz des Jahres1515:
- Mercurio, Benedetta, Zolfo und Ercole, die eine Art von mittelalterlicher "Kindergang" bilden und von Diebstählen und Betrügereien leben.
- Shimon Baruch, ein jüdeischer Kaufmann, den ein Überfall von Mercurios Bande vor den Trümmern seiner Existenz zurücklässt
- Yits'aq di Negroponte und seine Tochter Yeoudith, die ihre Namen später in Isacco und Guiditta italisieren: Der jüdische Doktor ist in Wirklichkeit ein Hochstapler und hat kaum medizinische Fachkenntnisse
- Hauptmann Lanzafame, ein Kriegsheld, der dennoch zur Stadtwache im Armenviertel abkommmandiert wird
Angesiedelt ist das ganze nicht in den prunkvollen Handelshäusern oder den Palazzi der reichen Oberschicht, sondern im schlammigen stinkenden Pfuhl des Rotlichtviertels, des Judenghettos und der Werftanlagen Venedigs. Allerdings trägt Di Fulvio die ärmliche Atmosphäre zuweilen in meterdicken Schichten auf, sodass man als Leser beinahe genervt ist von soviel Elend. Ein Beispiel: "Am Ufer bemekte er wieder eine verhärmte Frau, die ihr mageres Kind zur erbärmlichen Latrine am Ende des brüchigen Stegs begleitete." (Seite 720) Ein bißchen arg dick aufgetragen halt. Ein großer Stilist ist Di Fulvio sowieso nicht - das Buch ist auf keinen Fall gut geschrieben, dafür aber immerhin ein unterhaltsamer Historienschmöker ohne viel Tiefgang. Wer die "Wanderhuren"- und "Hebammen"-Bücher mochte, wird sich auch hier schnell zurechtfinden. Wer anspruchsvolle Historienromane à la Hilary Mantel bevorzugt, sollte hier einen großen Bogen machen. -
Das Mädchen, das den Himmel berührteRezension vom 02.04.2013In "Das Mädchen, das den Himmel berührte" verfolgt Luca Di Fulvio die Schicksale einer illustren Gruppe von Leuten im Venedig und Florenz des Jahres1515:
- Mercurio, Benedetta, Zolfo und Ercole, die eine Art von mittelalterlicher "Kindergang" bilden und von Diebstählen und Betrügereien leben.
- Shimon Baruch, ein jüdeischer Kaufmann, den ein Überfall von Mercurios Bande vor den Trümmern seiner Existenz zurücklässt
- Yits'aq di Negroponte und seine Tochter Yeoudith, die ihre Namen später in Isacco und Guiditta italisieren: Der jüdische Doktor ist in Wirklichkeit ein Hochstapler und hat kaum medizinische Fachkenntnisse
- Hauptmann Lanzafame, ein Kriegsheld, der dennoch zur Stadtwache im Armenviertel abkommmandiert wird
Angesiedelt ist das ganze nicht in den prunkvollen Handelshäusern oder den Palazzi der reichen Oberschicht, sondern im schlammigen stinkenden Pfuhl des Rotlichtviertels, des Judenghettos und der Werftanlagen Venedigs. Allerdings trägt Di Fulvio die ärmliche Atmosphäre zuweilen in meterdicken Schichten auf, sodass man als Leser beinahe genervt ist von soviel Elend. Ein Beispiel: "Am Ufer bemekte er wieder eine verhärmte Frau, die ihr mageres Kind zur erbärmlichen Latrine am Ende des brüchigen Stegs begleitete." (Seite 720) Ein bißchen arg dick aufgetragen halt. Ein großer Stilist ist Di Fulvio sowieso nicht - das Buch ist auf keinen Fall gut geschrieben, dafür aber immerhin ein unterhaltsamer Historienschmöker ohne viel Tiefgang. Wer die "Wanderhuren"- und "Hebammen"-Bücher mochte, wird sich auch hier schnell zurechtfinden. Wer anspruchsvolle Historienromane à la Hilary Mantel bevorzugt, sollte hier einen großen Bogen machen. -
Das Mädchen, das den Himmel berührteRezension vom 02.04.2013In "Das Mädchen, das den Himmel berührte" verfolgt Luca Di Fulvio die Schicksale einer illustren Gruppe von Leuten im Venedig und Florenz des Jahres1515:
- Mercurio, Benedetta, Zolfo und Ercole, die eine Art von mittelalterlicher "Kindergang" bilden und von Diebstählen und Betrügereien leben.
- Shimon Baruch, ein jüdeischer Kaufmann, den ein Überfall von Mercurios Bande vor den Trümmern seiner Existenz zurücklässt
- Yits'aq di Negroponte und seine Tochter Yeoudith, die ihre Namen später in Isacco und Guiditta italisieren: Der jüdische Doktor ist in Wirklichkeit ein Hochstapler und hat kaum medizinische Fachkenntnisse
- Hauptmann Lanzafame, ein Kriegsheld, der dennoch zur Stadtwache im Armenviertel abkommmandiert wird
Angesiedelt ist das ganze nicht in den prunkvollen Handelshäusern oder den Palazzi der reichen Oberschicht, sondern im schlammigen stinkenden Pfuhl des Rotlichtviertels, des Judenghettos und der Werftanlagen Venedigs. Allerdings trägt Di Fulvio die ärmliche Atmosphäre zuweilen in meterdicken Schichten auf, sodass man als Leser beinahe genervt ist von soviel Elend. Ein Beispiel: "Am Ufer bemekte er wieder eine verhärmte Frau, die ihr mageres Kind zur erbärmlichen Latrine am Ende des brüchigen Stegs begleitete." (Seite 720) Ein bißchen arg dick aufgetragen halt. Ein großer Stilist ist Di Fulvio sowieso nicht - das Buch ist auf keinen Fall gut geschrieben, dafür aber immerhin ein unterhaltsamer Historienschmöker ohne viel Tiefgang. Wer die "Wanderhuren"- und "Hebammen"-Bücher mochte, wird sich auch hier schnell zurechtfinden. Wer anspruchsvolle Historienromane à la Hilary Mantel bevorzugt, sollte hier einen großen Bogen machen.
























