BuchhändlerInnen im Portrait

aus Krefeld

Gesamte Rezensionen
102 (ansehen)
Über mich
bin neugierig auf jedes neue Buch!
Alter
59 Jahre
Abteilung
Belletristik
Funktion
Belletristik, Dispo, Lokales Veranstaltungsmanagement
Lieblingsautoren
Martin Suter Leon de Winter Hanns Josel Ortheil Meir Shalev John Irving Arturo Perez-Reverte
An meinem Beruf gefällt mir
Ich habe jeden Tag kulturelles Anregungsmilieu um mich herum, Zugang zu neuen Büchern, interessanten Lesern und Autoren, freue mich über Kontakte mit Menschen und finde Verkaufserfolge mit Büchern sehr befriedigend.
Im Beruf seit
1970
Das beste Buch aller Zeiten
Lieber jeden Monat ein Lieblingsbuch!
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Meine Rezensionen

  • Rezepte für einen italienischen Sommer
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    Perfettamente!!!!
    Rezension vom 06.05.2013
    Auch wenn dies Ihr 200. Kochbuch ist (wie bei mir), sollte es in Ihrer Küche nicht fehlen.Mit diesem vielfältigen Rezeptangebot holen Sie sich nicht nur im Sommer den Duft nach Mittelmeer und Urlaub ins Haus. Die Rezepte sind wunderbar einfach, man kocht mit dem, was das Land hergibt, oft nur Gemüse, ein paar Kräuter, Öl und Tomaten und schon hat man ein tolles Gericht auf dem Tisch. Schön auch die Zusammenstellung der typischen Festtagsgerichte in Italien, wann man wo etwas feiert mit welchem Essen. Auch die Fotos wirken stimmungsvoll und authentisch und locken gleich zum Nachkochen! Andiamo!
  • Das Locken der Sirene
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    444 Seiten pralle Leidenschaft!
    Rezension vom 20.01.2013


    Die schöne Nora, Erotikautorin und hochbezahlte Edel-Domina für kühnste Ansprüche, führt ein leidenschaftliches und bewegtes Privatleben. Ihre heißen Gefühle wechseln zwischen drei Männern: ihrer Liebe zu ihrem Lektor, dem verführerischen, jungfräulichen neunzehnjährigen Praktikanten, der mit in ihrer Villa wohnt und ihrem gefährlichen, sadistischen Ex-Lover, von dem sie nicht lassen kann. Endlich mal ein erotischer Roman mit einer komplexen, intelligenten Handlung, der sinnliche Genüsse nicht nur verspricht, sondern sie auch bietet. Gegen diesen saftigen S/M Roman wirkt „Shades of Grey“ wie „Hanni und Nanni im Swinger-Club“!
  • Mamas Vermächtnis
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    Nach Mamas Tod die große Überraschung!
    Rezension vom 02.02.2012
    Tochter Thea, selbst schon fast siebzig, hat ihre kapriziöse Mutter aufopferungsvoll bis zum Tod gepflegt und dafür ihr eigenes Leben total hintenan gestellt. Beim Aufräumen der Wohnung und Ordnen der Hinterlassenschaft macht sie die überraschende Entdeckung, dass ihre allseits beliebte Mutter, in späten Jahren sogar Serienstar einer „Lindenstraße“ ähnlichen Fernsehserie, ein aufregendes Doppelleben mit einigen Männerbekanntschaften geführt hat. Vor ihrer Nase und sie hat nie etwas davon erfahren!
    Wie bereits der Vorgänger „In der Badewanne“ , bringt uns dieser humorvolle Roman das Thema „Alter“ verständnisvoll näher.
  • Wenn das Schlachten vorbei ist
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    Nichts für Leser mit einem schwachen Magen!
    Rezension vom 02.02.2012
    Schonungslos und bitterböse macht uns diesmal T.C.Boyle aufmerksam auf den Kampf zweier Gruppen von Umweltschützern, die um die Channel Islands vor der Südküste von Kalifornien streiten. Soll man die dort angesiedelten Ratten töten und die Wildscheine abschießen, um das ökologische Gleichgewicht wieder herzustellen oder soll man das Töten um jeden Preis vermeiden? Wer dieses Buch liest, muss sich mit der Materie befassen und wird schließlich gezwungen, sich auf eine Seite zu schlagen. Dies alles ist ernst und recht drastisch erzählt und bezieht den Leser voll in die Handlung mit ein, wirklich packend!
  • Katzentisch
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    Auch wer nie ein Schiff betreten möchte,
    Rezension vom 02.02.2012
    wird von diesem Roman über eine Seereise dreier Kinder von Ceylon nach England in den 50er Jahren total begeistert sein. Am „Katzentisch“, dem Tisch am weitesten vom Tisch des Kapitäns entfernt, am Ende des Raums, treffen sich 3 Jungs von etwa 12 Jahren, um nach England zu reisen und dort zur Schule zu gehen. Dem Ich-Erzähler des Romans, Michael, hatte man noch nicht einmal erzählt, dass seine Reise mehr als 20 Tage dauern würde und auch sonst wussten die Drei nicht, was sie in diesem fernen Land, England, erwarten würde. Hier auf dem Schiff, einem Mikrokosmos all dessen, was die Welt und das Leben zu bieten hat, probieren sie, allein gelassen und unbeaufsichtigt, ihre Möglichkeiten aus. Von den anderen Passagieren am Tisch, die alle irgendwie „Verlierer“ sind, lernen sie so viel, dass es ihr ganzes Leben prägt und diese Reise unvergesslich macht
  • Der Russe ist einer, der Birken liebt
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    Viel hat sie schon gesehen, von der Welt,
    Rezension vom 02.02.2012
    diese junge, erst 28jährige Autorin, die in Baku, Aserbaidschan, geboren wurde. Und wie sie reist die Hauptfigur des Romans, Mascha, durch die halbe Welt (mein Tipp: legen Sie sich einen Atlas neben Ihr Buch), um ihrer Verzweiflung nach dem Tod ihres Freundes Elias und schlimmen Geschehnissen ihrer Vergangenheit zu entkommen. Liebe und Tod, Sex und Arbeit, Familie und Freunde, sie erzählt ihre Geschichte und die ihrer Generation charmant, komisch, klug und mit erstaunlicher Ehrlichkeit.
  • Ende
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    Was ist Fiktion und was Realität?
    Rezension vom 02.02.2012
    Nichts ist eindeutig in diesem intelligenten und superspannenden Roman, den man bis zum „Ende“ atemlos liest. Eine Clique von 9 Frauen und Männern trifft sich nach vielen Jahren an einem einsamen Ort in den Bergen, um am Jahrestag ihrer letzten großen, wilden Party, die sie dort gefeiert haben, reinen Tisch zu machen. Damals gingen sie im Streit auseinander, die meisten haben sich seitdem nie wieder gesehen. Neugierig und mit gemischten Gefühlen reisen alle an, verbringen den ersten Abend miteinander, entdecken sich neu, bis plötzlich der Strom ausfällt, die Handys nicht mehr funktionieren, die Autos nicht anspringen und eine große Stille eintritt. Dann verschwindet der Erste …
  • Fluss der Wunder
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    Ein echter Abenteuer- und Entdeckerroman,
    Rezension vom 02.02.2012

    der hauptsächlich am Rio Negro in Brasilien spielt und den Leser sofort packt! Ann Patchett erzählt in einer tollen Sprache voller Intensität und Spannung, ich fühlte mich an meine Jugend erinnert, als ich die „Südamerikanische Reise“ von Alexander von Humboldt las.
    Für ein amerikanisches Pharmaunternehmen entwickelt die engagierte Ärztin und Forscherin Dr. Annick Swenson bei einem Eingeborenenvolk im Dschungel seit Jahren ein Medikament, das Frauen ewige Jugend schenken soll. Der Kontakt zu dem Team im Urwald ist abgebrochen, auch ein Kollege aus dem Labor, der sie dort aufsuchte, kam nicht mehr zurück. So reist seine Kollegin Dr. Marina Singh ihm nach, um im dunklen Herz des Regenwalds herauszufinden, wie weit das Projekt gediehen ist . Sie ahnt nicht im Entferntesten, welchen Gefahren sie im Dschungel ausgesetzt sein wird und mit welchem Geheimnis sie zurückkommen wird.
    Schon die Einleitung in das Thema, das Land und die Schilderung der besonderen Umstände und den Menschen in Brasilien war interessant und spannend. Nachdem aber das Geheimnis des Urwaldvolks gelüftet war, fieberte ich wirklich der Auflösung entgegen und auch heute noch geht mir diese faszinierende Geschichte nicht aus dem Kopf.
  • Im Winter dein Herz
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    Drei Monate Winterschlaf halten zu können
    Rezension vom 02.02.2012
    scheint anfangs eine verlockende Idee. Nicht aber für die drei Reisenden, zwei Männer und eine Frau, die in einem schwarzen Geländewagen durch ein winterliches Land fahren. Zufällig haben sie sich in einer Klinik kennengelernt, wo man sie als therapeutisches Programm mit Hilfe von Schlafmedikamenten von Januar bis März außer Gefecht setzen will. Jeder hat seine eigenen unangenehmen Erfahrungen gemacht und seine Geheimnisse, die der Leser auf dieser Reise durch die Kälte nach und nach erfährt. Am Ende steht, wie ein kleiner, wärmender Strahl, vielleicht Freundschaft statt Einsamkeit, auf jeden Fall wünscht ihnen dies der Leser!
  • Das geheime Prinzip der Liebe
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    Spannend von den ersten Seiten an
    Rezension vom 02.02.2012
    liest sich dieser vielschichtige Liebesroman schon fast wie ein Krimi!
    Dieser Roman wird jeden in seinen Bann ziehen, Frauen wie Männer, die gerne anspruchsvollere Unterhaltungsliteratur lesen. Sehr gut auch, dass diese tolle Geschichte nur etwa 250 Seiten umfasst und trotzdem voll aufgeht. So spricht es auch optisch die Leser an, die keine Riesenschmöker mögen und ich habe den Eindruck, das werden immer mehr!
    Ich werde es auch jedem empfehlen, der von „Capus, Leon und Louise“ so begeistert war.