Flüsterkind

Dein Mann hat mich missbraucht. Ein Brief an meine Mutter

von Mona Michaelsen

Buch

Taschenbuch (283 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Als sie fünf ist, wird Mona zum ersten Mal von ihrem Stiefvater missbraucht. Jahrelang fügt sie sich seinen Drohungen und erduldet ihr Martyrium in dem Glauben, dass ihr niemand helfen kann. Als sie es nicht mehr aushält, erzählt sie ihrer Mutter von den Dingen, die niemand wissen darf. Die jedoch schenkt ihr kein Gehör und verurteilt sie damit zu einem unentrinnbaren Kreislauf aus Leiden, Angst und Scham. Hilflos muss Mona mitanschauen, wie sich der brutale Stiefvater auch noch an ihrer kleinen Schwester vergeht.
Erst dreißig Jahre später schreibt Mona einen Brief an ihre Mutter. Die wegschaute, die nichts wissen wollte, die den Missbrauch duldete. Endlich erzählt Mona ihr all das, was sie damals nicht sagen durfte. Mit beklemmender Eindringlichkeit konfrontiert sie ihre Mutter mit der schrecklichen Wahrheit. Doch mehr als um die Mutter geht es um Mona selbst: Wort für Wort befreit sie sich von ihrer Vergangenheit.
Flüsterkind ist der ehrliche, schonungslose Bericht einer Betroffenen, der zeigt, dass es mehr als einen Schuldigen gibt, wenn es um Kindesmissbrauch geht: den Täter und diejenigen, die wegschauen und ihn gewähren lassen.
Eine Tochter klagt ihre Mutter an: ein erschütterndes und mutiges Buch!

Produktdetails

Verkaufsrang: 28.971
ISBN-10: 3-89602-951-7
EAN: 9783896029515
Erschienen: 01.03.2010
Verlag: Schwarzkopf + Schwarzkopf
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 283
Länge/Breite: 194mm/126mm
Gewicht: 287 g
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Buchhändlertipps

  • Mona Michaelsen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Lasthofer, am 30.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Johann

    Mona lebt mit ihrer Mutter, ihrem Vater und ihren Geschwistern in einem Armenhaus. Als sie gerade erst 5 Jahre alt war missbrauchte ihr Vater sie zum ersten Mal. Die Jahre vergingen und die Misshandlungen wurden immer perverser. Erst als Mona 12 Jahre war hörte er auf sie zu missbrauchen und verging sich dafür an ihrer kleinen Schwester Ulla.

    Ein sehr rührendes Buch die Gefühle der Autorin kann man förmlich spüren!

Kundenrezensionen

  • Ein unfassbares Leid!!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.08.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wie viel kann eigentlich ein Kind / ein Mensch ertragen? Nach diesem Buch stelle ich mir diese Frage nicht mehr... Es ist unfassbar, was in diesem Buch erzählt wird... traurig, schockierend und auch widerwärtig was der Stiefvater getan hat. Wobei die Mutter genauso ist. Dieses Buch ist ein absolutes Muss...

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  • Starche frau Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.08.2011

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    Was mona alles erlebt hat ist unfassbar!!
    Ich habe total geweint und konnte mich nicht von dem buch losbinden!!
    Unfassbar was so ein kleines mädchen erlebt hat!!

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  • ...Unfassbar... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gabriele Boelen, am 29.04.2011

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    Ein schonungsloser Brief an eine Mutter, die keine war.Als Kind vom Stiefvater missbraucht und misshandelt. Die Mutter völlig überfordert mit der Situation, gab ihrer Tochter die Schuld an den Übergriffen des Stiefvaters...Einfach unfassbar und so etwas passiert jeden Tag.

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  • In den Fängen des Stiefvaters Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Selina Pedroni, am 09.04.2011

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    Eine tragische Geschichte eine kleines Mädchens das jahrelang von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht wird und von der Mutter verachtet und geschlagen. In ihrem Buch erzählt Mona Michaelsen ihre Geschichte, welche auch ihre kleine Halbschwester erlebt.

    Einfühlsam und erschreckend, doch auch intensiv und packend zu lesen.

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  • Eine Anklage an die Mutter Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Susanne Mattern, am 09.12.2010

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    Mona wächst mit ihren Geschwistern in einem äußerst desolaten sozialen zu Hause auf. Jahrelang wurde sie ab ihren fünften Lebensjahr von ihrem arbeitslosen und alkoholkranken Vater sexuell missbraucht. Nur einmal traute sie sich ihrer Mutter an. Das hatte schwerstwiegende Folgen für sie. Dieser Brief an Ihrer Mutter ist ein langer Schrei. Sie weiß, Ihre Mutter wird diesen Brief, dass ein Buch wurde lesen, aber eine Antwort wird sie nie erhalten. Sie hat sich den Schrecken Ihrer Kindheit von der Seele geschrieben und zeigt damit auf was Mütter ihren sexuell misshandelten Kindern antun, wenn sie wegsehen.

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  • Flüsterkind Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Gisela Busemann, am 19.11.2010

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    Wenn einem Kind so schreckliche Dinge zugefügt werden, wie sexueller Missbrauch durch nahe Angehörige, sprich vor allem durch Stiefväter, dann leiden diese Kinder auch noch im Erwachsenenalter darunter. Die Dunkelziffer ist sehr hoch, da die Scham sehr groß ist, darüber zu sprechen. Was meines Erachtens genauso schlimm ist, dass Mütter von diesen sexuellen Übergriffen manchmal wissen, oder aber sie stillschweigend hinnehmen. Für mich persönlich unvorstellbar. Die Autorin Michaelsen hat ihre Geschichte in dem Buch "Flüsterkind" beschrieben. Es ist eine Anklage an die eigene Mutter. Ich möchte nur jedem raten, sich mit entsprechenden Ämtern, sprich Jugendamt in Verbindung zu setzen, wenn der begründete Verdacht einer solchen Tat vorliegen. Was natürlich nicht so einfach ist, denn wenn erst mal ein solcher Verdacht ausgesprochen ist, so ist es schwer sich als vermeintlicher "Täter" zu rechtfertigen und seine Unschuld zu beweisen, wenn nichts vorliegt. Ich möchte eigentlich nicht nur den Müttern, sondern allen Leuten, die mit Kindern zu tun haben, den Rat geben, schaut hin und verschließt nicht die Augen, Kinder sind uns Erwachsenen anvertraut und es ist unsere Pflicht sie zu schützen und Unheil von ihnen abzuwenden.

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  • Ich habe geweint! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicole Ramm, am 09.09.2010

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    Mona Michaelsen musste jahrelang Erniedrigung, Gewalt und sexuellen Missbrauch erfahren. Eine liebevolle Familie kannte sie nicht. Mit diesem Erfahrungsbericht, der ein Brief an ihre Mutter ist, bricht sie nun vollends ihr Schweigen und zeigt ihre Wut und Verzweiflung ganz offen.
    Ein wichtiges Buch!

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  • Erschütternd Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Simone Fritzsch, am 25.07.2010

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    Hab diese Buch grad zu Ende gelesen und bin ich noch fassungslos, erschüttert und empört! Ich kann nicht verstehen, wie eine Mutter sowas zulassen kann!
    Aber ein unbedingtes MUSS!

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  • Selbsttherapie Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jeanette Bley, am 28.04.2010

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    Eigentlich sollte dieser Tatsachenbericht ein Brief an die Mutter der Autorin werden. Schade daß sie diesen Brief nie abgeschickt hat. "Irma, Du hättest es verdient!" Stattdessen wurde ein Buch daraus. Mit ehrlichen und schockierend deutlichen Worten schreibt sich die Autorin durch diese Selbsttherapie ihre furchtbaren Erinnerungen von der Seele. Ich hoffe es befreit sie von der Vergangenheit.

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