Sehr schöne Idee in leider etwas unpersönlicher Ausführung
von
einer Kundin/einem Kunden, am 25.12.2010
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Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit Spannung habe ich abgewartet, wie meine Oma und Opa auf ihr Weihnachtsgeschenk reagieren - gibt es doch sicherlich Menschen, die erst einmal skeptisch beim Anblick dieses Buchtitels sind, der sie dazu auffordert, von ihrem Leben zu erzählen ... quasi als sei es so eine Art Schlussstrich unter ein Leben. Ich ging eher von einer verhaltenen Reaktion aus und einem Blättern mit "aha"-Gesichtsausdruck (im Sinn von "naja, schaun wir mal, ob ich da wirklich was reinschreibe"), wurde dann aber positiv überrascht. Meine Oma sah sich den Buchtitel an, blätterte sehr kurz und meinte "Machen wir!" Heute, am ersten Weihnachtsfeiertag, erzählte sie bereits, welche Anekdote sie auf jeden Fall aufschreiben werde.
Mich freut dies insbesondre deshalb so, da meine Begeisterung von dem Buch, nicht sonderlich groß war. Die Vorderseite ist ansprechend, ein klein wenig auf Antik gemacht, sieht auf dem Bild wie Karton aus, ist aber leider ein Plastiküberzug. Die Rückseite ist eine normale Buchrückseite, d.h. mit kurzer Angabe über den Inhalt etc. Also nicht unbedingt etwas, das auf die Rückseite eines Fotoalbums, Tagebuches und Ähnlichem (wie eben diesem Buch) sein müsste. Die Fragen sind gut, schöne Bilder sind enthalten und das Buch enthält genug Platz, um die Fragen zu beantworten. Aber obwohl immer wieder Füller abgebildet sind, ist eine Papierart gewählt, wie man sie z.B. aus Bildbänden kennt, d.h. es ist maximal möglich, sein Leben mit Kugelschreiber festzuhalten. Tinte würde verwischen, mit Bleistift schreiben (was man dann ja auch einmal hätte verbessern können), ist nicht wirklich möglich. Des weiteren stört mich, dass die Anleitungen zum Ausfüllen (bspw. werden Oma und Opa darauf hingewiesen, dass es egal ist, wie viel sie ausfüllen und wan sie es machen und in welcher Reihenfolge etc.) fester Bestandteil des Buches sind. Es hätte ausgereicht, sie als lose Blätter beizulegen (oder zum Heraustrennen nachdem das Buch 'vollendet' wurde).
Dies alles führte dazu, dass ich überlegt hatte, ob ich mir kurz vor knapp (Weihnachten kommt immer so plötzlich;) noch ein schönes Tagebuch o.ä. besorge, in das ich die Fragen aus diesem Buch übertrage. Handschriftlich auf schönes (normales, d.h. beschreibbares) Papier. Vielleicht wäre dies wirklich persönlicher gewesen, aber ich hatte ja Glück und das Buch und insbesondere die Idee wurden positiv (wenn nicht gar mit Begeisterung) aufgenommen.