Die Liebeslotterie

Roman

von Andrew Nicoll

Buch

gebunden (462 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

«Tibo Krovic machte sich Notizen – eine Liste der Dinge, die er für Agathe kaufen würde. Süßigkeiten, insbesondere türkischen Honig, weich, cremig und unglaublich süß. Und Parfum! ‹Tahiti› – er konnte sich an den Namen erinnern. Ehrlich gesagt, hatte er ‹Tahiti› in seine Liste von Lieblingswörtern aufgenommen, die er sich gelegentlich vorsagte. Wenn er es aussprach, hatte er Agathe Stopaks Duft in der Nase, und augenblicklich sah er sich selbst in einer Marineuniform; er lag unter einer nickenden Palme im kalkweißen Sand, und Frau Stopak, eine Bougainvillea im Haar, schmiegte sich in seine Armbeuge. Und Unterwäsche. Männer kauften Unterwäsche für die geliebte Frau, nicht wahr? Hätte er den Mut? Tibo strich das Wort ‹Unterwäsche› energisch aus. In die nächste Zeile schrieb er ‹Dessous› und ließ das Wort stehen. ‹Ich kann jederzeit noch mehr Dinge hinzufügen, wenn mir welche einfallen›, sagte er und schrieb schnell ‹Lotterielos› in die letzte Zeile.»



«Das ist ganz klar das Werk eines meisterhaften Erzählers.»

The Financial Times



«Nach der Lektüre dieses Romans möchte man auf die Straße gehen und sich in jemanden verlieben.»

The Sun

Produktdetails

ISBN-10: 3-87134-646-2
EAN: 9783871346460
Originaltitel: The Good Mayor
Erschienen: 12.03.2010
Verlag: Rowohlt Berlin
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 462
Gewicht: 565 g
Übersetzer: Eva Bonne
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Andrew Nicoll

Andrew Nicoll, geboren 1962, Journalist, arbeitete für verschiedene Zeitungen, zurzeit ist er Redakteur bei "The Scottish Sun". Seine Erzählungen sind in einer Reihe von Magazinen erschienen. Andrew Nicoll lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in der Nähe von Dundee.

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Buchhändlertipps

  • magischer Roman - wunderbar erzählt

    von Yvonne Simone Vogl, am 12.08.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Gmunden

    Eine ruhige, zauberhafte, teilweise naiv erzählte Geschichte über das Leben im Ort Dot, dem unglücklich verliebten Bürgermeister in Agathe, über Agathe, die auf der Suche nach Liebe ist. Warmherziger, magischer Roman - wunderbar erzählt.

Kundenrezensionen

  • Eine wunderschöne sinnliche Liebesgeschichte. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Yvonne Müller-Sprauer, am 19.03.2011

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    Im verträumten Städtchen Dot ist Tibo Korvic schon lange Jahre Bürgermeister, er ist sehr beliebt und setzt sich für alle Probleme ein. Das Leben wäre so schön, wenn da nicht die stille Liebe zu seiner Sekretärin Agathe wäre. Alle Liebesbeweise, die er bis jetzt unternommen hat, sind gescheitert. Er ist viel zu anständig, um sich ihr mit der nötigen Leidenschaft zu nähern. Jetzt scheint sich Agathe auch noch in einen Anderen zu verlieben. Bürgermeister Tibo Korvic bleibt nichts anders mehr übrig als seine Mutlosigkeit zu überwinden. Eine wunderbare sinnliche Lovestory.

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  • Meisterhaft erzählt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Katrin Schönmüller, am 06.10.2010

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    "So wie jeder Moment in Agathes Gegenwart viel intensiver und lebendiger war, verblasste die Welt für Tibo mit einem Schlag, sobald sie das Büro verlassen hatte."
    Der Bürgermeister Tibo Krovic ist unglücklich verliebt in seine Sekretärin Agathe Stopak.
    Denn Agathe ist mit einem anderen Mann verheiratet, den sie nicht mehr liebt und dem sie gleichgültig ist.

    Tibo erträumt sich eine Zukunft mit Agathe und will ihr die Welt zu Füßen legen. Leider ist er sehr zögerlich und es dauert lange, bis er sich ein Herz fasst und sie zum Mittagessen einlädt.
    Von nun an entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen den beiden.
    Dadurch lassen sich allerdings Agathes erotische Sehnsüchte nicht stillen und sie wirft sich Hector an den Hals.

    Nun leiden beide - bis sich Mamma Cesare ihrer annimmt

    Ein wunderbar erzählter Roman mit einem überraschenden Ende.

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  • Die Liebeslotterie. Ich habe mich lange nicht mehr so amüsiert und gelacht. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gisela Busemann, am 11.06.2010

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    Der Autor des Buches "Liebeslotterie" war kurze Zeit Waldarbeiter und hat auf dem Weg zur Arbeit im Zug das Buch geschrieben. Ich möchte ihm am liebsten zurufen, bitte fahren Sie weiter mit der Bahn, wenn Ihnen dann wieder so was Tolles einfällt. Jedoch Andrew Nicoll hat seinen alten Job aufgegeben und arbeitet an seinem zweiten Roman. Na ja auch gut, er wird von mir sehnsüchtig erwartet.
    Irgendwo im Baltikum, in einer Stadt Namens Dot wohnt die resulute Agathe, verheiratet mit einem Mann, der es einfach nicht mehr bringt und auch nicht mehr will. Alle Verführungskünste sind umsonst. Aber Agathe lässt nicht locker, da ist ja noch der Bürgermeister der Stadt für den sie arbeitet und der ist unsterblich in seine Sekretärin verliebt. Und es entwickelt sich eine der lustigsten Liebesgeschichte, die ich gelesen habe. Es gibt Schriftsteller, denen gelingt es auf erstaunliche Art eine gewisse Melodie zwischen den Zeilen erklingen zu lassen. Und so einer ist Nicoll. Ich werde das Buch sicherlich noch ein zweites Mal lesen. Ich möchte fast sagen, der Roman ist zum Hinknien schön. Einfach lesen und genießen.

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  • Die Liebeslotterie.. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Gisela Busemann, am 10.06.2010

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    Der Autor des Buches "Die Liebeslotterie" Andrew Nicoll war zeitweise einfacher Waldarbeiter. Auf dem Weg zu seiner Arbeit hat er im Zug seine Geschichte niedergeschrieben. Tolle Idee, bitte Herr Nicoll fahren Sie doch weiter mit der Eisenbahn, wenn Ihnen dann so tolle Ideen kommen.
    Habe lange nicht mehr so über eine Geschichte gelacht, wie die von Agathe und ihrem Liebesleben. Agate wohnt im Baltikum, einer Stadt Namens Dot.Die kennt kein Mensch aber da tanzt doch glatt der Bär, wenn Agathe sich von ihrem Mann Stopak in sexueller Hinsicht total vernachlässigt fühlt. Ich möchte nur eine kurze Passage zum Besten geben um verständlich zu machen, was sich der Leser entgehen lässt, wenn er das Buch nicht liest.
    Agathe möchte ihren Mann verführen und kauft im einzigen Kaufhaus der Stadt, bei Braun, sündhaft teure Reizwäsche. Wahnsinnig teuer und dabei ist sie kaum zu sehen. ist ihr bissiger Kommentar, als sie abgehetzt von der Arbeit beim Bürgermeister kommt, der übrigens total verknallt in Agathe ist. Die ältere Verkäuferin erwidert, "Weil Feen den Stoff gewebt haben, aus den kleinen Wattebäuschen, die sie in Vollmondnächten aus den Deckeln von Aspirinfläschchen stehlen. Hans-Christian Andersen hat darüber geschrieben und irgendein Genie hat eigens eine mathematische Formel entwickelt, die erklärt, warum der Preis eines Schlüpfers sich proportional umgekehrt zur Stoffmenge verhält. Möchten Sie die Wäsche kaufen?
    Hallo, hat Sie das neugierig gemacht, eine solche zauberhafte, lustige Wortfindung. Also, wer sich diesen Sommer was wirklich Gutes tun will und mal wieder von Herzen lachen möchte, der muss das Buch kaufen. Andrew Nicoll hat die Arbeit als Waldarbeiter Gott sei Dank aufgegeben und arbeitet an seinem nächsten Buch, welchen ich persönlich sehnsüchtig erwarte.

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  • "Es gibt in der Welt nicht genug Liebe, um auch nur einen Tropfen davon zu vergeuden - egal wo wir sie finden!" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Dinah Fischer, am 14.03.2010

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    "Die Liebeslotterie" ist das schönste Buch, das ich seit mindstens einem Jahr gelesen habe! Es erzählt die rührende Geschichte des "guten Bürgermeisters Tibo Krovic" und seiner Sekretärin Agathe Stopak, die er von seinem Büro aus anbetet und die "einfach nur weich und duftend und wunderschön auf der anderen Seite der Tür ist".
    Die Sätze sind voller Sonnenstrahlen und manche Abschnitte habe ich doppelt und dreifach gelesen, weil sie so großartig sind!
    Es ist eine Geschichte, die einem den Frühlings ins Herz zaubert! Man verliebt sich sofort in das kleine Örtchen Dot und seine Bewohner, die einen ganz eigenen Charme verkörpern.
    Die Erzähperspektive aus der Sicht der längst verstorbenen schnurrbärtigen Heiligen Walpurnia, die von ihrem Standpunkt von der höchsten Spitze der Kathedrale aus, das Geschehen betrachtet, scheint zu Beginn etwas ungewöhnlich, tritt aber im Laufe des Buches in den Hintergrund.
    Eine wunderschöne Geschichte!
    Lesen Sie sie und Sie werden sich durch den Tag lächeln :)

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  • Beschwingt und herzerwärmend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrea Oberländer, am 14.03.2010

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    Endlich mal wieder ein Liebesroman, der weder kitschig noch flach daherkommt und trotzdem, ja man muß das Wort verwenden, einfach herzallerliebst ist. Die Geschichte ist eigentlich simpel, der gute Bürgermeister ist schon lang heimlich in seine Sekretärin verliebt, die allerdings verheiratet ist. Nachdem ihre Ehe eher unglücklich endet, könnten die beiden sich endlich näher kommen, nur leider ist der brave Bürgermeister gar so ehrenwert und zögerlich...Ob sich doch noch alles glücklich fügt, müssen Sie schon selber lesen und werden dabei ganz sicher begeistert über den leichten Humor und die vielen wunderbaren Details sein. Allein diese Beschreibung, wie der Bürgermeister jeden Morgen auf dem Büroboden liegt, um durch den Türspalt einen Blick auf die wohlgeformten Füße seiner Angebeteten beim Schuhwechsel zu erhaschen...herrlich! Als Frau verliebt man sich natürlich auch ein bißchen in diesen so wunderbar edlen Ritter, aber kann sich andererseits auch in die Sekretärin Agathe einfühlen, der der Sinn eher nach Leidenschaft und Drama steht. Ein Buch, dass ich sicher noch einmal lesen werde, weils einfach soooo scheeeen ist!

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"Tibo Krovic machte sich Notizen - eine Liste der Dinge, die er für Agathe kaufen würde. Süßigkeiten, insbesondere türkischen Honig, weich, cremig und unglaublich süß. Und Parfum! 'Tahiti' er konnte sich an den Namen erinnern. Ehrlich gesagt, hatte er Tahiti in seine Liste von Lieblingswörtern aufgenommen, die er sich gelegentlich vorsagte. Wenn er es aussprach, hatte er Agathe Stopaks Duft in der Nase, und augenblicklich sah er sich selbst in einer Marineuniform; er lag unter einer nickenden Palme im kalkweißen Sand, und Frau Stopak, eine Bougainvillea im Haar, schmiegte sich in seine Armbeuge. Und Unterwäsche. Männer kauften Unterwäsche für die geliebte Frau, nicht wahr? Hätte er den Mut? Tibo strich das Wort 'Unterwäsche' energisch aus. In die nächste Zeile schrieb er Dessous und ließ das Wort stehen. Ich kann jederzeit noch mehr Dinge hinzufügen, wenn mir welche einfallen , sagte er und schrieb schnell 'Lotterielos' in die letzte Zeile ..."

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