Schattenpfade, Band 1

Roman

von Celine Kiernan

Buch

gebunden (495 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Celine Kiernan entführt Sie in eine phantastische Welt


Willkommen in einer Welt, in der Magie Teil des täglichen Lebens ist. Eine Welt, in der es geschieht, dass Katzen Geheimnisse ausplaudern. Eine Welt, in der dunkle Mächte nach der Herrschaft greifen und ein außergewöhnliches Mädchen die einzige Rettung bedeutet ...


Nichts ist mehr, wie es war, als die fünfzehnjährige Wynter nach ihrer Lehrzeit im Norden nach Hause zurückkehrt. Ein dunkler Bann scheint über dem Königreich zu liegen: Alte Bekannte weichen Wynter aus, und auch die sonst so redseligen Katzen weigern sich, mit ihr zu sprechen. Vor allem aber ist einer ihrer besten Freunde spurlos verschwunden: Kronprinz Albernon. Was ist mit ihm geschehen? Warum hat König Jonathon eine Schreckensherrschaft errichtet? Und was hat es mit den Gerüchten um eine neue, furchterregende Waffe auf sich? Wynter sieht sich vor eine schicksalhafte Wahl gestellt: Soll sie sich dem Willen des Königs beugen oder sich von ihm und ihrer Familie lossagen und das Geheimnis lüften?


Auf meisterhafte Weise verbindet Celine Kiernan jugendlichen Zauber mit perfekter Erzählkunst - kein Eragon-Leser wird an "Schattenpfade" vorbeikommen!


Produktdetails

ISBN-10: 3-453-26629-3
EAN: 9783453266292
Originaltitel: The Poison Throne
Erschienen: 29.06.2009
Verlag: Heyne
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 495
Gewicht: 687 g
Übersetzer: Astrid Finke
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Celine Kiernan

Celine Kiernan, geboren und aufgewachsen in Dublin, hat lange Jahre in der Filmbranche gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie lebt mit ihrer Familie im County Cavan nördlich von Dublin.

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Kundenrezensionen

  • Tolles Buch... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 09.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch hat einen guten und flüssigen Schreibstil.
    Kann es nur weiter empfehlen.
    Da es eine Trilogie ist freue ich mich schon auf die nächsten 2 folgenden Bücher und kann es kaum abwarten...
    Für alle Fantasy Liebhaber : nur zu ihr müsst es lesen ;)

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  • Verschwörung im Königshaus Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ariane Holdack, am 31.03.2010

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    Ein Mädchen, das in der Lage ist mit Katzen zu sprechen und das Geister zu Freunden hat …
    Das klingt ganz schwer nach Fantasy und damit liegt man vollkommen richtig. Mit „Schattenpfade“ hat Celine Kiernan eine geheimnisvolle Geschichte auf den Weg gebracht. Neben Liebe, Verrat und Verschwörung enthält dieses Buch alles, was sich ein Fantasy-Fan nur wünschen kann. Vor allem den begeisterten Lesern von Trudy Canavan kann ich dieses Buch ans Herz legen.

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  • Schatten und Licht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Nicolai Walter Wolf, am 07.11.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Inhalt:
    Wynter und ihr Vater sind Tischler - der Vater der Meister, Wynter der Lehrling. Nach 5 Jahren im Norden kehren die beiden zurück in ihr Heimatland, doch vieles hat sich in diesen Jahren der Abwesenheit verändert. Wynters geliebte Katzen reden nicht mehr, Geister bringen sich in Sicherheit, reden nicht und auch sonst scheint die Stimmung im Königreich düster, denn nach und nach entdeckt Wynter, dass der König Jonathon ein dunkles Regime führt.
    An der Seite von Wynter sind der große Razi und der Ladykiller Christopher, doch auch die beiden sind nicht sicher, wie sich bald herausstellen soll...

    Rezension:
    Zu aller erst; was will uns Celine Kiernan (Astrid Finke) mit ihrem Buch "Schattenpfade" sagen? Man weiß es nicht so genau.
    Der Hauptdarsteller, Wynter, und die Nebencharakter werden gut dargestellt und man kann sie sich gut vorstellen. Celine Kiernan legt Wert auf viele Details, was einen Eindruck zu jedem Charakter hervorruft und man sich mit jedem dieser Darsteller identifizieren kann.
    Die Geschichte ist selbst gut durchdacht, hat einen roten Faden, Tiefen und Höhen, doch wenn man genau hinschaut, weiß man einfach nicht, was einem dieses Buch sagen will. Es handelt sich grob um das dunkle Regime ds Königs, wie alle anderen Personen darunter leiden und das Geheimnis einer Maschine, wie auch das Verschwinden des Königssohn, der anscheinend ebenfalls keine Manieren hat.
    Was übrig bleibt, ist eine schöne Geschichte, nett erzählt und gut durchdacht, doch man sollte auf die Fortsetzung des Buches Schattenpfade hoffen, denn sonst bleiben viele Ungereimtheiten offen und man stellt das Buch mit vielen Fragezeichen ins Regal.

    Fazit:
    Gut geschrieben, nett erdachte Charaktere, guter roter Faden***. Doch ein kleiner, bitterer Nachgeschmack bleibt, wenn man bedenkt, dass das Buch knappe 450 Seiten fasst und man ab und zu das Gefühl hat, nicht voranzukommen, da die Handlung*** sich stellenweise elend lang zieht.
    Dennoch hoffe ich auf die Fortsetzung (es wird eine Trilogie), denn ansonsten ist man schon ein wenig enttäuscht.

    3 Sterne

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  • Ein Roman voller Intrigin. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 04.10.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Schattenpfade ist der gelungene Auftakt zu der Moorehawke-Trilogie.
    Dies ist kein klassischer Fantasyroman, wie manche Fantasyleser es gewöhnt sind.
    Der Roman kommt ganz ohne andere Völker und Magie aus.
    Das einigste fantastische sind die Geister und sprechende Katzen.
    Trotz allem ist es der Autorin gelungen eine spannende Geschichte voll Intrigen zu schreiben.
    Im ersten Band wird leider noch nicht so viel aufgeklärt und nun wartet man gespannt auf den 2. und 3. Band.

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  • Schatten ziehen auf Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Schindelka, am 09.08.2009

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    "Schattenpfade" ist der erste Band der Moorehawke-Trilogie. Wynther kehrt, nach vielen Jahren im Norden, mit ihrem Vater an den Hof des Königs zurück. Sie kann es nicht glauben wie sich ihre geliebte Heimat verändert hat. Der einst gütige König ist zu einem Tyrannen geworden. Nur ihr Freund Razi, der uneheliche Königssohn, scheint der Alte zu sein. Aber wo ist Alberon, der Thronanwärter, Razis Bruder und ihr Freund? Warum will der König ihn auslöschen und zwingt Razi auf den Thron? Wynther und Christopher, Razis bester Freund, halten zu ihm und bekommen so den Zorn des Königs zu spüren. Eine zauberhafte Geschichte, die ganz ohne Zauberei auskommt, und ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht.

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  • so viel Intrigen und Geheimnisse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Barbara Drese, am 05.08.2009

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    Wynter kehrt mit ihrem Vater ins Schloss zurück. Sie ist inzwischen 15, trägt bereits grüne Schnürsenkel (für besonders begabte Lehrlinge) und hat sich bereits die Auszeichnung verdient, gegen Lohn zu Arbeiten. Die Rückkehr ist allerdings ganz anders, als erwartet: Alles hat sich verändert. Der König scheint plötzlich grausam...Galgen, Folterungen, neue Gesetze, dass Geister nicht mehr existieren und sogar die Katzen sind bedroht. Ausserdem ist ihr Vater schwer krank und sie muss seine Arbeiten und Pflichten als Hoher Protekor übernehmen.

    Alberon ist verschwunden und über ihn wird ein "Mortuus in vita" verhängt, d.h. er exisitert nicht mehr. Razi soll seinen Platz als Thronfolger einnehmen, möchte das aber nicht, weil er im Herzen Arzt ist und auch nichts anderes machen möchte. Durch Intrigen wird er dazu gezwungen....aber auch er spinnt seine eigenen Intrigen um die zu schützen, die ihm am Herzen liegen. Obwohl er versucht Christopher, Wynter und ihren Vater auszugrenzen, halten die 3 auch zu ihm und machen ihre eigenen Pläne um ihm zu helfen.



    Schattenpfade wird als All-Age Fantasy-Roman ausgewiesen. Das ist auch zutreffend. Wer gerne über Geheimnisse und Verschwörungen liest, ist mit diesem Buch sicher gut beraten. Ich würde mal sagen, es ist so ab 12 Jahren zu lesen, denn es kommt eine blutige Beschreibung einer Folterung vor, die für jüngere Leser nicht unbedingt geeignet ist. Die Sprache ist keinesfalls kindlich, auch die Übersetzung ist sehr gut gelungen, da findet man keine Unstimmigkeiten.

    Mir hat das Buch nicht ganz so gut gefallen, denn es plätschert teilweise so vor sich hin. Und die ewige Geheimniskrämerei ist mir stellenweise genauso auf die Nerven gegangen, wie Wynter, die immer aus allem raus gehalten werden soll. Die Atmosphäre ist eigentlich das ganze Buch durch bedrückend. Jeder hat vor irgendwas Angst und verbirgt seine Gefühle hinter einer Maske. Eine Intrige nach der anderen, jeder Ansatz einer Aufklärung wird von den Beteiligten abgebrochen und so wird in diesem Buch leider nicht wirklich was aufgeklärt.
    Es sind noch 2 weitere Bände geplant, die ich mir aber nicht kaufen werde. Man kann das Buch durchaus 1x lesen, aber für mehr hats leider nicht gereicht.

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Die Wache wollte sie nicht passieren lassen. Selbst als Wynters Vater ihre Papiere vorwies und erklärte, dass man sie bei Hofe erwartete, blieb der Posten spöttisch und unfreundlich und weigerte sich, das Tor zu öffnen. Schließlich machte er die Pforte des Wachhäuschens wieder zu, und Wynter und ihr Vater mussten draußen warten, während der Soldat "sich umtun" ging.
Bereits ein gesamtes Viertel der Schatten - zwei Stunden auf der nördlichen Uhr - verharrten sie nun dort vor der geschlossenen Tür des Wachpostens und Wynter spürte ihr Blut allmählich vor Zorn aufwallen.
Die Männer, die Shirken dafür bezahlt hatte, ihnen Geleit aus dem Norden zu geben, waren lange fort. Wynter machte ihnen deshalb keinen Vorwurf. Ihre Aufgabe war es gewesen, sie und Lorcan sicher von einem Königtum ins andere, sie beide nach Hause zu bringen, und das hatten sie getan. Wynter hegte keinen Groll gegen sie. Ihre Führer waren auf der langen Reise nach Süden höflich und achtungsvoll gewesen, und Wynter zweifelte nicht daran, dass sie gute und ehrliche Männer waren. Doch sie waren keine Freunde, sie waren nicht treu ergeben - außer Shirken und der Aufgabe, für deren Erledigung sie von ihm ihren Sold erhalten hatten.


Zweifellos hatten Shirkens Männer von der Spitze der Anhöhe aus beobachtet, wie Wynter und ihr Vater am Fuße des Hügels anlangten und die aus dicken Balken gefertigte Brücke über den Burggraben querten. Und sie hatten gewartet, bis die ihnen Anvertrauten unbeschadet den schützenden Schatten des Torbogens erreichten, bevor sie sich in die finsteren Kiefern zurückzogen und auf den Heimweg machten. Auftrag ausgeführt.
Wynters Pferd Ozkar scharrte ungeduldig neben ihr. Er roch das warme Gras, das hinter ihnen in der Sonne dörrte, und das dunkle, klare Wasser des Grabens. Er war durstig und hungrig, und Wynter konnte ihm nicht verübeln, dass er schnaubte und mit den Hufen stampfte. Dennoch zupfte sie an seinem Zügel, um ihn zur Ruhe zu mahnen. Dann verlagerte sie ihr Gewicht unauffällig von einem Bein aufs andere. Auch sie war erschöpft, wundgeritten, des Reisens bis auf die Knochen müde. Doch mit ihren fünfzehn Jahren war ihr das höfische Zeremoniell bereits vertraut, und so blieb sie äußerlich gleichmütig, als machte ihr dieses endlose Warten in der Hitze nicht das Geringste aus.
Zwar mochte die geübte Unbewegtheit ihrer Miene nichts verraten, in Wahrheit allerdings konnte sie ihre Ungeduld kaum zügeln: Sie wollte nichts sehnlicher, als ihre Stiefel von sich schleudern und barfuß über die Wiesen rennen, sich ins hohe Gras werfen und den Himmel betrachten.
Sie hatten so lange Zeit in der grauen Kälte des Nordens zugebracht, dass die flirrende Hitze und das helle Licht ihrer Heimat wie weißer Wein für sie waren. Sie sehnte sich danach, in diesem Licht zu baden. Sie sehnte sich danach, ihren Vater an der Hand zu nehmen und ihn in die Sonne zu zerren, damit ihm der heiße Sommer wieder etwas Wärme in die Knochen glühte.
Er hatte also gut daran getan, nicht von seinem Pferd abzusteigen. Dort saß er, so still, dass sich Wynter durch einen verstohlenen Seitenblick vergewisserte, ob er noch wach war. Ja, war er. Sie konnte seine Augen im Schatten der Hutkrempe schimmern sehen. Er sah weder nach rechts noch nach links, sein Blick war nach innen gewandt - während er auf die Erlaubnis wartete, nach Hause zu kommen. Sein großer Körper jedoch war vor Erschöpfung gebeugt, und die Lähmung in seinen Händen, dort, wo sie geduldig auf dem Sattelknauf verschränkt lagen, wirkte schlimmer als sonst.
Sorgenvoll betrachtete Wynter seine zuckenden Finger. Alte Männer zitterten so, nicht breitschultrige Handwerker von dreiunddreißig. Schluss damit, schalt sie sich, wandte den Kopf wieder nach vorn und drückte den Rücken durch. Eine erholsame Nachtruhe und eine anständige Mahlzeit, und er ist wiederfrisch wie der junge Frühling! Sie rieb die Fingerspitzen aneinander, fühlte die tröstliche Taubheit von Narbe und Schwiele. Würdige Hände. Sie beide hatten würdige Hände. Hände, mit deren Hilfe man jede schwierige Situation meistern konnte. Aus Gewohnheit schielte Wynter zu der Werkzeugrolle auf dem Rücken ihres Pferdes und von da zu dem ähnlichen Bündel hinter dem Sattel des Vaters. Alles an Ort und Stelle.
Unmerklich trat sie wieder von einem schmerzenden Fuß auf den anderen und wünschte sich zum ersten Mal in ihrem Leben, statt der engen Reithose und der kurzen Jacke Frauenkleider zu tragen. Man konnte Füße und Beine so viel einfacher bewegen, wenn sie unter einem Rock verborgen waren. Wieder stieß sie einen Seufzer aus ob ihrer törichten Begeisterung, die sie übereilt vom Pferd hatte springen lassen. Unmittelbar bei ihrer Ankunft hatte sie einen Satz von Ozkars Rücken hinunter gemacht, in Erwartung weit geöffneter Tore und einer stürmischen Begrüßung. Welch kindische Eitelkeit! Nun stand sie hier, und Stolz und Zeremoniell hinderten sie daran, wieder aufzusteigen - sie musste warten wie ein niederer Page, bis der Soldat mit ihrer Erlaubnis zum Passieren zurückkehrte.
In diesem Moment sah Wynter, wie eine orangefarbene Katze anmutig am Sockel der Mauer entlangschlich. Als das Tier den Schatten verließ, leuchtete es auf wie ein glühendes Stückchen Kohle. Beim Anblick der Katze vergaß Wynter die höfische Zurückhaltung und gestattete sich ein Lächeln und ein Nicken. Mit einer Drehung des Kopfes verfolgte sie ihren Weg. Das Tier blieb stehen, eine Pfote an die weiße Brust erhoben, und musterte Wynter mit gekränkter Neugier. Schon durch ihre bloße Haltung sagte die Katze: Soll ich meinen Augen trauen? Hast du gewagt, mich anzusehen?
Wynters Lächeln wandelte sich zu einem Grinsen angesichts der so vertrauten katzenhaften Geringschätzung, und sie fragte sich, wie viele Generationen von Katzenbrüdern und Katzenschwestern wohl in den fünf Jahren ihrer Abwesenheit geboren worden waren. Vor Antritt ihrer Lehrzeit hatte Wynter das Amt der Königlichen Katzenhüterin bekleidet und all ihre Schützlinge beim Namen gekannt. Wessen Ururenkelkätzchen mag das sein?, überlegte sie.
Sie neigte den Kopf und murmelte: "Ich grüße dich an diesem schönen Tag, Mäuse-Verderben", in Erwartung der üblichen Entgegnung: "Umso schöner nun für dich, da du mich gesehen hast."

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