Das Lied der Dunkelheit

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Peter V. Brett

Buch

Taschenbuch (797 Seiten)

Sprache: Deutsch

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"Weit ist die Welt - und dunkel ..."


... und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben.


"Das Lied der Dunkelheit" ist ein eindringliches, fantastisches Epos voller Magie und Abenteuer. Es erzählt die Geschichte eines Jungen, der einen hohen Preis bezahlt, um ein Held zu werden. Und es erzählt die Geschichte des größten Kampfes der Menschheit - der Kampf gegen die Furcht und die Dämonen der Nacht.


Episch und düster - die faszinierendste Weltenschöpfung der letzten Jahre.


Produktdetails

Verkaufsrang: 8.615
ISBN-10: 3-453-52476-4
EAN: 9783453524767
Originaltitel: The Painted Man
Erschienen: 04.05.2009
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 797
Gewicht: 808 g
Übersetzer: Ingrid Herrmann-Nytko
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Peter V. Brett

Peter V. Brett, 1973 geboren, studierte Englische Literatur und Kunstgeschichte in Buffalo und entdeckte Rollenspiele, Comics und das Schreiben für sich. Danach arbeitete er zehn Jahre als Lektor für medizinische Fachliteratur, bevor er sich endgültig dem Schreiben von fantastischen Romanen widmete. Der Autor lebt heute mit seiner Familie in Brooklyn, New York.

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Buchhändlertipps

  • Keine Angst vor der Dunkelheit!

    von Josef Eckl, am 09.04.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Salzburg-Europark

    In Peter Bretts Roman müssen sich Menschen in der Nacht hinter Schutzsiegel vor blutdürstigen Dämonen verstecken. Der junge Arlen muss ansehen wie seine Mutter von diesen Dämonen getötet wird während sein Vater hilflos zusieht und schwört sich, einen Weg zur Bekämpfung dieser Kreaturen zu finden.

    Eine erfrischend originelle, recht düstere Fantasygeschichte mit interessanten glaubwürdigen Charakteren. Hat mir sehr gut gefallen und kann ich nur jedem, der Fantasy abseits ausgetretener Pfade mag, weiterempfehlen.
  • Spannend und fesselnd

    von Lisa Gfällner, am 16.03.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    In der Dunkelheit liegt die Gefahr. Denn wenn die Dämmerung anbricht erheben sich Dämon aus dem Untergrund und greifen alles und jeden in ihrer Nähe an. Einzig die magischen Schutzsiegel bieten der Menschheit Schutz vor den Übergriffen der Dämonen. Den Kampf gegen diese Geisel haben sie schon vor langer Zeit aufgegeben, da die Kampfsiegel des Erlösers verloren gingen.
    In dieser Welt wächst der junge Arlen auf. Als seine Mutter eines Nachts von Dämonen schwer verwundet wird und sein Vater, wie von Furcht erstarrt, ihr nicht zu Hilfe eilt, läuft er von zu Hause weg. Er will die Resignation der Menschen nicht hinnehmen und nimmt den Kampf mit Dämonen auf.
    Ich würde zwar Bretts Epos nicht in den Weltrang von „Der Herr der Ringe“ erheben, finde aber das die Bücher sehr lesenswert sind und sich aus der Masse der Fantasybücher heben. Bretts Charaktere wirken sehr menschlich und man leidet mit ihnen und freut sich über ihre wenigen Triumphe. Auch die Dämonen gewinnen im Laufe der Geschichte immer mehr an Tiefe und Intelligenz. Im Weiterem gelingt es ihm die Angst der Menschen gut wiederzugeben.
    Selten hat mich ein Buch so gefesselt.
  • Fesselnd!

    von Renate Strohmayer, am 23.11.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Selten hat mich ein Buch derart gefesselt.
    Das beginnt schon im ersten Kapitel, in dem man einem Jungen folgt, der mit seiner Familie ums Überleben kämpft. Abwechselnd erlebt man die Geschichte der drei Hauptfiguren. Ihr Umfeld, das sie für ihrem späteren Lebensabschnitt prägen soll, wird äußerst spannend geschildert.
    Abwechslungsreich und erfrischend anders wird hier große Fantasy verfasst.
    Man darf auf den zweiten Teil gespannt sein!
  • highlight

    von Andreas Pinterits, am 23.09.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz, Onlineshop

    habe mir das buch aufgrund einer mitarbeiter-rezension hier gekauft. hat mich von anfang bis ende gefesselt. super buch. empfehlung für fantasy freunde.
  • Interessanter Newcomer in der Fantasy

    von Mag. Miriam Glasser, am 14.04.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Salzburg

    Liest man einen Klappentext, auf dem ein Fantasy-Autor als "Nachfolger Tolkiens" bezeichnet wird, so will man oftmals den Roman gleich wieder aus der Hand legen. Im Falle von Peter Brett wäre dies jedoch schade. Zu Tolkien-Vergleichen möchte ich mich nicht hinreißen lassen, "Das Lied der Dunkelheit" sticht aber auf jeden Fall aus der Masse des Genres hinaus. Brett hat eine authentisch wirkende, eigenständige Welt geschaffen, die in vielen Dingen an vergangene Jahrhunderte unserer Welt erinnert und in der interessante zivilisatorische Fragen aufgeworfen werden. Angst vor der Dunkelheit kann wohl beinahe jeder Leser nachvollziehen, daher wirkt die Idee von Dämonen, die jede Nacht aus dem Erdboden aufsteigen und die Menschen angreifen, zwar nicht neu, aber zeitlos und zur Menschheitsgeschichte gehörig.

    Die Geschichte liest sich spannend und flüssig und bietet viele ungewöhnliche Ansätze, die Lust auf den nächsten Band machen; nicht zuletzt aber seien die sehr reifen Charakterbeschreibungen des Autors hervorgehoben. Jede der drei Hauptfiguren hat zwar eine spezielle Begabung, die er oder sie den Feinden entgegensetzen kann, trotzdem werden sie immer wieder an ihre eigene Menschlichkeit erinnert.
    So erzählt der Roman nicht nur vom Kampf der Menschen gegen die Dämonen, sondern gleichzeitig vom Erwachsenwerden dreier Personen, die sich trotz der Verletzungen, die sie im Laufe der Zeit erleiden, ihr eigenes Leben aufbauen.
  • Spitzendebut!

    von Rainer Kleinferchner, am 06.03.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    In seinem Debutroman folgen wir Peter V. Brett in eine Welt, in der der Begriff „Angst vor der Dunkelheit“ eine ganz neue Bedeutung bekommt. Sobald die Sonne hinter dem Horizont verschwindet, flüchtet die Menschheit in ihre von magischen Schutzrunen versiegelten Häuser, denn im Freien möchte sich hier niemand aufhalten. Kaum verwunderlich, tummeln sich doch zu nächtlicher Stunde allerlei Dämonen in den sonst unter Tags so friedlich anmutenden Landschaften, die nichts anderes im Sinn haben, als allem Leben den Gar aus zu machen. Reisen von einem Ort zum anderen müssen wohl durchdacht sein. Schaffe ich es bis an mein Ziel, solange die Sonne noch ihre letzten schützenden Strahlen auf mich herab wirft? Lange schon hat sich die Menschheit von den Dämonen unterdrücken lassen, sich hinter ihren Schutzrunen verkrochen, ohne auch nur daran zu denken, etwas an dieser tristen und an den Nerven aller Menschen zehrenden Situation zu ändern. Nachdem ein Junge mit ansehen muss, wie seine Mutter durch einen tragischen Fehler von Dämonen getötet wird, und sein Vater, von Furcht zerfressen wie gelähmt dabei zusieht, beschließt er, selbst den Kampf gegen das Böse aufzunehmen. Doch bis dahin ist es ein langer und oft beschwerlicher Weg. Einst wird dieser Junge in die Legenden der Menschheit eingehen als der „Tätowierte Mann“, und bis dahin begleiten wir ihn in „Das Lied der Dunkelheit“ und legen das Buch nur äußerst ungern und erst zu später nächtlicher Stunde beiseite.
  • Intelligente Erwachsenenfantasy ohne Längen

    von Martin Mittermayr, am 01.06.2009 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Es kann ein klein wenig dauern, bis man in den Roman hineinfindet, aber vom Anfang abgesehen gibt es hier (leider?) keine Längen: Es kann schon mal passieren, dass die Milch überkocht. Nach Sonnenaufgang gehen die Menschen ihrem Tagwerk nach - Handeln, Papier herstellen, Holz fällen, Kräuter sammeln. Sobald aber die Sonne untergeht, ist vor den aus der Unterwelt emporsteigenden Dämonen einzig sicher, wer sich von einem fehlerfreien Ring aus Siegeln umgeben weiß. Nur ganz wenige Menschen wagen es noch, sich den Horclingen entgegenzustellen, eigens ausgebildete Kuriere nehmen die Gefahr mehrtägiger Reisen auf sich, um Nachrichten und Tauschwaren in entlegenere Gegenden zu liefern.
    Der Hinweis auf Tolkiens "Herr der Ringe" ist in zweierlei Hinsicht irreführend: Frauen spielen hier nicht nur Nebenrollen und die Kinder werden nicht vom Storch gebracht. Dementsprechend ist "Das Lied der Dunkelheit" für jüngere Leser nicht unbedingt zu empfehlen.

Kundenrezensionen

  • Ein Epos vom Rang des "Herrn der Ringe" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nadine Rölz, am 06.09.2011

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    Nachts ist Thesa, eine mittelalterliche Welt, nicht mehr das, was sie zu sein scheint. Denn in der Nacht erheben sich fürchterliche Dämonen aus dem Horc, um sich zu nehmen was ihnen, nicht gehört, Menschenleben. Das einzige was den Menschen Schutz gewährt, sind magische Siegelnetze. Seit Jahrhunderten wird die Menschheit gezwungen in Angst und Schrecken zu leben.


    Dies erfährt der 12-jährige Arlen selbst, als seine Mutter von Dämonen getötet wird. Daraufhin verlässt er sein Dorf und macht sich auf in die freien Städte, auf der Suche nach Menschen die sich noch nicht aufgegeben haben. Dort erfährt er von einer Zeit in der Menschen erfolgreich gegen die Dämonen gekämpft haben…


    „Das Lied der Dunkelheit“ ist meiner Meinung nach zurecht ein Epos, das den Rang vom „Herrn der Ringe“ einnimmt. Es ist eine unglaubliche Geschichte, in der man immer mehr wissen möchte und einem beim lesen nicht auffällt, wie viele Seiten man schon hinter sich hat. Peter V. Brett überrascht den Leser mit drei Hauptprotagonisten die sich die Geschichte teilen, ein jeder auf seine eigene Art sonderbar. Ich bin so begeistert von diesem Buch, dass ich es wirklich jedem weiterempfehlen möchte!

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  • Packend und unterhaltsam! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Denny Engel, am 01.09.2011

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    Nachdem ich meine "Schwert der Wahrheit" - Reihe beendet hatte und auf der Suche nach neuem Fantasy - Lesefutter war, wurde mir sehr häufig "Das Lied der Dunkelheit" empfohlen. Der Inhalt interessierte mich sofort und ich begann gleich zu lesen. Und wie ihr euch denken könnt: Es ist einfach genial! :) Der Plot selbst ist zwar gar nicht so komplex oder innovativ, jedoch die Grundidee und die entworfene Welt schon! Man wird wirklich unverzüglich in die Geschichte hineingezogen und fiebert mit den Charakteren mit. Obwohl sich die Grundidee einfach anhört ist die Umsetzung sehr gut und die einfache, jedoch nicht "dumme" Sprache, erlaubt einen schnellen Einstieg. Das ist eines der Bücher bei dem man nicht genau sagen kann, was es ist dass einen sofort in den Bann nimmt und fasziniert, aber das muss man ja auch nicht immer benennen können :) Auf jeden Fall ein echter Tipp für High - Fantasy Liebhaber, ihr werdet nicht enttäuscht sein! :)

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  • Fürchte dich vor der Dunkelheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Claudia Blöcker, am 07.08.2011

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    Nachts, wenn die Dunkelheit über das Land hereinbricht, sollte kein Mensch mehr in Freien verweilen! Verbarrikadiert euch in euren Häusern und erneuert regelmäßig die Symbole, denn draußen im Dunkeln lauert Böses! Wie jedes andere Kind, lernt auch Arlen von klein an, die Nacht zu fürchten. Als er aber mit ansehen muss, wie die Dämonen der Nacht seine Mutter holen, kann er die Tatenlosigkeit seines Vaters nicht verstehen und rennt von zu Hause weg. Von nun an auf sich allein gestellt, will er Rache für den Tod seiner Mutter und sucht nach Mitteln und Wegen, um die Gestalten aus der Dunkelheit zu besiegen.

    Teil eins von Peter V. Bretts fantastischen Saga ist für mich eines des besten Fantasy-Bücher überhaupt. Nicht nur weiß der Autor die drei Handlungsstränge bis zur letzten Seite auf höchster Spannungsebene zu erzählen, sondern auch der fast schon poetische Schreibstil lässt einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollen.

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  • Wirklich außergewöhnliche Fantasy Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Henry Weber, am 05.08.2011

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    Eigentlich ist meine Bewertung überflüssig, da ich nur die Meinung der dutzenden vor mir teile, aber ich muss zu dieser grandiosen Reihe einfach etwas schreiben.
    Die einzigen "übernatürlichen" Wesen dieser Welt sind die Dämonen und die gesamte Magie basiert auf ihnen. Hier hat es jemand wirklich geschafft, sinnvoll zu kürzen und ein Magiesystem entworfen, das sich deutlich von allen anderen unterscheidet. Auf den ersten Blick verkörpern die Charaktere die bekannten Allgemeinplätze, aber jeder hat seine persönlichen Gründe gegen die Horclinge zu kämpfen und jeder verändert sich durch diesen Entschluss merklich, was aber nichts daran ändert, dass alle auch ihre seelischen Zerwürfnisse mit sich herumtragen.
    Bis jetzt hat mir nur die Nachtengeltrilogie besser gefallen, aber das ist nur meine Einschätzung, die fünf Sterne hat "Das Lied der Dunkelheit" mehr als verdient.

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  • TOP! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Chris, am 18.07.2011

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    Für mich absolut DER Hammer!

    Bin zufällig über den Autor gestossen als ich im Buchandel diesen Titel in die Finger bekam, habe den Klappentext gelesen und das Buch gekauft.

    Zu hause dann konnte ich es fast nicht mehr aus der Hand legen und musste mich selbst etwas einschränken damit das Vergnügen, in diese welt abtauchen zu dürfen, nicht so schnell wieder vorbei ist!

    Für mich gut beschriebene Hauptcharaktere, alle mit ihrem ganz eigenen Hintergrund und ihren ganz eigenen Sorgen, Nöten aber auch Freuden. Die Welt wirkt für mich stimmig und glaubwürdig, die Handlung logisch und man brennt richtig darauf wissen zu wollen wie es weitergehen wird.

    Aus meiner Sicht eine absolute Kaufempfehlung, vorallem auch darum, weil das Ganze einfacher geschrieben ist als Beispielsweise ein Herr der Ringe was teilweise ja echt zu einem (Lese-)Kampf werden kann.

    Vile Spass beim Lesen - Ab heute gibts bei mir "Das Flüstern der Nacht" - die Fortsetzung!

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  • Ein Buch, das einen "anderen" Weg der Fantasy beschreibt. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von goldeneagle, am 09.06.2011

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    Meines Erachtens handelt es sich bei dem vorliegenden Werk um ein durchaus interessantes und empfehlenswertes Buch des Bereiches der Fantasy.

    Der Autor versteht es durch diverse Wendungen eine abwechslungsreiche und interessante Handlungsweise zu verfassen.
    Grundsätzlich muss ich allerdings auch sagen, dass der Anfang für meine Begriffe etwas schwerfällig geraten ist. Dies ist aber kein größeres Problem, weiß doch jeder, dass auch andere sehr gute Werke gewisse Anfangsschwierigkeiten haben, dafür aber später um so interessanter werden.

    Generell handelt es sich hierbei um ein Buch, das jeden Fantasyfreund begeistern sollte, sofern die Messlatte nicht so hoch wie bei "Der Herr der Ringe"; "Die Chroniken von Osten-Ard" und ähnliche gelegt wird. Denn an diese Meisterweke kommt es- zumindest aus meiner Sicht- nicht!

    Aber wie geschrieben, empfehlenswert dennoch auf alle Fälle.

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  • Fesselnde Fantasy Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nathalie Möhle, am 05.05.2011

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    Wer mal wieder richtig gute Fantasy lesen will, sollte unbedingt zu "Das Lied der Dunkelheit" greifen! Das Buch handelt von sogenannten Horclingen. Diese Horclinge sind Dämonen und versetzen die Menschen in Angst und Schrecken. Den einzigen Schutz bieten Siegel, die überall aufgezeichnet werden können und mit ihrer uralten Magie die Dämonen abhalten. Doch einige mächtige Siegel sind verloren gegangen, die die Dämonen endgültig besiegen könnten...

    Das Buch ist in drei Erzählstränge aufgeteilt und erzählt uns von Leesha, einer Kräutersammlerin und Heilerin, Rojer, einem Waisenjungen und Jongleur und Arlen, dem tätowierten Mann. Alle drei machen ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit den Dämonen und kämpfen auf ihre eigene Art ums Überleben.

    Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und brenne darauf zu erfahren, wie es mit den drei Charakteren weitergeht. Sie sind mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen und am Ende des ersten Bandes bleiben viele Fragen offen. Zum Glück gibt es noch einen zweiten Teil!

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  • Das Lied der Dunkelheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michele Reichel, am 04.05.2011

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    Aus dem Horc kommen sie, wenn das letzte Licht des Tages von der Nacht verschlungen wurde, die Horclinge. Sie sind Dämonen, die sich mit Vorliebe auf Menschen stürzen. Nur eines kann diese nimmersatten Bestien aufhalten: die Macht der Siegel.
    Eine phänomenale Fantasyreihe. Lesen, lesen, lesen!!!!

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  • Großartig! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Kummer, am 03.05.2011

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    So viele Fantasybücher habe ich in letzter Zeit angefangen und nach spätestens 100 Seiten enttäuscht bis entnervt in die Ecke geschmissen. Und jetzt habe ich mit "Das Lied der Dunkelheit" endlich mal wieder einen wahren Juwel der Fantasyliteratur aufgetan.

    Es handelt sich um Fantasy im klassischen, altertümlichen Stil, die - dem Himmel sei Dank - endlich einmal gänzlich auf Elfen, Zwerge oder Vampire verzichtet. Die Rolle der "bösen Fabelwesen" übernehmen Dämonen, die meiner Meinung nach sehr innovativ ausgearbeitet sind.

    Auf Grund der drei parallel laufenden Handlungsstränge, die immer wieder unterbrochen und weitererzählt werden, hält die Geschichte ihre Spannung bis zum Schluss.

    Auch die Art der Magie, die in dieser Geschichte zum tragen kommt hat mich überzeugt und begeistert.

    Ich spreche also hiermit eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aus für alle, die anspruchsvollere Fantasy jenseits ausgelutschter Fantasyelemente mögen! Und zum Glück gibt es ja auch schon den zweiten Band (Das Flüstern der Nacht)!

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  • unbedingt empfhelenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Fantasyfan, am 13.04.2011

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    Ich war sofort begeistert, der beste Fantasyroman den ich bisher gelesen habe. Jeder der Hauptcharaktere, Arlen, Leesha und Rojer hat seine eigene spannende Geschichte die sich (man hat's ja schon geahnt) später zusammenfügen. Hinzu kommt ein einzigartiges magisches System mit finsteren Kreaturen. Was will man mehr?

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  • Klassische Fantasy Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Karin Harmel, am 06.02.2011

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    Nicht ohne Grund hat sich diese Reihe zum Dauerbrenner entwickelt. Düster und ausweglos scheint das Leben der Menschen zu sein, die sich des Nachts hinter magischen Siegeln verstecken. Nur manchmal schaffen es die Dämonen, diese zu durchdringen und wer es nicht rechtzeitig hinein schafft, ist verloren. Das muss auch Arlen erfahren: Obwohl es nur noch wenige Schritte bis zum magischen Schutz sind, rührt sein Vater keinen Finger für die Rettung der Mutter. Maßlos enttäuscht, sucht Arlen einen Weg zur Bekämpfung der Dämonen. Also wie gesagt, klasse geschrieben, düster (und damit sind nicht nur die Dämonen gemeint) und voller neuer Wendungen. Manchmal allerdings auch etwas langatmig.

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  • „Lied der Dunkelheit“ von Peter Brett Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Nicole Mohr, am 27.01.2011

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    „Lied der Dunkelheit“ ist Fantasy vom Feinsten. Es hatte mich von der ersten Seite an gepackt und die Fortsetzung „Das Flüstern der Nacht“ erwartete ich mit Sehnsucht.

    In einer Welt, die gebeutelt ist von nächtlichen Dämonenangriffen, wachsen fünf Menschen heran, deren Leben miteinander verwoben sind.Arlen, der Junge mit dem Mut eines Mannes, auserkoren ein Held zu werden, dabei will er gar keiner sein. Leesha, die Kräutersammlerin, die sich für ein Leben ohne Ehe entscheidet. Rojer, ein begnadeter Geiger, der unter der Obhut des Mannes aufwächst, der zusah, wie Rojers Mutter starb ohne zu helfen. Renna, ein junges Mädchen, das sich nichts mehr wünscht als von ihrem Vater weg zu kommen, doch der Retter lässt auf sich warten.. Und natürlich Jdier, der krasianische Fürst und Gegenspieler von Arlen, der für seine Bestimmung auch über Leichen geht.

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  • Großartige Fantasy... ohne Vampire! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Hanan Kouakoua, am 12.01.2011

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    Mein erster Gedanke zu diesem Buch:
    Hmmmm...nicht noch ein weiterer Tolkien-Abklatsch!

    Zwei Tage später hatte ich "Das Lied der Dunkelheit" ausgelesen, weitere zwei Tage später auch die Fortsetzung "Das Flüstern der Nacht".

    Ein großartiger Roman, der gleich drei Geschichten erzählt.
    Bereits im ersten Kapitel wird es spannend und Brett schafft es auch diese Spannung bis zum Schluss aufrecht zu erhalten.

    Wirklich schöne, fast schon klassische Fantasy, die sehr gut ohne Vampire und Drachen auskommt.

    Lesespass für jeden Fantasybegeisterten und jeden der es probieren möchte!

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  • Spannendes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Babak Djalali, am 12.12.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nachdem der Anfang des Buches noch relativ schleppend ist, muss ich gestehen, dass spätestens nach der Hälfte ich das Buch kaum mehr zur Seite legen konnte. Die Charaktere werden interessant dargestellt und der Höhepunkt am Ende lädt ein zu mehr. Ich jedenfalls kanns kaum erwarten den Ergänzugsband und die Fortsetzung zu lesen.

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  • Fantasy gut aber Charaktere schwach... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 07.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich muss gestehen, ich hab es noch nicht zu Ende gelesen.
    Bin knapp bei der Hälfte aber mich stört jetzt schon sovieles.
    Ich mag Fantasy, ich bin eingefleischter HdR, Eragon und Licia Troisi (Die Drachen- bzw. Schattenkämpferin) Fan! Aber was bei "Das Lied der Dunkelheit" für mich immer wieder sehr störend und einfach als einfallslos empfunden wird, sind z.B. die Städtenamen.
    "Der Weiler Stadtplatz, Der Weiler Marktplatz,"usw... und das in einem FANTASY(!)- ROman?
    Wo Städte oder Orte normalerweise wundersame Namen wie Gil'ead oder Makrat oder Land des Windes o.ä. haben?
    Damit verliert das Lied leider viele Punkte bei mir.
    Immerhin war der Autor bei den Namen der Charaktere kreativ, Leesha, Arlen oder Gared können sich sehen lassen... Beschrieben werden seine Protagonisten auch so gut wie gar nicht, ob sie groß o. klein sind, Haar und Augenfarbe...das alles gibt esnicht..
    Mag sein, dass es heisst, man soll sich das alles selber vorstellen, eben "Fantasie" haben...aber nichtmal die Dämonen werden beschrieben?
    Alles etwas zu oberflächlich wobei gerade bei Fantasyromanen soviel rauszuholen ist, OHNE das dem Leser alles vorgekaut wird.

    Viell. hätte der Autor bei seinem Studiumsfach bleiben sollen so hart es klingen mag.
    Viell. geschieht hier aber auch wieder etwas seltenes und der Film wird besser...mal sehen...

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  • "genial" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tanja Jungbluth, am 20.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich konnte mich nicht entscheiden welches der vielen Bücher, in die ich reingelesen hatte, ich mitnehmen sollte. Egal welches ich mitnehmen wollte, das Gefühl mich für das Falsche zu entscheiden ließ mich nicht los. Also …

    entschied mein Mann …

    und er hätte es nicht besser treffen können.

    Es ist die fantastische Geschichte dreier Menschen, die in ihrem Wesen verschiedener und zugleich übereinstimmender nicht sein könnten.

    Alle die Fantasie mögen sollten dieses Buch lesen, sie werden es nicht bereuen.

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  • Fantasy vom Feinsten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Reinhard, am 27.10.2010

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    Das Lied der Dunkelheit ist von Peter V. Brett der erste Roman.
    Sein Roman spielt in einer Welt, die ­Nachts immer von den Horclingen (Dämonen) heimgesucht wird. Die Menschheit kann nur in gewissen Schutzzirkeln und Schutzbannern überleben. Eines Tages beschließt ein Junge, den Kampf gegen die Dämonenbrut auf zunehmen.
    Lebendig schildert der Autor eine dunkle Welt und haucht seinen Charakteren ein vielschichtiges Leben ein. Ich kann jedem Fantasybegeisterten den Roman nur empfehlen.

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  • Richtig gute Fantasy! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Hendrik Berling, am 19.10.2010

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    Dies ist eines der besten Bücher, welches ich in der letzten Zeit in die Hand bekommen habe! Es hat alles was ein Fantasy-Buch braucht...mehrere überzeugenden Helden, alle mit unterschiedlichen und einzigartigen Charaktern...nicht immer ganz leichte Liebesbeziehungen...und eine mehr als spannende Handlung! Mit diesem Buch können Sie einfach nichts verkehrt machen!

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  • super genial Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.10.2010

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    Dieses Buch fesselt einen von Anfang an, man ist regelrecht vor Ort.
    Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, in jeder freien Minute hatte ich das Buch in der Hand.
    Sehr Empfehlenswert.....
    Weiter so

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  • Spaß am Gruseln Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andrijana Prce, am 07.09.2010

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    Die Menschheit ist in einer Schreckensstarre gefangen. Angst ist das alles beherrschende Gefühl. Der Autor schafft es von der ersten Seite an den Leser in diese Welt hinein zu ziehen und einen das Gruseln zu lehren. Man fragt sich immer wieder, wie würde man wohl selbst mit dieser ständigen Angst leben können.Und was müsste geschehen um sie zu überwinden? Diese zentralen Fragen stellt der Autor allen Protagonisten seines Buches. Da es sehr viele sind und er allen Raum gibt um sie kennen zu lernen, erklärt sich damit auch der Umfang. Aber zu keinem Zeitpunkt treten Langeweile, ausufernde Neben-handlungen oder lose Enden auf. Man hat das Gefühl, das jedes noch so kleine Detail seinen Sinn und Zweck hat. Und das ist auch die einzige Schwachstelle dieses Buches. Da es als Trilogie angelegt ist und zwischen
    den Erscheinungsterminen viel Zeit vergeht, fällt es schwer alles zu behalten. Am besten man liest alle Bände noch mal am Stück.

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Das große Horn dröhnte. Arlen hielt in seiner Arbeit inne, hob den Kopf und blickte auf den zart lavendelfarbenen Morgenhimmel. Nebelschwaden hingen noch in der Luft und brachten einen feuchten, beißenden Geruch mit sich, der dem Jungen nur allzu vertraut war. Eine dumpfe Furcht breitete sich in seinen Eingeweiden aus, während er regungslos in der morgendlichen Stille stand und angespannt wartete, noch voller Hoffnung, er habe sich den Klang des Horns nur eingebildet. Arlen war elf Jahre alt.
Nach einer Pause erscholl das Horn noch zweimal rasch hintereinander. Ein langer Ton gefolgt von zwei kurzen Stößen, das bedeutete Süden und Osten. Die Holzfällerhütten, der Weiler in der Nähe des Waldes. Sein Vater hatte Freunde dort. Hinter Arlen ging die Haustür auf, und er wusste, dass seine Mutter mit vor dem Mund zusammengeschlagenen Händen hinausspähte.
Arlen kehrte an seine Arbeit zurück; man brauchte ihm nicht zu sagen, dass er sich sputen musste. Manche Aufgaben ließen sich ein, zwei Tage aufschieben, aber das Vieh musste gefüttert und die Kühe obendrein gemolken werden. Er ließ die Tiere in den Ställen und stopfte die Raufen mit Heu voll. Hastig füllte er die Schweinetröge und hetzte dann los, um einen hölzernen Melkeimer zu holen. Seine Mutter hockte bereits unter der ersten Kuh und bearbeitete geschickt deren Euter. Arlen schnappte sich den zweiten Melkschemel und passte sich dem Rhythmus der Mutter an; das Geräusch der auf das Holz prasselnden Milch glich einem getrommelten Trauermarsch.
Als sie sich anschickten, die beiden nächsten Kühe in der Reihe zu melken, sah Arlen seinen Vater, der dabei war, ihr kräftigstes Pferd, eine fünf Jahre alte Fuchsstute namens Missy, vor den Karren zu spannen. Mit grimmiger Miene ging er seinen Verrichtungen nach.
Was würden sie dieses Mal vorfinden?
Bald saßen sie in dem Fuhrwerk und rumpelten in Richtung der kleinen Ansammlung von Häusern, die sich dicht an den Waldessaum schmiegte. Es war gefährlich dort - wenn man das nächste geschützte Gebäude erreichen wollte, musste man über eine Stunde lang rennen -, doch das Holz wurde dringend gebraucht. Arlens Mutter, die sich in ihr abgewetztes Umhängetuch gehüllt hatte, drückte ihren Sohn während der ganzen Fahrt fest an sich.
"Ich bin schon groß, Mam", beschwerte sich Arlen. "Du musst mich nicht im Arm halten wie ein Baby. Ich habe keine Angst." Das entsprach zwar nicht völlig der Wahrheit, aber er wollte nicht, dass die anderen Kinder ihn sähen, wie er sich an seine Mutter klammerte, wenn sie ankamen. Sie machten sich ohnehin schon genug über ihn lustig.
"Aber ich fürchte mich", entgegnete seine Mutter. "Was ist, wenn ich diejenige bin, die Halt und Trost sucht?"
Arlen spürte eine Aufwallung von Stolz und kuschelte sich wieder eng an seine Mutter heran, während sie die Straße entlangholperten. Sie konnte ihn niemals täuschen, trotzdem fand sie in jeder Situation genau die richtigen Worte.
Lange bevor sie ihr Ziel erreichten, verriet ihnen eine Säule aus fettigem Qualm mehr, als sie wissen wollten. Man verbrannte die Toten. Und wenn man die Scheiterhaufen so früh anzündete, ohne auf die Ankunft der anderen zu warten, um gemeinsam zu beten, hieß das, dass es sehr viele Opfer gegeben hatte. Sie waren zu zahlreich, um für jeden einzelnen Toten ein Gebet zu sprechen, wenn man mit der Bestattung vor Anbruch der Dunkelheit fertig sein wollte.
Von dem Hof, der Arlens Vater gehörte, bis zu den Holzfällerhütten waren es über fünf Meilen. Als sie endlich eintrafen, waren die Löscharbeiten an den letzten brennenden Gebäuden beendet, obwohl es im Grunde gar nichts mehr zu retten gab. Von fünfzehn Häusern war nur noch Schutt und Asche übrig.
"Die Holzstapel sind auch verbrannt", erklärte Arlens Vater und spuckte über die Seitenwand des Karrens. Mit dem Kinn deutete er auf die geschwärzten Trümmer, die von der Ausbeute einer ganzen Saison zurückgeblieben waren. Arlen zog eine Grimasse bei der Vorstellung, dass der morsche Zaun, der den Viehpferch eingrenzte, noch ein ganzes Jahr lang halten musste, und sofort plagten ihn Gewissensbisse. Schließlich war es nur Holz, das zu Schaden gekommen war.
Die Dorfsprecherin näherte sich ihrem Karren, als sie zum Stehen kamen. Selia, die Arlens Mutter manchmal Selia die Unfruchtbare nannte, war eine hartgesottene Frau, hochgewachsen und hager, mit einer Haut wie gegerbtes Leder. Das lange graue Haar war zu einem straffen Knoten gezwirbelt, und ihr Umschlagtuch trug sie wie ein Statussymbol, das ihr Amt kennzeichnete. Mit ihr war nicht gut Kirschen essen, wie Arlen mehr als einmal erfahren hatte, wenn sie mit dem Stock auf ihn eindrosch, doch heute empfand er ihre Anwesenheit als tröstlich. Mit Selia ging es ihm wie mit seinem Vater - bei beiden fühlte er sich sicher und geborgen.
Obwohl Selia keine eigenen Kinder hatte, verhielt sie sich jedem Einwohner von Tibbets Bach gegenüber wie eine Mutter. Nur wenige reichten an ihre Weisheit heran, und ihre Sturheit war nahezu unübertroffen. Wenn Selia einem wohlgesonnen war, dann konnte einem nicht mehr viel passieren.
"Gut, dass du gekommen bist, Jeph", wandte sich Selia an Arlens Vater. "Und es ist schön, dass du Silvy und den jungen Arlen mitgebracht hast", fuhr sie fort, mit dem Kinn auf Arlen und seine Mutter deutend. "Wir können jede Unterstützung gebrauchen. Sogar der Junge kann helfen."
Arlens Vater gab einen Grunzlaut von sich und kletterte von dem Fuhrwerk herunter. "Ich habe mein Werkzeug dabei", erklärte er. "Sag mir nur, wo wir mit anpacken können."
Arlen klaubte das kostbare Werkzeug von der hinteren Ladefläche des Karrens. Gegenstände aus Metall gab es in Tibbets Bach kaum, und sein Vater war stolz auf seine beiden Schaufeln, die Spitzhacke und die Säge. Heute würde jedes einzelne Stück stark beansprucht werden.
"Wie viele Tote gab es?", erkundigte sich Jeph, obwohl es schien, als wolle er es lieber nicht wissen.
"Siebenundzwanzig", antwortete Selia. Silvy stieß einen erstickten Schrei aus und schlug die Hände vor den Mund; in ihren Augen standen Tränen. Jeph spuckte abermals aus.
"Hat jemand überlebt?", fragte er.

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