Adara und der Eisdrache

von George R. R. Martin

Buch

Taschenbuch (124 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Ein Drache, der die Herzen der jungen Fantasy-Leser im Sturm erobern wird!


Adara ist ein Winterkind, geboren in der eisigsten Nacht seit Menschengedenken. Und Adara ist anders: Sie liebt die Kälte, das Eis, die Stille. Ihr einziger Freund ist ein kristallblauer Drache, der sie winters besucht. Als eines Tages feindliche Drachenkämpfer Adaras Heimat bedrohen, ist es die Freundschaft zwischen Winterkind und Eisdrachen, die das Leben ihrer Familie rettet...


* Wertige Ausstattung in Klappenbroschur
* Vom Großmeister der Fantasy und Schöpfer der preisgekrönten Saga "Das Lied von Eis und Feuer"
* Märchenhaft illustriert
* Eine Geschichte über Freundschaft, Loyalität und Tapferkeit

Pressestimmen:

"George R. R. Martins Spannung und Ideenreichtum sind nicht zu überbieten!" Publisher's Weekly

Produktdetails

Verkaufsrang: 9.345
ISBN-10: 3-570-22045-1
EAN: 9783570220450
Originaltitel: Dragons of Light
Erschienen: 10.08.2009
Verlag: Cbj
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 124
Länge/Breite: 189mm/141mm
Gewicht: 159 g
Altersempfehlung: ab 9
Übersetzer: Andreas Helweg
Illustrator: Yvonne Gilbert
Reihe: cbj Taschenbücher
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George R. R. Martin

George R. R. Martin, geb. 1948 in Bayonne/New Jersey, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Danach arbeitete er in der Produktion von Fernsehserien, etwa als Dramaturg der TV-Serie 'Twilight Zone', ehe er 1996 mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy-Literatur zurückkehrte: Sein mehrteiliges Epos 'Das Lied von Eis und Feuer' wird einhellig als Meisterwerk gepriesen. George R. R. Martin lebt in Santa Fe, New Mexico.

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Buchhändlertipps

  • Wintermädchen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Vanessa Wiesler, am 08.06.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Liezen

    Adara ist ein Wintermädchen und freut sich jedes Jahr mehr auf den Winter. Denn im Winter kommt ihr bester Freund, der Eisdrache. Sie genießt die Zeit mit ihm denn keiner mag die Kälte so gern wie sie, doch in ihrem Land gilt er nur als Unheilbote. Als der Winter vorbei ist, bricht im Land Krieg aus, der bald verloren scheint.
    Doch dann erscheint der Eisdrache…

Kundenrezensionen

  • da fehlt doch was Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Barbara Drese, am 12.09.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Meine Tochter hat das Buch bekommen, ihr hat es nicht gefallen und so hab ich auch mal reingelesen. Also ich muss leider sagen, das ist ein etwas seltsames Kinderbuch.

    Hier geht es um Adara, die im Winter geboren ist und deren Mutter bei der Geburt vor Kälte gestorben ist. Adara selbst hat auch immer kühle Haut. Sie wächst sehr einsam auf, denn sie ist anders als die anderen Kinder. Lacht nicht, weint nicht…nur im Winter fühlt sie sich wohl, baut Eisburgen und spielt mit Eidechsen. Sie begegnet einem Eisdrachen, auf dem sie in den folgenden Wintern sogar fliegt.
    Während dessen kommt der Krieg immer näher und ihr König ist am verlieren. Sie begegnen nun Kriegsopfern mit gespaltenen Schädeln, welchen mit grün verfärbten Körpern, Verbrennungen usw. Ihr Vater will sie mit einem befreundeten Drachenreiter wegschicken, damit sie in Sicherheit ist. Doch sie läuft davon, versteckt sich in einer kalten Höhle…als sie wieder aufwacht ist es vor der Höhle kalt, obwohl es mitten im Hochsommer ist. Der Eisdrache ist zu ihr gekommen, obwohl er bei der Hitze zu schmelzen beginnt. Die beiden werden von einem schwarzen Drachen angegriffen und stürzen ab. Der Eisdrache gibt sein Leben um Adara zu schützen und den anderen Drachen zu vernichten.
    Adara kann also zur Familie zurück, der Krieg wendet sich zum Guten und Adara ist auf einmal kein Winterkind mehr, sondern hat ganz normale Temperatur. Ende.

    Ich bin genauso verwirrt, wie meine Tochter. Erst wird nur so Abschnittweise aus den ersten Lebensjahren von Adara erzählt und da nicht viel…nur ein paar Begegnungen mit dem Drachen und dass ihr Vater viel zu tun hat…und dann ist kurz Kriegsgetümmel und schon ist alles wieder gut? Warum hängt denn nun Adaras Körpertemperatur mit Leben bzw Tod des Drachen zusammen? Ich habe keine Ahnung. Hier fehlen Details!

    Das Buch ist leider sehr oberflächlich und nichtssagend. Die Kriegsbeschreibung wird wohl die wenigsten Kinder ab 9 interessieren und der Rest der Geschichte ist viel zu wenig ausgebaut. Von der angesprochenen Freundschaft, Tapferkeit und Loyalität merkt man leider nicht viel.

    Das Buch hat ein schönes Cover, ein paar nette Zeichnungen und ist in großer Schrift gedruckt.

    Von uns gibt es leider nur 2 Sternchen. 1 für das schöne Cover und das andere für die große Schrift und den Versuch eine Drachengeschichte für Kinder zu schreiben.
    Eine Kaufempfehlung kann ich leider nicht aussprechen.

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  • Feuer gegen Eis Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Cornelia Fiedler, am 17.08.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Autor George R.R. Martin, bekannt durch sein mehrteiliges Meister-Epos "Das Lied von Eis und Feuer" stellt hier eine fantastische Kindergeschichte vor, so märchenhaft und wundervoll, dass es den Leser verzaubert. Das geheimnisvolle "Winterkind" Adara genießt die Flüge durch eisige Kälte mit ihrem Freund, dem Eisdrachen. Niemand liebt die Kälte so wie sie aber der Eisdrache wird auch als Unheilsbote gefürchtet.
    Als das Land von Krieg und Elend überzogen wird, kommt er ihr zu Hilfe ...
    Schon das Cover sieht phantastisch aus. Wunderschöne Zeichnungen und große Zeilenabstände tragen zum ungetrübten Lesevergnügen dieser herrlichen Drachengeschichte bei.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Von allen Jahreszeiten mochte Adara den Winter am liebsten, denn wenn es kalt wurde, kam der Eisdrache.
Ob es wirklich die Kälte war, die den Eisdrachen hervorlockte, oder ob der Eisdrache die Kälte mitbrachte, wusste sie nicht genau. Mit solchen Fragen beschäftigte sich ihr Bruder Geoff, der zwei Jahre älter war als sie und unglaublich neugierig. Für Adara hingegen spielten diese Dinge keine Rolle. Solange die Kälte und der Schnee und mit ihnen der Eisdrache nur pünktlich eintrafen, war sie glücklich.
Wegen ihres Geburtstags wusste sie stets, wann es so weit war. Adara war ein Winterkind, sie hatte mitten im schlimmsten Frost seit Menschengedenken das Licht der Welt
erblickt. Selbst die alte Laura vom Nachbarhof konnte sich nicht an einen härteren Winter erinnern, und die wusste sogar von Ereignissen zu berichten, die lange vor der Geburt aller anderen Dorfbewohner geschehen waren. Von diesem Winter sprachen die Leute heute noch. Immer wieder bekam Adara die Geschichte zu hören.
Aber das war nicht das Einzige, über das geredet wurde. So hieß es, die schreckliche Kälte damals habe ihre Mutter getötet, habe sich in der Nacht der
Geburt an dem großen Feuer vorbeigeschlichen, das Adaras Vater angeheizt hatte, und sei unter die dicken Decken des Kindbettes gekrochen. Und manche behaupteten sogar, die Kälte sei in den Schoß der Mutter eingedrungen, sodass Adara mit hellblauer, eisiger Haut auf die Welt gekommen sei, und die war in all den Jahren seitdem niemals warm geworden. Der Winter hatte sie berührt, hatte sein Zeichen auf ihr hinterlassen und Besitz von ihr ergriffen.
Es stimmte wohl, Adara stand immer ein wenig abseits. Sie war ein ernstes kleines Mädchen, das selten mit den anderen spielen wollte. Schön sei sie, sagten die Leute, mit ihrer blassen Haut und ihrem blonden Haar und den großen klaren blauen Augen, aber auf eine fremdartige, entrückte Weise. Sie lächelte, doch das geschah nicht oft. Weinen hatte sie nie jemand gesehen. Einmal, mit fünf, war sie in einen Nagel getreten, der unter Schnee verborgen in einem Brett steckte, und sie hatte ihn sich tief in den Fuß gebohrt. Trotzdem hatte sie nicht geschrien und nicht geweint. Sie hatte den Fuß befreit und war zum Haus
zurückgegangen, wobei sie eine Blutspur im Schnee hinterließ, und als sie zu Hause angekommen war, hatte sie nur gesagt: "Vater, ich habe mich verletzt." Grollen und Schmollen und Weinen und Greinen kamen bei ihr nicht vor.
Selbst die Familie wusste, dass Adara anders war. Ihr Vater, dieser riesige, raue Bär von einem Mann, hatte überhaupt wenig für die Menschen übrig, doch wenn Geoff ihn mit seinen endlosen Fragen quälte, konnte er sich ein Lächeln nicht verkneifen. Und Teri, Adaras ältere Schwester, die mit ihrem goldenen Haar und den Sommersprossen unablässig mit den Jungen aus der Gegend anbandelte, durfte sich stets über ein Lachen und eine Umarmung vom Vater freuen. Dann und wann schloss er auch Adara in die Arme, aber nur in den langen Wintern. Und dann lächelte er auch nicht. Er drückte einfach ihren kleinen Körper fest an seine kräftige Brust, schluchzte tief und ließ dicke Tränen über die geröteten Wangen rinnen. Im Sommer umarmte er sie nie. Denn im Sommer wartete auf ihn viel Arbeit.
Im Sommer hatten alle viel Arbeit. Außer Adara. Geoff ging mit seinem Vater auf die Felder und fragte ihm Löcher in den Bauch, denn er wollte alles lernen, was ein Bauer wissen musste. Wenn er mal nichts zu tun hatte, lief er mit seinen Freunden zum Fluss, wo es stets ein Abenteuer zu erleben gab. Teri besorgte den Haushalt und kochte und half nebenbei im Gasthaus an der Kreuzung aus, wenn dort Not am Mann war. Die Tochter des Gastwirts war ihre Freundin und mit dessen jüngstem Sohn verband Teri sogar ein bisschen mehr als bloße Freundschaft. Sie kehrte oft kichernd heim und erzählte den neuesten Tratsch und die Nachrichten, die sie von Reisenden und Soldaten und den Botengängern des Königs gehört hatte. Für Teri und Geoff war der Sommer die schönste Zeit im Leben. Beide waren von morgens bis abends beschäftigt und konnten sich nicht um Adara kümmern.
Am meisten hatte ihr Vater zu tun. Tausenderlei wollte jeden Tag erledigt werden, und wenn es erledigt war, warteten wieder tausenderlei andere Aufgaben auf ihn. Er schuftete von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Seine Muskeln wurden im Sommer hart und straff, und am Abend, wenn er von den Feldern heimkam, roch er nach Schweiß. Immer jedoch lächelte er. Nach dem Essen setzte er sich zu Geoff und erzählte ihm Geschichten und beantwortete Fragen. Oder er brachte Teri etwas über das Kochen bei, was sie noch nicht wusste. Oder er machte einen Spaziergang hinunter zum Gasthaus. Ja, er war ein richtiger Sommermensch.
Im Sommer trank er nicht. Nun, vielleicht gelegentlich ein Becherchen Wein, wenn sein Bruder zu Besuch kam.
Das war ein weiterer Grund, warum Teri und Geoff den Sommer liebten, wenn die Welt grün und heiß und voller Leben war. Nur im Sommer kam Onkel Hal, der jüngste Bruder ihres Vaters, zu Besuch. Hal stand als Drachenreiter in Diensten des Königs und war ein großer, schlanker Mann mit einem Gesicht, das eines Adligen würdig gewesen wäre. Drachen können die Kälte nicht vertragen, deshalb flog Hal bei Anbruch des Winters mit seinem Geschwader nach Süden. Doch im Sommer kehrte er zurück und trug die grün und golden funkelnde Uniform des Königs. Dann zog er zu den Schlachtfeldern im Norden und im Westen. Der Krieg dauerte schon an, seit Adara auf der Welt war.
Wann immer Hal in den Norden kam, brachte er Geschenke mit: Spielzeug aus der Königsstadt, Kristallglas und Goldschmuck, Süßes und stets auch eine Flasche edlen Weines, den er mit seinem Bruder trank. Er grinste Teri an und machte ihr Komplimente, die ihr die Röte auf die Wangen trieben, und Geoff erzählte er Geschichten von Krieg und Burgen und Drachen. Oft versuchte er auch, Adara ein Lächeln zu entlocken, ob nun mit einem Geschenk oder einem Scherz oder einer
Umarmung. Erfolg hatte er dabei jedoch nur selten.

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