Rezensent im Portrait
aus dem Bücherhimmel
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Da flog die Eule in die Nacht hinaus!Rezension vom 03.03.2012Unterhaltungsgrad
Der Titel hört sich aufregend an, das pink-schwarz gestaltete Cover ist eindeutig ein Eyecatcher und der Buchrücken enthüllt einen interessanten Inhalt. Doch: Welcher Zusammenhang besteht zwischen einem Vampir, einem Werwolf und einer Reinkarnation und dem Titel "Eulenflucht"? Das war die Frage, die mich am meisten beschäftigt hat.
Der Schreibstil von Emily Kay ist leider eher "o-8-15"-mäßig. Die ersten Seiten - der Prolog - haben mir zunächst wirklich gut gefallen. Den kurzen Einblick in Sam's und Elisabeth's Leben während der Bombardierung Dresdens habe ich wirklich gerne gelesen. Doch danach ist das Lesen eher langweilig und Pflichtmäßig geworden. Zu Ende hin verbessert sich der Stil der Autorin und der Schluss wirkt sogar etwas spannend.
Die Charaktere sind einfach nur da. Sie werden gut bildlich beschrieben, aber der gewisse Tiefgang fehlte mir. Wie sind die Personen aufgebaut? Wie ist ihre Persönlichkeit? Die Tagebucheinträge von Mae, die ab und zu miteingebunden sind, geben einen gewissen Einblick in ihre Gefühlswelt. Doch wirklich verbunden habe ich mich nicht gefühlt. Schade
Alles in allem habe ich hier eine "Sonntagslektüre" vorliegen. Dieser Roman liest sich leicht dahin und ist vom Verständnis leichte Kost. Der Handlungsverlauf ist simple aufgebaut und steuert "straight" auf das Finale zu (wenn man da überhaupt von Finale sprechen kann).
Nervenkitzel
Leider wirkte für mich auch der Hauptkonflikt, der ziemlich spät eingeführt wird und letztendlich in einem gähnenden Showdown mündet, sehr konstruiert. Ich zumindest konnte das alles nicht wirklich ernst nehmen und musste mitunter schon auflachen, weil ich das alles ziemlich absurd fand. Dazu wurde mir das eigentliche Hauptthema - nämlich die bittersüße Lovestory um Mae und Sam - viel zu ernüchternd abgehandelt. Die beiden kennen sich im Grunde genommen gar nicht. Wie denn auch? Ich zumindest konnte von inniger LIEBE rein gar nichts spüren und auf den langersehnten Kuss kann man ebenfalls warten ... schneller hat der tapfere Prinz die Dornenhecke bezwungen und Dornröschen einen Schmatzer aufgedrückt. Schwülstige Phrasen und Liebesbeteuerungen findet man hingegen zu Genüge.
Lange Rede, kurzer Sinn: NULL sinnvolle wie tiefergehende Gespräche, NULL Spannung und NULL wahrhaftige Liebe. Alles bleibt oberflächlich und hauptsächlich sogar vorhersehbar - auch ohne eine magische Kristallkugel ist man der Story zuweilen einen Schritt voraus.
Twilight - Bis (Biss) zum Morgengrauen trifft auf Evermore - Die Unsterblichen, gepaart mit einer Priese Vampire Diaries, um es mit kurzen Worten zu beschreiben, die hier bei weitem nicht ausreichen.
Abschlussworte
Als großer Romantasy- und Schnulzenfan war das selbst mir zu dick aufgetragen. Und so steige ich nun aus meiner Zuckergussbadewanne und lasse die klebrigen Reste von mir abbröckeln. Die Eule kam, sah ... und siegte nicht! Es bleibt ihr wohl nichts anderes übrig als zu fliehen (wahrscheinlich durch die Nacht). Ein Pluspunkt bekommt das Cover, aber leider kann dies auch nicht mehr viel retten. -
Mal was anderes ...Rezension vom 19.02.2012Unterhaltungsgrad
Ein absoluter Blickfang ist das Cover - pechschwarzer Hinterngrund mit silbernen Ornamente. Die Grundidee des Romans ist super in das Titelbild integriert worden. Zombies die verwesen, Städte unter Erde mit riesigen projizierten Himmelsdächern - mit "Dark Love" ist wieder eine ganz neue Romansparte in mein Bücherregal eingezogen.
Lia Habel konnte mich relativ schnell mit ihrem Schreibstil, aber auch ihrem Ideenreichtum für den Handlungsverlauf fesseln. Auch hält sie sich nicht mit unnötigen Beschreibungen auf, schafft es aber trotzdem die Zukunftswelt bildhaft und facettenreich zu beschreiben. Obwohl da Buch in der Mitte mal etwas an Länge gewinnt und sich zieht, möchte man es ungern aus der Hand legen, denn ansonsten ist es spannend und sehr ansprechend geschrieben.
Außerdem wird der Roman in der 1. Person erzählt - der Clou dabei: Die Ansichten wechseln ständig im Wechsel von 5 Personen. Ich fand es manchmal wirklich verwirrend, weil man von Kapitel zu Kapitel umdenken muss und sich wieder eine andere Person hineinversetzen muss. Aber diese spezielle Erzählweise ermöglicht einen detaillierten Blick in die Welt der jeweilig erzählenden Person. Vor allem die Parts von Nora und Bram (unsere zwei Hauptpersonen!) waren sehr aufschlussreich, man konnte einfach viel besser die Gefühle der beiden füreinander verstehen und was in ihnen überhaupt vorging.
Desweiteren konnte ich die Charaktere Bram und Nora, aber auch die anderen schnell ins Herz schließen. Jeder Charakter ist in sich geschlossen und erzählt auf seine eigene Art und Weise seine Geschichte. Lia Habel lässt ihren Charakteren/Protagonisten Zeit sich im Laufe der Geschichte zu entwickeln, sich zu verwandeln.
Nervenkitzel
Temporeich, adrenalingeladen, liebeskitschig - so könnte man "Dark Love" kurz und prägnant beschreiben. Wenn man den Titel liest, denkt man erstmal an eine Herz-Schmerz-Liebesgeschichte. Aber dem ist nicht nur so. Klar ist, dass eine große Portion Romantik dabei ist, aber an jeder Ecke lauert Gefahr. Denn in diesem Buch geht es darum die Menschen vor dem dasein als Zombie zu bewahren. Ein Kampf, der nicht einfach zu kämpfen, denn nicht alle sind auf der Seite auf der sie zu sein scheinen. Es gilt somit Verräter zu entlarven, Freundschaften zu bewahren und die Menschheit zu retten.
Fast man alles zusammen, so hat man perfekten Lesestoff für "Ich-lese-mein-Buch-mit-Taschenlampe-unter-der-Bettdecke-fertig"-Abende.
Abschlussworte
Mit "Dark Love" eröffnet sich dem Leser eine fantastische Welt aus Steampunk, Jungedn-Romanze, Dystopie. Eine gelungene Mischung, die einen schnell in ihren Bann zieht. Lohnt sich wirklich zu lesen und ich warte gespannt auf Teil 2! -
Lara Connelly - eine vielversprechende Neuautorin!Rezension vom 23.10.2011Meinung
Der Anfang zeigt eine liebeskranke Gwen, die von ihrem Freund Fete esikalt abserviert wurde un nun in ihrem Liebeskummer zuersticken droht. Doch ihre beste Freundin Lill zerrt sie aus diesem Trott und da an diesem Abend Halloween ist, fahren sie zu einer alten Ruine, wo eine Party im Ganga ist. Und so nimmt alles seinen Lauf ... Gwen und Lilly sind zwei völlig unterschiedliche Tpen, Lilly ist das Party-Girl. Sie ist zierlich, unheimlich weiblich und die Typen stehen Schlange. Gwen steht sich selber kritischer gegenüber, sie sieht sich als Durchschnitsstyp - "nicht unattraktiv, auch nicht besonders hübsch - mittelgroß und ein paar Pfeunde zu viel auf den Hüften" (Seite 1o). Bei ihren Charakteren ist Lara Cpnnelly außergewöhnlich ausführlich. Durch die teils sehr detaillierten Beschreibungen, kann sich der Leser ei sehr genaues Bild vor Augen malen. Von diesem Detailreichtum profietieren hauptsächlich die Hauptpropaganisten, doch die Nebendarsteller sind gekonnt in die Handlung mit hineingeflochten
Unter dem Begriff "Druide" konnte ich mir zu Anfangst niht viel vorstellen - Magie?, Nautrverbunden? sexy Männer? Doch das die Autorin mit Conall mir einen richtigen Leckerbissen, körperlich wie charakteristisch, serviert, hätte ich nicht gedacht. Auch seine "Brüder" sind in jeder Hinsicht eine Sünde wert und doch sind sie mir alle super sympatisch. Die Charaktere handeln in sich abgeschlossen und wurden von Lara Connelly schriftlich logisch und lebendig wirkend verkörpert. Mit diesen unfangreichen Figuren ist man gerne ein Teil des Abenteuers.
Vom Schreibstil her finde ich Connell interessant und doch ist noch Luft nach oben - hier versteckt sich Potenzial! Gefühle sind shcön in Szene gebracht worden, aber an einigen Stellen kamen sie mir zu übertrieben vor, sieh Gwen. Sie beginnt wegen jeder Kleinigkeit zu weinen (später liegt es an etwas anderem, aber das verrate ich euch doch nicht ^^) oder ihre Naivität. Da sagen ihre Freunde "tu es nicht!", sie sieht es ein und sekundenspäter wirft sie doch alles über den Haufen und rennt Hals über Kopf von einer Katastrophe in die nächste. Ansonsten sind die Emotionen der Charaktere von Lara Connelly fesselnd dargestellt und auch ihr Schreibstil bleibt das Buch durch ansprechend. Noch eine Kleinigkeit: Warum wurde das Böse so schnell afugedeckt? Die Kapitel wechseln immer wieder die Erzählansicht - die Guten und die Bösen. Doch leider wurde schon nach wenigen Kapiteln anscheinend gewollt der Bösewicht aufgedeckt. Nun wusste ich das gesamte restliche Buch durch, wer hinter den Anschlägen steckt. Es wäre für den Leser viel spannender, wenn er genau wie Gwen dies erste im Laufe der Geschichte herausfinden würde. Schade dass sich hier die Autorin selbst den Wind aus den Segeln genohmen hat.
Fazit
Mit "Kampf der Druiden" ist bei mir eine neue Fantasyrubrik eingekehrt und ich werde ein Auge auf solche wetieren Romane haben. Lara Connelly hat mit ihrem Debütroman ein hochwertiges Buch, abgesehen von den wenigen Mankos, auf den Büchermarkt gebracht. Wer mal etwas neues ausprobieren will oder keine Lust mehr auf Drachen, Vampire, etc. hat, der sollte mal hier reinschnuppern. -
Vielleicht bin ich einfach nicht der Hörbuchtyp ...Rezension vom 03.10.2011Sprecher
Simon Jäger ist einer der beliebtesten deutschen Hörbuchsprecher. Für seine Lesung von Lara Adrians Bestseller "Gefangene des Blutes" erhielt er den LoveLetter-Award 2009 in der Kategorie Bestes Hörbuch. Seine Interpretation der Lara-Adrian-Romane und seine "Gänsehaut"-Stimme werden Sie nicht mehr loslassen.
Meinung
Leider weiß ich gar nicht wie ich anfangen soll, denn dies ist meine erste Hörbuchrezension. "Gejagte der Dämmerung" habe ich als Online-Hörbuch über Audible.de bekommen und daher die meiste Zeit auf meinem Laptop angehört. Lara Adrians Romane hatte ich bis dato eigentlich immer nur als Papier in den Händen, aber warum nicht mal was neues ausprobieren?
Im neunten Band geht es um den Ex-Killer Hunter und die Witwe Corinne Bishop, die aus der jahrelangen Gefangenschaft Dragos befreit wurde. Detailreich schildert Lara Adrian diese Liebesgeschichte und obwohl wieder das gleiche Romanschema verwendet wird, ist man als Zuhörer auf die Auflösung gespannt. Sehr spannend ist auch die sich anbahnende Tragödie eines Kriegsbruders des Clans und natürlich der immerwährende Kampf zwischen Gut & Böse - Kriegerbruderschaft & Dragos.
Simon Jäger leiht schon seit Band eins der "Midnight Breed"-Reihe den Charakteren seine Stimme. Seine klare Tenorstimme nimmt sofort jeden Zuhörer in seinen Bann und lässt eine vampirische Welt wie aus dem Nichts entstehen. Als ich ihn das erste Mal gehört habe, dachte ich mir nur: "Ist das wirklich eine Person?" Durch seine große Stimmenvielfalt schafft er es jeder Figur einen anderen Stimmenklang zu schenken. So fällt es dem Hörer auch leichter die unterschiedlichen Personen an ihren Stimmen zu unterscheiden.
Doch leider habe ich gemerkt, dass Hörbücher nicht das gleiche prickelnde Gefühl hervorrufen wie die echten Bücher. Bei Büchern ist das bei mir ja so, dass ich einfach nicht aufhören kann - ich muss weiterlesen bis ich weis wie es wirklich endet. Bei dem Hörbuch bin ich nebenbei doch viel umher gewuselt, bin mal weggegangen, weil mir was eingefallen ist. Dann habe ich 'Pause' gedrückt, um meine täglichen Arbeiten zu erledigen und so geht wieder das gewisse Feeling einfach verloren. Das nächste Hörbuch höre ich einfach mal im Auto, weil da brauche ich mich nur auf das Fahren konzentrieren und kann nicht weiter umherrennen.
Ansonsten: Simon Jäger hat eine wirklich angenehme Stimme und ich werde gerne weitere vorgelesene Bücher von ihm anhören.
Fazit
Nicht ganz überzeugt, da dass gewisse Gefühl fehlte - könnte auch an meinem unkonstanten "Gehöre" liegen. Doch Simon Jägers angenehme Stimme war ein kleines Trostpflaster und reinhören lohnt sich auf alle Fälle!
Bücherengel
+ angenehme Stimme des Sprechers
+ verschiedene Stimmnuancen für die verschiedenen Charaktere
- "Verbundenheit"-Gefühl fehlte
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= 3 von 5 Hörbuchengeln -
Ein grandioses Ende ...Rezension vom 03.10.2011Meinung
Mit "Smaragdgrün" erhält die Edelstein-Trilogie einen grandiosen Abschluss. Doch ich möchte nicht zu viel verraten, denn dieses Buch muss jeder für sich entdecken.
In der Zeitreisen-Welt erleben Gwen und Gideon jedemenge halsbrecherische Abenteuer und bekommen zum Glück tatkräftige Unterstützung von ihren Freunden Leslie und Raphael. Dieses Vierergespann ist unumstritten eins der sympathischsten, das ich bis jetzt auf meinen Lesereisen treffen durfte. Die Szenen in denen sie immer versuchten dem Geheimnis einen Schritt näher zu kommen, waren eindeutig die besten und wurden von mir immer sehnlichst erwartet. Vor allem hat es mir Gideon angetan *schmacht*, aber wer von uns Mädls steht nicht auf einen super süßen Sunnyboy, der in der Zeit reisen kann?! Und die Nackenküsse und dieses liebevolle "Gwenny" - da möchte ich am liebsten an der Stelle von Gwen sein ^^
Einen großen Comdeyanteil trägt der beste Wasserspeierdämon der Bücherwelt bei - Xemerius. Seine mehr oder meist weniger überlegten Sprüche haben mir des öfteren feuchte Augen und Lachkrämpfe beschert. Er ist einfach zu göttlich!
Die Geschichte beinhaltet doch recht viele Überraschungen und das Lesen wir somit zu einer einzigen Schatzsuche. Kerstin Giers Schreibstil fesselte mich wie in den Vorbänden bis zur letzte Seite und man fiebert mit den Figuren bis zuletzt vom ganzen Herzen mit.
Obwohl im Grunde alle Fragen, die "Rubinrot" und "Saphirblau" auftauchten, nun beantwortet wurden, bin ich etwas traurig, dass es jetzt vorbei ist. Aber ich denke, wenn nun nochmal ein Band erscheinen würde, würde nach ner Zeit der Zauber dieser wunderbaren Welt verloren gehen. Smaragdgrün ist ein grandioses, endgültiges Ende und ich bin mehr als zufrieden damit - ich liebe es!
Fazit
Abschlussband der Edelstein-Trilogie und meine Meinung: Wann geht es weiter? Kerstin Gier hat mit "Smaragdgrün" einen phänomenalen Endstein gelegt und ich hab mit einem lächelnden und einem weinenden Auge den Buchdeckel zu geklappt. Die Autorin bleibt ihren Fans in puncto Schreibstil, Geschichte und einfach allem sehr treu. Da hofft man inständig auf weitere Gier-Jugendromane.
Bücherengel
+ Kerstin Gier einfach! ^^
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= 5 von 5 Bücherengeln -
Debütroman floppt... ?Rezension vom 03.10.2011Meinung
Ich bin enttäuscht! "Sirenenfluch" habe ich auf der Loewe-Verlags-Homepage gefunden und wurde eher von dem Cover als dem Inhalt gefesselt (typisch Coverkäuferin ^^). An dieser Stelle gleich schon mal ein großes "Gefällt mir!" an die Grafiker, (obwohl ich die Bedeutung der rosa Lilie / Orchidee bisher noch nicht verstanden habe, oder ist das eine Seerose?! ôÔ) Am Anfang fand ich das Buch noch recht gut, es begann mit einem heftigen Gewitter und einer Unbekannten, die Will vor das Auto rennt, doch dann spurlos verschwindet. Zügig führte die Autorin den Leser in die Handlung hinein und man lernt die wichtigsten Akteure kennen - Will, Zoe, Asia, Will's Eltern, etc. Doch schnell konnte ich mich nicht mit den Figuren identifizieren - am ehesten noch mit Will & Zoe. Leider jedoch kamen selbst die zwei mier eher hölzern und von Frau Papademetriou "hingepflatscht" vor, so wie "Hier zwei Figürchen liebe Leser, schaut wie ihr damit fertig werdet, ich hab meine Arbeit getan." - einfach alles ein bisschen lieblos. Bei dem Geschichtsverlauf ist es nicht wirklich anders gewesen. Wi gesagt, der Anfang beginnt recht viel versprechend, doch schnell verschwindet dieses Quäntchen Spannung wieder und es beginnt sich zu ziehen - und ziehen - und *achja* es zieht sich. Die Seiten schleichen nur so dahin und ich habe mich immer gefreut, wenn ein Kapitel zu Ende gelesen war (!) - Hallo?! das ist doch bei einem Lesesuchti nicht normal ... Ab und an schafft Papademetriou spannende Sequenzen (Kapitänslogbuch, Showdown) einzubauen, aber leider sind die viel zu selten. Hier ein dickes, fettes (!) Minus von mir, dann das Buch zieht sich wie der zäheste Kaugummi - öde! Aber wir wollen nicht nur kritisieren, sondern auch ein (kleines) Lob ist angebracht. Die zarte Romanze bzw. das Es-könnte-mehr-werden,-ich-bin-verliebt-Gefühl bei Zoe und Will hat die Autorin meiner Meinung nach schön beschrieben. Die Unsicherheit Zoe's, das langsam Mehrempfinden Will's - süß! Betrachte ich das nun gelesene Buch *puh* so kann ich sagen, dass es leider bisher das schlechteste Buch in meiner August/Septemberlesezeit war und auch das längste. Für ganze 318 Seiten habe ich mehr als zwei Wochen (!) - Buch habe ich am 29.August angefangen -> siehe hier - gebraucht und wohlgemerkt ich hatte Urlaub, also eigentlich jede Menge Zeit. Nun wer ein großes Faible für Meerjungfrauen- / Sirenen-Legenden hat, der sollte einfach mal rein lesen, die restliche Leserschaft ... naja, entscheidet selbst.
Fazit
Meerjungfrauen, Sirenen, ein abgelegenes Küstenstädtchen - hört sich verlockend an, aber leider konnte es mich nicht überzeugen. Die Geschichte zäh, die Charaktere eher langweilig, jedoch werde ich mir den zweiten Band ebenfalls ins Bücherregal holen, denn zum Schluss bleiben immer noch Fragen offen und ich möchte Lisa Papademetriou nochmals eine Chance geben - denn Potenzial wäre vorhanden ...
Bücherengel
+ Covergestaltung
+ "Romanze" / Freundschaft zwischen Zoe & Will
- (fettes Minus !) zäher / langweiliger Handlungsverlauf
- Charaktergestaltung
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= 2 von 5 Bücherengeln
Ich bedanke mich an dieser Stelle für dieses Vorableseexemplar ganz herzlich beim Loewe Verlag. -
Ein spanischer Romantic-Fantasy...Rezension vom 21.08.2011Meinung
Zuerstmal sollte ich gestehen, dass ich das Buch nicht um des Inhaltswillen, sondern wegen dem wundervollen Cover genohmen habe. Der Inhalt bzw. die Inhaltsangabe war meiner Meinung eher naja bis mittelmäßig. Daher lag dieser wunderschöne Roman erstmal mehrere Wochen auf meinem SuB-Stapel, doch - wie viele schon gelesen haben - bin ich vor 6 Tagen nach London gefolgen und für den Flug brauchte ich eine Leselektüre. Nicht lange überlegt und "Vision" lag in meinem Handgepäck ganz oben auf.
Etwas widerstrebig habe ich angefangen und bin leider nur schwer in die Geschichte hineingezogen worden. Nach und nach konnte ich mich aber doch mit den Charakteren Alex, Jana & Co. mehr anfreunden und am Schluss sind sie mir noch richtig ans Herz gewachsen. Alex ist ein eher stiller Typ, der aber trotzdem weiß was er will und im Lauf der Zeit findet er zu seiner inneren Stärke. Er ist so wie ich mir immer einen großen Bruder vorgestellt habe - fürsorglich, Aufpasser. Jana ist das komische, düstere Mädchen mit dem eigentich niemanden etwas zu tun haben will. Beide Propagansiten werden relativ tiefgründig dargestellt und der Leser findet doch recht schnell einen Bezug zu ihnen. Das Autorepaar Alonso & Pelegrín haben eine fantastische Leserwelt entstehen lassen. Die Handlungsstränge laufen fließend ineinanderüber, doch an Spannung mangelt es doch an einigen Stellen. Da wird dann geredet, geredet und achja geredet - eindeutig ausbaufähiger. Manchmal passiert doch etwas mit dem ich gar nicht gerechnet hätte und solche Details machen das Buch dann eben wirklich lesenswert.
In "Vision" geht es nun mal auch um die Liebe zwischen Alex und Jana. Das Schöne daran ist, dass sich diese Beziehung wirklich langsam entwickelt - es wirkt real. Da gibt es nicht deisen "Knall-Bumm"-Effetk und beide Personen sind unsterblich ineinander verliebt. Alex ist zwar schon lange in Jana verliebt, doch sie traut sich nicht - mir kam es so vor als hätte sie Angst vor ihren Gefühlen. Doch im Grunde liebt sie Alex genauso sehr wie er sie un das merkt man doch detulich. Trotz der ganzen "Liebessuzlzerei" bleibt die wirkliche Geschichte nie vergessen und das macht einen guten Roman aus.
Betrachtet man das Buch im Gesamten, so ist es doch gerechtfertig, wenn ich behaupte dass dieses Buch den gewissen WOW-Effekt mit sich bringt - am Anfang eher solala, zu Ende schon relativ mitreißend. Das Buch ist logisch aufgebaut und liest sich doch schön leicht von der Hand - jedenfalls ist es mir so ergangen.
Fazit
Eine wundervoller Auftakt zu einer fantastischen Triologie, der noch Luft nach oben besitzt und für jeden Romantic-Fantasy-Fan neuen Lesestoff bereit hält. Aber doch Vorsicht, dieser Roman ist Geschmackssache - entweder man liebt ihn oder man denkt sich: "So ein Schrott!", aber ein Versuch ist er auf jede Fälle wert und ich persönlich freue mich schon sehr auf den Folgeband "Illusion" [Januar 2o12].
Buchengel
+ Covergestaltung
+ zwei hamonierende Hauptcharaktere
+ Aufteilung der Handlung in übersichtliche & logische Abschnitte
- langsames Einfinden in die Story
- schlechte Inhaltszusammenfassung am Buchdeckel
_________________________________________
= 3,5/5 Bücherengeln -
Ein feuriger Debutroman ...Rezension vom 07.08.2011Meinung
Menschen, die sich in Drachen verwandeln können und sich 'Draki' nennen, eine herzzerreißende Liebe, die nicht sein darf - herzlichwillkommen in der Welt von Sophie Jordan. Wie der ein oder andere in meine Review schon gelesen hat, bin ich von "Firelight" schlicht weg begeistert, obwohl ich doch ein paar Kritikpunkte gefunden hae.
Der Einstieg, das Kennenlernen von Jacinda, ist Jordan wunderbar gelungen. Ich wurde vom ersten Augenblick gefesselt und an Action mangelt es kein bisschen. Ich habe bei der ersten Begegnung der eiden Hauptpropaganisten Will und Jacinda das heißte Knsitern fast selbst spüren können. Die Autorin beschreibt sehr eindrucksvoll die Gefühle der jeweiligen Personen. Auch die Entwicklung von Jacinda ist sehr nachvollziehbar - der Verlust ihres Rudels, wie sie Will wieder erkennt und hin und her gerissen ist, der anhaltende Familienstreit. Ihre Gedanken gaben mir einen detallierten Einblick in ihre Persönlichkeit, die sehr fascettenreich ist. Oft ist Jacinda sehr wechsellaunig, weis nicht ob hü oder hot. Dieser Charakterzug hat mich des öfteren doch etwas gestört, es wirkte auf mich etwas aufgesetzt. Ansonsten ist Jacinda eine Person, die man trotz aller Macken sehr schnell ins Herz schließt.
Der obenerwähnte Famlienstreit ist so eine Art "roter Faden" durch diesen Roman. Sophie Jordan verarbeitet hier alltägliche Streitpunkte, aber auch das Erwachsenwerden. Weltern sagen ihren Kindern nunmal was sie zu tun und lassen haben, doch Kinder bleiben nicht für immer klein. Diese Situation konnte ich in "Firelight" wunderbar beobachten. Die Streitereine zwischen Mutter-Tochter-Zwillingsschwester lassen das Buch lebendiger wirken und der Leser zieht unbewusst Parallelen zu seinem Leben. Streit ist allgegenwärtig, man wächst zur heutigen Zeit damit auf und so sind die Auseinandersetzungen im Buch sehr gut nachvollziehbar.
Sophie Jordan hat eine fantastische Welt der Drachen & Jäger mit ausergewöhnlichen Charakteren geschaffen. Doch ein kleines Manko habe ich: Wer das Buch bereits gelesen hat, weiß welchen Punkt ich ansprechen will. Es gab auch deswegen schon viel Geschrei, doch ich möchte hier einfach meine eigene Meinung bekannt geben und nicht das Feuer weiter schürren, nun: Das Handlungsgerüst erinnert doch sehr and die Reihe von Stephanie Meyer oder Lynn Raven. Neues Mädchen an Schule - unnahbarer Junge - lernen sich kennen - verlieben sich - Liebe darf nicht sein. Klar hat Jordan ihre eigenen Ideen mitei.nfließen lassen, z.B.:
handelt von Drachen - keine Vampire
Handlungsumgebung - Wüste bei L.A.
Hintergrundsgeschichte, etc.
Obwohl Jordan ihre einzigartigen Ideen miteinbringt, habe ich trotzdessen immer die "Biss-Reihe" im Hinterkopf. So habe ich "Firelight" im gewissen Maß leider nicht wirklich genießen können - verdammt schade!
Fazit
Eine bis jetzt noch nie dagewesene Romanidee und von der Autorin phänomenal umgesetzt. Für jeden Drachen- und Lovestoryfan wirklich zu empfehlen und Vorfreude auf Band 2 ["Vanish"; erscheint September 2o11] kommt definitiv auf. Ich klicke fett auf den "Gefällt mir"-Button!
Buchengelvergabe
+ Romanidee (Drachen)
+ stilsicherer & ansprechender Schreibstil
+ herzwärmende Charaktere
- starke Parallelen zu Stephanie Meyer- und Lynn Raven-Romane
= 4/5 Bücherengeln -
Es geht bissig weiter!Rezension vom 01.08.2011Inhalt
Nach ihrer Verwandlung in eine Vampirin zieht Merit in das Haus Cadogan ein. Im Auftrag ihres neuen "Meisters", dem Vampir Ethan Sullivan, soll sie fortan die Rolle der Vermittlerin zwischen Menschen und Vampiren spielen. Doch irgendjemand hat es darauf abgesehen, Zwietracht zwischen Sterblichen und Unsterblichen zu säen, und droht, eines der dunkelsten Geheimnisse der Vampire an die Öffentlichkeit zu bringen. Zu allem Überfluss beginnt Merit eine Affäre mit dem neuen Oberhaupt von Haus Navarre. Schon bald muss sie jedoch feststellen, dass sie noch immer Gefühle für Ethan hegt, dessen widersprüchliche Natur ihr wieder und wieder Rätsel aufgibt ...
Buchanfang
"Höher, Merti. Der Tritt muss höher kommen. Ja, ja. Besser." Ich trat erneut zu, diesmal höher, und versuchte daran zu denken, mein Inneres anzuspannen, die Zehen zu strecken und "Jazz Hands" zu machen, also hektisch mit den Händen zu wackeln, wie es unsere Trainerin unaufhörlich verlangte.
Meinung
Und wieder darf sich der Leser über ein aufregendes Abenteuer von Merit, der Hüterin Cadogans, freuen.
Nahtlos fließt das Ende des ersten Bands in den Anfang von Band 2 hinein, der Handlungfluss wird kaum unterbrochen und somit konnte ich mich wieder sehr schnell in die Chicagoer Vampirwelt hineinversetzen.
Auch der Schreibstil von Chloe Neil hat mich von der ersten Seite an verzaubert. Die gesamte Story wird aus Merits Sicht (Ich-Erzählstil) geschildert (wie auch Teil 1) und wurde daher für mich, den Leser, noch lebendiger und fesselnder. Die Seiten fliegen nur so dahin! Mehr als interessant sind auch wieder die Dialogen bzw. das Verhalten zwischen Merit und Ethan, da ist es nicht verwunderlich wenn das Ein oder Anderemal ein Lachen herausrutscht. Doch man fiebert immer mit, ob jetzt nun bei den zweien mehr passiert oder nicht. Nicht nur in diesem Bereich hält Chloe Neill die Spannung stetig aufrecht, sondern auch in der Haupthandlung. Immer wieder passieren Schlüsselmomente, die die Handlung vorantreiben, aber offene Fragen bleiben immer zurück. So wird meiner Meinung nach der Leser zum Mitdenken angeregt und so ist dieser noch gespannter wie die Autorin die Geschichte weiterverlaufen lässt.
Auch hat mich, wie beim ersten Band, die Covergestaltung sehr angesprochen - so mit diesem Grün = Ethans Augenfarbe; Symbolik für Hoffnung?! - und auch wieder die liebevoll gestalteten Überschriftsverzierungen: Daumen hoch!
Chloe Neills Charaktere werden wiederholt facettenreich dargestellt und für jede Hauptperson wurde ein einzigartiger Charakter herausgearbeitet. Klar ist, dass nicht wirklich alle Figuren so tiefgründig aufgebaut sein können, bei solche vielen Haupt- und Nebenfiguren, die dem Leser während des gesamten Buches begegnen. Aber ich denke, trotzt dieser "Quantität" hat Neill an keiner Stelle die Qualität anbrennen lassen und daher kann man getrost ein Auge zudrücken.
Fazit
Zusammengefasst habe ich einen weiteren erfolgreichen Roman von Chloe Neill vorliegen. Das Buch fesselt den Leser ab der ersten Seite und ist ein Muss für jeden Vampirfan, aber auch für jeden anderen Lesejunkie ist dies ein mehr als geeigneter Lesestoff!
Ich bedanke mich an dieser Stelle für dieses Rezensionexemplar ganz herzlich bei:

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