Nacht

Roman

von Elena Melodia

Buch

gebunden (448 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Seine Berührung ist wie Eis, das mich verbrennt, mich wärmt und tief in mir schmilzt. Eigentlich lebt Alma das perfekte Teenager-Leben: Sie führt mit ihrer kleinen Clique das Leben auf dem Schulhof an, und auch ihr neuer Mitschüler Morgan, der sie mit seinen seltsamen violetten Augen verzaubert, scheint fasziniert von ihr. Doch Alma hat ein Geheimnis: Nacht für Nacht sieht sie in ihren Alpträumen bestialische Morde. Als sie herausfindet, dass diese tatsächlich geschehen, wendet sie sich als Allererstes an Morgan. Die beiden kommen einem Geheimnis auf die Spur, in dessen Zentrum Alma selbst steht und über das sie Morgan zu verlieren droht ... Spannend, romantisch und geheimnisvoll: Ein atemberaubendes Leseabenteuer um erste Liebe, wahre Freundschaft und große Gefahr!

Produktdetails

ISBN-10: 3-426-28333-6
EAN: 9783426283332
Originaltitel: Buio
Erschienen: 04.10.2011
Verlag: Droemer/Knaur
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 448
Länge/Breite: 222mm/151mm
Gewicht: 650 g
Altersempfehlung: ab 14
Übersetzer: Karin Diemerling
Reihe: PAN
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Elena Melodia

Elena Melodia wurde in Verona geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Lebensgefährten und ihren beiden Hunden lebt. Nach einem Studium der Geisteswissenschaften arbeitete sie zunächst als Jugendbuchredakteurin in einem großen Verlag, bevor sie selbst unter die Schriftsteller ging.

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Kundenrezensionen

  • :) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Anna Patrizia Beck, am 13.09.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Meine Meinung:

    Klappen- bzw. Rückentext:

    Der Rückentext klingt einfach super und die Idee für das Buch ist einzigartig. Der Klappentext hat mich etwas weniger begeistert, klingt aber auch sehr gut. In dem Klappentext tauchen aber einige Fehler auf: In dem Buch wird nie erwähnt, dass Berührungen ihr Schmerzen verursachen, sie sagt nur anfangs, dass sie Berührungen zu emotional findet und sie ihr unangenehm sind. Außerdem vertraut sie ihre Probleme niemandem an, auch keinem Tagebuch.

    Aussehen und Titel:

    Das Cover ist schlicht gehalten, deswegen sticht die Überschrift umso mehr heraus und das finde ich sehr gelungen. Das Motiv, ich schätze mal, es ist das Profil von Alma, finde ich nicht so schön, es passt aber mit dieser düsteren Stimmung zu dem Buch. Der Titel ist zwar passend, aber nicht sehr einfallsreich.


    Inhalt:

    Alma ist hochgradig von sich selbst überzeugt, egoistisch, gefühlskalt und unfreundlich. Das was sie im Laufe des Buches alles miterleben muss, verändert ihre Persönlichkeit immens. Meiner Meinung nach zum Guten, da sie am Anfang hochmütig und egoistisch war, durch die Erlebnisse aber anfing nicht sich selbst über alles zu stellen.

    Ihre Freundinnen sind auch sehr interessante Charaktere und das, was mit ihnen geschieht, ist echt tragisch. Anfangs vergleicht Alma sich immer wieder mit ihren Freundinnen und stellt dabei fest, dass sie ja ach so stark und ihre Freundinnen ja viel zu schwach sind. Zwischendurch stellt sie außerdem noch fest, dass sie Agatha, die ich von allen am unsympathischsten fand, am Liebsten mag, da sie nicht so schwach ist wie Naomi und Seline.

    Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn etliche Kapitel bestehen aus unglaublich sinnlosen detaillierten Beschreibungen wie z. B.:

    S. 128
    „Ich erreiche den Kern der Altstadt und fahre an einer kleinen Kirche mit abblätterndem Putz vorbei, die nicht anders aussieht als alle anderen Gebäude in der Umgebung und einem Friedhof gegenüberliegt. Flüchtig nehme ich ein paar Grabsteine wahr, ordentlich auf der Wiese aufgereiht wie lauter Fähnchen. Jeder auf seinen zugewiesenen Platz und kein Gedränge bitte, auch nicht im Jenseits.“

    oder S. 126

    „Sogar eine alte Waschmaschine mit Bullaugentür, die unaufhörlich auf- und zuschlägt, als würde sie um Hilfe rufen.“




    Die Idee für das Buch ist wirklich genial und sehr originell. Sie wurde teilweise sehr gut umgesetzt, aber stellenweise eben auch nicht. Das Buch hat ein unglaublich hohes Potential, doch mit einer unsympathischen Hauptperson ist es manchmal nicht ganz einfach sich dort hineinzuversetzen. Diese bessert sich mit der Zeit und wir hoffen, dass es einen zweiten Teil geben wird, denn am Ende stehen viele Fragen offen. Außerdem wäre es sehr angenehm, wenn die neu erlernte Sympathie der Hauptfigur erhalten bleiben würde, denn dann würde das Buch auch mehr Spaß bereiten.

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  • Anders als erwartet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Butterblume89, am 28.06.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Zur Handlung

    Alma wird des Öfteren von schrecklichen Alpträumen heimgesucht in denen sie Morde träumt die dann in der Realität tatsächlich geschehen.
    Jedes Mal wenn sie schweißgebadet und mit pochenden Herzen hochschreckt findet sie neben ihrem Bett ihr violettes Notizbuch in dem ihre Träume aus unerklärlicher Weise aufgeschrieben wurden.
    Alma kann sich das nicht erklären und als sie in der Zeitung von den Morden erfährt und dann noch merkt das sie identisch mit ihren Träumen sind bekommt sie es mit der Angst zu tun.
    Auch ihre eigentlich besten Freundinnen:Naomi,Seline und Agatha fangen an sich komisch zu verhalten.Seline fängt an zu hungern,Naomi hat einen neuen "Freund" und Agatha taucht immer seltener in der Schule auf. Als dann eines Tages Almas Telefon klingelt und Naomi sie um Hilfe bittet, reicht es Alma. Sie will wissen was es mit ihren Träumen,den Morden und mit Agathas komischen Verhalten auf sich hat. Immer in ihrer Nähe -Morgan,der sie zu beschützen versucht.

    Schreibstil und Charaktere
    Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut verständlich.Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Alma,die Nachts von schlimmen Alpträumen heimgesucht wird.
    Alma war mir das ganze Buch über sehr unsympathisch. Sie war mir zu negativ. Es gab eigentlich so gut wie keine Stelle in den 441 Seiten ,in der Alma mal nicht schwarz gedacht hat. Die Stimmung war beim Lesen dementsprechend drückend und deprimierend. Ihre Freundinnen Naomi und Lina waren mir da schon sympathischer. Morgan der Junge um den es sich in diesem Buch ja eigentlich,laut Klapppentext,drehen sollte war mir das ganze Buch über fremd. Er wurde nicht richtig beschrieben und man wusste als Leser kaum etwas über ihn. Er tauchte mal auf dann verschwand er wieder,dann tauchte er wieder auf.
    Am sympathischsten war mir Almas kleine Schwester. Zwar hat sie,aufgrund eines Traumas,nie gesprochen aber trotz allem war sie total süß und ich konnte mir diesen Charakter einfach am besten vorstellen. Ich mag Almas kleine Schwester.

    Fazit
    Der Klappentext hat kaum etwas mit der richtigen Handlung zu tun. Denn es heisst das niemand Alma berühren kann außer Morgan. Darauf hab ich lange und vergeblich gewartet.
    Auch finde ich das Buch am Anfang ziemlich verwirrend und auch das Ende hat mir gar nicht zu gesagt.
    Der Leser wird mit vielen offenen Fragen zurückgelassen.Was ist mit Morgan? Wie geht es Agatha? Was ist mit dem schwarzen Mann?
    Viele viele Fragen.
    Auch hat mir die deprimierende Stimmung gar nicht zu gesagt. Klar passiert in Almas Leben sehr viel Schlimmes aber trotzdem kann man doch ab und an mal die Stimmung etwas auflockern. Mich hat das schon sehr runtergezogen.
    Aber es gibt auch ein paar positive Dinge.
    Sehr gut hat mir das Buch ab der Hälfte gefallen. Als Alma anfing den Morden ,die sie ja träumt, auf die Spur zu kommen und als sie anfing herauszufinden warum sich Agatha so komisch verhält,konnte ich das Buch nicht mehr weglegen.
    Auch fand ich es sehr gut das die Autorin verschiedene Probleme eingebaut hat so etwa:Magersucht,Sekten und Familienprobleme.
    Daher vergebe ich dem Buch gnädige 3 Sterne.

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  • Düster und voller Geheimnisse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Traumfeder, am 18.03.2012

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    Spannend, düster und geheimnisvoll erzählt Elena Melodia die Geschichte um das Mädchen Alma. Seit einem Unfall hat sie seltsame Träume. In so manchen Nächten träumt sie von den Morden an ihr unbekannten Menschen. Später muss sie feststellen, dass diese Menschen tatsächlich sterben.
    Doch nicht nur die Träume bereiten ihr Sorgen, denn ihre perfekte Welt droht zu zerbrechen. Die Freundschaft zwischen ihr und den anderen droht zu zerfallen. Geheimnisse schieben sich zwischen die Mädchen, und Alma versucht ihr möglichstes um die Wogen zu glätten.
    Obwohl Alma zu Beginn des Buches als eine äußerst eingebildete Person beschrieben wird, ändert sich ihr Charakter nach und nach. Man könnte sagen, dass die Eiskönigin nach und nach zu schmelzen beginnt.
    Ihre Gefühle zu Morgan trüben ihren Blick und lassen ihr Vertrauen zu groß werden.
    Morgan hingegen scheint ein Spiel zu spielen. Er weiß so viel mehr, als er zugibt.
    Alles in dieser Geschichte scheint voller Geheimnisse zu sein und die Jagd danach macht es um so spannender.

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  • Nacht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sinzinger, am 10.02.2012

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    Inhalt: Alma führt ein perfektes Teenagerleben: Mit ihrer Clique gibt sie den Ton auf dem Schulhof an, und auch ihr Mitschüler Morgan, von dessen violetten Augen sie sozusagen magisch angezogen wird, ist fasziniert von dem siebzehnjährigen Mädchen. Doch Alma hütet ein schreckliches Geheimnis: Jede Nacht hat sie Alpträume, in denen Menschen grausamst ermordet werden. Als Alma herausfindet, dass diese Träume Wirklichkeit sind, wendet sie sich an Morgan. Zusammen kommen sie einem Geheimnis auf die Spur, welches sie in Lebensgefahr bringt …

    Meine Meinung: Mich hat das Cover auf das Buch aufmerksam gemacht. Es ist zwar sehr schlicht gehalten, aber trotzdem bringt es einen dazu, auch den Klappentext zu lesen. Dieser hat mich dann schließlich überzeugt, das Buch lesen zu wollen. Ich habe mich richtig darauf gefreut, es zu lesen – und wurde nicht enttäuscht. Anfangs fiel es mir schwer, in die Geschichte abzutauchen, da der Schreibstil und allgemein die Story teilweise ziemlich ungewöhnlich ist. Doch nach einigen Seiten war ich total fasziniert von dem Buch. Die Charaktere haben mir gut gefallen, außer Naomi. Ich fand sie teilweise echt naiv und seltsam. Aber ansonsten hat mir das Buch gefallen und ich empfehle es ab 14 Jahren weiter.

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  • Berührung wie Eis Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Giang Nguyen, am 04.02.2012

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    Inhalt:

    Eigentlich lebt Alma das perfekte Teenager-Leben: Sie führt mit ihrer kleinen Clique das Leben auf dem Schulhof an, und auch ihr neuer Mitschüler Morgan, der sie mit seinen seltsamen violetten Augen verzaubert, scheint fasziniert von ihr. Doch Alma hat ein Geheimnis: Nacht für Nacht sieht sie in ihren Alpträumen bestialische Morde. Als sie herausfindet, dass diese tatsächlich geschehen, wendet sie sich als Allererstes an Morgan. Die beiden kommen einem Geheimnis auf die Spur, in dessen Zentrum Alma selbst steht und über das sie Morgan zu verlieren droht … Spannend, romantisch und geheimnisvoll: Ein atemberaubendes Leseabenteuer um erste Liebe, wahre Freundschaft und große Gefahr!

    Meine Meinung:

    Wer kennt das nicht. Wenn man einen interessanten Klappentext liest, erhofft man sich auch viel davon geschweige denn, dass es wirklich klasse ist. Auch bei diesem Buch war es der Fall.
    Ich habe mir viel versprochen und wurde enttäuscht.

    Die Protagonistin kam auf den ersten paar Seiten auf mich oberflächlich rüber. Ich empfand sie als unsympathisch durch ihre Arroganz, Desinteresse und Gefühllosigkeit.
    Im Laufe der Geschichte wurde Alma jedoch etwas angenehmer und erträglicher. Nach und nach wurde sie mir sogar etwas sympathisch.
    Ihre Clique hingegen hatte mir dennoch nicht wirklich zugesagt.
    Morgan hingegen fand ich interessant durch sein geheimnisvolles Dasein. Er war immer da, wenn Alma ihn brauchte und scheint über die Geschichten um die Morde nicht überrascht zu sein. Jedoch weiß man nicht viel über ihn und erfährt rein gar nichts, was einem weiter bringen könnte bezüglich seines Lebens.

    Die Grundidee fand ich bezaubernd interessant, jedoch wurde es nicht gut umgesetzt. Im Laufe des Buches kamen mir viele Fragen auf, die nach und nach nicht beantwortet wurden. Es führte dazu, dass man als Leser nicht ganz mit kam und die Zusammenhänge nicht verstehen konnte.
    Die Geschichte war auch oft oberflächlich, was an Interesse und Spannung jedoch nicht verlor.

    Ich war am Ende über den Cliffhanger überrascht, denn ich habe nicht damit gerechnet, dass das Buch ein Mehrteiler ist. Nun hoffe ich, dass in dem Folgeband die Fragen beantwortet werden und die Autorin ihren Potenzial ganz ausschöpft, da es noch viel Luft nach oben gibt.

    Den zweiten Teil wird es im Mai 2012 unter dem Namen Schatten geben und hat eine gewisse Ähnlichkeit zum ersten Band.

    Fazit:

    Das Buch hat mich nicht wirklich überzeugen können. Aber lesen werde ich den zweiten Teil auf jeden Fall.
    Denn ich würde zu gerne wissen, am es besser wird und wie es weitergeht.

    Autorin:

    Elena Melodia
    wurde in Verona geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Lebensgefährten und ihren beiden Hunden lebt. Nach einem Studium der Geisteswissenschaften arbeitete sie zunächst als Jugendbuchredakteurin in einem großen Verlag, bevor sie selbst unter die Schriftsteller ging. „Nacht“ ist ihr erster Roman und der Auftakt zur erfolgreichsten italienischen Urban-Fantasy-Saga der letzten Jahre.

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  • Nacht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kayra Poier, am 27.01.2012

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    Ein packender Jugendroman über die erste Liebe, Freundschaft und das Erwachsen werden.
    Er ist düster und packend wie ein guter Krimi, aber gleichzeitig auch sehr gefühlvoll.
    Absolut lesenswert!!

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  • Empfehlenswert Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Christina Rolle, am 08.12.2011

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    Inhalt:
    Seit einem schweren Autounfall empfindet die 17-jährige Alma bei jeder Berührung von anderen Menschen unerträgliche Schmerzen. Sie hat den Unfall beinahe unbeschadet überlebt, doch zwei ihrer besten Freundinnen sind dabei gestorben. In letzter Zeit aber wird sie immer häufiger von schrecklichen Albträumen geplagt, welche sie vor dem Unfall nicht hatte: Sie träumt von brutalen Morden, die alle auch in Wirklichkeit geschehen. Alma verschweigt ihre Träume und schreibt sie alle in ein Tagebuch. Doch dann lernt sie Morgan kennen und vertraut sich ihm an. Morgan ist der Einzige, der sie berühren kann ohne ihr wehzutun und sie mit seinen violetten Augen verzaubert…

    Autorin:
    Elena Melodia wurde in Verona/Italien geboren. Sie arbeitete nach ihrem Studium der Geisteswissenschaften als Jugendbuchredakteurin bei einem großen Verlag, ging aber dann selbst unter die Schriftsteller. „Nacht“ ist ihr Debütroman und Auftakt einer Urban-Fantasy-Saga. Heute lebt Elena Melodia noch immer in Verona/Italien

    Meine Meinung:
    Bei „Nacht“ von Elena Melodia hat mir das Cover, welches ein Mädchen zeigt, was bei den meisten Fantasyromanen zurzeit meist der Fall ist, sehr gut gefallen, besonders weil es sehr schlicht gehalten ist und auch die Leseprobe hat mich angesprochen. Dies sind alles Gründe, weshalb ich das Buch lesen wollte. Von der Autorin hatte ich bis noch kein Buch gelesen, da das ihr Debütroman in Deutschland ist und so konnte ich nicht wissen, ob mir ihr Erzählstil zusagt. Die Idee des Buches finde ich recht gut, doch man hätte mehr daraus herausholen können. Zur Hauptperson kann ich sagen, dass ich sie anfangs sehr oberflächlich fand, doch das ändert sich im Verlaufe des Buches und sie entwickelt sich stark weiter und wird immer sympathischer. Der Schreibstil ist einfach gehalten, flüssig zu lesen und überzeugend. Die Atmosphäre ist von Anfang an düster und sehr passend zur Handlung und zum Inhalt. Besonders gefallen hat mir die Beziehung zwischen Morgan und Alma, die sich nicht zu sehr in den Vordergrund hebt und so sehr realistisch und echt wirkt. Am Ende des Buches stellen sich einige Fragen, die ungelöst bleiben und hoffentlich in einem Nachfolgeband geklärt werden. Ich würde „Nacht“ Jugendlichen ab 14 Jahren empfehlen, die gerne eine romantische Fantasygeschichte lesen wollen.

    „Nacht“ von Elena Melodia bekommt von mir 4 von 5 Monden, weil es ein paar Kleinigkeiten gab, die mir nicht so sehr gefallen haben, doch ich freue mich trotzdem auf einen Nachfolgeband den ich auf jeden Fall lesen möchte und ich empfehle „Nacht“ weiter.

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  • Unlogisch und verwirrend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Eva L., am 02.12.2011

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    Um es direkt vorweg zu nehmen: ich habe noch nie ein so unlogisches, nichtssagendes und sinnloses Buch gelesen. Es lässt mich fassungslos und auch etwas wütend zurück, denn im Nachhinein betrachtet war seine Lektüre die totale Zeitverschwendung. Aber der Reihe nach.

    Am Anfang ging mir vor allem die Protagonistin Alma gehörig auf die Nerven. Sie ist eiskalt, absolut berechnend und sehr egoistisch, was sie nicht gerade zu einer Sympathieträgerin macht. Auch die Geschichte konnte mich nicht so richtig in ihren Bann ziehen, es fehlte an Höhenpunkten und Spannung. Auf den ersten 200 Seiten passierte so gut wie gar nichts.

    Irgendwann häuften sich dann die mysteriösen Vorkommnisse, die die langersehnte Spannung endlich ein wenig hoben. Ich fing an zu grübeln, zu überlegen, wie das alles zusammenpassen könnte. Die Geschichte übte nun auch einen gewissen Sog auf mich aus, ich wollte wissen, wie es weitergeht und wie sich alles auflöst. Doch die Seiten wurden weniger und weniger, und noch weniger, und plötzlich war die Geschichte zu Ende… Und nichts, rein gar nichts, nicht die kleinste Kleinigkeit, wurde aufgelöst! Jeder einzelne Handlungsstrang, den die Autorin irgendwann in ihrer wirren Geschichte begonnen hat, bleibt offen. Es wird weder geklärt, was mit Almas Freundin Agatha los ist, noch, was es mit Almas Traumvisionen auf sich hat.

    Und nicht nur das – auch von Details, die in der Buchbeschreibung erwähnt werden und neugierig auf „Nacht“ machen, ist nicht viel zu finden. Alma hatte einen Unfall: dieser spielt so gut wie keine Rolle und wird nur ab und an mal am Rande erwähnt. Sie verspürt seitdem bei Berührungen grausam Schmerzen: das wurde nicht ein Mal im ganzen Buch erwähnt. Zwischendurch gibt es immer wieder mal kleine Andeutungen, dass sie Kopfschmerzen etc. bekommt, aber dass diese Schmerzen mit Berührungen zusammenhängen, davon ist überhaupt nicht die Rede.

    Dass es zwischen Morgan und Alma eine Liebesgeschichte gibt, habe ich vielleicht in den Klappentext hineininterpretiert, ich weiß es nicht. Aber auch von ihr ist nicht viel zu spüren.

    „Nacht“ ist in jeglicher Hinsicht ein absoluter Reinfall, daran ändert auch die Tatsache nicht, dass es wohl einen zweiten Teil geben soll, in dem vielleicht endlich etwas aufgeklärt wird. Für mich wird es keine weitere Begegnung mit Alma geben.

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  • Debütroman Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.11.2011

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    Meine Meinung


    Cover

    Der Einband ist ziemlich mysteriös gestaltet. Zu sehen ist das Gesicht einer Frau, deren Kopf und Augen mit etwas Schwarzem bedeckt ist. Der Titel des Buches ist Metallic-blau, die restliche Schrift (Verlag, Name der Autorin usw.) ist in weiß gehalten. Der Rest des Buchumschlages ist Schwarz.

    Inhalt

    Alma hat mehrere traurige Erfahrungen in ihrem bisherigen Leben gesammelt. Die frischeste ist ein Unfall, der zwei Mädchen das Leben gekostet hat. Sie ist gut weggekommen, aber auch Alma muss mit den Folgen des Unfalles leben, jede Berührung bringt ihr unerträgliche Schmerzen. Nicht nur das, auch leidet sie an Albträumen, die sich auch noch bewahrheiten. Und als wäre dies noch nicht genug, zerfällt nach und nach durch sehr komische Begebenheiten die Freundschaft zwischen Naomi, Seline, Agatha und Alma. Und doch gibt es in Almas Welt noch einen Lichtblick, dieser ist ihr Mitschüler Morgan. Er hat sehr faszinierende Augen und die Berührung von ihm löst keine Schmerzen für die 17-jährige Schülerin aus. Jetzt gilt es einige Rätsel zu lösen, die aber bei Weitem nicht ganz ungefährlich sind. Und jedes Indiz führt irgendwie auf Alma zurück, wie es scheint ist Sie der Mittelpunkt jedes Unglücks.

    Leseempfinden

    Die Autorin hat einen schönen Jugendroman geschrieben, der nicht nur mit Liebe und Romantik zu tun hat. Hier werden viele Rätsel gelöst und die Hauptperson hat einige zu erleben. Im Mittelpunkt steht die 17-jährige Alma, welche außen eine harte Hülle hat, aber einen weichen Kern. Viele Fragen werden hier gestellt und der Leser ist immer dabei zu versuchen, diese zu beantworten und die Geschichte zu analysieren. Elena Melodia hat es geschafft, einen Roman zu schreiben, der sehr fesselnd ist und den Leser neugierig auf mehr macht.

    Fazit

    Der Roman beginnt mit einem Gedicht von Dante, was sich auch als sehr guter Einstieg erweist. Das Buch besteht aus 63 Kapiteln, welche verziert sind. Alles wird aus der Sicht der Hauptperson geschrieben, sodass man nicht verwirrt wird. Das Geschriebene von Alma wird zusätzlich in einer schräg geschriebenen Schrift deutlich hervorgehoben, sodass ich immer wusste, welche Zeit das war, als es niedergeschrieben worden ist. Ich finde auch, dass die Orte oder Personen sehr genau und detailliert beschrieben worden sind. Zudem passt der Einband sehr gut zum Buch, da dieser sehr geheimnissvoll wirkt.
    Weniger gut fand ich, dass viele Fragen im ersten Band offen bleiben, und dass die Geschichte, obwohl sie viel Potenzial hat, nicht ganz ausgeschöpft worden ist. Ich denke aber, dass sich dies im zweiten Band ändern wird. Schade fande ich auch, dass mir Alma als Hauptperson nicht so sonderlich gefallen hat. Ich musste mich erst mit ihrem Charakter abfinden und mehr in die Geschichte reinlesen, damit mir Alma doch noch einigermaßen zugesagt hatte.

    Aber allem in allem ist es ein sehr fesselndes Jugendbuch und daher bekommt der Roman von mir 3,5 Sterne von 5 Sternen.

    lg vom Buecher-Forum.com Team

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