Die Chronik der Unsterblichen 10. Göttersterben

Die Chronik der Unsterblichen Band 10

von Wolfgang Hohlbein

Buch

Taschenbuch (491 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Im Hafen von Cádiz rüstet sich die mächtige spanische Armada für die Schlacht gegen die Engländer. Die Unsterblichen Andrej Delany und Abu Dun verfolgen jedoch ein eigenes Ziel: Rache an ihrem Todfeind Loki zu nehmen. Doch der gefallene Gott Loki ist nicht der einzige Gegner, mit dem sie es zu tun haben. Denn manchmal lauert der größte Feind nicht in einem Hinterhalt, sondern in unserem tiefsten Inneren.

Produktdetails

Verkaufsrang: 981
ISBN-10: 3-548-28246-6
EAN: 9783548282466
Erschienen: 07.12.2010
Verlag: Ullstein Taschenbuchverlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 491
Länge/Breite: 189mm/121mm
Gewicht: 346 g
Reihe: Ullstein-Bücher, Allgemeine Reihe
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Wolfgang Hohlbein

Wolfgang Hohlbein, geb. 1953 in Weimar geboren, ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor. Seine Bücher decken die ganze Palette der Unterhaltungsliteratur ab von Kinder- und Jugendbüchern über Romane und Drehbücher zu Filmen, von Fantasy über Sciencefiction bis hin zum Horror. Der Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Jugendbuch 'Märchenmond', für das er mit dem Fantastik-Preis der Stadt Wetzlar ausgezeichnet wurde. 1993 schaffte er mit seinem phantastischen Thriller 'Das Druidentor' im Hardcover für Erwachsene den Sprung auf die Spiegel-Bestsellerliste. Die Auflagen seiner Bücher gehen in die Millionen und immer noch wird seine Fangemeinde Tag für Tag größer. Der passionierte Motorradfahrer und Zinnfigurensammler lebt zusammen mit seiner Frau und Co-Autorin Heike, seinen Kindern und zahlreichen Hunden und Katzen am Niederrhein.

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  • Guter Vampyr-Roman, der zu überzeugen weiß Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Steppenwolf, am 21.01.2011

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Bisher erschienene Bände der Reihe:

    01 Am Abgrund
    02 Der Vampyr
    03 Der Todesstoss
    04 Der Untergang
    05 Die Wiederkehr
    06 Die Blutgräfin
    07 Der Gejagte
    08 Die Verfluchten
    08.5 Blutkrieg
    09 Das Dämonenschiff
    10 Göttersterben
    11 Glut und Asche
    12 Der schwarze Tod

    Etliche Jahre sind Andrej und Abu Dun nun schon auf Lokis Spur. In der spanischen Hafenstadt Cádiz kommen sie ihm endlich ganz nah. Die Suche gestaltet sich aber schwerer als erhofft, denn die Stadt ist voller Soldaten und Söldner. Grund ist die spanische Armada, eine riesige Schiffsflotte, die zum Krieg gegen die Engländer rüstet.
    Andrej entgeht zudem nur knapp einem Mordanschlag. Auch scheint der Vampyr in ihm wieder stärker zu werden und Andrej befürchtet endgültig die Kontrolle über die Bestie zu verlieren. Hat Loki seine Finger im Spiel?

    Der zehnte Teil der „Chronik“ hat es nach zwei meiner Lieblingsteile der Serie natürlich etwas schwer, aber auch hier hat Hohlbein wieder ein solides Buch vorgelegt. Die Logikfehler häufen sich schon etwas, kann man aber drüber weg lesen. Es herrscht altbewährte Spannung, die Atmosphäre ist dicht und die Kämpfe sind abermals packend geschildert. Wie man von einem Vampyr-Roman erwarten kann, fließt ordentlich Blut und es geht doch recht brutal zur Sache.
    Natürlich gibt es auch wieder die eine oder andere Wiederholung. Das ist jedoch etwas, das mir nicht negativ auffällt. Im Gegenteil, an einigen Stellen hatte ich gerade deswegen das Gefühl wirklich einen Band aus der „Chronik“ zu lesen.
    Loki ist ein interessanter Widersacher, über dessen Absichten man schon etwas im Unklaren bleibt, aber auf der anderen Seite hält das in diesem Fall auch die Spannung. Die ganze Einbindung der Götter oder derjenigen, die sich als Götter bezeichnen, wirkt manchmal durchaus etwas übertrieben, als benötige man zwingend Gegner, die Andrej und Abu Dun bei weitem überlegen sind. Doch letztlich finde ich, dass alles gut zusammenpasst.
    Auf der einen Seite findet man hier einige Elemente, die schon die ersten Teile der Serie so hervorgehoben haben: Anschauliche Kampfszenen, Spannung und eine klasse Atmosphäre. Auf der anderen Seite fehlt hier allerdings auch das „Neue“. Man wünscht sich die Klärung einiger Fragen, die man schon seit mehreren Teilen vor sich hin schiebt. Anstatt die Handlung voranzubringen wird sie noch erweitert und dann in anderer Richtung weitergeführt. Das ist nicht unbedingt schlecht, kann aber auch ein wenig frustrieren.

    Fazit: Wieder einmal ist Hohlbein ein solider Roman geglückt, der trotz der neuen Handlungsrichtung hervorstechende Stärken hat. Er liest sich wie alle Teile sehr gut und hält vor allem die Spannung, so dass es auch trotz mancher Frustrationsmomente schwer ist, das Buch aus der Hand zu legen.

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