Das Inferno

Roman. Deutsche Erstausgabe

von Richard Laymon

Buch

Taschenbuch (639 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Nach der Katastrophe beginnt das Grauen


Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauf folgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L. A. heimsuchen. Er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet - und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert.


Ultraharter Horror vom heimlichen Meister des Schreckens.


Produktdetails

Verkaufsrang: 9.304
ISBN-10: 3-453-67582-7
EAN: 9783453675827
Originaltitel: Quake
Erschienen: 08.06.2010
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 639
Länge/Breite: 186mm/118mm
Gewicht: 518 g
Übersetzer: Stefan Rohmig
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
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Richard Laymon

Richard Laymon wurde am 14. Januar 1947 in Chicago geboren. Er machte den BA in Englischer Literatur an der Willamette Universität in Oregon und einen MA an der Loyola Universtät in Los Angeles. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich zunächst als Lehrer, Bibliothekar und Gutachter für ein Anwaltsbüro. Sein Ruf in der Szene wuchs beständig, als er am Valentinstag, den 14. Februar 2001, völlig unerwartet an einem Herzanfall starb.

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Kundenrezensionen

  • Hatte irgendwie mehr erwartet Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tialda von bibliofeles.de, am 12.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Rezension:

    “Das Inferno” von Richard Laymon ist mit seinen mehr als 600 Seiten eines der dicksten Bücher des Autors und hat sich für mich stellenweise leider ziemlich gezogen.

    Anders als beim typischen ‘Laymon-Schema’, nach dem meist eine junge Frau im Mittelpunkt steht und von einem Wahnsinnigen bedroht wird, ist in dieser Geschichte der Wahnsinnige selbst der Protagonist – nämlich Stanley, ein extrem übergewichtiger Verlierer, der unter der Fuchtel seiner herrischen Mutter steht (was sich übrigens recht bald erledigt…).

    Aber eigentlich gibt es mehrere Protagonisten, denn die Story besteht aus drei verschiedenen Handlungssträngen, die alle bei der Familie Banner zusammenlaufen. Während des starken Erdbebens ist Sheila, die Mutter gerade zu Hause. Bei dem Unglück wird sie nackt in der Badewanne verschüttet und ihr Nachbar Stanley, der sie vorher schon ständig heimlich beobachtete, findet sie. Allein und nackt. Clint – Sheilas Mann – ist gerade unterwegs, als das Chaos losbricht, lernt dabei die völlig unausstehliche Mary und eine Jugendliche namens Em kennen, mit denen er sich auf den Heimweg macht; während Barbara Banner, die Tochter, gerade mit einem Fahrschulauto fährt, das der völlig panische Fahrlehrer nach dem Beben übernimmt und die Stadt verlassen möchte – allerdings noch während Barbara und die anderen drei Fahrschüler, Heather, Pete und Earl im Wagen sitzen. Bald entkommen sie aus dem Wagen und machen sich zu Fuß auf den Weg zu ihren Familien.

    Das Szenario läuft so ab, wie man es sich auch in der Wirklichkeit vorstellen könnte. Im Chaos der zertrümmerten Stadt werden Gesetze plötzlich vollkommen nichtig und die Menschen zeigen ihr wahres Gesicht. Es wird nach Herzenslust gemordet, geplündert und vergewaltigt. Die völlig unterschiedlichen Protagonisten, die der Zufall zu Grüppchen formte, zeigen ihre Wesenszüge in extremer Ausführung und man weiß nicht, wem man trauen kann. Gefahr lauert überall.

    Der Schreibstil ist bei diesem Thriller aber nicht so ausgereift und spannend, wie man ihn sonst von Laymon kennt. Fesselnder wäre die Geschichte gewesen, wenn man die 600 Seiten auf 400 gekürzt hätte – denn es gibt einige Spannungslücken, in denen Stanley z.B. einfach nur durch die Nachbarschaft rennt, um einen Gegenstand zu holen. Bei einem Thriller interessiert mich das eher weniger, wie der Peiniger an seine ‘Werkzeuge’ gelangt und Logikfehler stören mich nicht so, wenn ich dafür einen Pageturner bekomme.

    Für Thrillerfans, die sich bisher noch nicht an besonders ausführliche Grausamkeiten getraut haben, könnte “Das Inferno” aber ein Einstiegsbuch sein. Die Story beinhaltet zwar abartige Handlungen, aber diese werden nicht so intensiv beschrieben, dass man sich direkt in das Geschehen versetzt fühlt. Leser, die dies allerdings wollen, werden das Buch ziemlich sicher als ‘zu soft’ einstufen.

    Fazit:

    Durchschnittlicher Thriller. Nicht schlecht, aber ich hatte mehr erwartet.

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  • nur zu empfehlen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Spannung von der ersten bis zur letzten Seite...
    Mein erstes Buch von Richard Laymon, aber ich weiss jetzt schon, es werden noch viele folgen.

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  • Genial Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.09.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch ist einfach oberklasse, es ist so spannend, das man es gar nicht aus der Hand legen möchte .Besonders, weil man sich gar keine Vorstellungen macht, was eigentlich alles Böse passieren kann, wenn durch ein Erdbeben alles ausfällt und keiner einem helfen kann. Auch nicht die Polizei. Er schildert es als wäre man selber dort.

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  • Bestie Mensch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 18.03.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Los Angeles: Ein ganz normaler Morgen in einem friedlichen Teil von Los Angeles … oder doch nicht so ganz normal und friedlich.
    Der 31-jährige Stanley, nach dem Tod seiner deutlich älteren Frau wieder bei seiner behinderten Mutter eingezogen, spannert wie jeden Morgen seiner Nachbarin Sheila hinterher. Doch an diesem Morgen erwartet ihn und ganz Los Angeles eine unangenehme Überraschung, denn während Stanley gerade in nicht jugendfreien Fantasien über Sheila schwelgt, erschüttert ein schweres Erdbeben die Stadt. Aber was für viele Bewohner Los Angeles‘ eine schreckliche Katastrophe ist, wird für Stan zur einer einmaligen Chance, denn nach dem Erdbeben ist Sheila nackt und hilflos in ihrem eingestürzten Haus eingeklemmt …. und ihm, ihrem vermeintlichen Retter, somit wehrlos ausgeliefert. So beginnt für Sheila, während Sheilas Mann Clint und ihre Tochter Barbara sich auf den ebenfalls alles andere als ungefährlichen Weg nach Hause machen und dabei ihre eigenen Horrortrips erleben, für Sheila ein Alptraum und ein Kampf um Leben und Tod gegen den gefährlichen Soziopathen.

    Der leider bereits verstorbene amerikanische Horrorautor Richard Laymon hat ein reiches Erbe an tollen Büchern hinterlassen und eins davon ist „Inferno“, wenn auch mit kleinen Abstrichen. Wie auch schon in seinen anderen Büchern liefert der Autor wohl dosierten, sich langsam steigernden Horror. Die Handlung erzählt anhand der drei Mitglieder der Familie Banner: Sheila (bzw. ihr Peinigers Stan), Clint und Barbara. Er schafft es dadurch relativ gut, die Spannung fast über den ganzen Roman zu halten, allerdings – und das ist einer der kleinen Abstrichen – zieht sich die Story ab der Mitte ein wenig. Die zunächst eher zurückhaltenden Schockelemente steigern sich aber dann, wobei jedoch das ein oder andere Mal die Logik etwas zu kurz kommt, aber die ist bei Horrorromanen ohnehin so eine Sache. Wenn es um die Abgründe der menschlichen Seele in Extremsituationen geht, gibt es sicher bessere Bücher, aber Richard Laymon liefert gute, solide Unterhaltung bis zur letzten Seite.

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  • der erste Laymon und bestimmt nicht der letzte Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.10.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    3 verschiedene Storystränge, alle 3 gelungen, beschreiben L.A. nach einem Erdbeben. Laymon schreibt spannend und fesselnd. Ich konnte dieses rundum gelungene Buch nicht aus der Hand legen.

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  • Ein Buch der Extraklasse ! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.09.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Inferno

    1.Richard Laymon
    Herkunft: Chicago
    Geburt: 1947
    (Tod): 2001
    Werke: Rache / Die Insel / Das Spiel / Nacht / Das Treffen / Der Keller / Die Show / Die Jagd / Der Regen / Der Ripper / Der Pfahl / Das Inferno / Das Grab (ab 09/2010) / Finster (ab 12/2010) / Der Käfig (ab 03/2010)

    2.Grober Inhalt
    Ein schweres Erdbeben erschüttert Los Angeles. Im darauffolgenden Chaos versucht Clint, zu seiner Familie zurückzukehren. Gemeinsam mit der cleveren Em muss er sich der plündernden und mordenden Horden erwehren, die L.A. Heimsuchen. Und er muss sich beeilen, denn seine Frau ist unter den Trümmern ihres Hauses verschüttet – und ihrem psychopathischen Nachbarn Stanley hilflos ausgeliefert.

    3.Genauer Inhalt
    Der perverse Stanley beobachtet seine Nachbarin jeden morgen. Eines Tages (am Tag des Erdbebens) stellt er sich gerade vor wie sie unter der Dusche steht, da er sie in ihr Bad gehen gesehen hat. Plötzlich: Das Erdbeben. Als Stanley einfällt, dass dies die perfekte Möglichkeit ist, seine Mutter zu ermorden tut er dies. Nun nutzt er die Chance seine Nachbarin zu vergewaltigen.
    Clint ist gerade auf der Arbeit, als das Erdbeben geschieht, er retet sich aus dem Gebäude und flüchtet mit seinem Auto, so weit es geht. Er begegnet Em. Sie hilft ihm. Eine äußerst Zicke Marry wird von ihnen ebenfalls aufgesammelt.
    Clints Tochter Barbara sitzt zum Zeitpunkt des Erdbebens im Auto der Fahrschule. Ein paar
    andere Fahrschüler auch. Der Fahrlehrer dreht durch.
    Am Ende: …. Lesen Sie selber =).


    4.Rezession
    Dies war mein erstes Richard Laymon Buch. Ich bin sehr begeistert, da das Buch sehr spannend und auch zum Teil mit schwarzem Humor befleckt ist. Die Erotik-Szenen sind keine sinnlosen „Pornos“, sondern vom Autor in den richtigen Situationen eingesetzte Übergänge. Für ein Horrorbuch ist „Das Inferno“ sinnvoll und spaßig. Ihr werdet vom lesen nicht mehr wegkommen. Ich wünsche Ihnen schlaflose Nächte.

    5.Fazit
    Spannung oooo
    Sinn ooo
    Erotik oooo
    Witz ooo
    Horror ooooo
    Durchschnitt oooo

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  • Wiedermal ein sehr gutes Buch von RL! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.08.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer schon mal "die Jagd" von RL gelesen hat, wird mit diesem Buch ebenfalls zu frieden sein. Es ist nicht so hart wie "die Jagd" aber dennoch sehr spannend, sexystisch, brutal - eben einfach in RL-Stil!
    Gleich am Anfang erkennt man, dass Stan ein Psycho ist der nur eins im Sinne hat - die Frau seines Nachbarn. Clint ist "der Ritter" der Mary (einer nerv tötenden Frau) und Em (einem sehr cleveren jungen Mädl) hilft sich durch, durch das Erdbeben verwüstetes L.A., zu kämpfen. Dann ist noch Barbara und ihre Fahrschulkollegen die ebenfalls einiges erleben. Was den allen zustößt und ob die Familie Banner schluß endlich wieder vereint sein wird.... das musst du schon selbst heraus finden! Es lohnt sich auf jeden Fall es zu lesen!!

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  • Ein wahres Inferno Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Chris Steinberger, am 29.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Laymon ist wirklich das Nonplusultra in Sachen Horror. Keiner schafft es mich so zu fesseln wie er. Jedes seiner Bücher ist ein Top-Titel. Nichts ist vorhersehbar. Spannung, Horror und Apokalypse. Laymon muss man gelesen haben...

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  • einfach klasse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ein schweres erdbeben sucht los angeles heim. sobald die erschütterungen vorbei sind, bricht das eigentliche chaos in der zerstörten stadt aus. clint banner wird von dem beben in seinem büro überrascht, er will so schnell wie möglich zu seiner familie, doch auf den strassen herrscht anarchie. gemeinsam mit einer hysterischen frau und der cleveren, erst 13 jahre alten em macht er sich auf eine odyssee durch das von plünderen heimgesuchte L.A., und die zeit drängt: clints frau sheila ist unter den trümmern ihres hauses verschüttet und kann sich nicht aus eigener kraft befreien, was ihr nachbar, der psychopathische stanley gnadenlos ausnutzt. richard laymon geht an die grenzen - und darüber hinaus.

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