Interview mit einem Vampir

Roman

von Anne Rice

Buch

Taschenbuch (288 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Der erste Band der legendären ?Chronik der Vampire? Er ist so schön wie ein Engel und so unverletzbar wie ein Gott: Lestat de Liancourt, der ewige Rebell unter den Vampiren, Beherrscher der Finsternis und Verführer von großer erotischer Kraft. Mit seinem Schützling Louis macht er sich auf die Reise durch die Nacht ? auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteurern in der ewigen, dunklen Unsterblichkeit. ? Ein sinnliches Lesevergnügen aus der phantastischen Welt der Nachtgestalten ? Für alle Leserinnen von Stephanie Meyer und Lara Adrian "Die betörendste Beschwörung des Bösen, die es je zu lesen gab!" Publishers Weekly

Pressestimmen:

"Die betörendste Beschwörung des Bösen, die es je zu lesen gab!" Publishers Weekly

Produktdetails

ISBN-10: 3-442-46922-8
EAN: 9783442469222
Originaltitel: Interview with a vampire
Erschienen: 08.09.2008
Verlag: Goldmann Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 288
Länge/Breite: 187mm/119mm
Gewicht: 236 g
Übersetzer: C.P. Hofmann, Karl Berisch
Reihe: Goldmanns Taschenbücher
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Buchhändlertipps

  • Der Sinn des Lebens Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sarah Pfister, am 18.10.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Europark, Salzburg

    Die Geschichte erzählt von dem grausamen Los der Unsterblichkeit, von dem ewigen Tanz in der Nacht, welcher von dunkelster Einsamkeit eingehüllt ist.
    Die Melancholie die dieses Meisterwerk ausstrahlt möchte man am liebsten einfangen und nicht mehr loslassen.
    "Interview mit einem Vampir" zählt bereits zu den modernen Klassikern der Vampirliteratur:
    Lestat de Lioncourt, der ewige Rebell unter den Vampiren ist auf der Suche nach einem neuen Gefährten. Da trifft er den nachdenklichen Louis, der nichts lieber täte als zu sterben. Lestat verliebt sich in ihn und verwandelt ihn in einen Vampir. Doch Louis ist keiner Weise dafür geschaffen unschuldigen Menschen das Blut auszusaugen. Er versteht nicht wie Lestat so etwas Freude bereiten kann und verabscheut ihn dafür. Als sie Claudia begegnen, ein 5 jähriges Mädchen dessen Mutter verstorben ist, beschließt Lestat sie zu verwandeln um somit eine Art Familie zu gründen, und seinen Schützling zum bleiben zu überreden.
    Zu dritt reisen sie nun durch die Welt auf der Suche nach anderen Untoten in der ewigen dunklen Unsterblichkeit.
    Doch die kleine "Familie" hält nicht lange zusammen. Claudia hat sich zu einer raffinierten Mörderin entpuppt und ihr Hass auf Ihre zwei Väter, die sie "erschufen" wird von Tag zu Tag größer. Sie ist eingesperrt in dem Körper eines Kindes und sehnt sich nach einer Figur die ihrem Alter entsprechen würde. Mittlerweile müsste Claudia schon eine intelligente Frau mittleren Alters sein, doch es gibt keine Anzeichen dafür. Nur ihre Augen, in denen man ihre Erfahrungen ablesen konnte.
    Auch wenn sie dieses Schicksal erdulden muss, liebt sie Louis und kann ihm nicht lange böse sein.
    Die zwei ertragen Lestats Rücksichtslosigkeit und Arroganz nicht länger und beschließen ihn zu verlassen. Louis zweifelt daran mit seiner Tochter fliehen zu können, Lestat würde dies nie zulassen.
    Also fasst Claudia den Entschluss Lestat zu töten…
    Das Buch ist faszinierend und traurig zugleich.
    In der tragischen Geschichte des Vampirkindes Claudia, das nicht erwachsen werden kann, verarbeitete Anne Rice den frühen Tod ihrer kleinen Tochter.
    Selber identifiziert sie sich mit Louis, Claudias "Erschaffer" den das Mädchen immer die Schuld dafür gegeben hat, was er ihr angetan hat.
    Es ist viel mehr als nur eine Vampirgeschichte, denn das Buch handelt über den Sinn des Lebens und über Philosophie, schwärzer als die Nacht.

Kundenrezensionen

  • Louis leidet ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Rodrigo Frez-Hidalgo, am 01.12.2012

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    Ich habe mich grundlegend im tiefsten meiner Seele wohl immer für Vampire interessiert, dennoch fand ich erst mit Dracula einen literarischen Zugang dazu. Als ich dann den Film "Interview mit einem Vampir" sah, fand ich mich inmitten einer wunderbaren Erzählung wieder, welche das altertümliche Gefühl der klassischen Vampire mit dem Zugang zur Neuzeit verband. Genau darum geht es auch in dem Film ... der Fokus des Buches jedoch ist durchaus ein anderer, wennauch die Themen im Film auf ebenso imposanter Art und Wiese dargestellt werden. In der Buchversion geht es viel mehr um die Fragen, die Louis bezüglich seiner neugewonnenen Natur entspringen, sowie auch um die Ratlosigkeit Lestats ihm Antworten zu liefern; es geht um die Liebe unsterblicher Wesen, die abseits gängiger Moralvorstellungen stehen, sowie es darum geht, eine Suche nach Gleichgesinnten zu beginnen, die in einer furchtbaren Enttäuschung endet. Über Jahrhunderte reisen Louis und Claudia durch die Gefilde der alten und neuen Welt ohne die einzige Spur nach intelligentem vamipirischen Leben zu entdecken. Vampire sind instinkgetriebene willenlose Wesen, deren Haut vertrocknet und verwest, während sie den Lebenden nachstehen. Welche Freude, eine Familie zu finden, die im Schutze der Kunst agiert. Wenig ahnen Louis und Claudia, die daselbst Lestat und seinen Zögling vernichtet hatten, dass ihre neue Familie auch ihnen nicht restlos wohlgesonnen ist. Louis leidet sehr am Verlust der Menschlichkeit, und bald darauf beginnt er zu begreifen, dass das Leben der Vampire nicht das Schicksal beherbergt, von dem er Teil sein will. Anne Rice schafft hier zwei völlig unterschiedlich Charaktere, die auf Basis des "Sich hineingeworfen fühlens" völlig unterschiedliche Umgehensarten mit dem Anderssein und dem Horror und Mord entwickeln. Letztendlich hat sich Rice dafür entschieden, den zweiten Charakter asuzuprägen, weshalb dieses erste Buch das einzige ist, dass direkt vom Übel des Vampirseins erzählt, ohne auch durchwegs die postiven Seiten geschmacklich anzupreisen.

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  • Fantastisches Werk Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Michaela Rieder, am 05.12.2011

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    Dieses Buch ist in jederlei Hinsicht empfehlenswert. Die Geschichte wird von Louis, einem Vampir erzählt. Die Handlung ist spannend und hält den Leser im Bann.

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  • Ein absolutes MUSS fuer Vampir-Fans Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Carina Hansen, am 15.07.2011

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    Dieses Buch ist der Klassiker, ja die Bibel der Vampirbuecher schlechthin, wenn man von Dracula absieht! Verpassen Sie nicht Rice's Geschichten ueber den Jungvampir Louis und seinen Gefaehrten Lestat.
    Ein unglaublich spannendes Buch, verfasst in einer wunderschoenen Sprache, die es Ihnen unmoeglich machen wird, das Buch wieder zur Seite zu legen. Die Autorin versteht es mit so viel Gefuehl den Zwiespalt der Gefuehle des hauptcharakters wiederzugeben, dass man das Gefuehl hat selbst das gleiche zu empfinden. Versuchen Sie es. Wenn Sie die Thematik anspricht, dann koennen sie nichts falsch machen.

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  • Besser als der Film! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von ChrisYo, am 01.06.2011

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    Wer denkt, dass er den Film kennt und deshalb das Buch nicht gelesen haben muss, der hat weit gefehlt. Denn das Buch ist bei weitem besser als der Film und enthüllt noch viel mehr Geheimnisse um die drei Vampire Louis, Lestat und Claudia. So kann man viel besser in deren Seelenleben blicken und erfährt durch Randinformationen viel mehr über das Wesen der Charaktere. Auch gibt es eine viel detailliertere Ausführung der Reise von Louis und Claudia. Und auch Lestat wird nicht als das Monster dargestellt wie im Film.

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  • Geiles Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.05.2011

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    Dies ist ein Geiles Buch mit ´ner geilen Story und coolen Charakteren, im vergleich zum Film, ist das Buch reichhaltiger an Informationen.

    Dieses Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert.

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  • Sehr Poetisch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.05.2011

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    Die Geschichte im Buch ist eindeutig besser als im Film. Der Film ist auch super, doch das Buch ist noch viel spannender, und mehr detailliert geschrieben. Ich mag Anne Rice, wie ihre Fantasien sind, und was sie über die verschiedene Vampire hält. Einfach schön, mega melancholisch, sehr berührend, und sogar sehr philosophisch!

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  • Interview mit einem Vampir Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von S. Krausen, am 19.07.2010

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    "Interview mit einem Vampir" ist der erste Band von Anne Rice' "Vampirchroniken" und mittlerweile ein moderner Klassiker. Erzählt wird die Geschichte des Vampirs Louis, er im achtzehnten Jahrhundert im Alter von fünfundzwanzig Jahren zum Unsterblichen gemacht wird. Sein Schöpfer ist der grausame und doch engelsgleiche Lestat, den Louis zwar hasst doch andererseits total verfallen ist. Aber obwohl er von Lestat das Geschenk der Unsterblichkeit bekommen hat, ist der melancholische Louis für das Vampirleben nicht geschaffen; sein Gewissen und Selbstzweifel plagen ihn. Doch Lestat will seinen jungen Zögling nicht verlieren, stellt dieser doch für ihn das Tor zur modernen Welt da...Als die kleine Claudia zu den beiden stößt und auch verwandelt wird, ist das der Auftakt zu einem Reigen von Liebe, Verrat, Blut, Hass und letztendlich Tod. "Interview mit einem Vampir" ist eine meisterhafte Vampirgeschichte, die gekonnt zwischen düsterem Zauber und nachdenklicher Poesie wandelt. Großartig!

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  • Kult Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Karin Harmel, am 26.06.2010

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    Dieser Band ist der Beginn von Anne Rice berühmten Vampir-Chroniken. Und der Beginn ist eigentlich a-typisch, denn in den meisten der später folgenden Bände steht der Vampir Lestat im Mittelpunkt. Hier ist es sein Geschöpf Louis, der einem Reporter seine Geschichte erzählt.
    Neben Bram Stokers "Drakula" darf man Anne Rice ebenfalls getrost zu den Klassikern der Vampir-Literatur zählen. Die Figuren entwickeln ein Eigenleben und leben in ihrem ganz eigenen Kosmos. Lesen!

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  • Grundlegende Fragen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Andreas Kyrrmayr, am 30.11.2009

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    Anne Rice setzt sich mit vielen Fragestellungen auseinander, die faszinierend sind und für viele, die an vordergründiger "Spannung" interessiert sind, wohl zu anspruchsvoll sind. Da ist die (ewige) Frage von Gut und Böse. Woher kommt es?
    Da ist ein Vampir, der körperlich nicht altern kann aber trotzdem erwachsen wird - Claudia - die eine quasi erotische und metaphysische Liebesbeziehung zu Louis entwickelt.
    Da ist die Frage, was Unsterblichkeit bedeutet, aber auch die Frage nach unserer Herkunft und dem Sinn unserer Existenz. Und die Erkenntnis, dass es für viele Fragen eben keine Antworten gibt. Absolut empfehlendswert UND spannend!

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  • langweilig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tikva, am 25.08.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wenn man den Film vorher gesehen hat, wirkt das Buch gar nich mehr so toll, auch wenn es mehr beinhaltet...

    Es ist alles sehr trocken beschrieben. Anfangs gibt es keine highlights, nie wird es ansatzweise spanennd. Erst als Louis, um den es geht, sich von Lestat trennt, seinem "Erschaffer", wird es etwas interessanter. Es geschah endlich etwas. Aber die Höhepunkte die ab der Hälfte des Buches wenige male auftauchen, wurden gar nicht hervorgehoben, weswegen es immer ein eintöniges Geplapper ist. Das hat mich etwas enttäuscht.
    Auch wurden manche Sachen und Situationen so detailiert beschrieben, das ich aufpassen musste, das ich nich anfing über alles nur oberflächlich hinweg zu lesen...

    Ich musste mich Anfangs auch an die Erzählform des Vampirs gewöhnen, der ja seine Lebensgeschichte "erzählt". So kam ich manchmal leider etwas durcheinander, wenn der junge Reporter plötzlich was sagte, oder auch teilweise, wenn der Vampir erzählte, was andere zu ihm sagten.

    Das Taschenbuch an sich ist schön gemacht, mit der Frau auf dem Cover und alles in blau gehalten.
    Aber die Schrift, in der die Geschichte geschrieben wurde, ist zu klein. Die Seiten sind eng beschrieben, kaum Abschnitte und wenige Absätze. Es war wirklich anstrengend zu lesen.

    Fazit:
    Anne Rice gilt vielleicht als die Königin unter den Vampirautoren, aber diese Schreibart sagt mir leider überhaupt nicht zu.
    Ich bin ein Typus, der die moderneren Autoren, bei denen Vampire gute Liebhaber sind, einfach besser findet.
    2 von 5 Sternen

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  • Ganz andere Art von Vampiren Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elke Heger, am 18.08.2009

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als Anne Rice begann das Buch "Interview mit einem Vampir" zu schreiben, war noch gar nichts von Stephenie Meyer, Lara Adrian oder ähnliches zu ahnen. Diese Autorin hatte das tragische Schicksal ihre Tochter mit 6 Jahren an Leukämie zu verlieren. In ihrer Trauer erfand sie Louis, der sich einer kleinen Claudia annimmt, die mit sechs Jahren zum Vampir gemacht wird. Dieses Buch ist durchsetzt mit der Tragik Unsterbliche zu sein. In den 70er Jahren ist das Buch das erste Mal auf den Markt gekommen, lässt sich Anne Rice mit niemanden vergleichen. Sie gehört eher zu den Klassikern. Ein Muss für jeden Vampirleser, der sich nicht nur mit Liebe und Sex auseinander setzten will. Tiefgründig und philosphisch!

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  • nach der Kurzbeschreibung des Buches erwartet man etwas anderes Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 15.06.2009

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurzbeschreibung zu: "Interview mit einem Vampir"
    Der erste Band der legendären "Chronik der Vampire" Er ist so schön wie ein Engel und so unverletzbar wie ein Gott: Lestat de Liancourt, der ewige Rebell unter den Vampiren, Beherrscher der Finsternis und Verführer von großer erotischer Kraft. Mit seinem Schützling Louis macht er sich auf die Reise durch die Nacht - auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteurern in der ewigen, dunklen Unsterblichkeit. * Ein sinnliches Lesevergnügen aus der phantastischen Welt der Nachtgestalten
    * Für alle Leserinnen von Stephanie Meyer und Lara Adrian "Die betörendste Beschwörung des Bösen, die es je zu lesen gab!"
    Publishers Weekly

    Ich muss sagen, nach der obigen Beschreibung hatte ich etwas ganz anderes erwartet.
    Ich bin maßlos enttäuscht.
    Wie kann man dieses Buch mit Büchern von Lara Adrian vergleichen ????
    Dieses Buch beschreibt das Leben des Vampirs Louis (Lestat kommt zwar vor aber ganz bestimmt nicht als Verführer!!), welches nicht gerade aufregend ist.(hilfe ich bin ein Vampir und muss Blut trinken, was ich gar nicht toll finde)
    Spannung ??, Erotik?? keine Spur.
    Ich habe mittlerweile zwischen 50 und 100 Vampiromane gelesen, aber keiner war so langweilig wie dieser.
    Vielleicht liegt es daran, das ich etwas ganz anderes erwartet hatte, aber die Beschreibung ist wirklich absolut irreführend.
    Wer Vampirromane a la Black Dagger,Lara Adrian, Mary Janice Davidson, Sherrilyn Kenyon ,Kresley Cole, Marcus Heitz (um nur einige
    Autoren zu nennen, die es verstehen Spannung aufzubauen) mag und hier etwas ähnliches erwartet wird absolut enttäuscht werden.

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  • Unvergesslich Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Barbara, am 17.10.2008

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe die Geschichte schon öfter gelesen. Das erste mal vor ca. 8 Jahren. Und ich bin von der Geschichte noch genauso begeistert wie damals.
    Ich lese sehr gerne Vampir Geschichten und Anne Rice ist eindeutig mein Favorit und den "Vampir-Schriftstellern". Die Art wie sie Vampire beschreibt und eine ganz eigene Welt damit erschafft ist einzigartig.
    Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!

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  • Die Welt mit andern Augen wiederentdecken Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Goldenhind, am 01.08.2008

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das wahrscheinlich beste Buch von Anne Rice. Ich fand es unglaublich faszinierend das Fühlen und Wahrnehmen eines hypersensiblen Wesens vorzustellen. Lestat der Verführer, Louis der ewig Leidende. Zwei Extreme, die sich nicht verstehen, aber abhängig voneinander sind.
    Die Vorstellung die Welt mit verstärkten Sinnen neu zu entdecken find ich faszinierend.

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Ich verstehe .,.«, sagte der Vampir nachdenklich und ging langsam durch das Zimmer zum Fenster hinüber. Dort blieb er eine Weile stehen. Seine Gestalt zeichnete sich vor dem trüben Licht ab, das von der Divisadero Street hereindrang und ab und zu durch die hellen Scheinwerfer der Autos verstärkt wurde. Der Junge konnte jetzt die Zimmereinrichtung deutlicher erkennen, den runden Eichentisch, die Stühle und ein Waschbecken, das an der Wand hing, mit einem Spiegel darüber. Er setzte seine Aktentasche auf dem Tisch ab und wartete.
»Wieviel Bänder hast du mitgebracht?« fragte der Vampir und wandte den Kopf, so daß der Junge sein Profil sehen konnte. »Genug für die Geschichte eines Lebens?«
»Bestimmt, wenn es ein gutes Leben ist. Manchmal interviewe ich drei bis vier Leute an einem Abend, wenn ich Glück habe. Aber es muß eine gute Geschichte sein. Das ist nur recht und billig, nicht wahr?«
»Bewundernswert recht und billig«, antwortete der Vampir.
»Dann will ich dir gern meine Lebensgeschichte erzählen. Ich werde es sehr gern tun.«
»Großartig«, sagte der Junge. Und er nahm schnell das kleine Tonbandgerät aus der Tasche und prüfte die Kassette und die Batterien. »Ich bin wirklich gespannt zu hören, warum Sie das glauben, warum Sie ...«
»Nein«, unterbrach ihn der Vampir. »So können wir nicht beginnen. Ist dein Apparat in Ordnung?«
»Ja«, sagte der Junge.
»Dann setz dich. Ich will die Deckenbeleuchtung einschalten.«
»Ich dachte, Vampire mögen kein Licht«, sagte der Junge. »Wenn man bedenkt, daß die Dunkelheit zur Atmosphäre beiträgt ...« Doch dann schwieg er. Der Vampir beobachtete ihn, den Rücken zum Fenster. Das Gesicht war jetzt nicht zu erkennen, und etwas an der ruhigen Gestalt verwirrte den Jungen. Er wollte sprechen, unterließ es jedoch. Und dann
atmete er erleichtert auf, als der Vampir zum Tisch trat und nach der Lichtschnur darüber griff.
Unvermittelt war das Zimmer in grelles, gelbes Licht getaucht; und als der Junge zum Vampir aufblickte, verschlug es ihm den Atem. Er tastete mit den Händen nach hinten, um sich an der Tischkante festzuhalten. »Großer Gott!« flüsterte er, und dann starrte er den Vampir sprachlos an.
Der Vampir war ganz und gar weiß und glatt, als wäre er aus gebleichten Knochen geschnitzt, und sein Gesicht war unbewegt wie das einer Statue, die beiden leuchtendgrünen Augen ausgenommen, die den Jungen ansahen wie Flammen in einem Totenschädel. Doch dann lächelte er fast wehmütig, und in der glatten, weißen Fläche seines Gesichts zeigten sich feine Linien wie in einer Zeichnung. »Siehst du!« sagte er leise.
Den Jungen schauderte; er hob die Hand, wie um sich gegen ein übermächtiges Licht zu schützen. Seine Augen glitten langsam über den tadellos geschneiderten Rock, die langen Falten des Umhangs, die schwarze Seidenkrawatte und den glänzend weißen Kragen, der so weiß war wie das Fleisch des Vampirs. Er starrte auf das volle, schwarze Haar, das in Wellen über den Ohren zurückgekämmt war, auf die Locken, die den Rand des weißen Kragens kaum berührten. »Nun, möchtest du immer noch dein Interview?« fragte der Vampir.
Der Junge öffnete den Mund, ohne einen Ton herauszubringen. Er nickte. Dann sagte er »Ja«.
Der Vampir setzte sich langsam ihm gegenüber, beugte sich vor und sagte sanft, fast vertraulich: »Fürchte dich nicht. Laß nur das Band laufen.«
Und dann streckte er den Arm über den ganzen Tisch aus. Der Junge schrak zurück; der Schweiß lief ihm übers Gesicht. Der Vampir umklammerte die Schulter des Jungen und sagte: »Ich tue dir nichts, glaube mir. Ich brauche diese Gelegenheit. Sie ist für mich wichtiger, als du dir jetzt vorstellen kannst. Bitte fange nun an.« Er zog die Hand zurück und blieb gefaßt und abwartend sitzen.
Der Junge brauchte eine Weile, um sich Stirn und Mund mit dem Taschentuch zu wischen, zu stammeln, das Mikrophon sei bereit, auf den Knopf zu drücken und zu sagen, daß der Apparat lief.
»Sie waren nicht immer Vampir, nicht wahr?« begann er.
»Nein. Ich war ein junger Mann von fünfundzwanzig Jahren, als ich Vampir wurde, und es geschah im Jahre siebzehnhunderteinundneunzig.«
Den Jungen verblüffte das genaue Datum, und er wiederholte es, bevor er fragte: »Was ist damals passiert?«
»Darauf gibt es eine einfache Antwort. Aber ich glaube, ich möchte keine einfachen Antworten geben. Ich möchte lieber die Geschichte erzählen, so wie sie war.«
»Ja«, sagte der Junge schnell. Er faltete sein Taschentuch mehrmals zusammen und wischte sich wieder über die Lippen.
»Es hat eine Tragödie gegeben ...«, begann der Vampir. »Mit meinem jüngeren Bruder ... Er starb.« Dann schwieg er.
Der Junge räusperte sich und wischte sich erneut das Gesicht, ehe er das Taschentuch fast ungeduldig wieder zurücksteckte. »Es ist doch nicht schmerzhaft für Sie, nein?« fragte er schüchtern.
»Scheint es dir so? Nein.« Der Vampir schüttelte den Kopf. »Es ist nur, daß ich die Geschichte erst ein einziges Mal erzählt habe. Und das ist so lange her ... Nein, es tut nicht weh ... . Damals lebten wir in Louisiana. Wir hatten Land zugeteilt bekommen und richteten zwei Indigoplantagen am Mississippi ein, ganz in der Nähe von New Orleans ...«
»Ach ja, Ihr Akzent«, sagte der Junge leise.
Einen Augenblick schaute der Vampir verständnislos drein. »Ich habe einen Akzent?« Er mußte lachen.
Der Junge wurde rot und sagte schnell: »Ich habe es in der Bar gemerkt, als ich Sie fragte, was Sie für einen Beruf haben. Es ist nur eine leichte Schärfe bei den Konsonanten. Ich habe nicht gewußt, daß es vom Französischen kommt.«
»Schon gut«, sagte der Vampir beruhigend. »Ich bin nicht so gekränkt, wie ich vorgebe. Es ist nur, daß ich ihn von Zeit zu Zeit vergesse. Aber laß mich weitererzählen.«
»Bitte«, sagte der Junge.
»Ich sprach von den Plantagen. Sie haben viel damit zu tun, ich meine, daß ich ein Vampir geworden bin, du kannst es mir glauben. Aber darauf komme ich noch. Unser Leben in Louisiana war luxuriös und primitiv zugleich. Wir selber fanden es außerordentlich angenehm. Wir lebten dort weit besser, als wir je in Frankreich hätten leben können. Vielleicht kam es uns in der völligen Wildnis von Louisiana auch nur so vor, aber so war es nun einmal. Ich erinnere mich an die Möbel, die wir aus Frankreich mitgebracht hatten.« Der Vampir lächelte. »Und an das Cembalo; das war wunderbar. Meine Schwester spielte es. An Sommerabenden saß sie mit dem Rücken zur geöffneten Gartentür und spielte. Ich höre noch die dünnen, schnellen Töne, und ich sehe weit hinten die Sümpfe und die moosbewachsenen Zypressen vor dem Himmel. Und ich höre auch die Geräusche der Sümpfe, einen Chor von Tierstimmen, den Gesang der Vögel. Wir haben ihn geliebt, denn er machte die Musik noch zarter und begehrenswerter, die Möbel aus Rosenholz noch kostbarer. Sogar als die Glyzinien in weniger als einem Jahr die Fensterläden überwucherten und ihre Ranken in die weiß getünchten Ziegel gruben ... Ja, wir liebten das, wir alle, außer meinem Bruder. Ich glaube nicht, daß ich ihn jemals klagen hörte, doch ich wußte, was er empfand. Mein Vater war schon tot, und ich war das Haupt der Familie und mußte meinen Bruder stets vor Mutter und Schwester in Schutz nehmen. Sie wollten ihn immer nach New Orleans mitnehmen, auf Besuche und Gesellschaften, doch er haßte dergleichen. Ich glaube, er hat sie nicht mehr begleitet, seit er zwölf wurde. Das Gebet war ihm alles, das Gebet und seine in Leder gebundenen Heiligengeschichten.
Schließlich richtete ich ihm eine kleine Kapelle außerhalb des Hauses ein, und dort verbrachte er nun den größten Teil des Tages und oft auch noch den frühen Abend. Es war wirklich Ironie - er war so anders als wir, so verschieden von jedermann, und ich war so normal! Ich hatte überhaupt nichts Ungewöhnliches an mir.« Der Vampir lächelte.

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