Rezensent im Portrait
aus Pinneberg
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Ein vielversprechender AuftaktRezension vom 16.01.2011Das Buch beginnt mit einem interessanten Einstieg, bei dem man Eugenie gleich beim Ausführen ihres Jobs erlebt. Sie muss einen Schuh von einem Dämon befreien. Die ganze Szene ist recht amüsant dargestellt und lässt einen mit Eugenie gleich sympathisieren, was zum Teil wohl auch daran liegt, dass "Dark Swan" in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Ebenfalls erfährt man was ihr Job beinhaltet und das Eugenie ganz und gar keine normale Frau ist. Doch wer das zu diesem Zeitpunkt schon dachte, wird im Verlauf des Buches eines besseren belehrt.
Ziemlich schnell lernt Eugenie den hübschen Kiyo kennen und die Szene in der Bar mit der Ehrlichkeit fand ich äußert gelungen. Jedoch kam es mir nicht ganz koscher vor, dass die beiden gleich miteinander das Schlafgemach teilten ;) Ich hatte Angst, dass in dem Buch nur der Sex und nicht die Geschichte im Vordergrund stehen wird, aber zum Glück war dem nicht so. Dennoch konnte ich mich deshalb nicht so recht auf Kiyo einlassen und wusste ihn nicht einzuschätzen. Jedoch hat dies der Geschichte keinen Abbruch getan sondern vielmehr einen animiert weiterzulesen und herauszufinden, was es mit ihm auf sich hat.
Durch den Humor der Geschichte, dem sympathischen Verhalten der Protagonistin und vor allem dem eher fragwürdigen Verhalten der Wesen der Anderswelt, wurde ich schnell neugierig, was es damit auf sich hat. Im ersten Moment war die Prophezeiung äußert amüsant und die darauffolgende Erklärung, weshalb die Elfen ein solch großes sexuelles Interesse an Eugenie hatten und weshalb sie eine solch starke Schamanin ist, fand ich plausibel dargestellt.
Doch nicht nur bei Kiyo hatte ich Probleme mit dem Einschätzen. Auch Dorian war ein Charakter bei dem ich mir nicht sicher gewesen bin, ob er zu den "Guten" oder den "Bösen" zählt, dennoch finde ich, dass er ein äußerst interessanter Charakter ist, von dem ich gerne mehr erfahren möchte und hoffentlich auch werde. Letztendlich kann ich nicht mal sagen, welcher der beiden Männer mir in dem Buch besser gefallen hat.
Zum Ende der Geschichte nimmt der Anteil des Humors ab, dafür der der Spannung zu. Der Spannungsbogen wird immer weiter angespannt und zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse förmlich. Auch wird nochmal auf das vermisste Mädchen eingegangen und was es mit ihm auf sich hat, denn allein wegen ihm ist Eugenie in die Anderswelt gereist und auch wenn das der Einstieg in die Geschichte war, fand ich es gut, dass das Thema zum Ende hin wieder aufgegriffen wurde und nicht einfach in 2-3 Sätzen abgepeist worden ist. Die Erklärungen lassen jedoch darauf schließen, dass es im zweiten Teil hoch her gehen wird. Die Autorin hat jeden Fall schonmal spannende Vorraussetzungen geschaffen.
Nicht richtig negativ sondern anfangs eher verwirrend fand ich einige Begrifflichkeiten, jedoch hat sich das im Verlauf des Buches gelegt und mich nicht weiter gestört
Letztendlich bin ich gespannt, wie es mit Eugenie weitergeht, ob und wie die Prophezeiung sich erfüllt und was es mit den Männern in ihrem Leben auf sich hat..... -
Rose Hathayway's Geschichte geht weiter...Rezension vom 19.12.2010Zum Cover:
Mittlerweile ist dies ja das fünfte Cover zu der Reihe und ich muss sagen, dass es mir sehr gut gefällt. Denn das abgebildete Mädchen ist für mich die Rose, wie ich sie mir vorstelle. Einfach top!
Zum Buch:
Nach einem super spannenden vierten Teil mit einem Cliffhanger, der einen fast wahnsinnig gemacht hat, habe ich völlig gespannt auf "Seelenruf" gewartet und mich gefragt, ob dieser Teil bei mit den grandiosen ersten vier Teilen mithalten kann.
Was mir gut gefallen hat, war, dass gleich zu Beginn des fünften Teiles das Ende des viertens aufgegriffen wurde. So konnte man als Leser gleich dort weitermachen, wo man im letzten Band aufgehört hat. Denn das lange Warten hat mich ganz hippelig werden lassen, sodass ich gleich ab der ersten Seite wieder total in Rose Geschichte drin gewesen bin und völlig gefesselt war.
Dass Rose in diesem Band ihren Wächterabschluss macht, zeigt, dass die Reihe sich langsa dem Ende hin neigt, dennoch fand ich Rose Gefühle vor der Prüfung und die Prüfung an sich passend und vor allem bildlich dargestellt.
Mit den Abschluss aus St. Vladimir's neigt sich das Geschehen an den Königshof der Moroi, doch dieser Ortswechsel tut der Geschichte keinen Abbruch. Denn schon nach kurzer Zeit starten Lissa und Rose eine geheime Mission, die die beiden wieder vom Königshof wegführt und in die große weite Welt hinausschickt. Doch nicht nur der Einbruch ist ein Gefängnis birgt Gefahren, auch die Strigoi machen weiterhin jagt auf Moroi.
Es gab vielleicht Dinge, die in diesem Band ein wenig vorhersehbar waren, dennoch war ich völlig aufgeregt und hippelig, als es endlich zur Sache ging und das Geschehen sollte, worauf ich seit dem vorhergegangenen Band gewartet habe. Daran ist mal wieder zu erkennen, wie sehr mich die Reihe in ihren Bann ziehen kann. Dennoch gab es auch wiedermal viele unerwartete Aspekte, die mich als Leser mal kopfschüttelnd oder haareraufend zurückgelassen haben.
Auch in diesem Teil sieht man von neuem Rose Entwicklung und Reife. Sie ist für mich ein total spannender Charakter, den man gerne verfolgt und vor allem einer mit dem man mitfiebert. Ihre Denkweise, Gefühle und Reaktionen kann ich immer sehr gut nachvollziehen und mich in sie hineinversetzen. Schon seit Beginn an bin ich von ihrer Art begeistert und finde sie einfach tiefgründig dargestellt.
Obwohl dieses Buch wiedermal durchweg spannend war, kam es zum Ende hin zur Spannungssteigerung, denn die Autorin hat wieder einmal eine unerwartete Wendung in ihre Reihe gebracht.
Natürlich gibt es auch in diesem Teil wieder einen fiesen Cliffhanger, doch wer nicht auf die deutsche Erscheinung warten will, so wie ich, kann seit Anfang Dezember den sechsten Teil "Last Sacrifice" kaufen und somit das Finale der Vampire Academy in englischer Sprache genießen.
Ein grandioser fünfter Teil, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht!
Von mir gibt es volle Punktzahl für eine Reihe, die in mir so viele verschiedene Emotionen geweckt hat, dass es schier unbeschreiblich ist. -
Singh's Reich der GestaltwandlerRezension vom 12.12.2010In diesem Teil geht es um Dorian, einen Wächter der DarkRiver Leoparden und Ashaya Aleine, einer kühlen Medialen, die für den Rat arbeitet und ein kollektives Gehirn erschaffen soll. Doch Ashaya hat zwei Kindern das Leben gerettet, sodass man sich fragt: Hat die kühle Mediale vielleicht doch Gefühle?
Schnell findet der Leser heraus, dass Ashaya sich von den anderen Medialen unterscheidet und ihr Verhalten nur Fassade ist, damit man sie nicht in ein Rehabilitationszentrum einweist. Denn Ashaya Aleine hat einen Sohn und dieser bedeutet ihr alles. Durch die Rettung der Kinder schulden die DarkRiver Leoparden Ashaya einen Gefallen, welchen sie nutzt, um ihren Sohn entführen zu lassen, damit dieser dem Rat nicht mehr ausgesetzt ist. Daraufhin ergreift auch Ashaya selbst die Flucht und gerät glatt in die Hande des Wächters Dorian, einem Wächter, der sich nicht in einen Leoparden verwandeln kann und der die Medialen aus tiefster Seele hasst, weil sie ihm seine Schwester genommen haben. Dorian stellt Ashaya unter seinen Schutz und ziemlich schnell wird deutlich, dass die beiden sich zueinander hingezogen fühlen. Doch damit sind die Probleme vorprogrammiert: Wie kann Dorian sich auf die Gattung einlassen, die seine Schwester ermordet hat? Wie soll er das mit seinem Gewissen vereinbaren? Dorian geriet in einem Zwiespalt, der seine gerade wieder verheilenden Wunden wieder aufreißen lässt und deshalb versucht er mit allen Mitteln gegen seine Gefühle anzukämpfen.
Und auch Ashaya kämpft dagegen an und versucht alles mögliche zu tun, um ihren Sohn zu schützen und ihr Geheimnis zu wahren. Durch ein aufklärendes Interview über das Vorhaben des Rates wird sie nicht nur zu dessen Zielscheibe, sondern auch der Menschen und immer mehr merkt Dorian, wie viel ihm daran liegt, dass 'seine' Mediale in Sicherheit ist.....
Auch in diesem Band geht es wieder um das Finden des Gefährten, doch wie zu Lesen ist, sind Dorian und Ashaya nicht wenig Steine in den Weg gelegt. Es ist deutlich zu erkennen gewesen, in welchem Zwiespalt sich Dorian befand und welche Angst er hat, seine Schwester zu verraten, in dem er die Gefühle für eine Mediale zu lässt. Ashayas Geheimnis wird immer nur am Rande erwähnt, sodass man endlich wissen will, was es mit ihrer Schwester Amara auf sich hat. Und als es dann endlich soweit war und das Geheimnis gelüftet wurde, war ich echt ein wenig überrascht, was für eine Geschichte Nalini Singh wiedermal geschaffen hat.
Was ich ebenfalls gut gelungen fand, war die weiterführende Geschichte an sich. Man merkt, dass der Rat der Medialen und die Gestaltwandler immer wieder aufeinander treffen und das der Rat immer mehr aus dem Gleichgewicht geriet, indem es immer mehr Abtrünnige gibt. Außerdem erfährt der Leser mehr über das Vorhaben des Rates (Programm I) und den Mitgliedern an sich, was einen dazu verführt, die Geschichte auch weiterhin verfolgen zu wollen.Die Liebesgeschichte zwischen Ashaya und Dorian war ebenfalls passend dargestellt, es ging nicht zu schnell zur Sache, da beide mit sich selbst zu kämpfen hatten, doch hat man gemerkt, welche Geschehnisse die beiden aneinander näher gebracht haben! -
Spannend und humorvoll!Rezension vom 14.10.2010Zum Inhalt:
Die menschliche Elena ist Vampirjägerin und lebt in einer Welt, in der Engel die Menschheit beherrschen. Diese Engel erschaffen Vampire, doch der Preis für ihre Unsterblichkeit ist hoch, denn mit ihrer Unsterblichkeit gehen sie einen Vertrag ein, in welchem sie den Engeln für 100 Jahre dienen müssen. Wenn sich ein Vampir dazu entscheidet seinen Vertrag zu brechen, kommt Elena ins Spiel: Für die Gilde der Jäger jagt sie diese Vampire und bringt sie zu den Engeln zurück. Als Raphael, der regierende Erzengel Nordamerikas, sie engagiert um einen anderen Erzengel aufzuspüren, wird Elena schnell klar, dass sie keine andere Möglichkeit hat, als diesen Job anzunehmen und den Erzengel Uram zu finden. Wenn da bloß nicht Raphaels Anziehungskraft wäre...
Meine Meinung:
Die Autorin Nalini Singh ist für mich nicht unbekannt, denn ihre Gestaltwandler-Reihe hab ich regelrecht verschlungen. Somit war für mich schnell klar, dass ich auch ihre neue Reihe lesen möchte. Jedoch hat meine bisherige Begeisterung für die Autorin auch gewisse Erwartungen an das Buch gesetzt. Aber eins kann ich schonmal verraten: Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht!
Nalini Singh hat es wiedermal geschafft, mich gleich von Beginn an, in ihren Bann zu ziehen. Elena war mir gleich von Beginn an sympathisch, sodass ich mich richtig in sie hineinversetzen und mit ihr mitfiebern konnte. Die Welt die geschaffen wurde, war interessant und vor allem gut vorstellbar. Dies mag wahrscheinlich auch an Singh's Schreibstil liegen, denn sie schreibt spannend und humorvoll, sodass man als Leser nicht aufhören will und die Seiten nur so dahin fliegen.
Ich fand die Idee, dass Engel die Herrscher der Welt sind und sie für das Sein der Vampire verantwortlich sind, sehr interessant, ebenso, dass nicht alle Engel lieb und nett sind, sondern, dass sie auch nach Macht streben und intrigant sein können.
Die Entwicklung der Beziehung zwischen Raphael und Elena war passend dargestellt, nicht zu viel, sodass es nicht übertrieben gewirkt hat. Das Ende widerrum kam für ein wenig überraschend, was jedoch positiv zu verstehen ist ;). Ebenfalls gut fand ich Raphaels Aufklärung über die Vampire, weil man so wieder das Gefühl hatte ein wenig mehr von seiner Welt zu verstehen.
Obwohl ich ein riesiger Fan von Vampirliteratur bin, fand ich es äußerst erfrischend, dass diesmal andere Wesen im Mittelpunkt standen. Deshalb denke ich auch, dass ich nicht die Letzte sein werde, die sehnlichst mit dem nächsten Teil beginnen möchte ;-)
Von mir gibt es volle Punktzahl!







