Der Feind im Schatten
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Der Feind im Schatten

von Henning Mankell

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Weitere Artikelinformationen

Dieser neue Wallander-Thriller führt direkt in den Kalten Krieg und in die schwedische Nachkriegsgeschichte. Hakan von Enke, ehemaliger U-Boot-Kommandant und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, gewährt dem Kommissar brisante Einblicke in eine politische Affäre: Fremde U-Boote drangen in den achtziger Jahren mehrfach in schwedische Hoheitsgewässer ein, wurden aber nie identifiziert. Von Enke hat dazu jahrelang recherchiert und glaubt sich einer Lösung nahe. Doch dann verschwindet er spurlos, und als kurz darauf auch noch Enkes Ehefrau als vermisst gilt, steckt Wallander bereits mitten in den Ermittlungen... Der neue Bestseller des Krimi-Autors aus Schweden.

Produktdetails

Verkaufsrang: 1.416
ISBN-10: 3-552-05502-9
EAN: 9783552055025
Erschienen: 04.2010
Verlag: Paul Zsolnay Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 592
Gewicht: 1 g
Übersetzer: Wolfgang Butt
Erschienen bei: Paul Zsolnay Verlag
Übersetzt von: Wolfgang Butt
Spieldauer: 1406 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Henning Mankell

Henning Mankell, der Schöpfer der Wallander ? Thriller und einer der bedeutendsten Krimiautoren in Skandinavien, wuchs allein mit seiner Schwester bei seinem Vater in Nordschweden auf. Seine Mutter verließ den am 3.Februar 1948 geborenen Henning Mankell schon früh. 1965 wurde er Regieassistent, nach einem Schauspielstudium, am Riks Theater in Stockholm und als Henning Mankell 20 Jahre alt war begann er als Regisseur und Autor zu arbeiten. Seinen Kindheitstraum von einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972. Henning Mankell war so sehr beeindruckt von dem Kontinent und fühlte sich schon sehr schnell wie zu Hause. Fortan blieb der Krimiautor zunächst noch als Schriftsteller, Regisseur, Autor und Intendant in seiner Heimat Schweden. Als er jedoch 1985 die Chance erhielt in Maputo, Mosambik, am Aufbau einer professionellen Theatergruppe mitzuwirken, zögerte Henning Mankell nicht lange und schon im Folgejahr leitete er eine 70köpfige Gruppe des Teatro Avenida. Seitdem bezeichnet er Afrika als seine Zweitheimat und pendelt im Jahr immer zwischen Sand und Schnee, wie Henning Mankell selbst sagt. Neben seiner Kriminalromanreihe um Kurt Wallander, die alle in den 90er Jahren entstanden, beschäftigt er sich in seinen weiteren Romanen vor allem viel mit Problematiken des afrikanischen Kontinents, aber auch Kinder- und Jugendbücher zählen zu seinem Genre. Junge schwedische und afrikanische Autoren finden bei dem von Henning Mankell gegründeten Verlag "Leopard förlag" ein Forum und Unterstützung in ihrer Arbeit. Henning Mankell gründete dies im Frühjahr 2001. Neben seinem Schreiben oder der Arbeit an Theater oder Fernsehen engagiert sich Henning Mankell darüber hinaus für das Land Afrika und erhielt aus diesem Grund 2009 den Erich-Maria-Remarque Friedenspreis. Für seine Romane erhielt Henning Mankell im Laufe der Jahre viele Ehrungen und Auszeichnungen, wie mehrmals den Schwedischen Krimipreis für seine Wallander Bücher, den Deutschen Jugendliteraturpreis, Corine-Preis wie auch den Astrid Lindgren Preis und die Goldene Feder. Nicht zuletzt zeigt der Erfolg auch die Adaption der Wallander Bücher und weiteren Romanen. Die Motivation, die Henning Mankell in seinen Büchern zum Ausdruck bringen möchte, sind oft politische und gesellschaftliche Themen. Seine Erfahrungen schöpft er teils auch aus eigenen aktiven Engagements gegen Krieg, Apartheid und für Kultur. Henning Mankell beschreibt detailgenau, authentisch, offen, interessant und mit einer Art Spannung die Gier auslöst. Nicht nur Wallander Anhänger sind davon überzeugt.
Henning Mankell lebt inzwischen mit seiner dritten Ehefrau Eva Bergmann, Tochter von Ingmar Bergmann, glücklich abwechselnd in Schweden oder Afrika.

Meinung der Redaktion
Mankell liest man nicht, man trinkt ihn - in einem einzigen gierigen Schluck, ohne abzusetzen, in blinder, weltvergessener Gier.

Wolfgang Butt

Wolfgang Butt zählt zu den bekanntesten literarischen Übersetzern aus dem Schwedischen.

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Kundenrezensionen

  • Danke Kurt Wallander und adieu! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Moritz Revermann, am 07.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe mir diesen Wallander lange aufgespart, wissend, dass es der letzte sein würde. Eine gewisse Ehrfurcht mag ich nicht verhehlen. 'Der Feind im Schatten' ist wie immer solides Krimihandwerk aus der skandinavischen Küche. Mankell ist aber noch viel mehr: er hat den Kriminalroman in den Neunzigern endgültig literarisch salonfahig gemacht. Über Jahre hat man mit Wallander zusammen ermittelt, gegrübelt und auch gelitten. Niemand verpackt Melancholie, Düsternis und Kriminalroman besser als Mankell. Und jetzt läßt er uns Abschied nehmen. Immer schwer.

    Aber in meinen Gedanken sitzt Wallander jetzt mit Rebus in irgendeiner Kneipe irgendwo in Europa, sie schweigen mehr als dass sie reden und unterhalten sich so auf ihre Art. Ich hab die beiden immer als Cousins im Geiste bezeichnet, - vielleicht finde ich die Kneipe und kann sie dazu mal befragen...


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  • Wallanders letzter Fall Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Linda Meier, am 08.11.2010

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Henning Mankell schenkt uns mit dem letzten Fall Wallanders einen ganz besonderen Krimi!
    Der Kommissar ist etwas in die Jahre gekommen und bereitet sich schon auf seinen Ruhestand vor, als der zukünftige Schwiegervater seiner Tochter entführt wird. Die Ermittlungen führen ihn 20 Jahre zurück in die Zeit des Kalten Krieges...


    Der letzte Band der Wallander-Reihe überzeugt auf ganzer Linie!

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  • „...keines anderen Menschen Zeit“ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Peter Sowade, am 24.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kurt Wallander wird alt
    – und seinem Vater immer ähnlicher. Ersteres ist Gewissheit, letzteres Befürchtung.
    Anfang sechzig, mittlerweile leicht mürrischer Opa und belastet mit immer häufiger auftretenden Gedächtnislücken erleben wir einen Wallander, der sich intensiv mit seinem Alter und seinem Leben auseinandersetzt.
    Als Håkan von Enke, der zukünftige Schwiegervater seiner Tochter Linda, verschwindet, macht sich Wallander natürlich auf die Suche nach dem ehemaligen U-Boot Kommandanten. Zugleich sucht er aber auch nach vergangenen Jahren, verlorenen Menschen und einem Ziel für den letzten Lebensabschnitt. So intensiv, dass die dramatischen Ereignisse und brisanten Enthüllungen des aktuellen Falles fast schon nebenrangig werden. Kalter Krieg, fremde U-Boote, Olof Palme, USA, Russland und schließlich das Verschwinden der Ehefrau von Enkes lassen ihn aber weder rasten noch rosten. Ein letztes Mal spielt Kurt Wallander auf der großen Bühne mit.

    Henning Mankell macht Schluss.
    Mankell und Wallander - zwei alte, vertraute Freunde gehen ein letztes Stück Weg gemeinsam. Zwei älter gewordene Herren, die sich nicht nur in einen letzten großen und privaten Fall stürzen, sondern zugleich Rückblick halten auf all die Fälle, die sie über die Jahrzehnte hinweg gelöst haben.
    Wie bestimmte Weine mit jedem Jahr an Qualität zulegen, werden auch Mankell und Wallander mit jedem weiteren Lebensjahr und jedem neuen, gemeinsamen Abenteuer reifer und besser. Dabei entwickelt Mankell seinen Wallander auch im beginnenden Alter konsequent und schonungslos weiter und ergänzt wohl so manchen Gedanken und manches Zipperlein aus seinem eigenen Erfahrungsschatz.
    Und doch sollte der Wein entkorkt, dekantiert und getrunken werden, bevor er kippt und ungenießbar wird. Mankell weiß das. Wallander hat seinen Höhepunkt erreicht. Höchste Qualität - besser geht es nicht mehr.
    Wenn der letzte große Feind nicht nur im Schatten des Kalten Krieges, sondern auch im Schatten des Alters zu finden ist, werden wir als Leser am Ende höflich aber bestimmt ausgeladen. Der Wein ist genossen. Was bleibt, ist privat und eben „...keines anderen Menschen Zeit“.

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  • Wallander, leb wohl! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Hirth, am 23.10.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wallander hat sich einen Kindheitstraum erfüllt, er lebt mit einem Hund auf einem alten Bauernhof. Er geht zwar noch seiner Arbeit nach, in Gedanken bereitet er sich jedoch schon auf den Ruhestand vor.
    Dann verschwindet Hakan von Enke, ehemaliger U-Boot-Kommandant und zukünftiger Schwiegervater von Wallanders Tochter Linda, kurz nach dessen 75. Geburtstag spurlos. Auf dieser Feier gewährte Hakan von Enke Wallander brisante Einblicke in eine politische Affäre: in den achtziger Jahren drangen fremde U-Boote mehrfach in schwedische Hoheitsgewässer ein, die nie identifiziert werden konnten. Von Enke war damals als Kommandant eines schwedischen U-Boots an der Jagd auf die fremden U-Boote beteiligt. Er hat jahrelang recherchiert und glaubt nun auf der richtigen Spur zu sein.
    Wallanders Ermittlungen führen ihn mitten hinein in die Zeit des Kalten Krieges und in die schwedische Nachkriegsgeschichte bis hin zu aktuellen politischen Verwicklungen.
    Mankell läßt uns Abschied nehmen, von einem Kommissar, der immer ein Garant für spannende Krimis war. Leb wohl!

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  • Abschied Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.10.2010

    4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.



    Der neue Mankell ist ein sehr nachdenkliches Buch. Kurt Wallander blickt sehr oft auf sein bisheriges Leben zurück und kämpft massiv mit gesundheitlichen Problemen. Neben diesem spannenden Fall, der diesmal seine eigene Familie betrifft, quält ihn die Einsamkeit und die Angst vor dem Tod. Er ist sich nicht mehr sicher, ob er seiner oft gerühmten Intuition noch trauen kann. Sein Gedächtnis lässt ihn immer öfter im Stich - ganz plötzlich und ohne Vorwarnung. Das kann er jetzt, wo es um die Schwiegereltern seiner Tochter geht, gar nicht gebrauchen.

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