Die stillen Wasser des Todes
Leseprobe

Die stillen Wasser des Todes

Band 14 - Roman

von Deborah Crombie

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Weitere Artikelinformationen

Lügen, Korruption, Mord. Duncan Kincaid und Gemma James ermitteln wieder
Oktober in dem beschaulichen Städtchen Henley-on-Thames. Das Boot der Polizistin und Rudererin Patricia Meredith wird ans Ufer der Themse gespült. Kurz darauf findet der Hundeführer Seth Murray Patricias Leiche. Zunächst geht die Polizei von einem Unfall aus, doch dann wird Murray erschossen am Themseufer aufgefunden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen beiden Todesfällen? Superintendent Duncan Kincaid und seine Frau Inspector Gemma James kommen einem Korruptionsfall auf die Spur, der immer größere Ausmaße annimmt und in die höchsten Ränge der Londoner Polizei führt.

Produktdetails

Verkaufsrang: 3.508
ISBN-10: 3-641-05800-7
EAN: 9783641058005
Originaltitel: Of Flesh and Bone (Kincaid & James 14)
Erschienen: 19.09.2011
Verlag: Goldmann
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 480
Übersetzer: Andreas Jäger
Erschienen bei: Goldmann
Übersetzt von: Andreas Jäger
Spieldauer: 738 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Deborah Crombie

Deborah Crombie ist in Dallas aufgewachsen, hat aber lange in Schottland und England gelebt und ist mit einem Schotten verheiratet. Seit ihrem ersten Roman um Inspector Kincaid und Sergeant Gemma James wird sie von der Kritik mit Elizabeth George und Martha Grimes verglichen. Sie wurde für den AGATHA AWARD, den MACAVITY AWARD und den EDGAR ADWARD nominiert.

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Kundenrezensionen

  • Spannende Lektüre Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.01.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Packendes Buch mit vielen Facetten. Abwechlsungsreiche Geschichte, die sich flüssig lesen lässt und mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.

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23 (S. 330-331)
Ich kann immer weniger sehen. Dunkelheit hüllt mich ein, bis ich die Silhouette des Boots neben uns nur noch schemenhaft wahrnehme. Wir nähern uns der Ziellinie. Und dann – nichts. Schwärzeste Finsternis. Meine Augen sind nach oben weggedriftet. Meine Brust hebt und senkt sich, mein weit offener Mund saugt gierig Sauerstoff in die Lunge – doch ich bin völlig benommen und bekomme von alldem nichts mehr mit. (James Livingston) David und James Livingston, Blood Over Water »Also, was weißt du noch über Chris Abbott?«, fragte Gemma Melody, als sie die Themse via Hammersmith Bridge überquerten.
Es hatte über eine halbe Stunde gedauert, bis sie sich von der Gesellschaft hatten loseisen können. Gemma hatte immer wieder betont, dass alle anderen so lange bleiben könnten, wie sie wollten, doch als sie dann ihren Eltern letzte – vielleicht übertrieben detaillierte – Anweisungen gab, merkte sie bereits, dass Melodys Neuigkeiten sie zunehmend beunruhigten. Während Gemma sich um das Organisatorische kümmerte, hatte Melody telefoniert und ein wenig im Internet recherchiert. Gemma war längst so klug, sie nicht mehr nach ihren Quellen zu fragen.
Als sie bald darauf in Gemmas Escort in Richtung Barnes fuhren, hatten dicke Wolken den Himmel verdüstert, der morgens noch so strahlend blau gewesen war, und die Themse unter ihnen war schiefergrau. Gemma drückte ungeduldig auf die Hupe, als der Fahrer vor ihr abbremste und sie dadurch fast die Grünphase am Ende der Brücke verpasste. Melody warf ihr einen erschrockenen Blick zu, sagte aber nur: »Chris Abbott, DCI, Sittendezernat. Stationiert in West End Central. Eine Überfliegerin wie Rebecca Meredith, hat auch in Oxford studiert und ist anschließend in den Polizeidienst gegangen.
Verheiratet, der Mann Investmentbanker. Zwei Söhne, beide in Eton angemeldet.« Gemma pfiff durch die Zähne. »Mit einem Polizistengehalt? Na, hoffentlich verdient der Gatte ein bisschen besser. Wann hat sie die Vergewaltigung angezeigt?« »Vor etwas mehr als fünf Jahren. Damals war sie Sergeant – das heißt, sie ist in sehr kurzen Abständen zwei Mal befördert worden. Vielleicht als Belohnung dafür, dass sie den Mund gehalten hat, was meinst du?«
Auch Gemma war vor fünf Jahren Sergeant gewesen. Hätte ihr Leben den gleichen Verlauf genommen wie das von Chris Abbott, wenn sie an dem Abend, als Angus Craig sie nach Hause fuhr, nicht so viel Glück gehabt hätte? Sooft sie auch darüber nachdachte, sie konnte nicht mit Gewissheit sagen, was sie getan hätte. Hätte sie ihre Karriere und die finanzielle Absicherung ihres Kindes aufs Spiel gesetzt, um Craig vor Gericht zu bringen? »Waren in der Vergewaltigungsanzeige Einzelheiten aufgeführt?«, fragte sie. Wenn Abbott Mann und Kinder zu Hause hatte, dürfte Craig mit seiner üblichen Methode, seinem Opfer freundlicherweise eine Mitfahrgelegenheit anzubieten, keinen Erfolg gehabt haben, ebenso wenig wie damals bei Gemma. »Es war nach einem Essen in einem Hotel im West End, im Anschluss an eine Personalkonferenz«, fuhr Melody fort.

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