Das Lied von Eis und Feuer 03
Leseprobe

Das Lied von Eis und Feuer 03

Der Thron der Sieben Königreiche

von George R. R. Martin

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Weitere Artikelinformationen

Die Zeiten sind aus den fugen geraten. Der Sommer des Friedens und der Fülle, der zehn Jahre währte, neigt sich dem ende zu, und der harte kalte Winter hält Einzug wie ein grimmiges Tier. Die zwei großen Anführer, Lord Eddard Stark und Robert Baratheon, die lange Jahre den Frieden aufrechterhielten, sind tot. Da erscheint ein verhängnisvolles Omen am Himmel... Die seit langem erwartete Fortsetzung des alle Dimensionen sprengende Fantasy-Epos in der Tradition von J.R.R. Tolkien.

Produktdetails

Verkaufsrang: 179
ISBN-10: 3-641-04716-1
EAN: 9783641047160
Originaltitel: A Clash of Kings (Pages 1-332)
Erschienen: 28.07.2010
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 576
Übersetzer: Andreas Helweg
Erschienen bei: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Übersetzt von: Andreas Helweg
Spieldauer: 1258 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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George R. R. Martin

George R. R. Martin, geb. 1948 in Bayonne/New Jersey, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Danach arbeitete er in der Produktion von Fernsehserien, etwa als Dramaturg der TV-Serie 'Twilight Zone', ehe er 1996 mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy-Literatur zurückkehrte: Sein mehrteiliges Epos 'Das Lied von Eis und Feuer' wird einhellig als Meisterwerk gepriesen. George R. R. Martin lebt in Santa Fe, New Mexico.

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  • top Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 28.01.2013

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    Ein Erbfolgekrieg ist entbrannt und Westeros ächzt unter der Last eines Bürgerkriegs. Seltsame Zeichen zeugen von einer weit größeren Gefahr und jenseits der Mauer im Norden ist das Volk der Wildlinge im Aufruhr.
    Der dritte Teil des Epos um den Eisenthron führt die Geschichte in vielen miteinander verwobenen Handlungsträngen weiter und die Spannung nimmt von Kapitel zu Kapitel zu.

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  • Der Kampf um den eisernen Thron geht weiter... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Damian Wischnewsky, am 28.04.2012

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    Als mit Robert Baratheon der unangefochtene Herrscher über die sieben Königslande stirbt, bricht auf Westeros Chaos aus. Wenn auch nicht alle Thronanwärter einen berechtigten Anspruch auf die Krone haben, so bringt doch zumindest ein jeder von ihnen eine Armee mit, um ihn geltend zu machen. Und so kommt es, wie es kommen muss: das Land versinkt im Bürgerkrieg. Und dieser wird von George R. R. Martin schonungslos gezeichnet, womit der Autor seinem Stil treu bleibt und die düstere, unheilschwangere Atmosphäre der ersten beiden Bücher ihrer Bestimmung zuführt.
    Wer den Start der Reihe (respektive die erste Staffel der Fernsehserie - ebenfalls sehr empfehlenswert!) mochte, wird auch den dritten Band verschlingen. Und sich im Anschluss umgehend in den vierten stürzen. So wie ich.

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  • Bürgerkrieg in Westeros Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Reinhard, am 04.03.2011

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    In seinem dritten Teil von der Serie "Das Lied von Feuer und Eis" erzählt der Autor, wie die Sieben Königslande immer mehr im Chaos und im Bürgerkrieg versinken. Die einzelnen Parteien streiten sich um den Eisernen Thron und wollen die Macht in Westeros an sich reisen. Komplex und vielschichtig erzählt der Autor die Geschichte spannend weiter und schreckt auch nicht davor zurück einzelne Hauptcharaktere sterben zu lassen. Mit jedem Kapitel wird der Leser immer tiefer in diese Welt hinein gezogen und es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

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  • "Der König des Nordens" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Schüller, am 03.12.2010

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    Ein Erbfolgekrieg ist entbrannt und Westeros ächzt unter der Last eines Bürgerkriegs. Seltsame Zeichen zeugen von einer weit größeren Gefahr und jenseits der Mauer im Norden ist das Volk der Wildlinge im Aufruhr.
    Der dritte Teil des Epos um den Eisenthron führt die Geschichte in vielen miteinander verwobenen Handlungsträngen weiter und die Spannung nimmt von Kapitel zu Kapitel zu. Immermehr erkennt man in George R.R. Martin einen Meister der "Cliffhanger". Er hat mit seinem „Lied von Eis und Feuer“ das Fantasyepos unserer Zeit geschaffen.

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DAENERYS (S. 413-414)
Auf den Mauern von Qarth schlugen Männer Gongs, um ihre Ankunft zu verkünden, während andere in eigentümliche Hörner stießen, die sich wie große bronzene Schlangen um ihre Körper wanden. Eine Kolonne Kamelreiter strömte als Ehrengarde aus der Stadt heraus. Die Reiter trugen kupferne Schuppenpanzer, Helme mit Schnauzen, kupfernen Hauern und langen schwarzen Schmuckfedern aus Seide. Sie saßen auf Sätteln, die mit Rubinen und Granaten verziert waren.
Ihre Kamele waren mit Decken in hundert verschiedenen Farbtönen verhüllt. »Qarth ist die größte Stadt, die es je gab und jemals geben wird«, hatte Pyat Pree ihr noch in den Ruinen von Vaes Tolorro erklärt. »Es ist der Mittelpunkt der Welt, das Tor zwischen Nord und Süd, die Brücke zwischen Ost und West, älter als jede Erinnerung der Menschheit, und so prächtig, dass Saathos der Weise sich die Augen ausstach, nachdem er Qarth zum ersten Mal erblickt hatte, da er wusste, alles, was er hernach schauen würde, würde im Vergleich dazu schäbig und hässlich sein.«
Dany hielt die Worte des Hexenmeisters für eine Übertreibung, obwohl man die Erhabenheit der großen Stadt nicht leugnen konnte. Drei starke, mit vielerlei Steinmetzarbeiten gestaltete Mauern umfassten Qarth. Die äußere bestand aus rotem Sandstein; sie war dreißig Fuß hoch und mit Tieren geschmückt, sich schlängelnden Schlangen, fliegenden Drachen, schwimmenden Fischen, die sich mit Wölfen aus den Roten Landen, gestreiften Pferden und riesigen Elefanten abwechselten.
Die mittlere Mauer, vierzig Fuß hoch, war aus Granit und stellte kriegerische Szenen dar: Schwerter und Schilde krachten aufeinander, Speere und Pfeile flogen, Helden standen im Gefecht, Kinder wurden niedergemetzelt, große Haufen von Toten wurden verbrannt. Die innerste Mauer hatte eine Höhe von fünfzig Fuß und war aus schwarzem Marmor errichtet, und ihre Reliefs ließen Dany erröten, bis sie sich sagte, sie sei eine Närrin. Schließlich war sie keine Jungfrau mehr; wenn sie also die Mordszenen der grauen Mauer betrachten konnte, warum sollte sie dann die Augen vor Bildern von Männern und Frauen verschließen, die sich dem Vergnügen hingaben?
Die äußeren Tore waren mit Kupfer beschlagen, die mittleren mit Eisen; doch die inneren waren mit Augen aus Gold gespickt. Alle öffneten sich vor Dany. Während sie ihre Silberstute in die Stadt lenkte, bestreuten Kinder ihren Weg mit Blüten. Sie trugen goldene Sandalen und bunte Farben auf der Haut, sonst nichts. Die Farbenvielfalt, die sie in Vaes Tolorro vermisst hatte, fand sie bei ihrem Einzug nach Qarth; um sie herum drängten sich phantastische Gebäude wie in einem Fiebertraum aus Rosa, Violett und Umbra. Sie ritt unter einem Bronzebogen hindurch, der wie zwei sich paarende Schlangen gestaltet war; ihre Schuppen waren zarte Flocken aus Jade, Obsidian und Lapislazuli. Schlanke Türme ragten höher auf, als Dany es je gesehen hatte, und prächtige Brunnen in Form von Greifen, Drachen und Mantikoren schmückten jeden Platz.
Die Qartheen säumten die Straßen und beobachteten sie von grazilen Balkonen aus, die zu zerbrechlich wirkten, um das Gewicht von Menschen zu tragen. Sie waren ein großes hellhäutiges Volk, in Leinen und Samt und Tigerfell gekleidet, und in Daenerys' Augen war ein jeder von ihnen ein Lord oder eine Lady. Die Gewänder der Frauen ließen eine Brust frei, derweil die Männer mit Perlen bestickte Seidenröcke bevorzugten. Dany kam sich in ihrer Löwenfellrobe und mit dem schwarzen Drogon auf der Schulter schäbig und barbarisch vor. Ihre Dothraki nannten die Qartheen »Milchmenschen«, weil sie so bleich waren, und Khal Drogo hatte stets von dem Tag geträumt, an dem er die großen Städte des Ostens plündern würde.

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