Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry. Roman

von Rachel Joyce

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Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry. Roman

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry. Roman

von Rachel Joyce

EAN: 9783104020754

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Eigentlich wollte er nur zum Briefkasten. Dann geht er 1000 Kilometer zu Fuß.

Der unvergessliche Roman aus England, der die ganze Welt erobert.



»Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde dich retten, du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und du wirst leben.«

Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.



Ein ganz außergewöhnlicher und tief berührender Roman - über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.
Rachel Joyce weiß, wie man Menschen mit Worten ganz direkt berührt. Die Autorin hat über 20 Original-Hörspiele für die BBC verfasst und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Daneben hat sie Stoffe fürs Fernsehen bearbeitet und auch selbst als Schauspielerin für Theater und Film gearbeitet. ?Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry? ist ihr erster Roman. Er erscheint in über 30 Sprachen auf der ganzen Welt. Rachel Joyce lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Gloucestershire auf dem Land.

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.016
ISBN-10: 3-10-402075-2
EAN: 9783104020754
Erschienen: 16.05.2012
Verlag: S. Fischer Verlag GmbH
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 384
Übersetzer: Maria Andreas
Erschienen bei: S. Fischer Verlag GmbH
Übersetzt von: Maria Andreas
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Buchhändlertipps

  • WOW! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Ponleitner, am 14.06.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Pasching

    Dieses Buch hat mich echt umgehauen! :-)

    Ich hab selten bei einem Buch so mitgefühlt! Harold muss man einfach lieben, seine Frau einfach verstehen und seinen Sohn langsam kennenlernen!

    Nach dieser Lektüre wusste ich woher das Sprichwort stammt, "Der Weg ist das Ziel"!
  • Eine leise Geschichte über das Leben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Michaela Kallinger, am 13.06.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Eigentlich wollte Harold nur an der nächsten Ecke einen Brief für eine schwerkranke alte Freundin in den Briefkasten einwerfen, doch aus den paar Schritten werden an die 1000 Kilometer. Etwas treibt ihn an. Harold will Queenie den Brief selbst übergeben. Zumindest das ist er ihr schuldig. Er läuft von Südengland bis an die schottische Grenze. Es wird eine Reise fürs Leben. Er läuft einfach immer weiter, beginnt nachzudenken, über alles, was schiefgelaufen ist in seinem Leben. Alte, verschüttete Erinnerungen kommen wieder hoch und Harold findet heraus, was wirklich wichtig ist, und findet damit letztlich auch wieder zu sich selbst. Während dieser ungewöhnlichen Pilgerreise arbeitet er sein gesamtes Leben auf. Eine Geschichte von Tapferkeit, Betrug, Liebe, Loyalität und einem ganz unscheinbaren Paar Segelschuhen.

Kundenrezensionen

  • Die unwahrscheinliche Pilgerreise Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Tina Dammer, am 29.04.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eigentlich will Herold Fry nur einen Brief einwerfen... Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei...und eine Pilgerreise beginnt.
    Herolds Reise ist etwas ganz Besonderes. Die Autorin schrieb dieses Buch für ihren Vater, der an Krebs starb. Man merkt, dass Rachel Joyce ihr Herz und viel Erfahrung in ihre Erzählung fließen lässt. Es ist ein empfehlenswertes Buch.

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  • Nichts ist stärker als der Glaube! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Elena-Kathrin Handel, am 23.04.2013

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    Als Harold Fry eines morgens einen rosafarbenen Brief erhält, ahnt er noch nicht, dass dieser eine große Reise einläuten wird. Denn in diesem steht geschrieben, dass seine alte Freundin Quennie an Krebs erkrankt ist und im Sterben liegt. Der 65 jährige schreibt eine Rückantwort und möchte den Brief dann eigentlich nur verschicken, doch am Briefkasten angekommen, läuft er einfach weiter. Aufgrund seines Glaubens Quennie retten zu können, möchte er die 1000 Kilometer zu Fuß zu ihr laufen.

    Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen, denn es ist wirklich sehr tiefgründig und wunderschön geschrieben. Ich hatte die meiste Zeit über das Gefühl ich würde mit Harold zusammen den Weg abschreiten, denn die Eindrücke sind sehr präzise. Schön fand ich auch, dass dieses Buch zum Nachdenken anregt. Rachel Joyce zeigt uns mit dieser Geschichte, dass der Glaube eines Menschen stärker als alles andere sein kann.

    Ein großartiges und ergreifendes Buch, dass ich jedem, egal ob Jung oder Alt, nur ans Herz legen kann.

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  • Beindruckend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 15.04.2013

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    Die Pilgerreise des Harold Fry ist zeifellos eine fesselnde Geschichte, als E-Book wegen des Kopierschutzes eine Zumutung.Man kann selbst im eigenen Haushalt den Roman nicht zwei Stellen gleichzeitig lesen. Da bezahlt man lieber 2 € mehr für die Buchform und kann dann den Roman dann weiterreichen.

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  • Und Harold läuft und läuft Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ulrike Seine, am 01.04.2013

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    Eigentlich möchte der fünfundsechzigjährige Harold das Antwortschreiben auf den Abschiedsbrief seiner ehemaligen, an Krebs erkrankten Kollegin nur zum nächsten Briefkasten bringen. Aber das geschieht nicht. Er läuft an dem Briefkasten vorbei und auch an dem nächsten und übernächsten.
    Tief in Harold entsteht der Wunsch diese Karte persönlich zu überbringen. Und so läuft er immer weiter, er der sich nie viel bewegt hat.
    Bilder seines Lebens tauchen unvermittelt vor ihm auf und plötzlich läuft Harold auch um und für sein eigenes Leben.
    Ich habe diesen Mann gerne auf seinem Weg begleitet, jeder Schritt brachte ihn mir und meinem eigenen Leben näher.

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  • Wie ein Brief die Sicht verändern kann.... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marion Olßon, am 31.03.2013

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    Als Harold einen rosa Brief erhält, ist seine Frau wenig begeisterst. Und als er sich aufmacht 1000 Kilometer zu Fuß durch England zu laufen ,auch nicht. Aber der 60ig Jährige sieht keinen anderen Weg, seiner alten Freundin Lebensmut zu schenken. Der Absender des geheimnisvollen Schriftstückes, ist schwer an Krebs erkrankt und Harold möchte der Frau, mit dieser Reise, die auch an gemeinsamen Schauplätzen halt macht, wieder Freude am Leben und Hoffnung schenken. Eine unglaubliche Wanderung ,dessen Ende offen ist.
    Ein aufwühlendes Buch über Treue, Freundschaft, Lebenswillen und Hoffnung. Äußerst berührend und bewegend.

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  • Unbedingt lesen!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Melanie Böhm, am 28.12.2012

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    Ein außergewöhnlich berührender Roman - ja, ich habe ungefähr ein Paket Taschentücher "verheult" dabei...

    Sicher kennen Sie auch den bekannten Satz "der Weg ist das Ziel". Auch wenn der Protagonist Harold Fry dies zu Anfang etwas anders sieht, trifft es hier aber absolut perfekt zu. Denn Harold traut sich endich was, er macht sich aus heiterem Himmel und ohne jede Vorbereitung zu Fuß auf einen rund 1.000 km landen Weg mit dem Ziel Berwick-upon-Tweed nah der schottischen Grenze. Und natürlich stößt er dabei schnell an seine Grenzen - physisch wie psychisch. Aber immer wieder schafft er es sich selbst zum Weitergehen zu motivieren und erfährt so viele schöne, aber auch schwierige Momente, zufällige Begegnungen, entdeckt die Liebe zu seiner Frau neu und noch vieles mehr ... und so läuft er auch um des Laufens und der Erfahrungen willen immer weiter und kommt auch tatsächlich ans Ziel.
    Dieses Buch kann man nicht beschreiben, man muß es einfach selbst lesen!

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  • Lebensklug und hintergründig komisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melanie Winkler, am 16.08.2012

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    Harold ist großartig, und Sie müssen ihn unbedingt kennenlernen. Diesen Menschen, der eigentlich sein Rentnerdasein damit fristet, im Sessel vor sich hin zu dümpeln und seine Frau zu ignorieren. Und dann eines Tages.... Die wundersame Tour Harolds führt den Leser auf eine ganz eigene Reise. Ein bißchen traurig-melancholisch mag sie sein und doch auch immer ein bißchen verschmitzt schelmisch. Wie das Leben selbst, über das wir während und noch lange nach der Lektüre nachdenken. Ein tolles Buch!

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  • Wenn einer eine Reise tut.. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ursula Kallipke, am 20.07.2012

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    Offensichtlich sind wir zur Zeit sehr offen für "Reise"- Romane. Nach dem ewig flüchtenden Hundertjährigen hat sich nun auch Rachel Joyce´ Held "Harold Fry" auf den Weg gemacht. Wer sich darauf einläßt (und daran tut man sehr gut!) begibt sich auf einen literarischen Fußmarsch von Kingsbridge/ Südengland in das ca.1000 km entfernte Berwick im Osten Schottlands. Harold ist so gerührt von der simplen Abschiedsgeste seiner kranken Freundin, daß er es nicht über das Herz bringt einfach eine Postkarte zurück zu schicken. Der Wunsch, die alte Weggefährin von einst noch einmal zu sehen treibt ihn an und beschert ihm einzigartige Begegnungen und Erlebnisse. Blasen an den Füßen holt sich hier nur Harold- für Leser eine unbeschwerliche aber unvergessliche, ergreifende Reise.

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  • Harold läuft oder Der Trost von Fremden. (eBook) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christian Oertel, am 07.06.2012

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    Harold Fry, fünfundsechzig, fünfundvierzig Jahre verheiratet, seit sechs Monaten pensioniert. Seit dem ist er nie weiter gelaufen als bis zum Auto. Überhaupt sind spontane Entschlüsse Harolds Sache nicht. Bis zu jenem schicksalsschweren Abschiedsbrief, einer ehemaligen Kollegin, irreversibel erkrankt, der sein Leben verändern wird. Mit der Absicht ein mehr als knapp beschriebenes Antwortskärtchen zum Briefkasten zu schaffen, verabschiedet er sich von seiner Frau, ebenfalls knapp, mit "Tschüss dann". Eintausendneun Kilometer (quer durch England) und siebenundachtzig Tage später wird er am Ziel sein.

    Harold läuft und läuft und läuft. Allen Widrigkeiten alterstypischer Wehwehchen zum Trotz. Das beglückende Freiheitsgefühl unterwegs zu sein, in der Natur, Kraft seiner zwei Beine. Stiller Stolz. Begegnungen mit Menschen, deren Geschichten ihn überraschen und bewegen. Allein sein. Dann wieder von großer Einsamkeit überwältigt. Harold setzt einen Fuß vor den anderen und ebenso unaufhörlich arbeitet die Maschinerie seiner Erinnerungen. Er sieht die Fehler, die Widersprüche, die falschen Entscheidungen in seinem Leben. Die lieblose Ehe, die unerträglichen Vorwürfe, getrennte Zimmer, die paar Worte, die nur die Oberfläche streifen. Hat Harold als Ehemann, als Vater (sein Sohn spricht kein Wort mit ihm), als Freund und sogar als Sohn versagt?

    Und es geht dem Leser wie unserem Helden, ist das Buch ersteinmal aufgeschlagen gibt es kein Halten mehr. Wir legen zwar keine knapp eintausend Kilometer zurück, dafür aber doch dreihundertachtundsiebzig Seiten, ohne Rast.
    Ein alter Mann, der so offen von seiner Vergangenheit spricht, seinem Scheitern, der nach Wiedergutmachung verlangt, während ihm die Tränen über die Wangen laufen, wieder und wieder, ist so herzergreifend bitter und traurig, dass ich DIE UNWAHRSCHEINLICHE PILGERREISE DES HAROLD FRY zu meinem persönlich anrührendsten Buch des Jahres erkläre. Ich muss weg!

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  • Harolds Reise zu sich selbst Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anke Bülow, am 03.06.2012

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    Ein Brief setzt Harold in Bewegung,nicht nur physisch sondern auch mental.Endlich beginnt er sich mit seinem verkorksten Leben auseinanderzusetzen.Nachdem sein Sohn sich vor vielen Jahren umgebracht hat, erstarren er und seine Frau.Die Komplexität dieser Reise mit all ihren Schmerzen, der Einsamkeit des Wandernden und den Konflikten mit sich selbst berührt den Leser sehr.Lassen Sie sich darauf ein!
    Hervorragend geschrieben von Rachel Joyce, vielleicht mit einem persönlichen Hintergrund.Lassen Sie sich mitreißen und wandern sie gedanklich mit durch England.

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  • Ein Brief der Leben verändert! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kristin Brelage, am 02.06.2012

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    Nachdem Harold einen Brief von seiner totkranken Freundin Queenie bekommt, weiß er noch nicht, das dieser Brief schon bald viele Leben verändern wird.
    Denn Harold beschließt Queenie noch ein letztes Mal zu besuchen und macht sich zu Fuß auf eine Reise quer durch England.
    Ein wunderbares Buch, das Mut macht und Hoffnung gibt.

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  • Harold Fry (EBook) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Julia Klode, am 29.05.2012

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    Ein Brief, der sein Leben verändert.
    Eine Reise, die das Leben vieler verändert.

    Harold Fry, Rentner, der in seinem Alltagstrott (im Sessel sitzen und ab und zu Rasenmähen) versinkt, bekommt einen Brief einer alten Freundin: Sie hat Krebs und liegt im Sterben.
    Harolds Antwort: Das tut mit leid, alles Gute.
    Harolds Reaktion: Er will den Brief abschicken, geht am ersten Briefkasten vorbei, geht am zweiten Briefkasten vorbei, am dritten und so weiter, bis er sich schon auf der Reise vom Süden Englands in den Norden England befindet.
    Zu Fuß.
    Auf dem Weg zu der sterbenden Qeenie, im festen Glauben, sie so heilen zu können.

    Auf seiner Reise begegnet er vielen Menschen, die ihm helfen, die ihn bewundern, aber er begegnet auch sich selbst, seiner Vergangenheit, dem Versagen, und dem Wunsch alles zu ändern.

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry ist ein sehr warmherziges, berührendes, trauriges und doch schönes Buch über das Leben, über Vergebung, Schmerz und Hoffnung.

    Die Autorin Rachel Joyce selber sagt über ihren ersten Roman:
    „Ich habe versucht, eine Geschichte zu schreiben, die nicht ganz den Regeln entspricht. Bei der die Leserinnen und Leser vielleicht zu wissen glauben, wo sie waren, um dann festzustellen, dass sie gar nicht dort gewesen sind. Letzten Endes wollte ich das Unwahrscheinliche wahrscheinlich machen“.

    Liebe Frau Joyce: Mission geglückt!

    Liebe Leserinnen und Leser, begeben Sie sich auf die Reise mit Harold Fry, bewundern Sie Ihn, hören Sie ihm zu und Sie werden sich selbst entdecken.

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  • Für Ihren E-Reader! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Annegrit Fehringer, am 22.05.2012

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    Harold, mit Maureen verheiratet, will eigentlich nur einen Brief zum Briefkasten bringen. Doch es kommt alles ganz anders. Und so wandert er mehr oder minder spontan in seinen Segelschuhen ohne Vorbereitung in 87 Tagen 1000 km quer durch England. Man möchte mit ihm wandern! Aber beim Lesen dieses wunderbaren Buches kommt man ihm immer näher! Sehr spannend und sehr zu Herzen gehend! Der perfekte Urlaubs-Download!

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  • Ein Buch für Suchende - sehr berührend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 22.05.2012

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    Rachel Joyce ist eine britische Autorin, die bisher über 20 Hörspiele für die BBC verfasst hat. Mit „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ liegt ihr erster Roman vor, der gleich so vielversprechend war, dass er in 30 Sprachen erscheint.

    Rachel Joyce erzählt darin die Geschichten von dem Ehepaar Harold und Maureen Fry, ihrem gemeinsamen Sohn David und Harolds Arbeitskollegin Queenie. Harold und Maureen sind Ende Sechzig und schon seit Ewigkeiten verheiratet. Ihre Ehe scheint schal geworden zu sein, jeder geht seiner eigenen Wege. Dies ändert sich als Harold einen Brief von seiner ehemaligen Arbeitskollegin Queenie bekommt. Queenie liegt im Sterben und möchte sich mit diesem Brief von Harold verabschieden und ihm danken für etwas, was er damals für sie getan hat. Harold ist erschüttert. Er schreibt ihr einen Antwortbrief, wobei ihm die Worte für seine eigentlichen Gefühle fehlen. Und dann macht er sich auf den Weg, um diesen Brief einzuwerfen. Er geht am ersten Briefkasten vorbei, er geht am zweiten Briefkasten vorbei, usw. Als er mittags Hunger bekommt, macht er Rast in einer Tankstelle und kommt mit der jungen Frau dort ins Gespräch. Dieses Gespräch rüttelt ihn so auf, dass er ganz spontan beschließt zu Fuß zu Queenie zu gehen und sich persönlich von ihr zu verabschieden. Dabei gibt es nur einen Haken. Harold wohnt ganz im Süden von England in Kingsbridge und Queenie liegt in einem Hospiz ganz im Norden in Berwick. Die beiden trennen nur 1000 km. Völlig unvorbereitet startet Harold seine Reise, die sich nach und nach zu einer Pilgerreise entwickelt und immer mehr Eigendynamik gewinnt.

    Rachel Joyce erzählt diese Reise wunderbar mit viel Gefühl und viel Humor. Es ist nicht nur eine rein körperliche Reise, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit und eine Reise zurück zu sich selbst. Während dieser Reise denkt Harold nämlich viel über die Vergangenheit nach. Nach und nach erfahren wir einiges über seine Kindheit und die anfangs wunderbare Liebesgeschichte mit seiner Frau. Wir erfahren viel über David, der anscheinend Mutters Liebling ist und über die Kollegin Queenie. Harold geht an seine körperlichen Grenzen und überlegt diverse Male, ob es nicht sinnvoller wäre, die Reise abzubrechen. Er lernt viele interessante Menschen kennen, die ihm und er ihnen neue Impulse gibt. Zwischendrin erfahren wir auch mehr von Maureen und ihrer Sicht der Dinge. Auch für sie wird diese Reise zu einem Wendpunkt in ihrem Leben.

    Ein sehr berührender und ungewöhnlicher Roman, der zum Innehalten und Nachdenken anregt. Wie gehen wir mit uns und unseren Mitmenschen um? Brauchen wir wirklich all diese Dinge, mit denen wir uns umgeben? Wäre ein offenes Gespräch nicht oftmals viel besser? Nach der Lektüre dieses Buches ging es mir ähnlich wie nach Hape Kerkelings Buch über seine Pilgereise auf dem Jakobsweg „Ich bin dann mal weg“. Ich wünschte, ich würde mir auch mal diese Zeit des Innehaltens gönnen.

    Dieser Roman ist ein Roman für Suchende. Er ist hervorragend für Leser von dem bereits erwähnten Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ und Paulo Coelho „Der Alchimist“ geeignet.

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  • Manchmal befreit das Laufen die Vergangenheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Herrmann, am 21.05.2012

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    Und manchmal verändert ein leiser Brief ein ganzes Leben. Für Harold Fry, pensionierten Angestellten einer Brauerei, ist es der Brief einer ehemaligen Kollegin, die im Sterben liegt. Er will ihr – schreibend – antworten, merkt aber auf dem Weg zum Briefkasten, dass es damit nicht getan ist. Also beschließt er spontan, sich selbst zu Fuß zu ihr auf den Weg zu machen. Seine Hoffnung ist zunächst ihre Heilung, wenigstens aber wünscht er sich, dass Queenie Hennessy durchhält, bis er bei ihr angekommen ist.

    Er begibt sich in Segelschuhen, ohne geeignete Ausrüstung, ohne Straßenkarte, ohne Handy und nur mit wenig Geld auf eine Reise von rund 1.000 Kilometern quer durch England. Oftmals schafft er es kaum sich zu motivieren durchzuhalten und doch kommt er irgendwann nach langen 87 Tagen und manchem Umweg an seinem Ziel an. Während dieser Reise ist er selten wirklich alleine. Wenn ihn nicht tatsächlich Menschen begleiten, die von seinem Vorhaben gehört haben, so ist seine Erinnerung ein steter Begleiter, der ihn nicht immer nur auf sonnigen Pfaden durch die Meilen führt.

    Harold hadert mit sich; mit seiner Rolle als Sohn, als Freund von Quennie Hennessy, mit seiner Rolle als Vater für seinen Sohn David und als Ehemann seiner Frau Maureen. Er ist ständig auf der Suche, nach sich selbst, nach seinen Erinnerungen.

    Der Fußmarsch von Kingsbridge in Südengland bis nach Berwick upon Tweed nahe der schottischen Grenze im Norden des Landes führt nicht nur Harold an seine Grenzen, auch die Menschen in seinem Umfeld verändern sich: seine Frau, sein Nachbar, das Mädchen von der Tankstelle – und all das nur, um einer todkranken Ex-Kollegin Lebewohl zu sagen.

    Rachel Joyce hat gegen den Krebs geschrieben, der ihrem Vater das Leben genommen hat. Sie hat aber auch gegen das Vergessen geschrieben, und gegen das Schweigen, das das Leben häufig schwerer macht, als es ohnehin schon ist. Die Autorin hat vieles von dem einfließen lassen, was sie während des Schreibens belauscht und im Vorübergehen gesehen hat. Diese Mischung, verbunden mit Ihrem Talent für Sprache hat ihren ersten Roman zu einem unvergesslichen Leseerlebnis gemacht, das man auf keinen Fall verpassen sollte.

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  • Auf dem Fußweg der Hoffnung... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martina Koppauer, am 20.05.2012

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    "'Eigentlich ist es ein schöner Tag', sagte er laut, obwohl niemand da war. Er hatte ja sonst nichts zu tun, da konnte er genausogut zum nächsten Briefkasten laufen. Bevor er es sich anders überlegen konnte, bog er um die Ecke. (...) 'Sie braucht nur durchzuhalten. Denn ich werde sie retten, wissen Sie. Ich werde laufen, und sie muss weiterleben.'" (S. 12/22)

    Nachdem der pensionierte Handelsvertreter Harold einen Brief einer alten im Hospiz lebenden Freundin erhält, in dem sie ihm schreibt, dass sie an Krebs erkrankt sei, macht er sich zum Briefkasten an der Ecke auf, um ihr einen kurzen Abschiedsbrief zu schicken. Dann trifft er jedoch die Entscheidung, den Brief lieber zum Postamt zu bringen. Und so verlässt er seine Straße, in die er so bald nicht zurückkehren wird. Denn in seinem Kopf brodelt eine Idee a la "Schrödingers Katze" auf und er begibt sich - zu Fuß - auf den Weg von Kingsbridge (Devon, England) nach Berwick (Schottland), mit der Hoffnung, dass Queenie so lange leben wird, wie er zu ihr unterwegs ist.

    Ein gefühlvoll erzählter und beeindruckender Debutroman der Britin Rachel Joyce, die von einem ganz normalen Mann erzählt, der auf seiner Reise zu sich selbst findet und noch darüber hinaus wächst.

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