In der Falle

Roman

von Marko Leino

Buch

gebunden (445 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Eigentlich wollte Vesa Levola nichts mit den Drogengeschäften seines Vaters zu tun haben. Doch als dieser seine Geschäftspartner von der russischen Mafia hintergeht, landen beide in einer Falle. Die Erpresser zwingen Vesa, mit dem Revolver auf den Kopf des Vaters zu zielen. Nach dessen Tod haben sie mit dem Sohn leichtes Spiel. Marko Leinos schwarzer Kriminalroman erzählt vom Milieu der Kleinkriminellen in Finnland und von der Jagd nach dem großen Geld. Doch wie schlau es Leinos fragwürdige Helden auch anstellen, es gibt immer einen, der noch skrupelloser ist. Wer in diesem Roman nicht in der Falle sitzt, hat es bloß noch nicht gemerkt. Spannend, blutig, böse und dabei oft unglaublich komisch!

Pressestimmen:

"Es gibt unverzichtbare Elemente in einem finnischen Krimi: Alkoholiker, böse, russische Mafiosi, einheimische Tölpel und als Zugabe Kriegsverbrecher aus Exjugoslawien. (...) Marko Leino verwendet alle diese Motive aber virtuos und mit schwarzem Humor, vor allem macht er immer wieder neue Fallgruben auf, sodass ein Gauner nach dem anderen ein finales Ende findet. Eine interessante Entdeckung für den deutschen Sprachraum." Ingeborg Sperl, Der Standard, 04.02.12

"Einer der coolsten Krimis, die ich kenne, phantastisch gedacht und geschrieben. (...) Bei solch einer Gesellschaftsstudie jeden Kitsch und thrillerübliche Übertreibungen zu meiden, verdient großes Lob. Marko Leino muss man sich merken." Ellen Pomikalko, BuchMarkt, 01.09.12

Produktdetails

ISBN-10: 3-552-05563-0
EAN: 9783552055636
Originaltitel: Ansa
Erschienen: 06.02.2012
Verlag: Zsolnay
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 445
Länge/Breite: 222mm/154mm
Gewicht: 740 g
Übersetzer: Anu Pyykönen-Stohner
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Marko Leino

Marko Leino wurde 1967 in Helsinki geboren, wo er auch heute noch lebt und schreibt. Er ist Schriftsteller und Drehbuchautor.

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Buchhändlertipps

  • sehr spannend, unbedingt lesen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Edith Berger, am 21.05.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Graz

    Juha Viitasalo ist Polizist im Drogendezernat. Lange schon ist er erfolglos hinter dem Drogenboss Sundström her. Juha verdächtigt Sundström, finnischer Dreh-und Angelpunkt im Drogenschmuggel zwischen Russland und Europa zu sein. Trotz lückenloser Überwachung ist dem Drogenboss keine Gesetzesübertretung nachzuweisen. Die Kollegen von Viitasalo gehen auf Distanz und vermuten einen persönlichen Rachefeldzug. Es gibt auch eine Verbindung an die Viitasalo aber ungern erinnert wird.
    Als Härski und Arto Levola, zwei Kleinganoven aus Sundströms Umfeld spurlos verschwinden, verstecken Viitasalo und sein Kollege Rauschgift in der Wohnung von Sundström und verhaften ihn kurz darauf.
    Auch wenn die finnischen Namen eine Herausforderung sind , "In der Falle" von Marko Leino ist ein sehr spannender, intelligenter Thriller. Unbedingt lesen.


Kundenrezensionen

  • Lasst das bitte, bitte, nicht lange einen Geheimtipp bleiben! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefan Heidsiek, am 22.03.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich bin ganz ehrlich. Wäre mir das Buch nicht als Leseexemplar in die Hände gefallen, das völlig nichtssagende Cover sowie der unbekannte Autor hätten mich wohl vom Kauf abgehalten. So kann ich von Glück sagen, in den Genuss von "In der Falle" gekommen zu sein. Und ein Genuss war die Lektüre wirklich, wenngleich auch ein ziemlich herber. Zwar wird bei jedem neuen Skandinavier im Krimi-Genre mittlerweile der Vergleich mit Stieg Larsson bemüht - hier drängt sich dieser allerdings geradezu auf. Leino hat ein beeindruckendes, knallhartes und beifällig lakonisches Stück Kriminalliteratur auf Papier gebracht, das, getragen von gleich einem ganzen Haufen von Figuren, die Schrecken des osteuropäischen Drogenproblems auf brutale, aber auch schweißtreibend spannende Weise deutlich macht. Der Autor schont niemanden, am allerwenigsten den Leser, der hier allzu oft umsonst bangt. Auf der Suche nach einem Lichtstreif am Horizont, wird man stattdessen kontinuierlich weiter in die Finsternis geschickt, wird die Dimension der Verbrechen ein bisschen größer. Die Story ist von Wendungen nur so gespickt, hier verrät jeder jeden, darf sich niemand sicher fühlen. Wer am Ende "In der Falle" zappelt, bleibt bis zur letzten Seite im Dunkeln, die man nur äußerst ungern umblättern will. Mir bleibt nur zu sagen: Wow, impressive, most impressive.

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