Schoßgebete
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Schoßgebete

von Charlotte Mit Gastbeiträgen Roche

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Schoßgebete

Schoßgebete

von Charlotte Mit Gastbeiträgen Roche

EAN: 9783492950329

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Weitere Artikelinformationen

Die neue Charlotte Roche
In ihrem Millionenbestseller »Feuchtgebiete« bewies Charlotte Roche neben drastischer Offenheit auch Sensibilität und ungestümen Witz. »Schoßgebete« widmet sich einem unserer letzten Tabus: dem ehelichen Sex. Und der Frage, wie ein Paar es schafft, für immer zusammenzubleiben.
Am liebsten tagsüber und Fenster zu wegen der Nachbarn. So mag es Elizabeth. Ihr Mann macht die Heizdecken auf dem Bett an, dann kann´s losgehen. Sie fährt sofort mit der Hand rein in Georgs XXL-Yogahose. Und ab hier betrügt sie ihre Männer hassende Mutter, die ihr beibringen wollte, dass Sex etwas Schlechtes sei. Hat aber nicht geklappt, Glück für Elizabeth, Glück für Georg. Aber Sex ist ja nicht alles, es gibt auch noch das Essenkochen für ihre Tochter Liza, und es gibt den Exmann, Lizas Vater. Keine geringe Rolle spielen auch ihre Ängste und ihre schrecklichen Eltern. Wobei diese Themen für Elizabeth seit dem Unfall immer zusammengehören.
»Schoßgebete« erzählt von Ehe und Familie wie kein Roman zuvor. Radikal offen, selbstbewusst und voller grimmigem Humor ist es die Geschichte einer so unerschrockenen wie verletzlichen jungen Frau. 

 
Die Autorin Charlotte Roche, 1978 geboren, war Moderatorin u.a. für VIVA, 3sat und das ZDF und wurde mit dem Grimme-Preis sowie dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2008 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, »Feuchtgebiete«, der mit seiner radikalen Offenheit eine gesellschaftliche Debatte auslöste und zum erfolgreichsten Buch des Jahres avancierte. Charlotte Roche lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Köln.

Produktdetails

Verkaufsrang: 1.002
ISBN-10: 3-492-95032-9
EAN: 9783492950329
Erschienen: 08.2011
Verlag: Piper
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 288
Erschienen bei: Piper
Spieldauer: 1312 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Charlotte Mit Gastbeiträgen Roche

Die frühere VIVA 2 Moderatorin hat neben weiteren Fernsehformaten(für ZDF, arte, ProSieben) und ihrem Grimme Preis Gewinn mit ihrem ersten Roman mächtig für Aufheben gesorgt. Charlotte Roche, "die kleine Charlotte", wie sie sich gerne nennt, wurde 1978 in Wycombe, England als Tochter eines Ingenieurs und einer Politikerin, geboren und kam über die Niederlande mit acht Jahren nach Deutschland. Charlotte Roche wuchs in Mönchengladbach am Niederrhein in einer alternativ- kreativen Szene auf. Nach der 11. Klasse ging sie vom Gymnasium ab und gründete mit zwei Freunden eine Band. Die Drei schwuren sich, nie aufzutreten oder zu proben. Stattdessen begann Charlotte Roche damit, vieles auszuprobieren, rasierte sich die Haare ab, nahm Drogen oder versuchte, mit ihrem Blut Bilder zu malen. Seit 2002 ist sie Mutter einer Tochter und seit 2007 mit einem Mitgründer der Produktionsfirma Brainpool verheiratet. 2001 sollte ursprünglich auch ihr Buch "Die Bärte der Propheten" erscheinen, was aber nicht geschah. Neben der Moderatorentätigkeit beteiligte Charlotte Roche sich 2005 an einer Lesereise gemeinsam mit Heinz Strunk und Christoph Maria Herbst. Außerdem sang sie auf einer Single von Bela B. von den Ärzten mit. Mit ihrem Buch "Feuchtgebiete", dass 2008 veröffentlicht wurde, provozierte sie die Leser und Kritiker mit Themen wie Analverkehr, Intimhygiene, Masturbationstechniken, Intimrasur und Prostitution. Eigentlich ging es jedoch auch um die Auseinandersetzung der Ich- Erzählerin mit der Scheidung ihrer Eltern. Doch trotz der (vermeintlich) anrüchigen Themen verkaufte sich das Buch über eine Million Mal und wurde ein absoluter Erfolg für Charlotte Roche.

Meinung der Redaktion
Charlotte Roche ist Kult! Auch wenn sie manchmal etwas schräg anmutet, ist sie, ob als Autorin, Moderatorin oder Schauspielerin genial. Sie deckt Widersprüche auf, und hält der Gesellschaft den Spiegel hin. Denn mit ihrer ehrlichen und direkten Art ist sie trotzdem einfach liebenswert.

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Buchhändlertipps

  • Traumatisierte Frau erzählt Details, die man nicht wissen will Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Martin Bär, am 07.09.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in St. Johann

    Jetzt haben wir wieder das Dilemma, dass man Autorin und Protaginistin nicht als eins sehen soll. Aber Frau Roche sagt in Interviews selbst, dass da sehr viel von ihr in Elizabeth, der Hauptfigur, steckt, also ist ein Rückschluss doch zulässig.

    Das Buch startet mit einer deftigen Sexszene, die wahrscheinlich den einen oder anderen vom Weiterlesen abhält. Aber keine Sorge, so geht’s nicht weiter. Elizabeth ist eine schonungslos offene Frau, die ihr ganzes Psycho- und Sexleben ungefiltert nach außen stülpt. Das ist meistens ziemlich anstrengend, manchmal doch interessant, vor allem wenn sie von ihrem großen Trauma erzählt: den Unfall ihrer Brüder und Mutter, bei dem drei der Brüder starben. Noch dazu waren sie auf dem Weg zu Elizabeths Hochzeit. Klar, dass die Frau einen Klacks weg hat und dreimal in der Woche zur Therapeutin geht. Von der Verarbeitung dieses Traumas hätte ich gerne mehr gelesen. Doch leider bleibt das Buch über weite Strecken in Oberflächlichkeiten stecken. Auch ein paar Grauslichkeiten sind dabei, so wollte ich nicht unbedingt wissen, wie man mit Tesastreifen den Test auf Wurmbefall macht.

    Eine vertane Chance, vielleicht zeigt Frau Roche das nächste Mal mehr Mut zum Tiefgang.
  • Aufreger des Jahres! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Judith Lehner, am 23.08.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz Lentia

    Literatur oder Schund?
    Realität oder Pornographie?
    Lesenwert oder nicht?

    EGAL - Charlotte Roche muss man lesen!
    ...allein schon um ungeniert darüber schimpfen zu können.

Kundenrezensionen

  • Premiere... Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.03.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Noch nie habe ich ein Buch nach sage und schreibe 8 (!!!) Seiten zur Seite gelegt. Wenn man dieses Buch NICHT gelesen hat hat man absolut nichts verpasst. Einfach nur unglaublich schlecht.

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  • Nicht mein Fall. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Silke, am 26.02.2012

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Schoßgebete

    Ich hatte das erste Buch von Charlotte Roche schon gelesen und war damals sehr schockiert gewesen, aber ich wollte ja mitreden können. Zumal so schrecklich es zu lesen war so fesselnd war es aber auch. Das hat mir bei diesem Buch sehr gefehlt. Habe über 2 Monate an dem Buch gelesen und ich bin meistens ein Schnell- und Vielleser.

    Kurzbeschreibung:

    In ihrem Millionenbestseller »Feuchtgebiete« bewies Charlotte Roche neben drastischer Offenheit auch Sensibilität und ungestümen Witz. »Schossgebete« widmet sich einem unserer letzten Tabus: dem ehelichen Sex. Und der Frage, wie ein Paar es schafft, für immer zusammenzubleiben. Am liebsten tagsüber und Fenster zu wegen der Nachbarn. So mag es Elizabeth. Ihr Mann macht die Heizdecken auf dem Bett an, dann kann's losgehen. Sie fährt sofort mit der Hand rein in Georgs XXL-Yogahose. Und ab hier betrügt sie ihre Männer hassende Mutter, die ihr beibringen wollte, dass Sex etwas Schlechtes sei. Hat aber nicht geklappt, Glück für Elizabeth, Glück für Georg. Aber Sex ist ja nicht alles, es gibt auch noch das Essenkochen für ihre Tochter Liza, und es gibt den Exmann, Lizas Vater. Keine geringe Rolle spielen auch ihre Ängste und ihre schrecklichen Eltern. Wobei diese Themen für Elizabeth seit dem Unfall immer zusammengehören. »Schossgebete« erzählt von Ehe und Familie wie kein Roman zuvor. Radikal offen, selbstbewusst und voller grimmigem Humor ist es die Geschichte einer so unerschrockenen wie verletzlichen jungen Frau.

    Bildet euch doch eure eigene Meinung.

    Trotzdem viel Spaß beim Lesen!

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  • wie spannend... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.01.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    vielleicht machen bei mir die Hormone schon zu sehr winkewinke, ein Buch ohne alles, habe mich trotz meiner Neugier sehr gequält...

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  • Strapaze......... Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.12.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ...wer dieses Buch bis zum Ende durchhält, verdient den "Durchhalteorden"! Langatmig bis zur letzten Seite. Dachte immer, irgendwann beginnt die Spannung doch mal endlich. Leider vergeblich. Fand dieses Buch vom Inhalt her gähnend langweilig, alle psychologischen Aspekte, die C. Roche in die Geschichte einfliessen liess, sind hinreichend bekannt und nichts Neues unter der Sonne.

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  • Nichts überragendes... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 08.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Einige interssante und witzige Stellen. Im Gesamten aber eher langweilig... hatte mir nach dem ersten Buch "Feuchtgebiete" doch mehr erhofft.

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  • Ma(nn) muß es nicht unbedingt gelesen haben ... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 27.09.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wie in ihrem ersten Buch scheint es so, als ob sie ..- irgendwo etwas abgeschrieben hat.-..Es ist nichts besonderes,wie aus einem Groschenroman. Schade um die Lesezeit.!

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  • Zeitdiebstahl Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 13.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Seit "Feuchtgebiete" in den Medien aufgetaucht ist, kämpfte ich mit mir, mir dieses Buch zu kaufen. Ich habe es nicht getan.
    Dann wuchs aber die Neugier und ich konnte nicht anders: Ich kaufte und las "Schoßgebete". Für mich eine riesen Enttäuschung: Nicht lustig, nicht traurig, schon gar nicht spannend und überhaupt nicht erotisch. Es kommt mir wie ein zu lang geratener Aufsatz vor, den man halt so in der Schule dahinschreibt und die Lehrkraft als Beurteilung "Faße dich kürzer!" hinschreibt. Wer seine Zeit stehlen lassen möchte, sollte sich das Buch kaufen. Sonst: Finger weg ...

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  • Sie werden überrascht sein. Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Kai Reinhard, am 12.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als ich das neue Werk der "Skandalautorin" Charotte Roche in Händen hielt, war ich anfangs skeptisch,
    ob dies wieder so ein schockierendes Werk wie ihr erstes Buch "Feuchtgebiete" wird. Nach anfänglichem
    Lesen fiel mir direkt die sehr einfach gestrickete Sprache auf, welche keine sehr hochen
    Ansprüche von dem Leser verlangt und ich wollte das Buch wieder aus der Hand legen. Auch als eine Stelle im Buch
    kam, die nicht gerade appetitlich war und bei der es mich schüttelte, trug nicht wesentlich dazu bei, sich durch diese
    Lektüre durchzukämpfen.
    Jedoch sollte Charlotte Roche angeblich den Tod ihrer drei Brüder, welche 2001
    bei einem Autounfall auf dem Weg zu ihrer Hochzeit ums Leben kamen, in diesem Roman verarbeiten.
    Diese Verarbeitung und die interessante Hauptperson mit ihren Depressionen und ihrer sensiblen Art führte dazu, dass
    ich den Roman
    bis zum Schluss durchgelesen habe.
    Und ich habe es nicht bereut. Faszinierend fand ich die Gestaltung der von Depressionen und Ängsten gezeichneten
    Elisabeth. Nach und nach enthüllte sich dem Leser verschiedene Szenarien, die Elisabeth zu der Person machte,
    die sie heute ist. Bis auf wenige Stellen war das Buch bei weitem nicht so abstoßend, wie Charlotte Roches
    erster Roman. Wenn man dem Buch eine Chance gibt und keine hohe Literatur erwartet,
    wird der Leser zwar mit einem kurzen Lesevergnügen
    unterhalten, entdeckt aber nach und nach eine sensible Persönlichkeit mit all ihren Macken.

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  • Überraschend und sehr gut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 28.08.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich gebe es zu. Auch ich habe dieses Buch von Charlotte Roche nur auf Grund des großen Hype in Presse und TV gelesen. Auch ich wollte mitreden können und mich nicht allein auf die Berichterstattung verlassen. Im Nachhinein bin ich sehr glücklich, dass ich mich dazu durchgerungen habe, denn mir hat dieses Buch ausgesprochen gut gefallen!

    Charlotte Roche hat nach eigenen Aussagen ein sehr persönliches Buch geschrieben. Sie erzählt aus drei Tagen der Ich-Erzählerin Elisabeth. Elisabeth ist 33 Jahre alt, mit Georg (Anfang 50) verheiratet und hat eine siebenjährige Tochter von einem anderen Mann. Sie ist regelmäßig dreimal die Woche in Therapie, weil sich ihr Leben vor 8 Jahren grundsätzlich verändert hat. Vor 8 Jahren hat sie nämlich ihre 3 Brüder bei einem Autounfall verloren, als sie mit ihrer Mutter zusammen auf dem Weg nach England zu ihrer Hochzeit waren. Wie geht man mit so einer Situation um? Elisabeth ist daran vollständig zerbrochen und versucht fortan alles unter Kontrolle zu behalten. Gleichzeitig quält sie eine große Todessehnsucht. Allein beim Sex kann sie loslassen, aber auch das nur unter Schwierigkeiten. Und so schildert sie uns diese drei typischen Tage aus ihrem Leben, lässt uns an ihren vielen, teilweise verqueren Gedanken teilhaben.

    Mich hat an diesem Buch von Charlotte Roche sehr überrascht. Ich kannte aus ihrem vorherigen Erfolgs- (Skandal-) Roman „Feuchtgebiete“ sehr viele „Stellen“, die ich persönlich extrem eklig und abschreckend fand. Dies hatte ich nun auch in diesem Buch wieder erwartet, weil sich sehr viele ihrer Gedanken um Sex drehen. Aber dies war nicht so. Insgesamt sind in dem Buch nur wenige, wirklich saftige Stellen! Alles andere sind Gedanken über den Tod, ein Versuch, den Unfall und ihre vermeintliche Schuld daran zu verarbeiten. Charlotte Roche ist eine sehr öffentliche Person. Sicherlich kann man sich die Frage stellen, ob sie dies alles in einem Roman hätte verarbeiten müssen. Aber ich vermute, dies ist ihre Art, alles zu verarbeiten. Trotzdem ist dies Buch nicht nur sehr persönlich, sondern ich habe ganz viele meiner eigenen Gedanken und Ängste darin wiedergefunden. Nur hätte ich nicht den Mut, diese offen auszusprechen. Und damit hat mir dieses Buch sogar geholfen.

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  • Seichter Lesegenuß mit Unterhaltungsfaktor!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.08.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Insgesamt bin ich von diesem Roman von Charlotte Roche begeistert.
    Im Gegensatz zu ihrem ersten Buch Feuchtgebiete ist hier die Handlung hier recht ernsthaft. Das Eheleben mit all ihren Tücken und die Psyche der Hauptdarstellerin werden hier durchleutet.
    Das Thema Sex und Sexualität wird hier natürlich wieder detailiert und schonungslos geschildert. Es ist jedoch nicht vulgär wie einige behaupten; es wird halt "nur" alles beim Mamen genannt wie es eben ist. Man sollte eben nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. :-)

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Dienstag (S. 3)
Wie immer vor dem Sex haben wir beide Heizdecken im Bett eine halbe Stunde vorher angemacht. Mein Mann hat ganz hochwertige Heizdecken gekauft, die reichen auf beiden Seiten vom Scheitel bis zur Sohle. Für mich muss man da etwas mehr investieren. Ich habe wahnsinnige Angst, dass so ein Ding anfängt zu glühen und ich nach dem Einschlafen bei lebendigem Leibe verbrenne oder am Rauch ersticke. Unsere Heizdecken schalten sich angeblich nach einer Stunde automatisch ab. Wir legen uns in das vierzig Grad warme Bett nebeneinander hin und starren an die Decke. Der Körper entspannt sich in der Wärme. Ich fange da schon an, tief zu atmen, und grinse in mich rein, in erregter Vorfreude. Dann drehe ich mich um und küsse ihn, meine Hand fährt sofort in seine XXL-Yogahose. Kein Reißverschluss oder so, wo sich Haare oder Vorhaut verfangen könnten. Erst fasse ich seinen Schwanz nicht an, sondern rutsche weiter in die Hose zu den Eiern. Die halte ich wie einen Beutel voll Gold und wiege sie leicht in der Hand. Ab hier betrüge ich meine männerhassende Mutter. Die hat versucht mir beizubringen, dass Sex etwas Schlechtes ist. Hat bei mir aber nicht gewirkt.
Tief einatmen und ausatmen. Das ist der einzige Moment am Tag, wo ich richtig durchatme. Sonst hab ich nur flache Schnappatmung. Immer auf der Lauer, immer kontrolliert, immer aufs Schlimmste gefasst. Beim Sex verändere ich komplett meine Persönlichkeit. Meine Therapeutin Frau Drescher meint, ich würde mich unbewusst abspalten, weil meine feministische Mutter mich zum asexuellen Wesen erziehen wollte. Und nur um sie nicht zu verraten, müsste ich im Bett jemand anderer werden. Das funktioniert sehr gut. Dann bin ich völlig frei. Mir ist nichts peinlich. Die Geilheit auf zwei Beinen. Ich fühle mich dann nicht mehr wie ein Mensch, eher wie ein Tier. Ich vergesse alle Pflichten und Probleme, bin nur mein Körper und nicht mehr mein anstrengender Geist. Ich rutsche langsam mit dem Gesicht in seinen Schritt. Und rieche seinen männlichen Geruch. Ich finde, der ist nicht sehr weit weg vom weiblichen. Wenn er sich nicht direkt vorm Sex geduscht hat, und wann macht man das schon, wenn man so lange zusammen ist wie wir, hat der eine oder andere Urintropfen schon angefangen zu gären zwischen Eichel und Vorhaut. Es riecht wie die Küche meiner Oma, nachdem sie auf dem Gasherd Fisch gebraten hat. Augen zu und durch. Es ekelt mich ein wenig, gleichzeitig aber erregt mich dieser Ekel.
Wenn ich schnell alles sauber gelutscht hab, riecht da nichts mehr. Wie eine Kuh ihr Kalb sauber leckt. Ich vergrabe mein Gesicht schnuppernd im weichen Hodensack, reibe meine Wange den hochgestreckten Schaft entlang. Steif wird er schon beim Küssen auf den Mund. Mein Mann Georg ist viel älter als ich, bin mal gespannt, wie lange das noch so gut funktioniert mit der Erektion. Ich küsse die Leisten, oder wie das heißt, wo die Beine am Rumpf festgewachsen sind. Spätestens da höre ich ihn leicht stöhnen und nach mehr verlangen. Im Moment geht es nur ums Bedienen. Ich überlege genau, welchen Rhythmus was haben muss, um ihn in den Wahnsinn zu treiben. Erst mal nur ärgern. Bei den Leisten bleiben, die Eier immer noch fest mit der Hand umschlossen. Vom Küssen langsam ins Lecken übergehen. Ich mache laute Schmatzgeräusche, damit er nicht nur fühlt, sondern auch hört, was ich da mache. Unter dem Sack ertaste ich die Verlängerung des Schwellkörpers, der bis zum Damm geht. Sagt man beim Mann überhaupt Damm? Dort ist eine Linie zu erkennen, die aussieht wie zusammengewachsene Schamlippen, ja, ja, alles das Gleiche. Eigentlich befriedige ich ihn, wie ich es gerne mag, ich stelle mir vor, er hätte eine Vagina. Nur eben so lang gezogen und rausstehend, weit rausstehend! Ich drücke fester auf den Sack und massiere den Schwellkörper dahinter.
Damit ich auch was davon habe, reibe ich meine Vagina an seinem Knie. Wenn ich etwas den Rücken wölbe, passt das zentimetergenau. Von den Leisten wandert meine Zunge langsam rüber zum Schaft. Ich lecke ihn komplett feucht und atme darauf, damit er an den feuchten Stellen die Kühle spürt.

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