Grabkammer
Leseprobe

Grabkammer

Roman

von Tess Gerritsen

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Weitere Artikelinformationen

Jane Rizzoli und Dr. Maura Isles: Der Tod steht ihnen gut!
Eine ägyptische Mumie, die keine ist. Ein grausiger Schrumpfkopf im Museum. Und eine Moorleiche in einem Kofferraum ... Jane Rizzoli und Dr. Maura Isles stehen vor ihrem bisher schwierigsten Fall!
Dr. Maura Isles soll der Untersuchung eines sensationellen Fundes beiwohnen: einer ägyptischen Mumie, zufällig entdeckt im Keller eines Bostoner Museums. Doch bald wird klar: Die einbalsamierte Tote wurde erst kürzlich ermordet - und in ihrem Mund verbirgt sich eine Goldmünze mit geheimnisvoller Botschaft. Schnell gerät die junge Archäologin Josephine Pulcillo ins Visier der Ermittlungen von Detective Jane Rizzoli, weil sie über besondere Kenntnisse traditioneller Bestattungsmethoden verfügt. Als in Josephines Auto jedoch eine Moorleiche entdeckt wird und die junge Frau spurlos verschwindet, befürchten Jane und Maura das Schlimmste ...
Ein teuflisches Gespinst aus Besessenheit und alten Familiengeheimnissen.

Produktdetails

Verkaufsrang: 1.972
ISBN-10: 3-641-02686-5
EAN: 9783641026868
Originaltitel: The Keepsake (USA) Keeping the Dead (UK)
Erschienen: 20.07.2009
Verlag: Limes Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 416
Übersetzer: Andreas Jäger
Erschienen bei: Limes Verlag
Übersetzt von: Andreas Jäger
Spieldauer: 389 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Tess Gerritsen

Mit ihrem ersten medizinischen Thriller "Kalte Herzen" gelang der US-amerikanischen Schriftstellerin Tess Gerritsen 1996 der Durchbruch in die Bestsellerlisten. Am 12.Juni 1953 in San Diego, Kalifornien geboren und aufgewachsen, legte sie 1979 ihr Examen an der Universität von Californien in Medizin ab. Fortan arbeitete die spätere Autorin als Internistin in Honolulu. Erst während ihres Mutterschaftsurlaubs begann Tess Gerritsen sich mehr dem Schreiben zu widmen.
Ihre Karriere startete damals aufgrund eines Wettbewerbes in einer Tageszeitung, den sie gewann. Heute ist Tess Gerritsen als erfolgreiche Krimiautorin bekannt und übt nicht mehr den Beruf als Ärztin aus. Ihre exakte Wiedergabe wissenschaftlicher Fakten und die daraus hervorgehende Realitätsnähe, schöpft sie beim Schreiben aus ihrem fundierten medizinischen Fachwissen. Nach ihrem ersten Romantik Thriller "Anruf nach Mitternacht" 1987 folgten noch acht Romane und weitere Drehbücher. Aber als Tess Gerritsen sich entschloss mit "Kalte Herzen" einen reinen Medizinthriller zu schreiben, der durch den Einfluss eines Freundes entstand, der ihr seine Geschichte erzählte, schaffte sie den Sprung auf die Bestsellerliste der New York Times. Der Erfolg dieses Romans zeigte sich zudem auch in dem Verkauf der Filmrechte an Paramount/Dreamworks und der Übersetzung in über zwanzig Sprachen.
Um in ihrer Freizeit einen Ausgleich zu ihrem Beruf zu finden, vergnügt sich Tess Gerritsen gerne mit Gartenarbeit oder Musik. Dies genießt sie zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Camden, Maine.

Meinung der Redaktion
Spannung hat viele Gesichter. Es kann sogar so spannend sein, dass man sich bei Lesen vergewissert, ob alle Türen und Fenster ordnungsgemäß geschlossen sind. Nichts für schwache Nerven, trotz geschlossener Fenster.

Werke von Tess Gerritsen
Die Rizzoli & Isles - Thriller
2001 Die Chirurgin - The Surgeon
2002 Der Meister - The Apprentice
2003 Todsünde - The Sinner
2004 Schwesternmord - Body Double
2005 Scheintot - Vanish
2006 Blutmale - The Mephisto Club
2008 Grabkammer - The Keepsake / Keeping the Dead
2010 Totengrund - Killing Place / Ice Cold
2011 Grabesstille - The Silent Girl

Weitere Titel der Autorin
1994 Gute Nacht, Peggy Sue - Peggy Sue got murdered
1996 Kalte Herzen - Harvest
1997 Roter Engel - Life Support
1998 Trügerische Ruhe - Bloodstream
1999 In der Schwebe - Gravity
2007 Leichenraub - The Bone Garden

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Buchhändlertipps

  • Wie immer ein Thriller der Extraklasse! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Doris Oberauer, am 17.09.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Grieskirchen

    Einmal Tess Gerritsen, immer Tess Gerritsen!

    Tess Gerritsen, wie immer grandios! Ich bin ein großer Fan von dieser Autorin und habe alle ihre Bücher verschlungen. Auch dieser Fall ist megaspannend. Fängt man mit diesem Buch an, ist es auch leider schon wieder zu Ende! Ein Thriller der Extraklasse!

Kundenrezensionen

  • Grabkammer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.10.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch fand ich mittelmäßig spannend, liegt daran dass sich die Geschichte in ihren anderen Büchern wiederholt, das erfrischende ist die privata Geschichte von Jane rizzoli, da gibt es immer viel zu lachen?

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  • Band 7 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Blacky, am 27.07.2011

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    Kurzbeschreibung:
    Im Keller eines Bostoner Museums wird eine Mumie entdeckt. Als die Museumsleitung sie untersuchen lässt, kommt Grausames zutage: Denn die Mumie ist nicht annähernd so alt wie angenommen. Und in ihrem Bein steckt eine Pistolenkugel ... Sie wird nicht die letzte Leiche sein, die nach allen Regeln der antiken Bestattungskunst konserviert wurde. Ein perverser Mörder scheint seine Opfer für die Ewigkeit erhalten zu wollen. Jane Rizzoli und Maura Isles beginnen zu ermitteln - und stechen in ein teuflisches Gespinst aus alten Familiengeheimnissen und tödlicher Besessenheit.

    Auch dieser Krimi/Thriller aus der Feder von Tess Gerritsen hat mir wieder sehr gut gefallen.
    Spannung pur von Anfang bis Ende. Manches ist zunächst etwas verwirrend wird dann aber aufgeklärt. Wenn nach und nach alle Zusammenhänge aufgeklärt werden, bekommt man schon mal "Gänsehaut". Wurde in vorherigen Bänden schon mal näher auf das Privatleben von Jane Rizzoli eingegangen, so erfährt man hier ein paar Details von Maura Isles. Ich bin schon gespannt, wie es weiter geht.

    Reihenfolge der Jane-Rizzoli-Bände:
    1) Die Chirurgin
    2) Der Meister
    3) Todsünde
    4) Schwesternmord
    5) Scheintot
    6) Blutmale
    7) Grabkammer
    8) Totengrund

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  • Jane Rizzoli & Maura Isles Reihe Band 7 Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Ziegler, am 15.11.2010

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    Maura Isles wird Zeugin eines besonderen Ereignisses: sie darf an der Computertomografie einer kürzlich entdeckten Mumie teilnehmen. Die Forscher wollen mehr über deren Vergangenheit erfahren und entdecken dabei, dass die nach kultischen Regeln mumifizierte Tote gar nicht so alt sein kann, denn in ihrem Bein steckt eine Kugel...
    Tess Gerritsen ist bekannt für ihre gut recherchierten und äußerst spannenden Medizin Thriller. Die Fälle von Detective Jane Rizzoli und der Rechtsmedizinerin Maura Isles sind in sich abgeschlossen - für noch mehr Lesegenuß unbedingt die Bücher in ihrer chronologischen Reihenfolge lesen!

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  • Der 7. Fall für Detective Rizolli und Pathologin Isles Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Manuela Thiel, am 31.10.2010

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    Nachdem ich bisher auch die anderen 6 Fälle mit Begesiterung gelesen habe, war ich sehr auf den Neusten gespannt.
    Das Hauptthema von "Grabkammer" ist die Archäologie und im Speziellen das Thema der Mumifizierung.
    Kurz zum Inhalt: Im Bostoner Crispin Museum tauchen Ausstellungsstücke, eine Mumie, die eigentlich gar keine ist, eine Moorleiche und ein Schrumpfkopf, auf. Die junge Ägyptologin Josephine Pulcillo scheint auf rätselhafte Weise im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen...
    Meiner Meinung nach, ist Tess Gerritsen die Fortsetzung gut gelungen und läßt einen auf weiter spannende hoffen.

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  • Grabkammer Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kerstin Hirth, am 23.10.2010

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    In einem alten Museum wurde im Keller eine Mumie gefunden: Madame X, die nun in einem Krankenhaus auf ihr Alter untersucht werden soll. Man findet jedoch schnell heraus, dass es sich keineswegs um eine ägyptische Mumie handeln kann, denn Madame X hat eine Kugel im Bein und zu damaliger Zeit kannte man Kugeln noch nicht. Mumifizierte Leichen, Schrumpfköpfe und zu guter letzt noch eine Moorleiche im Kofferraum, alles mysteriöse Erscheinungen für Jane Rizzoli und Maura Isles. Wie immer ist der Plot spannend erzählt. Auch sind wieder einige Private Details eingebunden so dass sich der Leser auf eine Fortsetzung freuen kann um die geheimen privaten Dates von Maura zu verfolgen!

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Er kommt, um mich zu holen.
Ich spüre es in den Knochen, ich wittere es in der Luft, so unverkennbar wie der Geruch nach heißem Sand und exotischen Gewürzen und dem Schweiß von hundert Männern, die in der Sonne schuften. Es sind die Gerüche der westägyptischen Wüste, und sie sind für mich noch immer lebendig, auch wenn das Land fast eine halbe Erdumrundung von dem dunklen Schlafzimmer entfernt ist, in dem ich jetzt liege. Fünfzehn Jahre sind vergangen, seit ich diese Wüste durchquert habe, doch wenn ich die Augen schließe, bin ich gleich wieder dort; ich stehe am Rand des Zeltlagers und blicke zur libyschen Grenze, dorthin, wo die Sonne untergeht. Der Wind klagte wie eine Frau, wenn er durch das Wadi rauschte. Noch immer höre ich das dumpfe Schlagen der Spitzhacken und das Kratzen der Schaufeln, und ich habe noch immer das Heer ägyptischer Grabungshelfer vor Augen, die wie fleißige Ameisen über die Ausgrabungsstätte schwärmen und ihre Gufa-Körbe voll Erde schleppen. Als ich damals vor fünfzehn Jahren in dieser Wüste stand, kam ich mir vor wie eine Schauspielerin in einem Film über ein Abenteuer, das eine andere erlebt hatte. Nicht ich. Und ganz bestimmt war es kein Abenteuer, das einem stillen Mädchen aus dem kalifornischen Indio an der Wiege gesungen worden war.
Das Scheinwerferlicht eines vorbeifahrenden Autos dringt durch meine geschlossenen Lider. Als ich die Augen aufschlage, ist Ägypten verschwunden. Ich stehe nicht mehr in der Wüste und blicke zu einem Himmel auf, den der Sonnenuntergang mit blutroten Streifen überzieht. Stattdessen bin ich wieder auf der anderen Seite der Erdkugel, in San Diego, wo ich in meinem dunklen Schlafzimmer liege.
Ich stehe auf und gehe barfuß zum Fenster, um auf die Straße hinauszuschauen. Es ist eine etwas heruntergekommene Wohnsiedlung mit verputzten Einfamilienhäusern, gebaut in den Fünfzigerjahren, als Mini-Villen mit Dreiergaragen noch nicht als Erfüllung des amerikanischen Traums galten. Diese Häuser haben etwas Ehrliches; gebaut, um den Bewohnern Schutz zu bieten, und nicht, um die Nachbarn zu beeindrucken, und ich fühle mich sicher hier in meiner Anonymität. Nur eine ganz normale alleinerziehende Mutter, die ihre liebe Mühe mit ihrer bockigen Teenagertochter hat.
Ich spähe durch die Gardinen auf die Straße und sehe, wie eine dunkle Limousine einen halben Block vor meinem Haus abbremst. Der Wagen hält am Bordstein, und die Scheinwerfer erlöschen. Ich warte darauf, dass jemand aussteigt, aber nichts dergleichen geschieht. Eine ganze Weile sitzt der Fahrer einfach nur da. Vielleicht hört er noch Radio, oder er hatte Streit mit seiner Frau und traut sich nicht, ihr unter die Augen zu treten. Vielleicht sitzt ja auch ein Liebespaar in dem Wagen, das keine andere Möglichkeit hat, sich zu treffen. Ich kann mir so viele Erklärungen ausdenken, keine davon im Geringsten beunruhigend, und dennoch bricht mir der Angstschweiß aus, und ein Schauer überläuft mich.
Einen Augenblick später leuchten die Scheinwerfer der Limousine wieder auf. Der Wagen fährt los und rollt langsam die Straße hinunter.
Selbst als er bereits um die Ecke verschwunden ist, stehe ich noch mit flatternden Nerven am Fenster, die feuchten Finger um die Gardine gekrampft. Ich gehe wieder ins Bett und liege schwitzend auf der Decke, doch ich kann nicht schlafen. Obwohl es eine warme Julinacht ist, lasse ich das Fenster immer verriegelt, und ich bestehe darauf, dass meine Tochter Tari ihres ebenfalls geschlossen hält. Aber Tari hört nicht immer auf mich.
Jeden Tag hört sie weniger auf mich.
Ich schließe die Augen, und wie immer kehren die Bilder von Ägypten wieder. Stets ist es Ägypten, wohin meine Gedanken sich wenden. Noch bevor ich zum ersten Mal den Boden des Landes betreten hatte, träumte ich schon davon. Als ich sechs Jahre alt war, sah ich ein Foto des Tals der Könige auf der Titelseite der National Geographic und hatte sofort ein Gefühl des Wiedererkennens, als betrachtete ich ein vertrautes, geliebtes Gesicht, das ich beinahe vergessen hatte. Das war es, was dieses Land für mich bedeutete - ein geliebtes Gesicht, das ich unbedingt wiedersehen wollte.
Und im Laufe der Jahre schuf ich nach und nach die Voraussetzungen für meine Wiederkehr. Mit einem Stipendium in der Tasche ging ich nach Stanford, wo ein Professor auf mich aufmerksam wurde und mich nachdrücklich für ein Sommerpraktikum bei einer Grabung in der Libyschen Wüste empfahl.
Im Juni, am Ende meines vorletzten Studienjahrs, bestieg ich schließlich die Maschine nach Kairo.
Noch heute, in der Dunkelheit meines Schlafzimmers in Kalifornien, erinnere ich mich, wie meine Augen vom grellen Sonnenlicht schmerzten, das der weiß glühende Sand reflektierte. Ich rieche die Sonnencreme auf meiner Haut und spüre das Prickeln der Sandkörner, die der Wind mir ins Gesicht weht. Diese Erinnerungen machen mich glücklich. Die Schaufel in der Hand und die Sonne auf den Schultern - es war die Erfüllung der Träume eines jungen Mädchens.
Wie schnell doch ein Traum zum Albtraum werden kann. Als glückliche Studentin bestieg ich das Flugzeug nach Kairo. Drei Monate später kehrte ich zurück, und ich war nicht mehr dieselbe Frau.
Ich kam nicht allein aus der Wüste zurück. Ein Monster folgte mir.
Im Dunkeln schlage ich jäh die Augen auf. Waren das Schritte? Hat da eine Tür geknarrt? Ich liege auf den feuchten Laken, und mein Herz schlägt wild gegen meine Rippen. Ich wage nicht aufzustehen, und ich wage nicht, im Bett zu bleiben.
Irgendetwas stimmt nicht in diesem Haus.
Nach Jahren des Versteckspielens bin ich klug genug, die Warnungen nicht zu ignorieren, die mir die Stimme in meinem Kopf zuraunt. Nur diesen eindringlichen Einflüsterungen habe ich es zu verdanken, dass ich noch am Leben bin. Ich habe gelernt, jede Abweichung vom Gewohnten zu registrieren, jede noch so kleine Störung. Ich merke auf, wenn ein unbekanntes Auto durch meine Straße fährt. Ich bin sofort hellwach, wenn eine Kollegin erwähnt, dass jemand nach mir gefragt habe. Ich lege mir ausgeklügelte Fluchtpläne zurecht, lange bevor ich sie tatsächlich brauche. Mein nächster Schritt ist bereits geplant. In zwei Stunden können meine Tochter und ich über die mexikanische Grenze sein, ausgestattet mit neuen Identitäten.

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