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Die Sieben Königreiche befinden sich im blutigen Bürgerkrieg um die Oberhoheit. Einer der Anwärter auf den Thron ist tot, ein anderer in Ungnade gefallen, doch der blutige Machtkampf in Westeron tobt erbitterter denn je. Robb Stark, der Herr von Winterfell, leistet dem tyrannischen Haus Lannister hartnäckig Widerstand, obgleich seine Schwester als Geisel am Hof des Kind-Königs Joffrey gefangen gehalten wird. Doch plötzlich sehen die Streiter von Winterfell sich einer neuen Gefahr gegenüber: Aus dem Norden drängt eine Armee von Barbaren in die Königreiche, und als Vorhut brechen unaufhaltsame Horden übernatürlicher Kreaturen mordend und brandschatzend hinter dem großen Wall hervor, der den Verwunschenen Wald abschirmt. Derweil baut auf dem fernen Südkontinenten die verbannte Königin Daenerys mit Hilfe der drei letzten Drachen und einer furchteinflößenden Armee ihre Macht aus. Sie bereitet sich darauf vor, in den Kampf um die Krone einzugreifen, um die sie sich betrogen fühlt.
| Verkaufsrang: | 131 |
|---|---|
| ISBN-10: | 3-641-04718-8 |
| EAN: | 9783641047184 |
| Originaltitel: | A Storm of Swords. Book Three of A Song of Ice and Fire (1) |
| Erschienen: | 07.2010 |
| Verlag: | Blanvalet Taschenbuch Verlag |
| Einband: | EPUB |
| Sprache(n): | Deutsch |
| Auflage: | 1 |
| Seitenzahl: | 704 |
| Übersetzer: | Andreas Helweg |
| Erschienen bei: | Blanvalet Taschenbuch Verlag |
| Übersetzt von: | Andreas Helweg |
| Spieldauer: | 1944 KB |
| Kapitel: | 0 |
| Medium: | EPUB |
George R. R. Martin, geb. 1948 in Bayonne/New Jersey, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Danach arbeitete er in der Produktion von Fernsehserien, etwa als Dramaturg der TV-Serie 'Twilight Zone', ehe er 1996 mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy-Literatur zurückkehrte: Sein mehrteiliges Epos 'Das Lied von Eis und Feuer' wird einhellig als Meisterwerk gepriesen. George R. R. Martin lebt in Santa Fe, New Mexico.
von Damian Wischnewsky, am 23.04.2013
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von einer Kundin/einem Kunden, am 05.10.2012
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von Kai Reinhard, am 04.03.2011
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von Thomas Schüller, am 06.12.2010
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"JAIME (S. 312-313)
Sie ritten durch die breite Schneise der Zerstörung, die sich zwei Tagesritte weit auf beiden Seiten der Kingsroad entlangzog, meilenweit durch Meilen schwarze Felder und Obstgärten, in denen die Stämme toter Bäume entlaubt in die Höhe ragten. Die Brücken waren ebenfalls niedergebrannt, und die Bäche schwollen unter dem Herbstregen so sehr an, dass sie lange Umwege machen mussten, um Furten zu finden. Des Nachts heulten die Wölfe, doch nie stießen sie auf Menschen.
In Maidenpool wehte Lord Mootons roter Lachs noch über der Burg oben auf dem Hügel, doch die Mauern der Stadt waren verlassen, die Tore aufgebrochen und die Hälfte der Häuser und Läden ausgebrannt oder geplündert. Außer einigen Hunden, die bei ihrem Näherkommen davonschlichen, sahen sie keine Lebewesen. In dem großen Brunnen, welcher der Stadt ihren Namen gab und in dem der Legende zufolge Florian der Narr die schöne Jonquil beim Bade mit ihren Schwestern zum ersten Mal erblickt hatte, trieben so viele verwesende Leichen, dass sich das Wasser in eine graugrüne Suppe verwandelt hatte.
Jaime warf einen Blick darauf und stimmte ein Lied an. »Sechs Maiden baden in einem Quell ...« »Was tut Ihr?«, wollte Brienne wissen. »Ich singe. ›Sechs Maiden baden in einem Quell‹, sicherlich habt Ihr es schon einmal gehört. Und es waren schüchterne kleine Maiden, genau wie Ihr. So ähnlich wie Ihr. Ein bisschen hübscher, das garantiere ich Euch.« »Bitte, Jaime«, bettelte Vetter Cleos. »Lord Mooton ist Riverruns Vasall, wir wollen ihn doch nicht aus seiner Burg locken. Und in diesem Schutthaufen könnten sich auch andere Feinde verstecken ...« »Ihre« - er deutete auf Brienne - »oder unsere? Das sind nämlich nicht die Gleichen, Vetterchen. Ich würde zu gern einmal sehen, ob sie das Schwert, das sie trägt, wirklich schwingen kann.«
»Wenn Ihr nicht still seid, lasst Ihr mir keine andere Möglichkeit, als Euch zu knebeln, Königsmörder.« »Löst mir die Fesseln von den Händen, und ich spiele den ganzen Weg bis nach King's Landing den Stummen. Was könnte gerechter sein als das, Mädel?« »Brienne! Mein Name ist Brienne!« Drei Krähen flatterten erschrocken auf. »Möchtet Ihr ein Bad nehmen, Brienne?« Er lachte. »Ihr seid eine Maid, und dort ist der Brunnen. Ich wasche Euch den Rücken.« Cersei hatte er als Kind auf Casterly Rock auch oft den Rücken gewaschen. Das Mädel zog ihr Pferd herum und trabte davon.
Jaime und Ser Cleos folgten ihr, hinaus aus der Asche von Maidenpool. Eine halbe Meile weiter wagte sich das Grün wieder in die Welt. Jaime war froh darüber. Das verbrannte Land rief zu viele Erinnerungen an Aerys wach. »Sie nimmt die Straße nach Duskendale«, murmelte Ser Cleos. »Es wäre sicherer, der Küste zu folgen.« »Sicherer, aber langsamer. Ich bin für Duskendale, Vetter. Um die Wahrheit zu sagen, langweilt mich Eure Gegenwart.« Obwohl Ihr ein halber Lannister seid, unterscheidet Ihr Euch gewaltig von meiner Schwester."