Das Lied von Eis und Feuer 01
Leseprobe

Das Lied von Eis und Feuer 01

Die Herren von Winterfell

von George R. R. Martin

eBook

Medium: EPUB

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Weitere Artikelinformationen

Die letzten Tage des Sommers sind gekommen. Eddard Stark, Herrscher im Norden des Reiches, weiß, dass der nächste Winter Jahrzehnte dauern wird. Als der engste Vertraute des Königs stirbt, folgt Eddard dem Ruf an den Königshof und wird dessen Nachfolger. Doch um den Schattenthron des schwachen Königs scharen sich Intriganten und feige Meuchler.

Produktdetails

Verkaufsrang: 225
ISBN-10: 3-641-03586-4
EAN: 9783641035860
Originaltitel: A Game of Thrones (Pages 1-359)
Erschienen: 20.08.2010
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 576
Übersetzer: Jörn Aus dem Englischen Ingwersen
Erschienen bei: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Übersetzt von: Jörn Aus dem Englischen Ingwersen
Spieldauer: 2021 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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George R. R. Martin

George R. R. Martin, geb. 1948 in Bayonne/New Jersey, veröffentlichte seine ersten Kurzgeschichten im Jahr 1971 und gelangte damit in der Science-Fiction-Szene zu frühem Ruhm. Gleich mehrfach wurde ihm der renommierte Hugo Award verliehen. Danach arbeitete er in der Produktion von Fernsehserien, etwa als Dramaturg der TV-Serie 'Twilight Zone', ehe er 1996 mit einem Sensationserfolg auf die Bühne der Fantasy-Literatur zurückkehrte: Sein mehrteiliges Epos 'Das Lied von Eis und Feuer' wird einhellig als Meisterwerk gepriesen. George R. R. Martin lebt in Santa Fe, New Mexico.

Jörn Aus dem Englischen Ingwersen

Jörn Ingwersen, geboren 1957, ist ein Allroundtalent. Er hat sich als Musiker, Übersetzer und Autor einen Namen gemacht.

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Buchhändlertipps

  • DAS Fantasyepos unserer Zeit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Josef Eckl, am 16.11.2010 aus der Thalia-Buchhandlung in Salzburg-Europark

    Eine erstaunlich detaillierte mittelalterliche Welt, voll mit Kampf und Intrigen, die wirklichkeitsnaher wirkt als die meisten historischen Romane, da die alltägliche Brutalität und Banalität dieses Lebens nicht ausgespart wird.
    Martin erzählt aus den Blickwinkeln vieler verschieder Personen und schafft es dadurch eine Fülle an interessanten, detaillierten Charakteren zu schaffen. Gut und Böse verschwimmt, der Held des einen Kapitels wird zum Bösewicht des anderen. Eine epische Geschichte wird so erzählt, mit viel menschlichem Drama, in der typische Fantasyelemte, wie Magie und Bedrohung durch bösartige Wesen kaum vorkommen und erst nach und nach an Bedeutung gewinnen.

    Es ist die einzige Reihe, die ich jetzt zum vierten Mal lese und es gibt immer noch Details, die mir zum ersten Mal auffallen. Machen Sie sich gefasst, auf einige überraschende, ja schockierende Ereignisse!
    Meine absoluten Lieblingsbücher, die ich jedem (auch Nicht-Fantasybegeisterten) empfehlen kann. Sex und Gewalt sind jedoch ein recht häufiges Thema, daher nicht unbedingt für ein jüngeres Publikum geeignet.

Kundenrezensionen

  • Süchtig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 19.12.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Nachdem ich zuerst den ersten Teil der Verfilmung gesehen habe und es gefühlt noch unendlich lange dauert, bis die Fortsetzung ausgestrahlt wird, habe ich mir das erste Buch dieser Reihe gekauft um die ganze Geschichte vorab von Anfang bis Ende zu lesen. Und ich muss sagen, ich bin begeistert, ja geradezu süchtig. Wo und wann ich kann, packe ich mein eBook aus (das ich immer dabei habe) und lese und lese und lese. Das Buch läasst sich nämlich wunderbar und flüssig lesen und der einzige Nachteil ist..... dass ich vor lauter Lesegier manchmal sogar meinen Haushalt links liegen lasse ;o)

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  • Ein gigantischer Auftakt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Liebeslenchen, am 14.06.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ***Meine Meinung***
    Lange habe ich überlegt mit dieser Buchreihe zu beginnen, da mich der enorme Umfang sehr abgeschreckt hat. Doch jetzt, nachdem ich den 1. Band „Die Herren von Winterfell“ beendet habe, bin ich einfach nur glücklich endlich mit dieser Reihe begonnen zu haben.

    „Das Lied von Eis und Feuer“ ist eine Fantasy-Reihe die in einer mittelalterlich anmutenden Welt spielt. Obwohl man in diesem 1. Band kaum mit Fantasy-Gestalten in Berührung kommt, hat man doch eine Ahnung mit welchen mystischen Wesen man in Zukunft zu rechnen hat. Und diese Richtung gefällt mir durchaus und macht mich sehr neugierig.

    George R. R. Martin bringt sehr viele Charaktere ins Spiel. Doch im Fokus steht ganz klar die Familie Stark die im Norden von Westeros – in Winterfell – lebt. Durch den plötzlichen Tod eines Mannes verändert sich das Leben der gesamten Familie.
    Eddard kann aus Höflichkeit und Stolz das Angebot des Königs, seine rechte Hand zu werden, nicht ablehnen und reist nach Königsmund. Sein Bastardsohn Jon Schnee beschließt sich den Schwarzen Brüdern anzuschließen und beginnt den Dienst an der Mauer – ein hohes, dickes, meilenlanges Bollwerk das die Nordgrenze der Sieben Königslande, hinter der sich der verfluchte Wald befindet, schützt.
    Derweil geschieht auf Winterfell ein Unglück, welches Catelyn Stark zwingt ihr zuhause und die Söhne Robb und Bran zurückzulassen.

    Neben der Familie Stark sind der Lennister-Clan und die Erben des ermordeten Königs Daenerys und Vinerys Targaryen von immenser Bedeutung. Während die ehrgeizigen und skrupellosen Lennisters versuchen die Krone immer weiter auf ihre Seite zuziehen, schließen sich in einem weit entfernten Land die Geschwister Targaryen einem wilden Reitervolk an, mit dem Ziel den Thron für sich zurückzuerobern.

    Die Vielzahl an Handlungsstränge und Charaktere lassen einem schon mal den Kopf schwirren. Doch George R. R. Martin besitzt eine sehr beeindruckende und fesselnde Schreibweise, die es beinahe unmöglich macht dieses Buch auf Seite zu legen. Die einzelnen Kapitel erzählt er aus verschieden Blickwinkeln, und widmet diese mal den „Guten“ und mal den vermeintlich „Bösen“ Personen. Durch diesen ständigen Wechsel betrachtet man den Lauf der Geschichte mit gemischten Gefühlen und ist doch schnell zwiegespalten was die persönliche Einschätzung angeht. Man ist sich nicht sicher auf welcher Seite man stehen soll – auf der, der arroganten Lennisters oder der des grausamen und von Zorn zerfressenen Targaryen-Erbens.

    ***Fazit***
    Zu diesem Auftakt fällt mir nur ein Wort ein – GIGANTISCH. Mit seiner brillanten Art zu Erzählen, tiefgründigen Charakteren und eine realistisch wirkenden Fantasy-Welt konnte mich George R. R. Martin in den Bann ziehen.
    Ich freue mich sehr, dass es noch so viele Folgebände gibt!

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  • Gewaltiges Epos Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Damian Wischnewsky, am 21.03.2012

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    "Die Herren von Winterfell" ist die Geburtsstunde eines Fantasy-Romanzyklus, der Vergleiche mit den Giganten des Genres (bspw. Robert Jordans "Rad der Zeit") keineswegs scheuen muss. Bereits der erste Band lässt erahnen, welch grandioses Potential in dieser Geschichte steckt. Charaktere und Handlung sind in jeder Hinsicht stimmig und der Autor versteht es, die Möglichkeit vieler Perspektiven zu nutzen, um keinen der zahlreichen Handlungsstränge zu vernachlässigen. Für die Gestaltung seiner Welt nimmt George R. R. Martin zweifellos Anleihen beim europäischen Mittelalter. Auch die Konflikte zwischen den Adelshäusern von Westeros erinnern stark an vergleichbare historische Ereignisse, wie etwa die Rosenkriege. Die fantastischen und mythischen Elemente der Geschichte werden im ersten Band hin und wieder stimmungsvoll angedeutet, ihre Rolle in der Geschichte bleibt aber zunächst ungeklärt.
    Dringende Empfehlung an alle Jünger der epischen Fantasy-Literatur, wie auch an Freunde des historischen Romans!

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  • Der Winter naht... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jascha Koch, am 14.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe mich an George R.R. Martin gemacht, weil ich schauen wollte, ob dieser (wiederkehrende) Hype gerechtfertigt ist und siehe da…. unbedingt!!
    Martin spannt ein Fantasy-Panorama auf, wie ich es zuvor noch nicht gelesen habe. Das Lied von Feuer und Eis insgesamt (und auch dieser 1. Band) bietet alles, was ein Fantasy Epos bieten kann: Vielschichtige Charaktere, sagenumwobene Kreaturen, imposante Schauplätze, Kämpfe um Macht, Intrigen, Verschwörungen, Familiendramen und eine Handlung voller Wendungen und Spannung.
    Das Lied von Feuer und Eis ist imposant, groß, spannend,… empfehlenswert!!
    Die Verfilmung läuft seit April übrigens auf HBO und ist ebenfalls zu empfehlen!!

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  • Ein grosses Epos Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Sandra Fuchs, am 17.09.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Saga "Das Lied von Eis und Feuer" ist eine Fantasyreihe, die ohne die typischen fantastischen Rollenkriege zwischen Orks, Elben und Zwergen auskommt. Stattdessen stehen die Menschen, besonders die Ritter, Könige und Lords im Mittelpunkt.
    Das Tolle ist: Man weiss nie, wer gut oder böse ist. Es gibt keine Stereotype.

    Schon beim ersten Band spürt man, dass dies eine der grossen Fantasysagen ist.

    Für alle Fans von Rittern, Schlachten und Intrigen.

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  • ... der "neue" Tolkien Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 29.06.2011

    3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    seit ich kleines Kind bin und Tokien-Fan, wurden mir in den letzten 20 Jahren immer wieder Bücher vorgestellt als "der neue Tolkien".
    Das meiste davon war platt vorhersagbar und langweilig.

    Nicht so dieses Buch! Abwechslungsreich, vielschichtig, gut formuliert, spannend und - vor allem - kaum Klischeebeladen!

    Die alten typischen "Rassen"kriege aus Fantasy-Romanen halten sich im Hintergrund, stattdessen verwischen die Grenzen zwischen "gut" und "böse". Alles hat mehrere Perspektiven und die werden auch beständig gewechselt.

    Großartig. Lesen!

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  • Ich wurde schlagartig ein Fan Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Christopher Rebmann, am 14.05.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eines der mit Abstand besten fantastischen Bücher, das ich jemals gelesen habe. Allerdings braucht man einen Augenblick um alle Hauptcharaktere (gefühlte 300) einordnen zu können. Dieses Buch macht Spaß gelesen zu werden.

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  • Erster Teil eines großartigen Fantasyepos Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Kai Reinhard, am 04.03.2011

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    George R.R. Martin ist mit seinem ersten Teil aus der Fantasyreihe "Das Lied von Feuer und Eis" ­ein großartiger Fantasyepos gelungen, der seines gleichen sucht.
    Spannend erzählt der Autor die Geschichte der Sieben Königslande aus den verschiedenen Sichtweisen der einzelnen Charaktere. Der Leser wird immer mehr in die Intrigen der einzelnen Häuser verstrickt und so bleibt die Spannung bis zur letzten Seite erhalten.
    Jeder Fantasyleser sollte sich diese Reihe nicht entgehen lassen, aber auch manch historisch interessierte Leser dürfte seine Freude an diesem Werk voller Ritter und Intrigen haben.

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  • "Der Winter naht" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Thomas Schüller, am 02.11.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In einer Welt, in der die Jahreszyklen ganze Jahrzehnte umspannen und auf einen kühlen Sommer ein langer eisiger Winter folgt, der womöglich nie vergeht, ist das Leben hart wie kalter Stein.
    Aus dem Norden droht eine nur aus Legenden bekannte, tödliche Gefahr: Die Anderen sind zurück! Nur die tapferen Männer der Nachtwache und eine riesige Mauer aus Eis stehen zwischen dem Grauen aus dem Norden und den Sieben Königreichen.
    George R.R Martin hat mit seinem „Lied von Eis und Feuer“ das Fantasyepos unserer Zeit geschaffen. Millionen von Fans in der ganzen Welt diskutieren und analysieren sein Werk und warten sehnsüchtig auf den nächsten Teil der bisher acht Bände umfassenden Reihe.
    An dieser Saga kommt keiner vorbei. Lesen, mitdiskutieren, warten!

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BRAN (S. 417-418)
Leichter Schnee fiel. Bran konnte spüren, wie er schmolz, wenn er sein Gesicht wie sanfter Regen berührte. Aufrecht saß er auf seinem Pferd und sah zu, wie das eiserne Fallgitter hochgezogen wurde. Sosehr er sich auch darum mühte, ruhig zu bleiben, flatterte doch sein Herz in der Brust. »Bist du bereit?«, fragte Robb. Bran nickte, gab sich Mühe, seine Angst nicht zu zeigen. Seit seinem Sturz hatte er Winterfell nicht mehr verlassen, doch war er entschlossen, stolz wie ein Ritter auszureiten. »Nun, dann lass uns reiten.« Robb gab seinem großen, grauweißen Wallach die Fersen und führte das Pferd unter dem Fallgitter hindurch.
»Geh«, flüsterte Bran seinem eigenen Pferd zu. Sanft berührte er dessen Hals, und das kleine, braune Fohlen kam in Bewegung. Bran hatte der jungen Stute den Namen Tänzerin gegeben. Sie war zwei Jahre alt, und Joseth sagte, sie sei klüger, als ein Pferd sein dürfe. Man hatte sie speziell abgerichtet, damit sie auf Zügel, Stimme und Berührung reagierte. Bisher hatte Bran sie nur auf dem Burghof geritten. Anfangs hatten Joseth oder Hodor sie noch geführt, während Bran auf ihrem Rücken in dem übergroßen Sattel festgeschnallt saß, den der Gnom für ihn entworfen hatte, doch seit zwei Wochen ritt er sie allein, trabte Runde um Runde und wurde mit jedem Mal mutiger.
Sie kamen unter dem Wachhaus hindurch, über die Zugbrücke, durch die äußere Mauer. Sommer und Grauwind sprangen neben ihnen herum, witterten im Wind. Gleich nach ihnen kam Theon Graufreud mit seinem Langbogen und einem Köcher voller Pfeile mit breiten Spitzen. Er wollte einen Hirsch erlegen, so hatte er gesagt. Ihm folgten vier Gardisten mit Kettenhemden und Hauben, und Joseth, ein dürrer Besenstiel von einem Stallknecht, den Robb zum Stallmeister ernannt hatte, solange Hullen fort war. Maester Luwin bildete auf einem Esel die Nachhut. Es hätte Bran besser gefallen, wenn Robb und er allein ausgeritten wären, doch davon wollte Hal Mollen nichts hören, und Maester Luwin gab ihm Recht. Für den Fall, dass Bran von seinem Pferd fiel oder sich verletzte, war der Maester fest entschlossen, bei ihm zu sein.
Außerhalb der Burg lag der Marktplatz, dessen hölzerne Buden jetzt leer waren. Sie ritten durch die schlammigen Straßen des Dorfes, an hübschen, kleinen Häusern aus Holz und unverputztem Stein vorüber. Nicht einmal eines unter fünfen war bewohnt. Von diesen jedoch rankten dünne Rauchfähnchen kräuselnd aus den Schornsteinen hinauf. Die restlichen Häuser würden sich eines nach dem anderen füllen, je kälter es würde. Wenn der Schnee fiel und die eisigen Winde aus dem Norden heulten, so sagte die Alte Nan, verließen die Bauern ihre gefrorenen Felder und fernen Gehöfte, beluden ihre Wagen, und dann kam Leben ins Winterdorf. Bran hatte das noch nie gesehen, doch Maester Luwin sagte, der Winter käme immer näher.
Das Ende des langen Sommers stünde bald bevor. Der Winter naht. Einige Dörfler beäugten die Schattenwölfe voller Sorge, als die Reiter vorüberkamen, und ein Mann ließ das Holz, das er trug, fallen und schreckte vor Angst zurück, die meisten Bewohner hingegen hatten sich an den Anblick bereits gewöhnt. Sie fielen auf die Knie, wenn sie die Jungen sahen, und Robb grüßte jeden von ihnen mit einem hochherrschaftlichen Nicken. Da seine Beine nicht zupacken konnten, verunsicherte das Schaukeln des Pferdes Bran anfangs, doch der riesige Sattel mit dem dicken Horn und hohem Rücken umfasste ihn bequem, und die Riemen um Brust und Beine verhinderten, dass er herausfiel. Nach einiger Zeit fühlte sich der Rhythmus fast natürlich an.

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