Ziemlich beste Freunde
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Ziemlich beste Freunde

Das zweite Leben des Philippe Pozzo di Borgo

von Philippe Pozzo di Borgo

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Weitere Artikelinformationen

Philippe Pozzo di Borgo ist Geschäftsführer der Firma Champagnes Pommery, als er mit dem Gleitschirm abstürzt und vom Hals ab querschnittsgelähmt bleibt. Er ist 42 Jahre alt und braucht einen Intensivpfleger. Der arbeitslose Ex-Sträfling Abdel erscheint zum Vorstellungsgespräch eigentlich nur, um eine Unterschrift fürs Sozialamt zu bekommen. Und kriegt den Job. Mit seiner mitleidslosen, lebensfrohen, ungehobelten und authentischen Art wird Abdel zu Philippes "Schutzteufel". Zehn Jahre lang begleitet er ihn durch alle dramatischen und komischen Momente seines Lebens - und gibt ihm die Lebensfreude zurück. Von Olivier Nakache und Eric Toledano verfilmt, ist dieses moderne Märchen zu einem der erfolgreichsten französischen Filme aller Zeiten geworden. - Eine wahre Geschichte, die man sich nur unter höchstem Kitschverdacht hätte ausdenken können.

Produktdetails

Verkaufsrang: 510
ISBN-10: 3-446-24054-3
EAN: 9783446240544
Erschienen: 15.03.2012
Verlag: Carl Hanser Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 256
Übersetzer: Bettina Bach, Marlies Russ, Dorit Gesa Engelhardt
Erschienen bei: Carl Hanser Verlag
Übersetzt von: Bettina Bach, Marlies Russ, Dorit Gesa Engelhardt
Spieldauer: 1179 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Bettina Bach

Bettina Bach, Jahrgang 1965, übersetzt aus dem Französischen, Englischen und Nieder-ländischen. Zu den von ihr ins Deutsche übertragenen Autoren gehören neben Didier Decoin u. a. Jan Siebelink, Mary Hooper sowie Anne Plichota und Cendrine Wolf. Bettina Bach lebt in Jena.

Marlies Russ

Kathy Kacer lebt als Autorin in Toronto. Ihre Bücher wurden in Kanada mehrfach preisgekrönt. Auf Deutsch erschien von ihr Die Kinder aus Theresienstadt (2003).

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Buchhändlertipps

  • Philipps Autobiographie – Vorlage für den Kinofilm „Ziemlich beste Freunde“ Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Judith Lehner, am 13.06.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz Lentia

    Philippe stammt aus einer alten französischen Adelsfamilie und ist sozusagen mit dem goldenen Löffel ausgewachsen. Er führt ein privilegiertes Leben, was ihm allerdings oft nicht viel nützt. Seine Frau ist chronisch krank und nach einem Unfall beim Paragliding ist Philippe Tetraplegiker, das heißt er ist vom Hals abwärts gelähmt. Auf der Suche nach einem Pfleger lernt er den 21jähringen Algerier Abdel Sellou kennen. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und trotzdem werden sie für die nächsten 10 Jahre und darüberhinaus „Ziemlich beste Freunde“.
    Philippe und Abdel (Driss) sind vielen aus dem gleichnamigen französischen Kinofilm bekannt. Die dem Film zugrunde liegende Autobiographie Philipps wurde bereits 2001 unter dem Titel „Der zweite Atem“ veröffentlicht. Philippe schreibt darin über sein ganzes Leben – natürlich vor allem über sein schweres Schicksal. Seine Trauer, Verzweiflung, Schmerzen und Qualen sind ständig präsent und trotzdem kann man immer wieder Freude und Lebenslust in seinem Leben entdecken. Wie im Film findet man in der Autobiographie ein faszinierendes Schicksal, das einem nicht mehr loslässt. PRÄDIKAT LESENWERT!

Kundenrezensionen

  • Hmmmm Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.01.2013

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das ist nicht das Buch zum Film, sondern über das Leben und das Unglück des behinderten Mannes. Nicht das was ich wollte - das Cover irritiert. Ich habe es bis Seite 120 gelesen (das Buch hat etwas über 200 Seiten). Bis dahin kommt der Pfleger Abdel nur am Rande vor, obwohl er ja das Besondere in dem Film ist. Die Erzählungen und Gefühle von Philippe sind zwar nicht uninteressant aber doch sehr schwermütig. Irgendwann lese ich es auch zu Ende.

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  • Hält nicht, was der Titel verspricht! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 03.10.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Buchtitel und auch die Kurzbeschreibung werden dem Inhalt des Buches absolut nicht gerecht. Gefühlte 90% des Buches beschäftigen sich ausschließlich mit Philippe Pozzo di Borgo selbst, seiner Behinderung und seiner Beziehung zu seiner Frau. Das Buch besteht größtenteils aus kurzen Abschnitte und Episoden aus teilweise zusammenhangslos aneinandergereihte Gedanken, Gefühlen und Erlebnissen. Die Freundschaft zu seinem Pfleger Abdel wird erst sehr spät und dann auch nur zeitweise angesprochen.
    Wen es also interessiert, welche Schwierigkeiten, Leiden und Sehnsüchte einen vom Hals ab gelähmten Menschen beschäftigen und belasten, der sollte das Buch lesen.
    Wer allerdings erwartet, der Inhalt beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Philippe Pozzo di Borgo und seinem Pfleger, der wird enttäuscht. Ich hätte erwartet, dass in dem Buch viel mehr auf das Zusammenleben der beiden eingegangen wird, und auf den Einfluss, den Abdel auf Philippe Pozzo di Borgo nimmt, um ihm Motivation für sein Leben mit der Behinderung zu geben.
    Aus diesem Grund bin ich von dem Buch enttäuscht und kann es nicht weiter empfehlen.

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  • Mehr als der Film Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Monika Fuchs, am 10.04.2012

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Kennen Sie bereits den Film „Ziemlich beste Freunde“? Dann ist dieses Buch die ideale Ergänzung dazu. Kennen Sie den Film noch nicht, dann schauen Sie sich erst den Film an und lesen danach das Buch!

    Philippe Pozzo di Borgo ist ein wohlhabender Franzose aus einer alten adeligen Familie, der seit seinem 42 Lebensjahr vom Hals ab querschnittsgelähmt ist. Der Film „Ziemlich beste Freunde“ beschreibt in einer sehr humorvollen, aber auch warmherzigen Weise das Miteinander des gelähmten Philippe und seines Pflegers Abdel, der eher per Zufall an diese Aufgabe geraten ist. Im Film sieht das Ganze sehr witzig und einfach aus. Man verlässt das Kino mit einem wirklich guten Gefühl. Das jetzt erst auf Deutsch erschienene Buch ist allerdings ganz etwas anderes. Es erzählt die komplette Geschichte von Philippe Pozzo di Borgo. Und die ist bei weitem nicht so humorvoll!

    Philippe Pozzo di Borgo beschreibt seine Herkunft, seine Kindheit, Jugend und Erziehung. Er spricht von seiner großen Liebe Béatrice, mit der er viele schöne, aber auch viele leidvolle Erinnerungen verbindet, und die ihn viel zu früh verlassen musste. Und er erzählt von seinen gefahrvollen Hobbies, die ihn schließlich in seine jetzige Situation gebracht haben. Die Geschichten, die er mit seinem Pfleger Abdel erlebt hat, nehmen in dem Buch nur einen geringen Teil ein.

    So ist dieses Buch eine großartige Ergänzung zu dem Film, denn man lernt die ganzen Hintergründe kennen. Allerdings ist dieses Buch dadurch auch deutlich trauriger ausgefallen als der Film. Man merkt Philippe Pozzo di Borgo seine Herkunft deutlich an, denn das Buch kommt teilweise sehr philosophisch daher. Es ist nicht immer einfach zu lesen. Es ist aber ein schönes, nachdenklich stimmendes Buch, das zeigt, dass auch Reichtum nicht vor Leid schützt. Es ist schon traurig, was dieser Mann und seine Frau bereits vor dem tragischen Unfall durchmachen mussten. Und genauso ist es erstaunlich, dass er einfach nicht aufgibt. Hut ab!

    Als zweite Ergänzung zu dem Film gibt es dann auch noch das Buch „Einfach Freunde“ von Abdel Sellou, welches im Ullstein Taschenbuch erschienen ist und die Geschichte aus der Sicht des algerischen Pflegers beschreibt.

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