Gute Geister

von Kathryn Stockett

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Weitere Artikelinformationen

Nur wer Grenzen überschreitet, kann die Welt verändern
Jackson, Mississippi, 1962: Die junge Skeeter ist frustriert. Nach dem Studium verbringt sie die Tage auf der elterlichen Baumwollfarm, als einzige ihrer Freundinnen ohne einen Ring am Finger. Sehr zum Missfallen der Mutter. Doch der Mann, mit dem ihre Freundinnen sie verkuppeln wollen, ist ein hochnäsiger Snob. Und dann ist auch noch ihr schwarzes Kindermädchen, bei dem sie stets Trost fand, spurlos verschwunden. Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Und um diesem Ziel näher zu kommen, verbündet sie sich mit zwei Dienstmädchen, die ebenso unzufrieden sind wie sie: Aibileen zieht inzwischen das siebzehnte weiße Kind auf. Doch nach dem Unfalltod ihres einzigen Sohnes ist etwas in ihr zerbrochen. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Und gemeinsam beschließen die drei außergewöhnlichen Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern - in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.

Produktdetails

Verkaufsrang: 2.840
ISBN-10: 3-641-05940-2
EAN: 9783641059408
Originaltitel: The Help
Erschienen: 04.05.2011
Verlag: Btb Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 608
Übersetzer: Cornelia Holfelder-von der Tann
Erschienen bei: Btb Verlag
Übersetzt von: Cornelia Holfelder-von der Tann
Spieldauer: 590 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Kathryn Stockett

Kathryn Stockett ist in Jackson, Mississippi, geboren und aufgewachsen, wo auch ihr Roman spielt. Nach ihrem Studium der Englischen Literatur zog sie nach New York. Dort arbeitete sie neun Jahre lang bei Zeitungsverlagen und im Marketing. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Atlanta. Gute Geister ist ihr literarisches Debüt, das gleich zu einem phänomenalen Bestsellererfolg wurde.

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Kundenrezensionen

  • Einfach Fantastisch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sandra Holdinghausen, am 17.04.2013

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    Mich überzeugte die Autorin Kathryn Stockett durch ihren fabelhaften Schreibstil. Zum einen verkörpert sie die farbigen Dienstmädchen mit einer einfachen Sprache dazu der schwache Satzbau. Zum anderen wiederrum der arrogante und gehobene Sprachstil der reichen, weißen Frauen. Das Werk ist aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben und man fiebert, leidet und lacht mit den Hauptfiguren mit. Die Wortwahl ist atemberaubend. Ein Buch welches zum Nachdenken anregt, da man sich vor Augen halten muss, dass die Zeit in der es spielt erst einige Jahre zurückliegt. Das Buch wurde inzwischen auch verfilmt und hat einige Oscars bekommen. Eines der beeindruckensten und schönsten Titel, die ich je gelesen habe. 5 Sterne!

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  • super geschrieben Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 12.04.2013

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    Ich muss sagen, eins der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe !!!
    Es ist gut und Flüssig geschrieben, und es regt zum Nachdenken an. Manche Szenen fand ich persönlich zum Heulen
    Super gut geschrieben wie gesagt

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  • Unterhaltsam und tiefgründig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Maren Oberwelland, am 10.04.2013

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    Jackson, Mississippi, 1962. In den USA ist die Apartheid zu dieser Zeit noch deutlich spürbar.
    Die Geschichte der "Guten Geister" wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt: aus der Sicht von Skeeter – einer jungen „weißen Lady“ und aus der Sicht von Aibileen und Minny – zwei schwarzen Dienstmädchen. Alle drei sind unzufrieden mit ihrem eigenen Leben und zugleich mit einer ganzen Gesellschaft. Deshalb wagen diese drei in jeder Beziehung so unterschiedlichen Frauen etwas und machen, trotz ihrer Angst vor lebensbedrohenden Repressalien, auf unkonventionelle Weise aufmerksam auf die Missstände ihrer Zeit – Rassismus und Unterdrückung.


    Ich habe lange kein so unterhaltsames und zugleich tiefgründiges und bewegendes Buch gelesen. Die Tatsache, dass Kathryn Stockett selbst während der Apartheid aufwuchs und den Zwiespalt zwischen ihrer weißen Familie und ihrer Liebe zu ihrem schwarzen Kindermädchen kennt, lässt den Leser sehr nah an das Geschehen heranrücken.
    'Gute Geister' ist zu einem meiner Lieblingsbücher geworden. Es macht einen wütend und traurig, es lässt einen aber auch schmunzeln und vor allem lässt es einen, wenn man die Buchdeckel zuklappt, mit einer begründeten Hoffnung zurück.

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  • Grenzen überschreiten Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ulrike Seine, am 02.04.2013

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    Ich denke das Amerika der frühen 60er Jahre ist an Prüderie und gewachsenem Rassismus kaum zu überbieten. Und dann gibt es diesen wunderbaren Roman, der zeigt wie sich andere Wege finden, wenn man nur den Schritt wagt. Toll und dazu noch unterhaltsam geschrieben.

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  • Lieblingsbuch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Melanie Winkler, am 11.01.2013

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    Wow! Ein großartiger Roman, den Kathryn Stockett hier vorlegt. Dieses Buch MUSS man einfach gelesen haben. Nicht nur, dass die Autorin ihre Figuren unwahrscheinlich lebensecht zeichnet und ihre Geschichte besonders spannend verpackt, das Buch hat darüber hinaus einiges Potential zum Nachdenken. Flüssig zu lesen und dabei immer anspruchsvoll. Ein großartiges Werk und unbedingt empfehlenswert.

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  • Jackson, Mississippi 1962 – das sagt doch schon alles! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Monika Fuchs, am 17.04.2012

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    Möchten Sie mal wieder so was Schönes wie „Grüne Tomaten“ von Fannie Flagg oder „Die Bienenhüterin“ von Sue Monk Kidd lesen, dann kann ich Ihnen dieses Buch von Kathryn Stockett uneingeschränkt empfehlen! Sie hat einen wunderschönen Roman geschrieben, den man einfach so weglesen kann, der aber trotzdem einen Hintergrund hat!

    „Gute Geister“ ist die Geschichte von Frauen, die im Kleinen versuchen etwas in dem sehr rückständigen Jackson, Mississippi zu verändern. Die drei Hauptpersonen sind die beiden farbigen Dienstmädchen Aibileen und Minny sowie die weiße Skeeter. Skeeter ist auf einer Baumwollfarm aufgewachsen, hat gerade ihr Studium beendet und ist als einzige ihrer Freundinnen noch nicht verheiratet – ja, es ist noch nicht mal ein Kandidat in Sicht, denn Skeeter ist anders als die anderen klassischen Südstaatenfrauen! Skeeter ist groß und wird häufig mit einer Heuschrecke verglichen, hat unbändiges Haar, ist intelligent und hat ihren eigenen Kopf. Ihr Wunsch ist es Journalistin zu werden. Doch stattdessen hängt sie in Jackson fest, wo die Rassenschranken noch so richtig aufrecht erhalten werden. Wenn dort mal jemand dagegen aufbegehrt, weiß der Ku Klux Klan da schon gegenzusteuern. Ihre einzigen Beschäftigungen bestehen darin, mit ihren Freundinnen Bridge zu spielen, den Newsletter für die Junior League zu schreiben, wo ihre beste Freundin Miss Hilly die Vorsitzende ist. Um endlich dem Schreiben näher zu kommen, bewirbt sie sich bei der ortsansässigen Zeitung und alles, was dabei herauskommt, ist, dass sie die Haushalttipps schreiben darf. Dabei hat sie davon überhaupt keine Ahnung. Deshalb wendet sie sich an das Dienstmädchen Aibileen ihrer anderen Freundin Elisabeth. Allerdings gibt sie ihr Ziel nicht auf und wendet sich an einen New Yorker Verlag. Sie hat sogar Erfolg und erhält von der Cheflektorin Tipps. Daraus wird die Idee geboren, dass sie ein Buch schreiben will, wie es ist als schwarzes Dienstmädchen für die Weißen zu arbeiten. Sie geht ganz naiv an das Thema heran und ist ganz erstaunt, dass sie niemanden findet, der ihr seine Geschichte erzählen will. Doch endlich kann sie Aibileen davon überzeugen, dass sie ihre Geschichte erzählt. Und Aibileen überzeugt letztendlich auch noch Minny von dem Projekt und dann verselbständigt es sich.

    Kathryn Stockett erzählt diese Geschichte aus drei unterschiedlichen Perspektiven. So erzählen Aibileen und Minny ihren Geschichten ebenso selbst wie Skeeter. Die Autorin beschreibt die drei Charaktere sehr warmherzig. Wunderbar kommt der Konflikt der schwarzen Frauen heraus, die häufig zwischen Loyalität, Hass und Angst schwanken. Skeeter ist bis fast zum Ende gar nicht bewusst, welchen Gefahren sie diese Frauen aussetzt. Gerade ihre beste Freundin ist eine unberechenbare Macht, die nicht so leicht zu brechen ist. Dies ist ein toller Roman, der wieder einmal aufzeigt, wie anders die Südstaaten ticken als die großen Städte der USA. Und ich befürchte, die angesprochenen Themen von 1962 sind heute sicherlich immer noch nicht wirklich behoben. Somit ist es sicherlich zweifach ein sehr mutiges Buch dieser Autorin. Ich denke, viele Weiße werden sie als Nestbeschmutzerin sehen, und ob die Schwarzen gerne eine weiße Fürsprecherin haben, bin ich auch nicht so sicher. Hut ab!

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  • Frauenschicksale Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Karin Harmel, am 10.10.2011

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    Der Roman spielt in den sechziger Jahren in den Südstaaten. Amerika zu einer Zeit der aufkeimenden Bürgerrechtsbewegung. Der Inhalt des berühmten Satzes von Martin Luther King "I have a dream ..dass eines Tages wirklich in Alabama kleine schwarze Jungen und Mädchen mit kleinen weißen Jungen und weißen Mädchen als Schwestern und Brüder Hände halten können... " kommt der Leserin schnell in den Kopf. Selbst Kind der sechziger Jahre kann man sich nur schwerlich vorstellen, wie die Umstände zu dieser Zeit in diesem Landstrich für farbige Menschen waren. Wir alle wissen, dass die Bürgerrechtsbewegung vieles in Bewegung gebracht hat, jedoch die Unterschiede zwischen weiß und farbig auch noch heute, oder gerade wieder heute Thema unserer Gesellschaft sind.



    Kathryn Stockett erzählt die unterschiedlichen Geschichten der 3 farbigen Dienstmädchen. So unterschiedlich sie auch sind, so verschwelzen sie doch zu einer. Die Ich Form des Romanes sorgt dafür, dass die Leserin sich besser in die Problemlage der Frauen hineindenken kann und mit jeder Einzelnen mitempfindet.



    Alle Frauen haben eigene Charaktere, welche wunderbar dargestellt werden. Die schnottrige Art von Minny gefiel mir dann jedoch am besten. Der Roman zieht die Leserin von der ersten Seite in den Bann und einmal begonnen fiel mir das Aufhören schon schwer.

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  • Stockett, Gute Geister Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Odilie Pressberger, am 07.09.2011

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    Dieser Roman spielt 1962 in einer Kleinstadt in den Südstaaten von Amerika. Schwarze und Weiße leben getrennt voneinander nach den Gesetzen, die Weiß diktiert. Stockett erzählt von einer jungen, weißen Journalistin, die zwei schwarze Frauen kennenlernt,die bereit sind ihr für ein Buch aus ihrem Alltag zu erzählen. Es sind Dienstmädchen, Hausmädchen, Kindermädchen. Wie gefährlich dieses Buch für die drei Frauen wird, das ahnt man im Laufe der Geschichte. Ungeheuer spannend! Sehr empfehlenswert!

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  • Langweilig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.08.2011

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    Mich hat dieses Buch überhaupt nicht überzeugt. Der Sprachstil ist ganz okay, aber mich als Leser konnte diese Geschichte nicht von Anfang bis zum Schluss packen.

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  • Bitte unbedingt lesen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anke Schnöpel, am 10.08.2011

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein Debut voller Wärme und Humor.
    „Gute Geister“ ist das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Ein fesselnder Roman über Mut, Freundschaft und Menschen, die für ihre Überzeugungen eintreten.
    Das Cover und der Titel werden dem Buch nicht so ganz gerecht, man könnte eine triviale Geschichte dahinter vermuten, aber dem ist nicht so. In einem guten Schreibstil schreibt Kathryn Stockett eine wirklich fesselnde Geschichte über tapfere, mutige Frauen. Absolut lesens- und empfehlenswert!

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  • Drei Frauen - Drei Geister Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.08.2011

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch wird aus der Perspektive von drei Frauen erzählt. Insgesamt fand ich das Buch gut, aber auch viel zu langatmig. Dank des sehr schönen Sprachstils habe ich das Buch dennoch geniessen können, auch wenn ich mich die Lektüre nicht begeistern konnte.

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  • Drei "Gute Geister" Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Jutta Mudder, am 03.08.2011

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    Mississippi im Jahre 1962: Die schwarzen Frauen arbeiten für die weißen als Dienstmädchen. Skeeter lernt durch die Treffen mit ihren weíßen Freundinnen Aibileen kennen, die als Kindermädchen und Haushaltshilfe arbeitet. Durch Aibileen lernt sie das Dienstmädchen Minny kennen, die das Herz auf der Zunge trägt. Diese 3 Frauen finden sich zu einem, in der Zeit ganz ungewöhnlichen und auch gefährlichen Projekt zusammen, da sie sich die unmenschlichen Behandlungen nicht länger gefallen lassen wollen.
    Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.

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  • Herzerweichend, ohne Kitsch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Luise Schitteck, am 05.07.2011

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    Großartig- kein Kitsch- ich habe dieses eBook an einem Tag auf meinem Balkon, beim Kochen und auf dem Sofa durchgelesen. Ich mochte einfach nicht unterbrechen.

    K. Stockett erzählt von drei Südstaatenfrauen. Zwei farbige Dienstmädchen und eine weiße junge Frau aus gutem Hause, die in den 60er Jahren in Mississippi ein gefährliches Projekt auf die Beine stellen.
    In einer Lebenswelt, die geprägt ist von Segregation und der vollkommen selbstverständlichen Annahme, dass es eine natürlich Trennung zwischen weißen und farbigen Menschen gibt, weichen drei Frauen (mit Hilfe anderer) diese Grenzen auf.

    Ein erschütternder Roman, der mit viel Gefühl für Authentizität die Ängste, Hoffnungen und Widrigkeiten im Leben dieser Frauen zwischen 1962 und 1964 in Jackson widerspiegelt.

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  • Gute Geister Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Daniela Bechtel, am 01.07.2011

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    Die Autorin legt mit ihrem ersten Buch ein beeindruckendes Werk vor. Diese Geschichte hat sie zur Erinnerung an ihren eigenen “Guten Geist”, ihre schwarze Nanny, geschrieben.
    Der Roman spielt 1962 in dem rassistischen Bundesstaat Mississippi u. wird aus der Perspektive drei sehr unterschiedlicher Frauen erzählt.
    Ein tolles Buch, dass mich beeindruckt u. berührt u. mit seinen vielen amüsanten u. ironischen Stellen oftmals zum Lachen gebracht hat.

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  • schade, dass das Buch nur 608 Seiten hat! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Tina Brandner, am 11.06.2011

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    1962: Als Skeeter vom Studium zurück in ihre Heimatstadt kommt ist sie mit ihren 23 Jahren schon fast eine alte Jungfrau, alle ihre Freundinnen haben bereits geheiratet. Da die Kuppelversuche ihrer Freundinnen immer wieder misslingen fasst sie den Plan Journalistin zu werden. Mit einer Absage einer Verlegerin erhält sie den Tipp über Dinge zu schreiben die sie wirklich bewegen. Dadurch entschließt sie sich ein Buch über die Erlebnisse farbiger Dienstmädchen zu schreiben. Anfangs ist ihr allerdings die Gefahr, in die sie sich und die Mädchen sich bringt, nicht bewusst...
    Ein wunderschönes Buch über Menschen mit Zivilcourage die bestehende Regeln und Normen durchbrechen - einfach schön!!!

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"KAPITEL 26 (S. 357-358)
Am Samstagmorgen steh ich müd und zerschlagen auf. Ich geh in die Küche, wo Sugar grad ihre neun Dollar fünfzig zählt, das Geld, das sie gestern beim Wohltätigkeitsball verdient hat. Das Telefon klingelt, und Sugar ist schneller dran wie ein geölter Blitz. Sugar hat einen Freund und will nicht, dass ihre Mama es merkt. »Ja, Sir«, flüstert Sugar und gibt mir den Hörer. »Hallo?«, sag ich. »Hier ist Johnny Foote. Ich bin im Jagdcamp, aber ich wollte Ihnen sagen, dass Celia völlig mit den Nerven fertig ist. Sie hatte einen schweren Abend gestern auf dem Ball.« »Ja, Sir, ich weiß.« »Sie haben es also schon gehört?«
Er seufzt. »Na ja, haben Sie nächste Woche ein Auge auf sie, ja, Minny? Ich bin doch nicht da und ... ich weiß nicht. Rufen Sie mich an, wenn sie nicht wieder munterer wird. Notfalls komme ich früher zurück. « »Ich kümmer mich um sie. Das wird schon wieder.« Ich hab nicht selbst gesehen, was auf dem Ball passiert ist, aber ich hab's gehört, während ich in der Küche gespült hab. Alle haben drüber geredet. »Hast du das gesehen?«, hat mich Farina gefragt.
»Diese knallrosa Lady, bei der du arbeitest. Blau wie ein Indianer am Zahltag.« Ich hab von meinem Spülbecken hochgeguckt und Sugar auf mich zukommen sehen, die Hand in die Hüfte gestemmt. »Ja, Mama, sie hat mitten auf den Fußboden gekotzt. Und alle auf der Party haben es mitbekommen!« Dann hat sich Sugar rumgedreht und mit den anderen gelacht. Sie hat die Maulschelle nicht kommen sehen. Spülmittelschaum ist durch die Luft gespritzt. »Halt deinen Mund, Sugar.« Ich hab sie in die Ecke gezerrt. »Ich will nie wieder hören, wie du schlecht von der Lady redest, der du's verdankst, dass du Essen auf dem Teller und Kleider am Leib hast! Hast du mich verstanden?«
Sugar hat genickt, und ich hab mich wieder an mein Geschirr gemacht, aber ich hab sie murren hören: »Du machst es doch auch, die ganze Zeit.« Ich bin rumgefahren und hab ihr den Zeigefinger ins Gesicht gestreckt. »Ich hab das Recht dazu. Ich verdien's mir jeden Tag bei der Arbeit für das verrückte Ding.« Wie ich am Montag zur Arbeit komm, liegt Miss Celia noch im Bett, das Gesicht unter der Zudecke vergraben. »Morgen, Miss Celia.« Aber sie dreht sich nur weg. Mittags bring ich ihr ein Tablett mit Schinkensandwiches ans Bett. »Ich habe keinen Hunger«, sagt sie und zieht sich das Kissen über den Kopf. Ich steh neben ihr und guck sie an, wie sie da liegt, eingewickelt wie eine Mumie. »Was wollen Sie machen, den ganzen Tag da liegen bleiben? «, frag ich, obwohl's nicht das erste Mal wär."

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