Grenzland Zwischenland

Erkundungen

von Ilse Helbich

Buch

gebunden (128 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Berichte einer furchtlosen und stilsicheren Reisenden aus dem unbekannten Land des hohen Alters: Die fast 90jährige Ilse Helbich gewährt in ihrem neuen Buch einerseits Einblicke in die Werkstatt der Schriftstellerin, in das Arbeiten der Sätze und Gedanken, andererseits in den Alltag eines Menschen, der mit den Behinderungen und den besonderen Umständen des hohen Alters konfrontiert ist.
Unnachahmlich ist die innere Heiterkeit dieser Aufzeichnungen, eine Gelassenheit und eine ruhige, wache Neugier, die auch alle anderen Texte von Ilse Helbich charakterisieren und an buddhistische Weltsicht denken lassen. Egal, ob sie von einem Arztbesuch spricht, von einer Reise ans Meer, die sie mit ihrer Familie unternimmt, von den Regeln ihres Alltags oder von der Natur, die sie nunmehr mit ungeahnter Intensität wahrnimmt: ihre Sätze sind von einer Leichtigkeit im Festhalten des Schweren, die man selten findet.
Hin und wieder verdichten sich die kleinen Tagesnotizen zu größeren Essays, mit den Überschriften »Vom Schreiben«, »Von der Langeweile« und »Vom Anderen«, und diese Notate gehören zum Schönsten, was Ilse Helbich ihren Lesern anzubieten hat. Aufmerksamkeit und Aufrichtigkeit, Zurückhaltung und Furchtlosigkeit sind die Merkmale dieser Prosa, der die Beschwerlichkeit ihrer Niederschrift nicht im mindesten mehr anzumerken ist.


Produktdetails

ISBN-10: 3-85420-796-4
EAN: 9783854207962
Erschienen: 03.02.2012
Verlag: Literaturverlag Droschl
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 128
Länge/Breite: 184mm/135mm
Gewicht: 227 g
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Ilse Helbich

Ilse Helbich, geboren 1923, aufgewachsen in Wien, Promotion in Germanistik, Arbeit als Verlagskauffrau. Veröffentlichungen, auch von Drehbüchern und Radio-Collagen. Die Autorin lebt seit 1985 bei Wien.

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  • Alter schützt vor Schreiben nicht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Marie-Therese Reisenauer, am 21.02.2012 aus der Thalia-Buchhandlung in Wien

    Die Aufzeichnungen der nunmehr 88jährigen Autorin über Alter und Altern, können getrost jedem Leser, welcher sich Arno Geigers "Der Alte König im Exil" zu Gemüte geführt hat empfohlen, geschenkt und zugemutet werden. Die promovierte Germanistin, die mit Achtzig ihren ersten Roman vorlegte, bewegt sich mit ihren Beobachtungen, Notizen und Gedanken abseits jeder Genreklassifizierung. Das aber, in allerhöchster Qualität. Nicht gerade dass einem die Lust am Altern befällt, aber doch so, dass Neugier aufkommt, nämlich dahin gehend: "und wie werde ich damit umgehen?"

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