Knochen zu Asche
Leseprobe

Knochen zu Asche

von Kathy Reichs

eBook

Medium: EPUB

mehr zum Inhalt

Sofort per Download lieferbar.

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

€ 7,99

Download

Auf den Merkzettel

  • In der Cloud verfügbar Sofort verfügbar auf allen Cloud-fähigen eReadern & Apps [i]
  • Auch als Download verfügbar Kompatibel mit allen Geräten, die den Adobe Kopierschutz unterstützen [i]
  • eReader finden
  • App kostenlos downloaden
  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App
Cloudfähige eReader & Apps
  • alle Thalia eReader
  • weitere eReader, z.B. Sony Reader, Kobo
  • Apps für Android und iOS
  • Windows PC und Mac (mit der kostenlosen Software "Adobe Digital Editions")
  • Kindle und Linux unterstützen kein Adobe DRM

Andere Kunden, die "Knochen zu Asche" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Thrill hoch 10! - Worte können lügen. Knochen nicht
Das vermisste Mädchen hat Tempe Brennan nie vergessen. Auch wenn es damals noch kein Fall für sie war. Tempe war 13 Jahre alt, als ihre beste Freundin Evangéline ohne Abschied spurlos verschwand. Nun liegen Jahre alte Knochen eines weiblichen Teenagers zur forensischen Untersuchung vor Tempe und reißen alte Wunden auf. Hängt dieser Skelettfund mit Evangélines Verschwinden zusammen? Haben die Parallelen zu einer Reihe von Mädchen, die in den letzten Jahren in Quebec verschwanden, etwas zu bedeuten? War Evangéline das erste Opfer eines Serientäters? Tempe findet unerwartete Antworten an unerwarteter Stelle: in einem besonders dunklen Kapitel der Geschichte Kanadas ...
Knochen sprechen ihre eigene Sprache: Jahrzehnte alte Gebeine, jüngst verschwundene Mädchen, ein Trauma aus Kindertagen - der neue Fall trifft Tempe Brennan bis ins Mark.

Produktdetails

Verkaufsrang: 3.683
ISBN-10: 3-641-06790-1
EAN: 9783641067908
Originaltitel: Bones to Ashes
Erschienen: 29.06.2011
Verlag: Karl Blessing Verlag
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 384
Übersetzer: Klaus Berr
Erschienen bei: Karl Blessing Verlag
Übersetzt von: Klaus Berr
Spieldauer: 541 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
Nach oben

Kathy Reichs

Die Anthropologin und Schriftstellerin Kathy Reichs kam 1950 in Chicago, Illinois zu Welt. Dort wuchs sie mit ihren drei Schwestern auf, während ihr Vater als Geschäftsführer und ihre Mutter als Musikerin im städtischen Symphonie-Orchester für die Familie sorgten. Ihr Studium schloss sie als Ph.D. mit Auszeichnung ab. Schon im Alter von 19 Jahren heiratete Kathy Reichs den Untersuchungsrichter Paul Reichs, zusammen haben sie drei Kinder. Einen festen Wohnsitz hat Kathy Reichs nicht, sie pendelt meist wegen ihrer Arbeit zwischen Charlotte und Montreal. Sie ist eine von nur sehr wenigen zertifizierten forensischen Anthropologen in Kanada und den USA und arbeitet für verschiedene medizinische Institutionen, ist als Professorin an Universitäten tätig und doziert auch an der Akademie des FBI. Selbst für die Regierung war Kathy Reichs schon im Einsatz. Neben ihren Romanen hat sie zahlreiche wissenschaftliche Schriften veröffentlicht. Für ihren Debütroman "Tote lügen nicht" im Jahr 1997 erhielt sie den "Arthur Ellis Award" und startete so den Beginn als erfolgreiche Romanautorin mit ihrer Krimireihe der Temperance Brennan. Die Romane wurden bisher in über 15 Sprachen übersetzt. Die erfolgreiche TV-Serie Bones basiert auf ihren Romanen und wird von Kathy Reichs mitproduziert. Privat engagiert Kathy Reichs sich für soziale Einrichtungen und versucht soweit es geht ihr Leben von der Öffentlichkeit abzuschirmen.

Meinung der Redaktion
Hier kämpft eine Frau mit allen Mitteln um Gerechtigkeit - Gerechtigkeit für diejenigen, die ihre Stimme nicht mehr erheben können: die Vergessenen, die Verstümmelten, die unbekannten Toten. Ein außergewöhnlich sensibles Buch, das trotz der kalten und nüchternen Wahrheiten der Forensik eine immense menschliche Wärme entfaltet.

Klaus Berr

Klaus Berr, geb. 1957 in Schongau, Studium der Germanistik und Anglistik in München, einjähriger Aufenthalt in Wales als "Assistant Teacher", ist der Übersetzer von u.a. Lawrence Ferlinghetti, Tony Parsons, William Owen Roberts, Will Self.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Geht unter die Haut Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Melanie Böhm, am 01.05.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wieder einmal lebt und leidet man als Leser mit Tempe, als ein aktueller Knochenfund sie an ihre Jugendfreundin Évangéline und deren plötzliches Verschwinden vor rund 40 Jahren erinnert. Können die Knochen tatsächlich Évangélines Überreste sein?

    Dieser 10. Band geht unter die Haut, da der Fall so persönlich ist. Und insbesondere, da sich auch privat für Tempe einiges verändert - durch die Probleme, die Ryan´s Tochter Lily hat, trifft er die Entscheidung sich von Tempe zu trennen und wieder mit Lilys Mutter zusammen zu ziehen, um der gemeinsamen Tochter ein stabiles Umfeld zu bieten. Ein löbliches Unterfangen, aber natürlich ist Tempe davon nicht begeistert (und ich als Leserin auch nicht!). Ich bin gespannt, ob die beiden ihre seltsame Auf-und-Ab-Beziehung im nächsten Band "Der Tod kommt wie gerufen" endlich auf die Reihe bringen ...

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

"25 (S. 194-195)
Ich eilte in die Bibliothek, zog den Atlas heraus, in dem ich schon am Samstag nachgesehen hatte, und blätterte zur selben Karte. Sheldrake Island lag in der Mündung des Miramichi River. Ich schlug in einem Lexikon nach. Sheldrake. Brandente. Verschiedene Arten von Altweltenten der Art Tadorna ... Ente. Brand. Brandente. Enteninsel. Brandenteninsel. Sheldrake Island. Und bec scie war eine Ente. Konnte Sheldrake Island das englische Äquivalent der Île-aux-Becs-Scies sein? War es das, was mein Unterbewusstsein mir hatte mitteilen wollen? Konnte Jerry O'Driscolls Streuner, der einstige Archäologe Tom Jouns, das Skelett des Mädchens von Sheldrake Island entwendet haben? Ich kehrte in mein Büro zurück und loggte mich ins Internet ein. Bevor Google ganz geöffnet war, klingelte schon wieder das Telefon. Diesmal war es Harry.
»Hast du den forensischen Linguisten schon angerufen?« »Noch nicht.« Harry bediente sich Schweigen, um ihr Missfallen auszudrücken. »Ich werde es noch tun.« »Wann?« »Noch heute Morgen.« Wieder summte tadelnde Stille im Hörer. »Ich mache es gleich.« »Gut.« »Was treibst du so?« »Nicht viel. Ich lese diese Gedichte. Sie sind wirklich ziemlich schön.« Ich merkte, dass sie deprimiert war. »Harry, weißt du noch, wie wir immer gekocht haben, wenn Mama mal wieder einen schlechten Tag hatte?«
»Ja.« »Lass uns das heute Abend machen. Wir beide gemeinsam.« »Du warst damals ziemlich rechthaberisch.« »Such dir ein Rezept aus. Ich mache den Hilfskoch.« »Du rufst den Linguisten an?« »Sobald ich aufgelegt habe.« »Wie wär's mit dem Gericht, das wir damals immer mit Hähnchen und Kartoffelbrei zauberten?« »Perfekt.« »Werden sie mich in dem kleinen Lebensmittelladen an der Sainte-Catherine überhaupt verstehen?« »Sprich Englisch. Nicht Texanisch.« »Haha!« »Und Harry.« Ich zögerte kurz. »Pass auf dich auf.«
»Warum?« »Sei einfach vorsichtig.« Rob Potter schloss eben seine Doktorarbeit in Anthropologie ab, als ich mit meiner Promotion an der Northwestern anfing. Älter und weiser, wie er war, war er mir ein Ohr gewesen, das mir zuhörte, und eine Schulter, an der ich mich ausweinen konnte. Ganz zu schweigen davon, dass so ziemlich jedes Mädchen heimlich in ihn verknallt war. Es klingt zwar unwahrscheinlich, aber bevor er Akademiker wurde, war Rob ein echter Rockstar gewesen.
Hatte in Woodstock gesungen. Hatte Lederjacken und hinternbetonende Goldlaméhosen getragen. Kannte Hendrix, Lennon und Dylan. Seiner Aussage nach hatte er die Bühne verlassen, weil die Rockmusik nach dem Tod von Jimi und Janis ihre Strahlkraft verloren hatte und weil er sich seine Zukunft lieber als alternder Professor denn als alternder – oder toter – Rockstar vorstellte. Während ich mich mit Knochen abmühte, analysierte Rob Sprache und konzentrierte sich dabei auf ihren Kontext in anderen semiotischen Systemen und Modalitäten. Er erklärte mir einmal, was das bedeutet. Und ich verstand. In gewisser Weise.
Rob gehörte jetzt zur Fakultät an der Columbia. Wie ich hatte auch er sich von Polizisten und Juristen, die sein Fachwissen benötigten, in die Forensik ziehen lassen. Obwohl wir noch nie gemeinsam an einem Fall gearbeitet hatten, machten wir doch oft Witze über die Möglichkeit. Ich schlug im Mitgliederverzeichnis der American Academy of Forensic Sciences nach. Rob war aufgeführt. Ich wählte. Er meldete sich. Ich nannte meinen Namen. »Ich habe an dich gedacht.«"

Nach oben