Die Tore der Welt
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Die Tore der Welt

von Ken Follett

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Weitere Artikelinformationen

Der Weltbestseller geht weiter!
Liebe und Hass, Stolz und Gier, Ehrgeiz und Rache im Schatten der Kathedrale: Ken Follett kehrt an den Schauplatz seines Welterfolgs zurück - mit der langersehnten Fortsetzung von "Die Säulen der Erde"!
1327: Vier junge Menschen versuchen in England ihr Glück zu machen: Der rebellische Merthin, ein Nachfahre des großen Baumeisters Jack. Sein Bruder Ralph, der in den Ritterstand aufstrebt. Das Mädchen Caris, das sich nach Freiheit sehnt. Und Gwenda, die Tochter eines Taglöhners, die nur der Liebe folgen will. Und da ist noch Godwyn, ein aufstrebender Mönch, der nur ein Ziel vor Augen hat: Er will Prior der Abtei von Kingsbridge werden - um jeden Preis!
6 Jahre lang hielt sich der erste Teil "Säulen der Erde" in den deutschen Bestsellerlisten. Ein echtes Jahrhundertwerk. Für Ken Follett, dessen Stil von der Welt am Sonntag als "klar und treffsicher" gelobt wurde, ein voller Erfolg. Seine Leidenschaft für das Schreiben, der sich Ken Follett zunächst nur an Abenden und Wochenenden widmete, wurde damit von Erfolg gekrönt.
"Ein episches, magisches, historisches Meisterwerk!" BamS

Produktdetails

Verkaufsrang: 1.030
ISBN-10: 3-8387-0113-5
EAN: 9783838701134
Originaltitel: World without end
Erschienen: 03.2009
Verlag: Lübbe Digital
Einband: EPUB
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1
Seitenzahl: 1279
Übersetzer: Dietmar Schmidt, Rainer Schumacher
Illustrator: Jan Balaz
Erschienen bei: Lübbe Digital
Übersetzt von: Dietmar Schmidt, Rainer Schumacher
Spieldauer: 2093 KB
Kapitel: 0
Medium: EPUB
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Ken Follett

Ken Follett wurde 1949 in Cardiff geboren und studierte Philosophie am University College London. Zum Schriftsteller wurde er gewissermaßen erzogen, da seine streng religiösen Eltern ihm in seiner Kindheit kein Spielzeug oder moderne Medien zur Verfügung stellten. Deshalb beschäftigte Ken Follet sich mit Büchern und Geschichten. Im Alter von 14 Jahren brachte er sich selbst das Gitarre spielen bei und spielt auch heute noch in einer Blues-Band. Mit seinem Studium stellte er, wie Ken Follet selbst sagt, die Weichen für seine Zukunft als Schriftsteller, da Schriftsteller und Philosophen viel gemeinsam haben. Beide entwerfen Gedankenwelten. Zugleich begann er, sich politisch zu engagieren. Nach seinem Studium versuchte Ken Follet sich erst als Enthüllungsjournalist, war dort aber wenig erfolgreich. So fing er abends und am Wochenende an, Romane zu schreiben. Seine ersten Romane waren ebenfalls nicht sehr erfolgreich, erst mit "Die Nadel" (1978) gelang Ken Follet der Aufstieg zum internationalen Bestsellerautor. Seine vielen Werke sind im Stil der klassischen Thriller-Dramaturgie verfasst und in 30 Sprachen übersetzt und verfilmt worden. Sein politisches Engagement ist nach wie vor stark, konzentriert sich mittlerweile aber mehr auf die Unterstützung der Labour- Partei. Dort ist auch seine zweite Frau, Barbara Follett, als Abgeordnete im britischen Unterhaus aktiv. Die großen Freuden in Kens Leben, abgesehen von den ihm nahestehenden Menschen, sind gutes Essen und Wein, Dramen aus der Zeit Shakespeares und, noch wichtiger, Musik. Außerdem setzt Ken Follet sich als Präsident des "Dyslexia Institute" für Lese- und Sprachförderung ein.

Meinung der Redaktion

Die Romane von Ken Follett sind spannend, und entwerfen ganz neue Welten, die den Leser in den Bann ziehen. Egal welches Genre, ob Unterhaltung oder Thriller, die Fans werden jedes neue Werk von ihm lieben!

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Kundenrezensionen

  • Hervorragende Fortsetzung Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 06.11.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Die Fortsetzung von "Die Säulen der Erde" braucht sich nicht zu verstecken. Zwar braucht es seine Zeit, bis man sich in die Geschichte eingelebt hat. Aber jeder Leser und jede Leserin wird belohnt. Und ganz Follett-typisch endet das Buch mit einem Feuerwerk an Gerechtigkeit, die man während der Geschichte Seite für Seite sehnlicher wünscht. "Die Tore der Welt" ist eine erstklassige Fortsetzung - ein Buch, das belegt, weshalb sich das Lesen lohnt!!!

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  • Die Tore der Welt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Sigrid Waletzke, am 02.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieser historische Roman ist die Fortsetzung von *Die Säulen der Erde*.Die Geschichte beginnt im November 1327, als vier Kinder zufällig Zeuge eines Kampfes werden.Sie helfen dem Ritter Thomas Langley, der einen geheimnisvollen Brief im Wald vergräbt.Nach dem Kampf sucht er schwerverletzt Zuflucht im Kloster von Kingsbridge.Im weiteren Verlauf der Geschichte wachsen die Kinder heran, immer im Schatten der Kathedrale.Caris wird Heilerin und errichtet und leitet ein Hospital. Merthin wird Zimmermann.Er baut die neue Brücke nach Kingsbridge und träumt vom Bau des höchsten Turms in England.Sehr empfehlenswert für alle Liebhaber historischer Romane

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  • Unbedingt Lesen! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.12.2010

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    Ken Follett versteht es wie kein zweiter Realität und Fantasie zu kombinieren.
    Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend.
    Bin schon gespannt auf die Fortsetzung!

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  • Die Tore der Welt Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Linda Meier, am 14.12.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Fast 20 Jahre nach "Die Säulen der Erde" beschert uns Ken Follett ein weiteres Mal die Faszination für das mittelalterliche Kingsbridge.
    Alles in allem ein guter, spannender Roman! Follett gelingt es wieder einmal, die Atmosphäre des Mittelalters einzufangen und den Leser in seinen Bann zu ziehen.

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  • Ein tolles Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 11.11.2010

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der gerne geschichtliche Romane liest.
    Von der ersten Minute an fesselnd und spannend.

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Kapitel 1 (S. 7-8)
Gwenda war acht Jahre alt, aber sie fürchtete sich nicht vor der Dunkelheit.
Darum hatte sie auch keine Angst, als sie die Augen öffnete und ringsum alles finster war. Gwenda wusste, wo sie sich befand: in der Priorei von Kingsbridge, in dem langen Steingebäude, das alle »Hospital« nannten. Sie lag auf dem Boden, auf einem Lager aus Stroh. Neben ihr lag ihre Mutter, an dem warmen, milchigen Geruch erkannte Gwenda, dass sie gerade den Säugling stillte, der noch keinen Namen hatte. Neben Ma lag Pa, und neben dem wiederum lag Gwendas älterer Bruder, der zwölfjährige Philemon. In Wahrheit hieß er Holger, doch im Alter von zehn Jahren hatte er beschlossen, Mönch zu werden, und überall verkündet, er habe seinen Namen in Philemon geändert, weil das frommer klänge. Tatsächlich redeten die meisten Leute ihn nun mit Philemon an, nur Ma und Pa sagten immer noch Holger zu ihm.
Das Hospital war überfüllt, und obwohl Gwenda die anderen Familien nicht sehen konnte, die auf dem Boden lagen, dicht an dicht wie Schafe in einem Pferch, so roch sie doch den ranzigen Gestank ihrer warmen Leiber. Wenn der Tag anbrach, war Allerheiligen, ein Sonntag dieses Jahr und daher ein ganz besonderer Feiertag. Umso schrecklicher war die Nacht davor: Samhain, eine gefährliche Zeit, in der böse Geister ungehindert um die Häuser zogen. Deshalb waren Hunderte von Menschen aus den umliegenden Dörfern nach Kingsbridge gekommen – so wie Gwendas Familie –, um Samhain auf dem heiligen Boden der Priorei zu verbringen und bei Sonnenaufgang am Hochamt zu Allerheiligen teilzunehmen.
Gwenda war wachsam, denn wie jeder vernünftige Mensch hatte sie Angst vor bösen Geistern, doch mehr noch als böse Geister fürchtete sie, was sie während des Hochamts würde tun müssen.Und so starrte sie in die Dunkelheit und versuchte, nicht an das zu denken, was ihr Angst machte. Sie wusste, dass sich an der Wand gegenüber ein Bogenfenster befand. Es gab kein Glas – nur die wichtigsten Gebäude hatten Glas –, aber ein Leinentuch hielt die kalte Herbstluft draußen. Trotzdem konnte Gwenda dort, wo das Fenster sein sollte, einen schwachen grauen Fleck erkennen. Sie war froh. Sie wollte den Morgen nicht kommen sehen.Gwenda sah nichts, hörte jedoch umso mehr: Schnarchen und Husten und das Rascheln des Strohs, sobald jemand sich im Schlaf bewegte. Ein Kind schrie, als wäre es aus einem bösen Traum erwacht, verstummte jedoch nach ein paar raschen gemurmelten Koseworten. Dann und wann sprach jemand – unverständliche Halbworte, wie man sie im Schlaf von sich gibt. Von irgendwo kamen die Geräusche zweier Menschen, die das taten, was auch Gwendas Eltern taten, worüber sie aber nie redeten – das, was Gwenda »Grunzen« nannte, denn sie kannte kein anderes Wort dafür.
Viel zu schnell für Gwenda wurde es hell, doch es war bloß ein Mönch, der am Ostende des langen Raums, hinter dem Altar, mit einer Kerze in der Hand aus einer Tür kam. Er stellte die Kerze auf den Altar, zündete einen Wachsstock daran an und ging damit herum, um die Wandlampen zu entzünden. Dabei flackerte sein langer Schatten jedes Mal die Wand hinauf, und der Wachsstock traf sich mit einem Schattenwachsstock am Docht der Lampe.Das zunehmende Licht fiel auf zusammengekauerte Gestalten auf dem Boden, in graubraune Mäntel gewickelt oder auf der Suche nach Wärme an ihre Nachbarn gedrängt. Kranke lagerten am Altar, weil sie dort am meisten von der Heiligkeit des Ortes profitieren konnten.

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