Die Insel unter dem Meer

Roman

von Isabel Allende

Buch

Taschenbuch (552 Seiten)

Sprache: Deutsch

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Farbiger und lebenswirklicher könnte Isabel Allendes Roman nicht sein. Vor dem Hintergrund der historischen Sklavenaufstände in der Karibik schildert sie das packende Schicksal der Mulattin Zarité, die als junges Mädchen an einen weißen Plantagenbesitzer verkauft wird. Durch vielfache persönliche Bande an die Familie ihres Herrn gekettet, muß Zarité ihren ganz eigenen Weg finden, um endlich Freiheit zu erlangen.

Mit ihrem neuen Roman Die Insel unter dem Meer entführt uns die chilenische Bestsellerautorin von den Zuckerrohrplantagen auf Saint-Domingue, dem heutigen Haiti, in das pulsierende New Orleans des frühen 19. Jahrhunderts. Ein schillernder, dramatischer Bilderbogen um eine starke Frau, die alles riskiert und sich bedingungslos ihre Freiheit erkämpft.


Pressestimmen:

"Isabel Allende fesselt den Leser auf den knapp 600 Seiten mit einer Fülle an Charakteren, deren verschlungene Wege und Schicksale doch auf teils wunderbare Art und Weise miteinander verknüpft sind. Durch die Kraft von Allendes Sprache und ihre große Erzählkunst werden sie über die Seiten zu beinahe realen, gerngesehenen Begleitern, die man als Leser nicht mehr missen möchte." (Wolfgang Weitzdörfer Hispanorama. Zeitschrift des Deutschen Spanischlehrerverbandes, Bremen)

Produktdetails

ISBN-10: 3-518-46290-3
EAN: 9783518462904
Originaltitel: La isla bajo el mar
Erschienen: 21.11.2012
Verlag: Suhrkamp Verlag
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 552
Länge/Breite: 192mm/120mm
Gewicht: 500 g
Übersetzer: Svenja Becker
Reihe: suhrkamp taschenbücher Allgemeine Reihe
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Isabel Allende

Isabel Allende, 1942 in Lima/Peru geboren, arbeitete lange Zeit als Journalistin und verließ Chile nach dem Militärputsch 1973. Seit 1988 lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien. An den überwältigenden Erfolg ihres ersten Romans "Das Geisterhaus" konnte sie mit weiteren Bestsellern wie "Eva Luna", "Fortunas Tochter" und "Paula" anknüpfen. Heute gilt Isabel Allende als die erfolgreichste Autorin der Welt. 2002 erschien ihr erster Jugendroman "Die Stadt der wilden Götter".

Svenja Becker

Svenja Becker lebt als Übersetzerin in Saarbrücken.

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Buchhändlertipps

  • Farbenprächtig, mitreisend, berührend - alles was ein gutes Buch haben muss Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Bettina Berger, am 26.11.2011 aus der Thalia-Buchhandlung in Linz

    Isabel Allendes neuester Roman ist wieder in der wunderbaren Manier von "Das Geisterhaus" geschrieben. Beschrieben wird in "Die Insel unter dem Meer" das Leben der Mulatin Tete, Sklavin des Plantagenbesitzers Toulouse Valmorain, die trotz aller Widrigkeiten und der Verantwortung und Liebe für ihre kleine Tochter und auch für den Sohn ihres Besitzers nie den Glauben und die Hoffnung verliert eines Tages in Freiheit leben zu können.

    Ein Roman der aus dem Leben gegriffen zu sein scheint. Die grossartige Sprachkunst der Autorin lässt einen eintauchen in die exotische Kulisse der Protagonistin.

    Für mich Anwärter auf mein Lieblingsbuch

Kundenrezensionen

  • Wie immer ein Traum! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von A. Adams, am 27.07.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Als Sklavin auf der Insel Santo Domingo geboren, ist Zarite, genannt Tete, die Tochter einer afrikanischen Mutter, die sie niemals kennen gelernt hat und eines weißen Seemanns, der sie in die Gefangenschaft gebracht hat.
    Obwohl ihre Kidnheit geprägt ist von Brutalität und Angst, findet Tete Trost in den traditionellen Rhythmen der afrikanischen Trommeln und der Tradition des Voodoo, die sie durch ihre Mitsklaven kennenlernt.
    Als 1170 der zwanzigjährige Toulouse Valmorain auf der Insel landet, hat er gepuderte Perücken im Gepäck und Träume von Ruhm und Geld im Kopf.
    Doch er soll die Plantage seines Vaters leiten, und diese Aufgabe ist weder glamourös noch leicht. Erst nach acht Jahren bringt er eine Braut nach Hause- doch auch die Ehe bringt mehr Komplikationen mit sich als gedacht!
    Über eine lange Zeit spannt sich dieser Roman und erzählt die bewegende Geschichte von Valmorain und Tete, einer Frau, deren Bestimmung es ist, Liebe zu finden trotz großen Verlustes, die Menschlichkeit übt, obwohl ihre eigenen Rechte so sehr beschnitten werden und die ihre eigene starke Persönlichkeit aufrecht erhält trotz grausamster Lebensumstände!

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  • Interessantes Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von IBO, am 01.02.2012

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ein gutes Buch, dass vor einer historischen Kulisse die Geschichte der Sklavin Zaritè erzählt. Der Leser erfährt, wie es um 1800 auf Haiti und in Frankreich war, verbunden mit Zaritès Lebensgeschichte. Leider habe ich nach der Beschreibung und des Klappentextes, der u.a.auf die besondere Erzählweise hinweist und eine außergewöhnlich schöne Geschichte deutet für mich keine außergewöhliche Geschichte finden können. Ich finde das Buch ist zeitweise etwas langatmig und ich habe das besondere, verzaubernde, fesselnde Leseerlebnis vermisst, dass mich die Zeit vergessen und in die Geschichte eintauchen lässt. Wie erwähnt, ein gutes Buch zum "nebenbei lesen" für mein Empfinden.

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  • Der Weg einer jungen Frau zu Anerkennung und Freiheit Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.09.2011

    2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Die Insel unter dem Meer" ist die Geschichte der Sklavin Tete, welche als junges Mädchen von einem Plantagenbesitzer für seine Frau gekauft wird. Als Eigentum der Familie, jedoch auch durch die Umstände des Schicksals mit diesen Menschen verbunden, erkämpft sich die junge Frau ihre Freiheit und die Freiheit ihrer Kinder.
    Ein Buch für Allende-Fans. Eine ansprechende Geschichte, in schönen Worten verfaßt, die jedoch nicht durchgehend zu fesseln vermag und zuweilen ein wenig langatmig daher kommt.

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