BuchhändlerInnen im Portrait
- Gesamte Rezensionen
- 9 (ansehen)
- Alter
- 35 Jahre
- Funktion
- Stv. Filialleitung
- Lieblingsautoren
- Alberto Moravia; Giorgio Bassani; Fred Vargas; Tess Gerritsen;
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Viele Worte, wenig HandlungRezension vom 07.03.2012Der Klappentext dieses Buches von der Booker Prize Trägerin Enright verspricht sehr viel, aber ausser das die Autorin sehr kunstvoll mit Wörtern umgehen kann empfand ich es inhaltlich schlußendlich eher enttäuschend!
Die verheiratete Ich Erzählerin schildert ihre Affäre mit dem ebenfalls verheirateten Sean, der Vater einer epilepsie kranken Tochter ist, die letzlich auch der Grund für den Bestand der Ehe ist.
Verschiedene Stadien dieser Liebe werden durchleuchtet, bis schlussendlich die Affäre aufliegt und sich die beiden nach dem Verlust des Geheimen und Verbotenen im ganz normalen Alltag widerfinden.
Fazit: zu viele Worte für zu wenig Handlung!
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Müder Abklatsch..Rezension vom 07.03.2012In diesem Thriller begleiten wir den Serienkiller Nathan, der den großen Plan verfolgt die Taten bekannter Serienkiller der Vergangenheit nachzustellen!
Sein wahres Ziel dahinter ist aber die FBI Agentin Dana, die Nathan jagd und schlussendlich selber zur Gejagten wird.
Ein etwas müder Smoky Barrett Abklatsch eindeutig keine klare Leseempfehlung von mir.
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Spannendes LesefutterRezension vom 07.03.2012Schlafen können sie auch nicht mehr wenn sie einmal angefangen haben in die Geschichte von Christine einzutauchen.
Durch einen wie man ihr sagt schweren Unfall verliert sie ihr Gedächtnis, jeden Morgen wacht sie neben ihrem Mann Ben auf, der täglich aufs Neue ein Fremder für Sie ist.
Ebenso bekommt Christine jeden Tag einen Anruf von einem gewissen Dr. Nash der Sie daran erinnert in ihr Tagebuch das im Kleiderschrank versteckt ist zu lesen und zu schreiben.
Die erste Seite des geheimen Tagebuchs beinhalten die Worte: Vertraue Ben nicht!
Was es mit diesem Satz auf sich hat müssen sie selbst herausfinden auch wenn das Buch zur Mitte hin seine Längen hat, werden sie es nicht bereuen es zu lesen, das Ende belohnt in jedem Fall!
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Amüsantes von einer Daheimgebliebenen...Rezension vom 02.08.2010Mrs. Mortimer begann um 1850 insgesamt 3 Reiseführer zu verfassen. Der Clou: Sie hat dabei England nie verlassen.
All ihr "Wissen" bezog sie aus Nachschlagewerken, die sie auf ihre ganz eigene Weise interpretierte.
Aus heutiger Sicht absolut politisch unkorrekt zog sie bösartig über alle Nationen her: Schlichte Schweizer, laute Holländer (weil sie immer Holzschuhe tragen), elegante, aber nicht besonders saubere Franzosen, mordende Italiener, faule Türken, .... kaum eine Nation, über die Mrs. Mortimer nicht herzog.
Österreich kam dabei relativ gut weg: Zwar wird es als "Teil Deutschlands" bezeichnet, aber mehr, als das sie "besessen von Gesellschaften" sind, warf sie den Bewohnern Wiens (andere Bundesländer wurden nicht erwähnt) nicht vor.
Allerdings erwähnte sie einen dunklen Strom, der durch die Stadt fließt und ekelerregend und ungesund ist,....
Bigott, politisch unkorrekt, bösartig, naiv, aber: Lesevergnügen pur!
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Das Ende ist mein AnfangRezension vom 24.06.2010Dieses wunderschöne und äußerst berührende Buch beginnt mit einem Brief, den der schwer krebskranke Tiziano Terzani an seinen Sohn Folco schrieb:
"Ich bin entsetzlich schwach, aber heiter und gelassen. Ich liebe dieses Haus und rechne damit, bis zum Ende hier zu bleiben"- "Wie wäre es, wenn wir uns jeden Tag eine Stunde zusammensetzten und Du mich fragtest, was Du schon immer wissen wolltest und ich Dir frei von der Leber weg erzählte, was mir wichtig ist?"
Darauf folgt ein langes Gespräch, das Vater und Sohn im Frühling 2004 in der Toskana führten.
Er erzählt seinem Sohn aus seinem bewegten Leben er war Spiegelkorrespondent in Asien, und gibt ihm auch Ratschläge, besonders einen: "Die wahre Entscheidung ist die, Du selbst zu sein".
Dieses Buch ist lehrreich, interessant, lustig und traurig zugleich.
Ich habe darin sehr viel über Journalismus, Zeitgeschichte, Philosophie und Weltanschauungen erfahren!
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Vergnügliche Reise durch die Psychowelt...Rezension vom 24.06.2010Der bekannte deutsche Psychiater und Kabarettist Manfred Lütz stellt in seinem Buch die These auf, dass die Falschen Leute behandelt werden und er meint provokant, dass unser wahres Problem die Normalen sind!
Er macht aber auch klar, wie verständlich jede psychische Störung ist und im nu befindet man sich auf einer spannenden und höchst vergnüglichen Reise durch die Psychowelt! Man lernt skurrille und merkwürdige Personen im Umfeld anders zu sehen und zu schätzen und womöglich sich selber auch!
Wenn man sich launisch satirisch und informativ verständlich über die Merkwürdigkeiten der menschlichen Seele informieren will, so kann ich dieses Buch nur empfehlen.
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Was haben Kochen und Physik miteinander zu tun?Rezension vom 24.06.2010Was haben Kochen und Physik miteinander zu tun?
Der bekannte Physiker und Hobbykoch Werner Gruber erklärt es in seinem neuen Buch humorvoll und verständlich, ohne dabei in einen physikalischen Fachjargon zu verfallen.
Es geht um Themen wie beispielsweise was man alles zu beachten hat, damit ein Gericht so gelingt, wie es im Rezept vorgegeben ist?
Oft reicht schon eine falsch verstandene Mengenangabe (wie z.B. Teelöffel oder Messerspitze) aus, dass das Ergebnis nicht den Erwartungen entspricht.
Auch Angaben wie "geringe Hitze" werden oft unterschiedlich aufgefasst.
Werner Gruber gelingt es, die verschiedenen Zubereitungsarten physikalisch verständlich zu erklären.
Witzige Illustrationen machen das Vermittelte besonders anschaulich.
Im Anhang befinden sich ein Kochlexikon und ein kulinarisches Lexikon Österreichisch-Deutsch.
Letzteres kann recht hilfreich sein, wenn man ein Rezept aus einem deutschen Kochbuch nachkochen will, aber nicht genau weiß, was Kaldaunen oder eine Unterspalte sind.
Egal, ob man sich für Alltagsphysik interessiert oder einfach nur gerne kocht und isst, dieses Buch gefällt einfach.
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Eine Krimiklasse für sich..Rezension vom 23.06.2010Ich hätte niemals gedacht, dass mich ein Buch das sich auch sehr maßgeblich mit Physik beschäftigt derart begeistern kann.
Die Protagonisten erinnern in ihrer Ungewöhnlichkeit und Sympathie etwas an die Krimihelden von Fred Vargas. In einer sehr lakonischen Sprache philosophiert der Autor über das Schicksal, eine verhängnisvolle Affäre und über die Abgründe der menschlichen Seele! Eine Krimiklasse für sich...












