Totsein verjährt nicht

Totsein verjährt nicht

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie National 2010

von Friedrich Ani

Buch

gebunden (284 Seiten)

2. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Am 8. April 2002 wird die achtjährige Scarlett Peters zum letzten Mal gesehen. Drei Jahre danach wird Jonathan Krumbholz, ein vierundzwanzigjähriger, geistig zurückgebliebener Mann, wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Sechs Jahre später bekommt Polonius Fischer, Kommissar bei der Mordkommission in München, von einem Schulfreund der Verschwundenen einen Brief. Er will Scarlett auf der Straße erkannt haben. Ist dem Zeugen zu trauen? Ist Scarlett gar nicht tot - obwohl ihre Mutter für sie ein Grab auf dem Neuen Südfriedhof gekauft hat? Hat die Polizei sich geirrt? Friedrich Ani erzählt in seinem Kriminalroman mit atemloser Spannung die Geschichte eines realen Falles, der alle Sicherheiten in Frage stellt. Polonius Fischer ist zutiefst irritiert: Haben seine Kollegen wissentlich nach einem Sündenbock für einen Mord gesucht, um einen Fall abzuschließen, der die Öffentlichkeit bewegt hat wie kein zweiter?

Produktdetails

ISBN-10: 3-552-05470-7
EAN: 9783552054707
Erschienen: 27.07.2009
Verlag: Zsolnay
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 2. Auflage
Seitenzahl: 284
Gewicht: 434 g
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Friedrich Ani

Friedrich Ani wurde 1959 in Kochel am See geboren und lebt heute als Schriftsteller in München. Er ist Kulturjournalist, Polizeireporter und Drehbuchautor (Tatort) und erhielt für seine Arbeiten zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Deutschen Krimipreis 2002 für den ersten Band der Romanreihe um Hauptkommissar Tabor Süden und den Deutschen Krimipreis 2003 für die folgenden drei Bände.

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Kundenrezensionen

  • Der Philosoph unter den Krimiautoren! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Birgitt Schweren-Wolters, am 04.09.2009

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    Inzwischen weiß ich garnicht mehr, ob ich die Romane von Friedrich Ani lese, weil es Krimis sind, oder deshalb, weil mir die Lebensphilosophie des Kommissars Polonius Fischer so sehr gefällt. Auf jeden Fall finde ich sie sehr gut! In diesem Krimi löst der ehemalige Mönch, der nun wieder im Polizeidienst ist, zwei Fälle parallel. Ihm geht das Schicksal der Personen sehr nahe und er kann sich mit seiner besonderen Begabung für das Wesen der Menschen gut in sie hineinversetzten. Bis zu Lösung bleibt der Roman faszinierend und vielschichtig, hier kommen auch anspruchsvolle Leser auf ihre Kosten, die ohne bis zum Knöchel im Blut waten zu müssen, raffinierte Spannung haben möchten.

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  • Mehr als ein Krimi! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Saidjah Hauck, am 28.08.2009

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    Der dritte Fall für Polonius Fischer, für mich eindeutig der Beste!
    Zum Einen rollt der Ex-Mönch einen alten Fall auf und macht sich bei seinen Kollegen unbeliebt, zum Anderen liegt seine taxifahrende Lebensgegährtin nach eienm Überfall im Koma. Beim alten Fall geht es um das Verschwinden eines Mädchens vor 6 Jahren.
    Den Fall gab es wirklich.
    Sehr spannend, sehr psychologisch, sehr menschlich fast philosophisch.
    Viel mehr als nur ein Krimi

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  • Stur und eigenwillig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Martin Gaiser, am 19.08.2009

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    Fall Nummer drei für den Ex-Mönch Polonius Fischer. Doch nicht nur das verschwundene Mädchen, auch der brutale Überfall auf seine Taxi fahrende Freundin belasten ihn. Und so hat Friedrich Ani einen komplexen, höchst lesbaren, spannenden und ergreifenden Roman geschrieben, bei dem das Genre Krimi nicht im Mittelpunkt steht, sondern die Menschen und ihre Würde. Unbedingt lesen!

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  • Genialer München-Krimi Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Anne Urban, am 25.07.2009

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    Was für ein verwegener Ermittler. Früher Mönch, jetzt Kommissar, gottseidank. Wieder ein neuer Fall für Polonius Fischer, der in München eine spannende Geschichte um ein schon lange verschwundenes Mädchen aufklärt, ein wahrer Fall übrigens.
    Für alle, die echte Krimis mögen und sich auch über eine schöne Sprache freuen können. Mir hat’s gefallen!
    Für München-Freunde auch zu empfehlen: "Schampanninger" von Max Bronski.

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