Jus in Wien
Heinz Krejci , Peter Pieler , Richard Potz
Erschienen bei Manz'sche, Wien. Februar 2009
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Erschienen bei Manz'sche, Wien. Februar 2009
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"Kompakt und informativ" (11.08.2010)
Sollte man lesen, bevor man sich für das Studium der Rechtswissenschaften entscheidet. Das Buch informiert kurz aber umfassend über das Berufsbild und das Studium und räumt mit Klischees auf. Enthält außerdem nützliche Internet-Adressen!
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"Niveaulos" (11.08.2010)
Auswanderer die Nutztiere als Einnahmequelle verwenden, ohne etwas davon zu verstehen und das auch noch witzig finden. Wer will das wissen? Ein Schulaufsatz ist anspruchsvoller.
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"Intelligent und Unterhaltsam" (09.02.2010)
Das Buch eines kritischen und visionären Autors mit humanistisch geprägtem Weltbild, der 1845 ein unabhängiges Leben in der Natur gleichsam als ein erfolgreiches Selbstexperiment durchführte, und dessen fortschrittliche und liberale Gesinnung selbst in heutiger Zeit eine Seltenheit ist.
Erschienen bei Heyne. März 2008
Sofort lieferbar
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"Lange Worte, kurzer Sinn" (07.02.2010)
Der Titel klingt vielversprechend, der Inhalt ist es jedoch nicht. Eine angebliche Psychologin und Schamanin, die auf Ihrem Rücken Teile der Seele zu ihren Patienten zurückbringt, die sie u.a. im Weltraum, in der Vergangenheit oder in dunklen Höhlen der "Astralebene" auffindet, Ihr Krafttier nicht nennen darf, da es sich sonst zerstreut, und dem Leser von einer Nachahmung dieser ohnehin schwachsinnigen Methode abrät - was soll das alles? Hier muß man sinnloses Geschwätz über sich ergehen lassen, das weder wissenschaftlich, noch spirituell vertretbar ist. Ein Buch, in dem Menschen keine Hilfe finden, sondern eher noch mehr in ihre Traumata verstrickt werden können. Dieses Buch hat weder mit echtem Schamanismus, der durch völkerkundliche und medizinische Studien ausreichend erforscht worden ist, noch mit wissenschaftlicher Psychologie etwas zu tun, und besitzt auch keinerlei therapeutische Wirkung. Einem Patienten vorzumachen, das man nur einen verloren gegangenen Teil seiner Seele zurückholen müßte, und alles sei wieder in Ordnung, ist verantwortunglose Scharlatanerie. Schließlich ist die Gabe der visuellen Wahrnehmung von unsichtbaren Seelen wohl kaum jemals einem Menschen verliehen worden.
In der Natur und im Glauben liegt viel Heilkraft verborgen, das ist gewiß, doch
sicher nicht mit der Methode, die in diesem Buch vermittelt wird - Ein schlechtes Buch ohne positive Aussage, ich rate davon ab.
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"Wege zur Seele" (29.01.2010)
Dieses Buch besticht nicht durch Stilistik, sondern durch Magie und die Fähigkeit der Autorin, essentielle Dinge des Lebens mit einfachen Worten zu beschreiben. Wer nach seiner "Herzensaufgabe" sucht, wird sie in diesem Buch nicht unbedingt finden, sondern eher inspirierende Antworten auf die Frage, warum man dem Weg der Seele folgen sollte.
Zitat aus dem Buch: Jede Gabe ist eine Aufgabe, die man zu erfüllen hat."
Erschienen bei Fischer Taschenbuch Verlag. August 2010
Derzeit nicht lieferbar, Nachdruck folgt.
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"Tiefgründiges Mythos" (19.11.2009)
Die Legende um die Menora aus dem salomonischen Tempel und ihrer ewigen Reise, neu erzählt mit einem berührenden und durchaus möglichen Ende.
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"kafkaesk" (19.11.2009)
Intelligent, humorvoll und spannend. Alles, was ein gutes Buch auszeichnet.
Potpourri aus Krimi, historischem Roman, phantastischer Literatur und Liebesgeschichte. Stellenweise extrem surreal und abgründig, mit (schwarz) magischen Elementen und walisischem Volksglauben durchsetzt.
Erschienen bei Ullstein Taschenbuchverlag. Oktober 2008
Sofort lieferbar
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"trivialer Nonsens" (18.11.2009)
Dieses Buch besteht vorwiegend aus Zitaten anderer Bücher, die völlig aus ihrem kausalen Zusammenhang gerissen worden sind; Der Rest ist ein absurder Wortschwall, dessen Inhalt weder objektiv, noch kritisch ist, sondern ein pseudointellektuelles Manifest eines frustriert-sarkastischen Autors, der sich Wissenschaftler und Atheist nennt, aber offensichtlich weder das eine, noch das andere ist. Er klingt eher wie ein übereifriger Vertreter, den man nicht los wird, ehe man einen Staubsauger gekauft hat.
Mr. Dawkins vergisst, dass auch die Wissenschaft eine Religion ist, deren starren Dogmen man sich zu unterwerfen hat, wenn man von der "Fachwelt" ernstgenommen werden will. Ebenso könnte man von "Evolutionswahn" und "Urknallwahn" sprechen.
Auch Atheismus ist letztendlich eine Religion, schließlich kann weder Gottes Existenz bewiesen werden noch das Gegenteil, womit alles nur Spekulation und reine Glaubenssache bleibt. Sonst müßte es nicht "ich glaube nicht an Gott", sondern vielmehr "ich weiß, dass Gott nicht existiert" heißen, und das wäre in Anbetracht des menschlichen Verstandes wohl mehr als vermessen.
Seine Argumente wie "ohne Religion hätte es die Kreuzzüge und die Inquisition nicht gegeben", könnte man mit Gegenargumenten wie "ohne die Wissenschaft hätte es keine Weltkriege und kein Hiroshima gegeben" ad absurdum führen; Zumal auch die Kreuzzüge und die Inquisition politisch motiviert gewesen sind, womit dieser Diskussion noch eine weitere Dimension hinzugefügt werden müßte.
Wissenschaft und Religion sind eben auch Mittel zum Zweck und wachsen mit der Macht, die ihnen der Mensch verleiht.
In diesem Sinne müßte der Autor auch auf die Tatsache eingehen, dass ein tiefer Glaube an Gott (der nicht unbedingt an eine spezifische Religion gebunden sein muß, da Religion und Glaube zweierlei sind) schwer kranke Menschen geheilt hat, die von der Wissenschaft (i.e. Schulmedizin) bereits aufgegeben worden sind.
Auch kann der überzeugteste Atheist und nüchternste Wissenschafter nicht leugnen, dass man beim Anblick des Sternenhimmels oder einer berückend schönen Landschaft nicht von einer staunenden Ehrfurcht und unbeschreiblichen Sehnsucht ergriffen wird, deren Herkunft jenseits aller menschlichen Weisheit liegt. Doch ebendieses Staunen und Sehnen macht uns überhaupt erst zu einem denkenden únd fühlenden Individuum; und wer behauptet, in Gegenwart einer unergründlichen Natur nichts zu empfinden, und sei es nur eine Keimzelle unter dem Mikroskop, ist entweder ein Mensch der aus Angst vor dem Unergründlichen seinen Gefühlen entflieht, oder ein Mensch, der keine Gefühle hat; Und wohin letzteres führt, hat uns die Geschichte leider viel zu oft gezeigt.
Fazit: Wer bereits ein überzeugter Atheist ist, bedarf dieses Buches nicht mehr, und wer es nicht ist, kann mit diesen gedruckten Wortschwallen weder zum Gegenteil bekehrt, noch beleidigt werden, da darin nichts enthálten ist, das aufregen kann; höchstens die Ignoranz des Autors, der mit hartnäckiger Einfalt globale Pauschalurteile fällt.
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"Tibet und Utopia vereint in einem Band" (11.02.2008)
Der britische Konsul Conway, sein Vizekonsul Mallinson und zwei weitere Personen werden in den 30-er Jahren des 19. Jhdts. aus einer politischen Krisensituation evakuiert und auf dem Flug nach Pakistan von einem unbekannten Piloten entführt. Nach einer Bruchlandung stranden die vier Protagonisten auf einem einsamen Hochplateau im Himalaya und begegnen nach einer stürmischen Nacht in der Kälte einem geheimnisvollen Mönch, der sie in das schwer zugängliche und abgelegene Lamakloster Shangri La bringt. Dort wird Conway die Wahrheit über ihre Entführung offenbart und er erfährt, dass Shangri La ein mystischer und zugleich paradiesischer Ort ist, an dem die Zeit und damit das Altern langsamer verläuft, als in der übrigen Welt. Anfangs fasziniert von der unberührten Schönheit der Natur und der friedlichen Stille des Klosters, beschließt Conway zu bleiben und kann auch zwei seiner Reisegefährten - eine christliche Missionarin und einen Amerikaner mit zwielichtiger Vergangenheit - zum Bleiben überreden. Doch das friedliche Paradies, das geschaffen wurde, um das kulturelle Erbe der Menschheit zu erhalten, deren Welt einer Vision des Hohen Lamas zufolge der totale Krieg bis zur Vernichtung droht, hat auch seine Schattenseiten. Conways junger und hitziger Vizekonsul Mallinson sieht in dem vermeintlichen Paradies ein Gefängnis und drängt zur Flucht, und als der Hohe Lama in einem unglaublichen Alter stirbt und zuvor das Schicksal von Sanghri La in Conways Hände legt, steht dieser vor der folgenschwersten Entscheidung seines Lebens...
Die Erzählung basiert auf dem Mythos von dem heiligen Ort Shambala, eine parallele Realität innerhalb der materiellen Welt, die nur für Menschen sichtbar und zugänglich ist, die reinen Herzens und Geistes sind, und der im tibetischen Kalachakra Tantra von großer Bedeutung ist.
Obwohl der Roman auf dem ersten Blick eher Nüchtern und Leidenschaftslos verfasst ist, übt er dennoch eine magische Faszination auf jene Leser aus, die hinter die Kulissen des Offensichtlichen zu blicken vermögen und es auch wollen. Seine anfangs subtile Wirkung auf das Unterbewußtsein geht später in eine fast hypnotische über und drängt den Leser, der sich ohne Vorurteile darauf einläßt, dazu die materielle Welt in Frage zu stellen, die unsere Sinne verwirrt und unseren Verstand gefangenhält. Das Buch mag langweilig erscheinen, ist es aber nicht, da es eine Vision von Utopia bereithält, mitsamt allen Vor- und Nachteilen, die der Leser selbst abwägen kann und dadurch mehr über sich selbst und seine "Prioritäten" erfährt, die man im Licht der Wahrheit betrachten sollte und nicht aus dem Schatten der Intoleranz und Konsumerziehung.
Ein sehr empfehlenwertes und tiefsinniges Buch, das nur für diejenigen langweilig sein kann, die ausschließlich die Demokratie kennengelernt haben und nicht ihr unfriedliches Gegenteil, das keine pathetischen Visionen von Freiheit und Frieden zuläßt.
"Lost Horizon" war das Lieblingsbuch von Prof. Viktor Frankl, dem Begründer der Logotherapie und Existenzanalyse, der die Schrecken einer Diktatur, das Konzentrationslager und den Holocaust miterleben mußte.
Erschienen bei Absolut MEDIEN. 01.01.2007
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"Langweilig & Langatmig" (04.02.2008)
Höchstens eine skurrile Sozialstudie aber nicht mehr. Wer wissen möchte, wie man am besten ein Loch in die Wand schiesst, und wie Schnee aus der Perspektive eines Kameramannes aussieht, dem sei diese Doku nahegelegt. Wer jedoch etwas relevantes über das Phänomen "Nordlicht" erfahren und vor allem SEHEN! möchte, dem sei ein naturwissenschaftliches Buch oder ein brilianter Fotoband nahegelgt.
Diese Doku ist jedenfalls Geldverschwendung.