Rezensent im Portrait
aus Ober-Ramstadt
- Gesamte Rezensionen
- 241 (ansehen)
- Über mich
- lese extrem viel und bin sehr kritisch, was Unterhaltungsliteratur anbelangt. Ein Buch muss mich mit seiner Geschichte, seinen Charakteren fesseln. Ich möchte eintauchen in die Geschichte, um meinen Alltagsstress zu vergessen.
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Dhampir Teil 6Rezension vom 05.12.2010Nach Nein'as Befreiung tauchen in Magieres Träumen immer mehr Hinweise auf das geheimnisvolle Artefakt auf, welches sie und ihre treuen Begleiter schon so lange suchen. Und so brechen die Gefährten zu einer weiteren langen Reise voller Gefahren und Tücken auf, um die geheimnisvolle Burg in den Schneebergen zu finden, die dieses in sich berherbergt. Auf ihrem Weg müssen sie einige Hindernisse überwinden und sich auch von einem/einer treuen Gefährten/Gefährtin verabschieden, der/die die Intrigen nicht überlebt.
Auch der 6. und eigentlich letzte Teil hat mich leider nochmal etwas enttäuscht. Mittlerweile ist die Geschichte so verzweigt und teilweise verworren, dass es mir wirklich schwer fiel, noch den Überblick zu behalten. Außerdem fallen mittlerweile einfach zu viele spezielle Wörter und Namen aus der Elfensprache, so dass das Lesen richtiggehend anstrengend wurde. Auch die Auflösung hat mir nicht sonderlich gut gefallen. Allerdings endet das Buch so, als ob es erneut weiter ginge. Eigentlich sollte der 6. Band das Finale darstellen, aber abgeschlossen ist die Geschichte noch nicht. Ich lasse mich überraschen. Sollte es aber keinen weiteren Teil geben, wäre ich enttäuscht.
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Band 15 der Black-Dagger-SerieRezension vom 01.12.2010Band 15 schließt nahtlos an seinen Vorgänger "Blinder König" an. Während der Befreiungsaktion für Rehvenge wurde Xhex als vermisst gemeldet. Die Bruderschaft glaubt fest daran, dass sie noch lebt und kommt so schnell auf Lashs Fährte, der Xhex in einem Energiefeld gefangen hält. Und so begeben sich die Brüder auf die Suche. Allen voran John, der durch sein Verhalten unfreiwillig seine Gefühle für Xhex offenbart. Doch die Brüder unterstützen ihn und stehen ihm auf der Suche nach der Sympathin bei. Doch werden sie rechtzeitig kommen, um Xhex noch zu retten? Oder schafft es Lash, über die Bruderschaft zu triumphieren?
Im neuesten Teil der Serie erfährt man einiges über das Seelenleben von Xhex und John, dass sie zu Seelenverwandten macht. Und auch Lash offenbart eine Schwäche, die ihn angreifbar macht.
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Nix für michRezension vom 29.11.2010Sascha Hanke ist 30 Jahre alt und liegt nach einer Augen-OP und Trennung von seiner Freundin Lina, die nach Spanien abgehauen ist, muffelig und griesgrämig im Krankenhaus. Da fehlt ihm gerade noch zu seinem Glück, dass er sein Zimmer nach einem Wasserschaden mit einer 87-jährigen pupsenden und schnarchenden alten Oma teilen muss. Doch als Frau Ella, wie Sascha sie tauft, gegen ihren Willen operiert werden soll, erwacht in Sascha der Retter in der Not und so entführt er kurzerhand die alte Dame zu sich. Aus einer geplanten Übernachtung werden immer mehr und Frau Ella weckt in dem lethargischen jungen Mann wieder die Lebenslust. Und Saschas Freunde Klaus und Ute finden Frau Ella einfach dufte. Und dann steht plötzlich auch noch Lina vor der Tür. Das Chaos ist vorprogrammiert.
Ich weiß nicht, warum ich doch immer mal wieder zu solcher Art von Büchern greife. Weiß ich doch meistens schon vorher, dass dieser oberflächliche Humor und diese gekünstelten Geschichten einfach nicht meinen Geschmack treffen. "Dieses Mal wird alles anders", sagte meine innere Stimme. Doch oh weh. Habe mich ganz schön durchgequält.
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Der TodesflüstererRezension vom 28.11.2010In einer Waldlichtung bergen Spurensicherer die Arme von 6 vermissten Mädchen. Schnell ist klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt, den das Team Albert tauft. Und so beginnen Professor Goran Gavrila und Mila Vasquez, als externe Beraterin hinzugezogen, die Jagd. Doch Albert ist dem Team immer 1 bis 2 Schritte voraus und manipuliert andere Menschen für seine Zwecke. Und was hat es mit dem geheimnisvollen Gefangenen Nr. RK-357/9 auf sich?
Durch Vorablesen und die sehr positiven Kritiken stieß ich auf dieses Buch. Doch ich wurde etwas enttäuscht. Der Thriller an sich ist zwar solide und spannend, und endet auch einigermaßen logisch; allerdings muss ich Punkte abziehen für die doch sehr verworren konstruierte Story und die irgendwie künstlich wirkenden Charaktere der Ermittler. Außerdem wurde ich das Gefühl nicht los, als würde ich den 2. oder 3. Teil einer Serie lesen, ist es aber nicht. Diese Aspekte haben mir daher gar nicht gefallen, was das Leseerlebnis doch sehr schmälerte.
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Ungewöhnliche TodesanzeigenRezension vom 26.11.2010Christian Sprang hat über viele Jahre Todesanzeigen gesammelt und diese nun in seinem gemeinsamen Werk mit Matthias Nöllke in "Aus die Maus" veröffentlicht.
Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert und es finden sich amüsante, schräge, äußerst makabere, wütende, liebevolle aber auch einige recht langweilige Anzeigen wieder.
Insgesamt zeigt dieses Buch die Vielfältigkeit der Gesellschaft und der Humor ist natürlich bissig bwz. es wird auch so manches Mal zum Grübeln angeregt. Man kann es lesen, muss aber nicht. Am Besten gefallen hat mir der Teil über die Nachrufe für Tiere, da diese nun mal oft einfach die besseren Weggefährten sind und somit natürlich auch ihren Nachruf verdient haben.
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The Beatuy & the BeastRezension vom 25.11.2010Kyle Kingsbury ist schön, reich, und er glaubt, dass ihm mit seinen 16 Jahren die Welt zu Füßen liegt. Doch Kyle ist ein schlechter Mensch, der andere Menschen erniedrigt, um sich selbst damit aufzuwerten. Da trifft es sich nicht gerade gut, dass Kyle einer Hexe auffällt, die ihn prompt mit einem Fluch belegt. Fortan muss Kyle sein Leben als verschanztes Monster fristen. Seine einzige Chance, den Fluch zu brechen, ist ein Kuss seiner wahren Liebe innerhalb von 2 Jahren. Da dies nicht gerade einfach ist, wenn man das Haus nicht verlassen kann, ohne gleich eine Massenpanik auszulösen, zwingt Kyle zu einem tückischen Plan...
Habe das Buch fast in einem Rutsch durch gelesen. Nette Geschichte um Gut und Böse nach dem klassischen Beauty and the Beast Schema. Aber auch nichts weltbewegend neues.
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Eat, Pray, LoveRezension vom 22.11.2010Elizabeth Gilbert ist 31 Jahre alt, als sie feststellt, dass sie in Depressionen gefangen, aus ihrem bisherigen braven Eheleben ausbrechen muss. Und so entschließt sie sich nach einer üblen Scheidungsschlammschlacht, 1 Jahr lang zu reisen und sich auf die Suche nach sich selbst und Gott zu machen. Hierbei verschlägt es sie zuerst nach Italien, wo sie "La Dolce Vita" zelebriert, dann in einen indischen Ashram, in dem ihr wunderbare Menschen begegnen und zuletzt nach Bali, wo sie schlussendlich tatsächlich einer neuen Liebe begegnet.
Den Film habe ich nicht gesehen, aber das Buch reizte mich, da ich mich ebenfalls momentan an einem Scheideweg in meinem Leben befinde und mir, naja, irgendwie danach war. Man merkt, dass "Liz" bereits vorher Autorin war und so taucht der Leser schnell in ihre Erzählungen ein. Interessant war für mich als Atheistin auch der religiöse Aspekt des Buches. Kann es auf jeden Fall empfehlen.
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Die Baby-FormelRezension vom 14.11.2010Wer sich, so wie ich, mit dem Gedanken trägt, ein Baby zu bekommen oder bereits schwanger ist, macht sich viele Gedanken. Dieses Buch stellt einen sehr informativen und überschaubaren Ratgeber dar. Von der Vorbereitung, über die Schwangerschaft, die Ernährung, die optimale Vorsorge, medizinische Probleme bis zu Rezepten für die ideale Ernährung in der Schwangerschaft und Rezepten für Babys erste selbstgekochte Breinahrung ist in diesem Buch alles enthalten. Mir hat es sehr gut gefallen und die Rezepte werde ich sicherlich später ausprobieren, wenn mein Babywunsch dank der Baby-Formel hoffentlich geklappt hat ;)
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AutorenkackeRezension vom 31.10.2010Nun, vielleicht sollte ich erwähnen, warum ich dieses Buch gekauft habe. Ich bin 30 Jahre alt und lebe seit über 4 Jahren mit meinem Partner glücklich zusammen, auch wenn wir nicht verheiratet sind. Seit 1,5 Jahren tickt in mir plötzlich so eine biologische Uhr, die mir ganz vehement sagt:"Es ist höchste Eisenbahn..." und so haben mein Schatz und ich gemeinsam entschieden, dass ich im nächsten Monat die Pille absetzen werde. Soviel zu dem Thema. Auf der anderen Seite habe ich Freundinnen, die bereits Kinder haben und habe auch schon mitbekommen, dass Kinder kriegen in Deutschland so ein Thema für sich ist. Und daher interessierte mich mal ein ungeschönter Bericht von jungen Eltern.
In "Kinderkacke" beschreiben Julia Heilmann und Thomas Lindemann, beide Akademiker, ihren Alltag, die Entwicklung ihrer Beziehung usw. aus wechselnder Perspektive und vor allem offen und ungeschönt. Allerdings bekam ich bereits auf den ersten Seiten den Eindruck, dass sich diese beiden Menschen nicht wirklich überlegt haben, was es bedeutet, Kinder zu haben und ihr permanentes Gejammer und Gemecker ging mir ziemlich schnell gehörig auf den Keks. Dieses Buch ist nicht etwa witzig oder mit Galgenhumor gespickt. Nein, auf mich machte es einen richtig bösen Eindruck und ich hatte schnell das Gefühl, dass die beiden ihre Kinder regelrecht verteufeln, wenn nicht sogar hassen und sich ihr früheres, karriere- und partygeiles Leben mit allen Obeflächlichkeiten des "normalen" Vollzeitberufslebens zurück wünschen. Manchmal hatte ich echt das Gefühl, dass die beiden es auch nicht anders verdient haben. Ich kann mir leider nicht vorstellen, dass diese beiden ihre Kinder wirklich lieben und wollen.
Und so bleibt mir nur zu entscheiden, dass mein Schatz dieses Buch nicht zu Gesicht bekommt (will ja nicht, dass er denkt, Kinder zu bekommen, sei wie, Terroristen auszubilden) und zu hoffen, dass wir bessere Eltern werden.












