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Meine Rezensionen

  • Der weiße Reiter. Uhtred 02
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    Die wahre Geschichte der Rückeroberung Englands
    Rezension vom 15.02.2010
    Gegen Ende des 9. Jahrhunderts haben die Wikinger alle fünf engländische Königreiche unterjocht. Die letzten überlebenden Angelsachsen flohen in ein abgelegenes Sumpfgebiet. Ihr Schicksaal hängt an einem seidenem Faden, denn Graf Guthrun von den Wikingern hat alle Vorbereitung getroffen, auch die letzten Engländer vernichtend zu schlagen. Uthred Uthredson von den Engländern der bei den Dänen (Wikingern) aufgewachsen ist, kennt ihre Übermacht genau. Dennoch will er sich den Eindringlingen stellen, und die letzte entscheidende Schlach führen.

    Was für ein Kunstwerk dieser zweite Band der Uhtred-Saga ist. Es ist unglaublich, mit welcher Kraft dieser historische Roman zum weiterlesen zwingt. Ich lese quer durch den Gemüseacker und muss sagen, dass mich bisher noch kein weiteres Buch so sehr gefesselt hat, wie "Der weiße Reiter" von Bernard Cornwell.
    Ganz klar ist dem Schriftsteller die erste Forstetzung wiede sehr gut gelungen. Spannend, exat und präzise geschrieben. Was Cornwell ganz besonders auchzeichnet, ist die detailierte Schilderung einer Schlacht. Vor allem in diesem Werk erwartet dem Leser am Ende die entscheidene Schlacht auf 30-40 Seiten die so unfassbar und köstlich beschrieben wird.
    Wofür ich Cornwell auch noch sehr zu schätzen weiß, sind die vor allem auch die Beschreibung der Charakteren und die Darstellung der Lebensumstände im Mittelalter.
    Auch mit dem Ich-Erzähler Uthred wurde eine außergewöhnlich geniale Hauptfigur geschaffen, die den gesamten Handlungsablauf (sowohl bei den Dänen als auch bei den Engländern) so wunderbar wiedergibt. Des weiterem muss ich hier festhalten, dass die Hintergrundgeschichte des gesamten Inhaltes keine erfundene Fiktion ist. Mehr oder weniger stellt "Der Weiße Reiter" die wahre Geschichte der Rückeroberung Englands dar - also neben der köstlichen Unterhaltung bietet das Wunderwerk noch einen Lerneffekt.

    Und das beste kommt zum Schluss: Es geht weiter! (Die Herren des Nordens)
  • Das letzte Königreich. Uhtred 01
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    Vielleicht das großartigste Buch, historischer Abenteuergeschichten, das die Gegenwart kennt.
    Rezension vom 30.01.2010
    Nordengland im Jahre 866. Aus dem Dunst des Morgengraunes der über dem Meer liegt, schälen sich die Umrisse der dänischen Drachenschiffe heraus. Die Eindringlinge, die von den Engländern auch Wikinger genannt werden, bringen Habgier, Raub und Tod auf die großbritannische Insel. Die englischen Verteidiger können trotz ihrer zahlenmäßigen Übermacht die Eindringlinge nicht zurückhalten und die englischen Königreiche werden nacheinander erobert. Mit zehn Jahren erlebt der Fürstensohn Uhtred den Einfall der Wikinger. Sein ungestümer Mut in der Schlacht beeindruckt den Anführer der Dänen so sehr, dass er Uhtred verschont und als Ziehkind aufnimmt. Mit den Jahren wird der Junge fast einer von ihnen.

    Endlich mal ein richtig kriegerischer historischer Roman, bei dem man grosse Liebesszenen vergeblich sucht. Eine Geschichte die schonunglos und hart erzählt wird, genauso wie es sich zu dieser Zeit abgespielt haben muss. Der Hass der Dänen auf die Engländer, die blutigen Kämpfe, die Lebensart und vor allem der Kampf mit dem Schiff ist so genial beschrieben. Aber auch das Zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz. Mit Uhtred ist die Hauptperson der Geschichte erstklassig besetzt, sein innerer Kampf ob er nun doch den Dänen angehört ist faszinierend beschrieben, vor allem wenn man bedenkt, wie jung er eigentlich noch ist, ist seine Person sehr beeindruckend.Was soll man noch großartiges dazu sagen? Der Lerneffekt ist ebenfalls sehr groß.
    Dieser erste Teil macht definitiv Lust auf mehr!
  • Joomla! 1.5, m. DVD-ROM
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    schluss mit grauer programmier-materie
    Rezension vom 27.01.2010
    ich erinnere mich noch gut an meine schulzeit. meine lehrer versuchten vergeblich, uns die wichtigsten kenntnisse aus php, css und javascript beizubringen. wir sollten eine website erstellen. stundenlang werkelten wir herum, und letztendlich kam nichts gescheites heraus. langsam hatte auch ich die nase voll von komplizierter programmierung, if-schleifen, funktionen, formularen, etc, und ich geriet in panik als ich merkte dass die matura (abitur) vor der tür steht.

    heute, nach dem durcharbeiten dieses buches, kann ich ein lied darüber singen, wie einfach es ist, eine komplexe website mit allem drum und dran zu erstellen.

    Joomla ermöglicht nicht nur eine sehr einfache Verwaltung und Strukturierung, sobald man sich einmal mit dem Aufbau des CMS vertraut gemacht hat, sondern man kann auch aus einer großen Anzahl von Designs und Erweiterungen (z.B. Chats) aus der Community auswählen. So bekommt man auch große und gut aussehende Webauftritte mit vertretbarem Aufwand aufgebaut und verwaltet. Es lassen sich auch Benutzergruppen einrichten und bestimmten Benutzern einzeln verschiedene Bearbeitungsrechte zuteilen. Das ist noch nicht alles, was Joomla zu bieten hat...

    Das buch ansich ist sehr übersichtlich strukturiert, es lässt sich schön einfach durcharbeiten, ich konnte es lesen wie einen roman und wurde daraus immer schlauer und mehr mit joomla vertraut. das werk bietet eine praxisorientierte und gut lesbare anleitung zu dem mächtigen conten-management-system.
    es beinhaltet wirklich alles, was sie über joomla wissen müssen. und nach diesem werk werden kaum noch offene fragen übrig bleiben.
    ich waage auch, zu behaupten, dass es total schierig ist, mit joomla! etwas zu gestalten, das nicht gut aussieht. also lassen sie sich von ein paar kleinen rückschlägen nicht entmutigen und bleiben sie am ball.
    ich muss schon selbst auch zugeben dass ich mal kurz meine zähne zusammenbeißen musste. doch schon bald kam dann der totale durchblick und seit dem bint ich joomla-experte.

    was soll man noch dazu sagen... joomla ist ohne zweifel ein tolles produkt und dieses hier zu rezensierende buch ebenso. Sie werden es nicht glauben, in welch kurzer zeit es möglich ist, eine website zu erstellen, die optisch und funktionell alle anderen, die mit anderen technologien hergestellt werden, übertrifft.

    viel spaß und erfolg wünscht auch
    Lukas
  • Splitter
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    Spannend, mitreisend, aber auch komlpiziert.
    Rezension vom 20.01.2010
    Das erste Buch von Sebastian F das nun Platz in meinem Regal gefunden hat.

    Lernen zu vergessen - so lautet der Name des Programms, die Überschrift einer Annonce einer psychiatrischen Klinik in einer Zeitung.
    Marc Lucas, Streetworker in Berlin, hat ein schweres Trauma, er möchte schlimme Erinnerungen aus seinem Gedächtnis löschen und an einem Memory-Experiment teilnehmen.
    Seine Frau Sandra und sein ungeborenes Kind sind bei einem Autounfall, den Marc Lucas verschuldet hat, ums Leben gekommen. Nun wünscht er sich die totale Amnesie, um sein Leben neu zu beginnen.
    Doch schon nach seinem ersten Besuch in der Klinik verändert sich sein Leben drastisch. Ein Alptraum beginnt, denn Marcs Handy funktioniert nicht mehr, seine Kreditkarten sind gesperrt und auch die Klinik, in der er soeben noch war, ist verschwunden. Wer lebt sein Leben? Wird der Alptraum noch zum Neubeginn?

    Das Buch liest sich anfangs noch sehr leicht. Doch als sich die mysteriösen Umstände häufen, wird der Leser sprichwörtlich in ein Labyrinth gelockt. Es wird immer komplizierter und man stellt sich von Seite zu Seite auch immer mehr Fragen. Es wird jedoch nicht langer dauern, und man kann sich das Ende schon teilweise selbst zusammenreimen.
    Mir ging es während dem Lesen teilweise nicht wirklich gut. Ich konnte mich äußert gut in den Protagonisten versetzen und konnte mit ihm mitfühlen.

    Aus einem Strudel von Realität oder Fiktion, Misstrauen und Zweifel bricht dasn plötzlich das Finale hervor. Wie sollte es auch anders sein, ist dieser unerwartet und Herr Fitzek hält noch eine Überraschung in Form eines Links bereit.
    Was sich hinter diesem verbirgt, wird nicht verraten. Also unbedingt ausprobieren! Es lohnt sich! Außerdem gibt "Splitter" noch nach Tagen Anlässe über das Gelesene nachzudenken.
  • Die Firma
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    Lust auf Jura?
    Rezension vom 08.01.2010
    Der junge Harward-Absolwent Mitch Mc. Deere verschlägt es nach seinem Einstieg in die Arbeitswelt in die Firma Bedini, Lambert & Locke - eine der erfolgreichsten Anwaltsfirmen des Landes.
    Ausgehend von einem hohen Jahresgehalt, satten Prämien, einer Villa, einem Appartment in der Karibik und einem neuen Auto, fängt Mitch an, seine Arbeit zu lieben.
    Doch der Schein trügt gewaltig. Als er plötzlich erfährt, dass drei ehemalige Anwälte auf mysteriöse Art und Weise verschwunden sind, findet er sich in den Klauen der Mafia wieder. Doch nun gibt es kein zurück. Denn wer eimmal in der Firma arbeitet, kann sie nie wieder lebendig verlassen.

    Am Anfang dauert es eine Weile, bis die Geschichte ins Rollen kommt. Später, als Mitch dann mehr und mehr über die Firma erfährt, kommt dann erst die Spannung zum Einsatz, die bis zum Schluss andauert.
    Grisham pflegt einen äußerst angenehmen Schreibstiel, der es mir leicht macht, Geschehnisse bildhaft vorzustellen.
    Auch von der Idee her ist die gesammte Story verdammt gut und einmalig.

    Ich weiß nicht, wies eucht dabei geht, aber JURA und das ganze Anwaltsblabla finde ich von Grund auf nicht sehr aufregend. Für mich is eher trockene Materie. Vielleicht hätte Grisham die selbe Story auf einem anderen Wissensgebiet aufbauen können.
    Auch im Hauptteil des Werkes hätte ich einiges gekürzt um den Leser nicht mit sinnlos, der eh schon auf das bange Ende wartet, zu quälen.

    5Sterne gibts bei mir nu ganz selten. Alles in allem finde ich das Buch jedoch absolut gelungen, lesenswert, spannend, emotional und auch etwas humorvoll.
  • Das Bootshaus
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    Sommerzeit Horrorzeit
    Rezension vom 07.12.2009
    Bootshaus, Natur, Sommerferien, Mord und Liebelei. Was will man mehr? Für mich persönlich die optimalen Schlagworte die ich eigentlich immerschon kombiniert in einem Roman vorfinden wollte.

    Der Inhalt:
    Alma verbringt mit iherer Mutter den Urlaub auf dem Land. Sie will vergessen, abschalten und entspannen. Doch was als märchenhafter Sommer in einer solch atemberaubend wunderschönen Naturlandschaft beginnt entwickelt sich zu einem grauenvollem Albtraum. Sie erfährt dass im örtlichem Badeteich, nahe des Bootshauses, vor einem Jahr ein totes Mädchen gefunden wurde, und der Schauder beginnt. Immer häufiger begegnet Alma im Traum ihrem verstorbenem Bruder Roberto der versucht ihr etwas zu sagen. Als Alma aus ihrer Ohnmacht erwacht, spürt sie eine Veränderung. Etwas hat von ihr Besitz ergriffen. Der Geist der Verstorbenen, der nach Rache verlangt. Und als Werkzeug dazu dient sie. Alma

    Der Autor schafft es, durch vertraute, ruhige, schöne aber auch beängstigende Umgebung eine wundervolle Atmosphäre zu erschaffen. Der Leser wird sanft in das Thema eingeführt und mit den Hauptcharakterien, die zum Großteil aus Jugendlichen bestehen, vertraut zu machen. Doch Plötzlich lässt der Autor Horror und Grauen fahren und die anfängliche Liebesgeschichte wird zum totalen Horror-Drama. Beim Lesen springt man ein Jahr zurück in die Vergangenheit und erfährt schrittweise mehr und mehr über das Geheimnis des Bootshauses. Der Leser versinkt in einem Albtraum aus dem er lange nicht erwachen kann. Dicht erzählt, präzise geschrieben, finster, spannend, dennoch nett.
    Eine perfekte Unterhaltung für jung und alt.
    Bleibt nurnoch die Hoffnung übrig, in Zukunft mehr von Mc.Ginley lesen zu dürfen.

  • Schlaf nicht, wenn es dunkel wird
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    Das Leben einer Paranoiden
    Rezension vom 18.08.2009
    Hier handelt es sich um das erste Buch von Joy Fielding das ich gelesen habe.

    Finanzielle Gründe und Einsamkeit brachten die 40-jährige Terry dazu, das Gartenhäuschen ihrer verstorbenen mutter zu vermieten. schnell findet sich auch eine mieterin namens alison doch kaum hat sich eine freundschaft entwickelt, häufen sich auch seltsame zwischenfälle. terry wird von tag zu tag misstrauischer und treibt sich wegen ihrer paranoiden verhaltensstörung schließlich zum eigenen wahnsinn.

    so ist es ein ganz gutes buch, und den preis aus sicherlich wert. der aufbau gestaltet sich sehr dynamisch. man wird schon sehr früh auf das thema hingeleitet, was in diesem falle auch gut ist. auch einige hauptcharakterien wachsen dem leser sehr schnell ans herz. es fällt ihm auch schwer auf wessen seite man sich stellt.

    ich konnte mit dem lesen kaum pausieren, weil ich wissen wolte, welche geheimnise die mieterin verbirgt.

    ein supter spannender psychothriller, mit realen geschehnissen. sowas kann rauskommen, wenn man paranoid ist.

    habe aber auch schon weitaus bessere gelesen

  • Sunset
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    Einfache Geschichten für Zwischendurch, aber Romane kann er besser
    Rezension vom 15.06.2009
    Bei Stephen Kings "Sunset" handelt es sich um eine sehr schöne Kurzgeschichtensammlung. Kurzgeschichten haben den Vorteil, dass man sich sofort mitten im Geschehen befindet, aber auch den Nachteil, dass sie viel zu kurz sind, umd Spannung aufzubauen.
    Was mir bei den Geschichten gefehlt hat, sind die Schockeffekte und ein klassischer King-Horror.
    Meine Lieblingsstorys von Sunset sind "Die Höllenkatze" und "N.".
    Auch "Ayana" ist sehr gut geschrieben. Es erinnert mich aber SEHR an das Werk "Schlaflos". Im Grunde genommen, wird hier exakt das selbe Thema und die gleichen Hintergründe verwendet.
    Ich persönlich bin von diesem Werk ein klein wenig enttäuscht, daher fällt die Bewertung nur durchschnittlich aus.
    Wer sich aber lieber die Kurzgeschichten liest, als einen ganzen Roman, und mehr die sollte "Sunset" auf alle Fälle lesen.