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Mein bester letzter Sommer

Roman

(20)
Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen
Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …
Rezension
"Ein gefühlvolles Buch über das Abschiednehmen, über Wut, Trauer und Liebe. Behutsam erzählt, tränenrührig von Anfang bis Ende, manchmal sehr kitschig und wunderschön!" RBB Radio Fritz
Portrait
Anne Freytag, geboren 1982, hat International Management studiert und für eine Werbeagentur gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Autorin veröffentlichte bereits mehrere Romane für Erwachsene, unter anderem unter ihrem Pseudonym Ally Taylor. Mein bester letzter Sommer ist ihr erstes Jugendbuch. Anne Freytag liebt Musik, Serien sowie die Vorstellung, durch ihre Geschichten tausend und mehr Leben führen zu können.


In diesem Leben wohnt und arbeitet sie derzeit in München – wenn sie nicht gerade in ferne Länder und fremde Städte reist. Manchmal auch nur in Gedanken ...
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Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 08.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27012-1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 221/146/37 mm
Gewicht 574
Verkaufsrang 621
Buch (gebundene Ausgabe)
15,50
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Beschreibung

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Buchhändler-Empfehlungen

„Gefühle hoch 10 “

Elena Wenger, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Die schwerkranke Tessa weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Sie selbst ist sehr depressiv und ihr Tagesablauf besteht nur noch aus der Planung ihrer Beerdigung. Doch bei einem Freundschaftsessen ihrer Eltern lernt sie Oskar kennen. Sofort merkt man, dass die Chemie zwischen den beiden stimmt.
Als Oskar Tessas Schicksal erfährt,
Die schwerkranke Tessa weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Sie selbst ist sehr depressiv und ihr Tagesablauf besteht nur noch aus der Planung ihrer Beerdigung. Doch bei einem Freundschaftsessen ihrer Eltern lernt sie Oskar kennen. Sofort merkt man, dass die Chemie zwischen den beiden stimmt.
Als Oskar Tessas Schicksal erfährt, will er mit ihr wunderbare Abenteuer erleben und ihr Dinge ermöglichen, die sie sich zwar sehnlichst wünscht aber schon lange damit abgeschlossen hat. Gemeinsam planen sie eine Reise nach Italien, die für Tessa die schönste letzte Zeit wird, die sie sich vorstellen kann.

Ein Buch voller Gefühle und erster Liebe!

Es hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich musst mich immer wieder entschieden, ob ich das Buch auf einen Schlag verschlingen oder mir jedes einzelne Wort auf der Zunge zergehen lassen soll.
Und hört euch unbedingt die Songs für den perfekten Moment von der "teskarschen Playlist" an - Gänsehaut vorprogrammiert!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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Bitte Taschentücher bereit legen!!!!
von Fay1279 am 29.05.2016

Ich muss euch vorwarnen. Egal wie sehr ich an meiner Rezension auch feile, sie kann diesem tollen Buch einfach nicht gerecht werden! Inhalt: Tessa ist 17 und steht am Anfang ihres Lebens, sollte man meinen. Leider wird Tessa sterben! Oder? Sie hat immer nur versucht perfekt zu sein! So wie Andere... Ich muss euch vorwarnen. Egal wie sehr ich an meiner Rezension auch feile, sie kann diesem tollen Buch einfach nicht gerecht werden! Inhalt: Tessa ist 17 und steht am Anfang ihres Lebens, sollte man meinen. Leider wird Tessa sterben! Oder? Sie hat immer nur versucht perfekt zu sein! So wie Andere sie haben wollten, oder wie sie glaubte, dass Andere sie gern haben wollten. Sie hat immer auf den PERFEKTEN Moment gewartet. Aber gibt es den? Fragen wir uns nicht alle: Wenn ich morgen sterben würde, habe ich ein schönes Leben gehabt? Habe ich die Dinge getan, die mir wichtig waren? War ich glücklich? Genau diese Gedanken ziehen Tessa in eine unendlich Spirale der Traurigkeit und des Trübsinns. Sie hat ihr Leben lang gewartet. Auf den richtigen Freund, die richtige Schule, den richtigen Moment. Nun wartet sie auf den TOD. Doch dann kommt Oskar!!!!!!!! Meine Meinung: Es handelt sich hier um ein Jugendbuch und so ist auch der Schreibstil aufgebaut. Leicht, locker und direkt. Man steht neben Tessa und begleitet sie auf ihrem Weg. Man lacht mit ihr und weint mit ihr. An manchen Stellen muss man schnell zum Taschentuch greifen. Sehr schnell und meist reicht eins auch nicht aus. Alle beteiligten Personen in diesem Buch sind sehr gut gestaltet und ihre Charakterzüge sind wunderbar herausgearbeitet. Man bewundert sie für die Dinge die sie tun! Selbst die kleinste Nebenrolle hat Bedeutung. Ach was soll ich schreiben. Lest dieses Buch und achtet auf die kleinen Dinge darin! Die kleinen Gesten einzelner Personen die einem so ans Herz gehen. Dieses Buch ist mehr als nur Unterhaltung. Es hinterlässt dem Leser eine Botschaft: LEBE!!!! Zwei Sätze haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen: „Und dann nehme ich Anlauf und springe“ Regen ist: „Konfetti, das aus dem Himmel fällt.“ Was schließt ihr nun daraus? Klar ist es eine Leseempfehlung. Und auf dem besten Weg mein Lesehighlight 2016 zu werden.

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Ein emotionaler und berührender Roman mit Tränengarantie
von Biluma aus Wolfratshausen am 29.05.2016

Tessa ist 17 und wird nicht 18 werden. Aufgrund eines Herzfehlers kann sie jeder Zeit sterben. Eigentlich hatte sie noch so viel vor in ihrem Leben. Doch seit der Diagnose verkriecht sie sich in ihrem Zimmer. Bis sie bei einem Abendessen Oskar kennenlernt. Oskar schafft es sie aus ihrer... Tessa ist 17 und wird nicht 18 werden. Aufgrund eines Herzfehlers kann sie jeder Zeit sterben. Eigentlich hatte sie noch so viel vor in ihrem Leben. Doch seit der Diagnose verkriecht sie sich in ihrem Zimmer. Bis sie bei einem Abendessen Oskar kennenlernt. Oskar schafft es sie aus ihrer Depression zu holen und nimmt sie mit auf eine Reise nach Italien. Er schenkt ihr den besten Sommer ihres Lebens. Dieses Buch hat ein ähnliches Thema wie ?Das Schicksal ist ein mieser Verräter?, und doch hat mich ?Mein bester letzter Sommer? viel mehr berührt als John Greens Buch, das ich etwas aufgesetzt fand. Anne Freytag hat mich mehr als einmal zu Tränen gerührt. Durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil hatte ich das Buch schon fast durchgelesen, obwohl ich nur kurz rein lesen wollte. Tessas und Oskars Reise hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und sehr sympathisch. Ich konnte mich sehr gut in beide hineinversetzen. Ich habe mit den beiden gelacht und auch gelitten. Vor allem die Chatnachrichten der beiden fand ich sehr amüsant. Auch die Orte, die Teskar auf der Reise besuchen waren sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir bildlich vorstellen. Die Geschichte wird größtenteils aus Tessas Sicht geschildert, im letzten Teil des Buches gibt es ein paar Kapitel aus Oskars Sicht. Diese Kapitel verdeutlichen seine Gefühle für Tessa und geben dem Buch noch mehr Tiefe. Besonders gut hat mir gefallen, dass Musik in diesem Buch eine große Rolle spielt. Tessa und Oskar suchen immer wieder Songs die zu den Situationen passen. Am Ende des Buches ist dann auch eine Playlist abgedruckt. ?Mein bester letzter Sommer? gehört definitv zu meinen Jahreshighlights! Liebe Anne Freytag, vielen Dank, dass du uns Teskar geschenkt hast. Fazit: Ein emotionaler und berührender Roman mit Tränengarantie. Eine klare Leseempfehlung. 5 von 5 Sternen.

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Wenn die Tränen nur noch fließen...
von Kuhni77 am 18.05.2016

…dann ist es ein Buch was mich tief berührt, fesselt aber auch glücklich macht. Wie schreibt man nun eine Rezension, wenn einen das Buch auch 2 Tage später immer noch sprachlos macht? Wenn einem einfach die Worte fehlen um dieses Buch und diese Gefühle, die beim Lesen entstanden sind, in... …dann ist es ein Buch was mich tief berührt, fesselt aber auch glücklich macht. Wie schreibt man nun eine Rezension, wenn einen das Buch auch 2 Tage später immer noch sprachlos macht? Wenn einem einfach die Worte fehlen um dieses Buch und diese Gefühle, die beim Lesen entstanden sind, in Worte zu fassen? INHALT: Tessa ist 17 Jahre alt und das Vorzeigemädchen ihrer Familie. Immer nett, gut in der Schule, sie spielt super Klavier und gibt nie Widerworte. Ihr Leben könnte so schön sein,wenn da nicht die Gewissheit wäre, das sie sterben wird. Seit Tessa vor 6 Monaten erfahren hat, das ihr nicht mehr lange Zeit bleibt, hat sie sich in ihrem Zimmer verschanzt. Sie hat den Kontakt zu ihren Freunden abgebrochen, plant ihre Beerdigung und „wartet“ auf den Tod. Tessa hat schon immer gewartet – auf den perfekten Moment, die perfekte Zeit, den perfekten Freund und dem perfekten Kuss. Und nun? Für was hat sie gewartet, wenn es diesen perfekten Moment nie geben wird. Tessa ist wütend, traurig und verzweifelt. Bis sie eines Tages Oskar trifft. Oskar lässt sich nicht so einfach abwimmeln und erobert Tessas Herz. Er schaut hinter ihre Fassade und er hat keine Angst vor ihrer Krankheit. Oskar steht seiner Krabbe, wie er sie liebevoll nennt, immer zur Seite. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan – eine Reise durch Italien. An alle Orte, an die Tessa so gerne einmal gereist wäre. Und Tessa stimmt zu. Gemeinsam geht es, in Oskars altem Volvo, durch Italien. Oskar schafft es, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken - Ihren „besten letzten Sommer“. MEINUNG: Dieses Buch hat mich gefesselt und ich war froh, dass wir an diesem Tag nichts mehr vor hatten. Gebannt saß ich auf der Couch, habe gelacht und gelitten. Die Taschentücherbox wurde immer dünner, die Augen immer geröteter und das Herz immer schwerer. Wie oft habe ich mich ertappt, das ich tief Luft geholt habe – wollte ich doch für Tessa atmen, wenn es ihr gerade wieder schwer gefallen ist. Und wie sehr habe ich sie um Oskar beneidet. Oskar ist einfach ein Junge, den man festhalten und nie mehr los lassen sollte. Seine ganze Art, wie er mit Tessa umgegangen ist, hat mich sehr berührt. Man spürte wie sehr er Tessa liebt und auch wie schwer es ihm fällt, das Schicksal anzunehmen. Aber das hat er Tessa nie gezeigt. Für sie war er immer der starke Freund, der ihr „ihren letzten Sommer“ lebenswerter macht. FAZIT: Nehmt euch viele Taschentücher, einen ruhigen Tag und begleitet „Teskar“ auf die Reise nach Italien. Freut euch mit ihnen, leidet mit beiden und scheut euch nicht den Tränen freien Lauf zu lassen. Für mich ist dieses Buch mein Highlight 2016! Ein wunderbares, berührendes Buch, welches einen festen Platz im Bücherregal haben wird. Es wird mich noch lange in Gedanken begleiten!

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Dieses Buch geht tief unter die Haut!
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.05.2016

Du kannst dir nicht aussuchen, wann du die große Liebe triffst... Die 17-jährige Tessa verbarrikadiert sich in ihrem Zimmer, seit sie durch Zufall erfahren hat, dass sie bald sterben wird. Sie ist traurig, enttäuscht und wütend. Denn wer will schon mit so jemanden etwas zu tun haben? Doch dann trifft... Du kannst dir nicht aussuchen, wann du die große Liebe triffst... Die 17-jährige Tessa verbarrikadiert sich in ihrem Zimmer, seit sie durch Zufall erfahren hat, dass sie bald sterben wird. Sie ist traurig, enttäuscht und wütend. Denn wer will schon mit so jemanden etwas zu tun haben? Doch dann trifft sie Oskar. Und Oskar bleibt hartnäckig, obwohl Tessa ihn versucht weg zu stoßen. Dann, ganz plötzlich, findet sie sich zusammen mit Oskar und seinem alten Auto auf eine Reise nach Italien wieder und stellt fest, wie lebenswert jede Sekunde ist, wenn man sie an der Seite des Menschen verbringt, der einen so liebt, wie man ist... Dieses Buch von Anne Freytag zu lesen, war für mich der pure Genuss. Der Schreibstil ist so wahnsinnig schön. Und jeder Satz geht einfach unter die Haut. Ich habe selten bei einem Buch so geweint, wie hier. Es hat mir wieder ein mal mehr die Augen geöffnet und gezeigt, wie kurz und vor allem kostbar das Leben ist. Man verbringt viel zu viel Zeit mit Banalitäten, statt den Moment zu leben und zu genießen. "Mein bester letzter Sommer" hat sich tief in mein Herz gebrannt. Es hält mich noch immer fest und ich werde diese unglaublich schöne, emotionale Geschichte auch nicht mehr los lassen! Ich kann jedem nur raten, dieses Buch zu lesen - am Besten, wie ich, mit der Playlist von Teskar auf der letzten Seite im Ohr. Ihr werdet hinterher feststellen, wie wertvoll das Leben ist. Und dass JEDE Sekunde es wert ist, sie zu genießen!

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Einfach unglaublich schön und voller Emotionen!
von Michaela Fränzer am 14.05.2016

Dieses Buch ist einfach unglaublich schön. Ich hab es innerhalb von wenigen Stunden durchgelesen. Hätte ich die Zeit nicht gehabt, hätte es mich umgebracht das Buch zur Seite legen zu müssen. Es ist einfach alles rund in dieser Geschichte. Allein schon die ganze grafische Umsetzung ist wunderschön. :) Die Beschreibungen... Dieses Buch ist einfach unglaublich schön. Ich hab es innerhalb von wenigen Stunden durchgelesen. Hätte ich die Zeit nicht gehabt, hätte es mich umgebracht das Buch zur Seite legen zu müssen. Es ist einfach alles rund in dieser Geschichte. Allein schon die ganze grafische Umsetzung ist wunderschön. :) Die Beschreibungen sind alle so schön und authentisch. Ich hatte die ganze Zeit bunte Bilder vor Augen und konnte regelrecht die Sonne in Italien spüren oder unter dem Sternenhimmel das Meer rauschen hören. Der Humor von Anne Freytag ist wunderbar. Besonders durch die Bedeutung der Musik in dem Buch finde ich wird das Ganze noch emotionaler. Mein bester letzter Sommer hatte mich direkt aber der letzten Seite. Ich hab das Buch aus Versehen falsch aufgeschlagen und hatte als erstes die Teskar Playlist vor mir. Mir fiel direkt das Lieb "Fever to the Form" von Nick Mulvey ins Auge und ich liebe dieses Lied! <3 Das Buch steckt einfach voller Weisheiten, die man sich zu Herzen nehmen sollte und einem zeigen: Nutze die Zeit die dir bleibt. Die Figuren sind so echt und detailliert und treffen direkt ins Herz. Ich hab in jeder Sekunde mitgefühlt. Ich habe gelacht, geliebt und geweint. Tessa ist ein großartiger Hauptcharakter und es ist unglaublich ihre persönliche Reise und Entwicklung in dem Buch mitzuerleben. Einige Zeit konnte ich die Tränen zurückhalten, aber irgendwann hat das Buch mir den Rest gegeben und ich lag heuelend in der Ecke und konnte es nicht glauben. Kauft euch dieses Buch unbedingt, es sollte auf jeden Fall gelesen werden und ist jede investierte Sekunde absolut wert. Von daher gibt es ganz klar fünf Punkte und ich geh jetzt mir jetzt weiter die Teskar Playlist anhören!

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Herzzerreißend!
von Franziska am 06.05.2016

Inhalt: Tessa ist 17 Jahre alt und erfährt, dass sie bald sterben muss. Bis dahin hatte sie immer ein vorbildliches Leben geführt, war fleißig, hat sich nie daneben benommen, nie etwas erlebt. Sie hat sich immer nur auf ihre wunderbare Zukunft vorbereitet, die sie nun nie erleben wird. Mit... Inhalt: Tessa ist 17 Jahre alt und erfährt, dass sie bald sterben muss. Bis dahin hatte sie immer ein vorbildliches Leben geführt, war fleißig, hat sich nie daneben benommen, nie etwas erlebt. Sie hat sich immer nur auf ihre wunderbare Zukunft vorbereitet, die sie nun nie erleben wird. Mit diesem Wissen verschanzt sie sich voller Wut, Trauer und Verbitterung in ihrem Zimmer und wartet auf den Tod. Bis eines Tages Oskar in ihr Leben tritt. Die beiden verlieben sich und als Oskar die Wahrheit über Tessas Zustand erfährt, läuft er nicht davon, sondern schenkt ihr einen gemeinsamen Roadtrip durch Italien - einen besten letzten Sommer. Meine Meinung: Ich kann mich nicht erinnern, wann mich das letzte Mal ein Buch so sehr ins Herz getroffen hat. Als Leser wird man von der ersten Seite an in Tessas Gedanken hineingeworfen, spürt ihre unendliche Wut und Verbitterung, ihre Angst, ihren Schmerz. Man spürt, wie es sein muss, so viele Pläne gehabt zu haben und dann zu erfahren, dass man all diese Dinge niemals erleben wird. Ausziehen, eine Familie gründen, Kinder bekommen. Selbst ein Auto fahren. Sex haben. Schon nach 20 Seiten habe ich so bitterlich geweint, so verzweifelt geschluchzt, dass ich dachte, mir zerspringt das Herz. Doch dann kommt Oskar ins Spiel und knackt nach und nach Tessas Schutzschild. Und in die Hoffnungslosigkeit, die nie ganz verschwindet, mischen sich eine Lebensfreude und all die wunderbaren Gefühle, die das Verliebtsein mit sich bringen. Hier kann der Leser sich genauso von Herzen mitfreuen, wie er auch mitleidet. Ich habe gelacht, gestrahlt, Freudentränen und Tränen der Rührung vergossen. Dennoch schwebt über Allem immer der Schatten des herannahenden Abschieds und der Ungewissheit. Tessa muss den Tatsachen ins Auge sehen, sich verabschieden, ihre Gedanken aufschreiben. Und auch Oskar muss sich seinen Dämonen und seiner Vergangenheit stellen. Mein Fazit: Einmal begonnen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es gegen jede Vernunft bis weit in die Nacht hinein zu Ende gelesen. Am nächsten Tag bin ich völlig übermüdet und mit verheulten, geschwollenen Augen zur Arbeit gegangen. Und ich bereue nichts! :o) Das Buch war herzzerreißend, reinigend und voller Denkanstöße. Es erinnert an den Wert des Lebens und daran, im Hier und Jetzt zu leben und nicht immer nur auf eine -vielleicht- bessere Zukunft zu warten. Mein unbedingter Lesetipp: Am Wochenende lesen, wenn man nichts anderes mehr vorhat. Das Buch lässt einen nicht los, bis die letzte Seite gelesen ist. Und auch danach braucht man ein Weilchen, um sich wieder zu sammeln.

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wann man sich verliebt kann man sich nicht aussuchen...
von einer Kundin/einem Kunden am 21.04.2016

Ein Road Trip durch Italien. Die erste große Liebe. Alles wäre perfekt, wenn da nicht Tessas Krankheit wäre... Ein Buch über Hoffnung, Trauer, die erste Liebe und das Abschiednehmen. Eine wunderschöne Lebens- und Liebesgeschichte, die einen tief berührt und mitfühlen lässt. Absolute Leseempfehlung! 14-99

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so wunderschön traurig
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 11.04.2016

Tessa ist gerade mal 17 Jahre alt und weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Sie ist herzkrank und jeder Herzschlag könnte der letzte sein. So zieht sie sich immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück und denkt nur noch daran, wie es ist, nicht mehr da zu... Tessa ist gerade mal 17 Jahre alt und weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Sie ist herzkrank und jeder Herzschlag könnte der letzte sein. So zieht sie sich immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück und denkt nur noch daran, wie es ist, nicht mehr da zu sein. Bis sie Oskar kennenlernt. Mit seinem verschmitzten Lächeln und seiner frischen Art schafft er es, Tessa aus ihrem Haus zu locken und zu witzigen Dingen zu überreden. Und so machen sich die beiden auf eine Reise nach Italien, damit Tessa dort einen letzten Sommer verbringen kann. Doch beide wissen genau, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt. Doch Tessas Schneckenhaus ist immer dabei. Von Anfang an ist ja klar, dass es sich bei diesem Buch um keinen Friede, Freude, Eierkuchen-Roman handelt. Kein "Und am Ende lebten sie glücklich und zufrieden"-Schmuh. Nein, es ist Fakt. Tessa wird sterben. Aber bis es soweit ist, hat sie noch einiges durchzustehen. Oder besser gesagt, sie will nichts durchstehen. Denn Tessa hat abgeschlossen, mit dem Leben, ihrer Familie und vor allem mit dem Tod. Sie wartet eigentlich regelrecht darauf, dass es endlich so weit ist. Bis Oskar in ihr Leben tritt und es vollkommen auf den Kopf stellt. Ehrlich gesagt war ich von Anfang an daraus auf, das Buch mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" zu vergleichen, was ich dann auch tatsächlich einige Male tat. Aber das lag nicht etwa daran, dass die Geschichte eins zu eins abgekuppelt ist. Nein, denn die Autorin hat eine eigene Geschichte geschaffen, die nur zufällig eben auch mit dem Tod endet. Aber bei Oskar hatte ich zeitweise den Schauspieler Ansel Elgort vor Augen, der in "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" den Augustus spielt. Er würde perfekt für die Rolle passen. So, das war es nun mit dem Vergleichen. Zurück zu dem herrlich traurigen Roman der Autorin. Da es für mich der erste Roman der Autorin ist, war ich natürlich gespannt, ob sie mich mit ihrem Schreibstil in den Bann ziehen kann. Und das kann sie. Denn innerhalb kürzester Zeit hatte ich das Buch geradezu verschlungen, nebst dem Aufbrauchen von zwei Packungen Taschentüchern. Egal wie sehr ich mich bemüht hatte, die Tränen zurückzuhalten, es hat nicht geklappt. Sie flossen, reichlich, ständig und befreiend. Ab und zu braucht man so viel Herzschmerz. Und die Autorin hat es geschafft, dass ich mich mal wieder so richtig ausgeheult habe. Tessa ist innerlich zerrissen. Eigentlich will sie gar nicht so sein, wie sie sich gibt. Sie weiß, dass sie anders sein kann, doch kann sie einfach nicht aus sich heraus. Bis Oskar ist beibringt, dass es auch anders geht. Aber bis dahin verletzt sie nicht nur ihre Familie, sondern auch teilweise sich selbst. Schon ab den ersten Seiten hatte die Autorin mich und ich wollte nichts anderes, als derjenige sein, der Tessa helfen kann. Bis Oskar auftaucht. Er ist warmherzig, offen, versprüht gute Laune und ist spontan. Doch auch er hat sein Päckchen zu tragen. Seine Art, mit Tessas Erkrankung umzugehen, finde ich wunderbar. Er weiß genau, auf was er sich einlässt, als er mit Tessa zusammenkommt, und er macht das Beste daraus, eben den besten letzten Sommer für Tessa und er macht dies einfach zauberhaft. Natürlich gibt es Problem-Momente. Und die gehören bei solch einem Buch auch dazu. Doch finde ich die Lösungen der Autorin sehr gut gelungen. Tessa und Oskar gehören einfach zusammen, sie sind dann eben Teskar, ein Pärchen, ein Liebespaar, Seelenverwandte. Oskar beschert Tessa noch ein paar wunderschöne Wochen mit allem, was für eine 17jährige wichtig ist. Vor allem die Freundschaft ist wichtig und, dass Oskar Tessa aus ihrem Schneckenhaus herausholt und ihr zeigt, wie schön Leben sein kann. Auch wenn es nur noch für kurze Zeit ist. Ich möchte auch nicht weiter in dieses Thema eindringen, da es schon schwer genug ist. Ich kann nur eines sagen: wenn man den Roman liest, muss man sich darauf einlassen und das Ende akzeptieren. Das Buch an sich ist dann auch noch ein Hingucker. Alle wichtigen Dinge sind auf dem Cover vorhanden. Allen voran natürlich Tessa und Oskar auf dem Dach des Autos und die Kopfhörer. Was es damit auf sich hat, ist natürlich im Buch versteckt. Aber auch das Innenleben ist sehenswert. Die Reiseroute von Tessa und Oskar ist abgedruckt und hinten gibt es eine Playlist, denn Musik spielt in der Geschichte auch eine wichtige Rolle. Fazit: Wunderschön traurig. Ein Roman über die erste Liebe und den Tod.

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Ein Buch, welches einem das Herz zerreisst...
von Sonja Wagener am 07.04.2016

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar vom Heyne fliegt Verlag bekommen und möchte mich nochmal ganz herzlich bedanken. Ich habe bisher noch kein Buch von Anne Freytag gelesen und weil schon so viele so begeistert von dem Buch waren, stand für mich fest: DAS MUSS ICH LESEN! Als es angekommen... Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar vom Heyne fliegt Verlag bekommen und möchte mich nochmal ganz herzlich bedanken. Ich habe bisher noch kein Buch von Anne Freytag gelesen und weil schon so viele so begeistert von dem Buch waren, stand für mich fest: DAS MUSS ICH LESEN! Als es angekommen ist habe ich es mir auch direkt geschnappt und es innerhalb weniger Stunden einfach nur verschlungen! Anne Freytag hat sich mitten in mein Herz geschrieben! Ich habe noch nie so viel und so intensiv bei einem Buch geweint wie bei "Mein bester letzter Sommer". Sie schreibt einfach so wundervoll, dass es einem einfach ans Herz gehen muss. Ihre ehrlichen Worte und das sie auch die Protagonisten nichts verschönigen lässt, hat mir sehr gut gefallen. Tessa ist zu Beginn wirklich sehr deprimiert und man kann es ja auch echt nachvollziehen. Immerhin weiß sie, dass sie nur noch wenige Wochen zu leben hat. Aber anstatt rauszugehen und den Rest ihres Lebens noch zu genießen verschanzt sie sich in ihrem Zimmer. Dennoch fand ich es manchmal sehr traurig, wie sie mit ihrer Mutter umgegangen ist. Natürlich kann man verstehen, dass es für Tessa alles andere als leicht ist, aber ihre Mutter wollte ja nur, dass sie den Rest ihres Lebens noch genießt. Und ich konnte die Mutter zu 100 % verstehen. Dann taucht Oskar bei einem Familienessen auf und Tessa kann ihn einfach nicht vergessen. Oskar geht es anscheinend ähnlich, denn er schreibt sie bei Facebook an. Und die beiden verstehen sich auf Anhieb super. Und so findet Tessa dann doch noch ihren Lebenswillen.... Vor allem als Oskar eine gemeinsame Sommertour vorschlägt.... Wie süß die beiden sind, wenn sie die Städte besichtigen. Oskar ist ein absoluter Schatz. So einen Freund möchte jedes Mädchen haben. Er ist aufmerksam und so wahnsinnig liebevoll. Für ihn ist Tessa trotz ihrer Krankheit das schönste Mädchen auf der Welt und das lässt er sie auch spüren. Allerdings hat auch er schon ganz persönliche Erfahrungen mit dem Tod gemacht.... Ab dem Zeitpunkt gefällt mir Tessa richtig gut. Sie blüht richtig auf und ich habe mich mir ihr gefreut! Aber ich habe auch mit ihr gelitten und natürlich wird das Ende auch richtig dramatisch! Die letzten Sätze haben mir mein Herz zerrissen... Dieses Buch MUSS gelesen werden! Diese ehrliche und schonungslose Art von Tessa hat mich tief in meinem Herzen berührt. Ich habe Unmengen an Taschentüchern verbraucht und die Tränen flossen einfach ohne Halt... Ich vergebe hier 5 von 5 Punkten und packe noch ein fettes HERZ oben drauf! LEST DIESES BUCH!!!!!

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Tragisch, emotional und unheimlich traurig
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 02.04.2016

Das ist wohl eines der traurigsten und bewegendsten Büchern die ich jemals gelesen habe. Von Anne Freytag habe ich bisher nur die Bücher gelesen, die sie als Ally Taylor geschrieben hat. Hier schlägt sie eine ganz neue Seite an und ich kann nur eins sagen, sie beherrscht auch diese Seite einfach... Das ist wohl eines der traurigsten und bewegendsten Büchern die ich jemals gelesen habe. Von Anne Freytag habe ich bisher nur die Bücher gelesen, die sie als Ally Taylor geschrieben hat. Hier schlägt sie eine ganz neue Seite an und ich kann nur eins sagen, sie beherrscht auch diese Seite einfach perfekt. Tessa ist ein 17jähriges Mädchen, das sterben wird... bald. Alleine dieser Umstand geht schon unheimlich nahe. Und wenn man Tessa erstmal kennenlernt, trifft es einen mitten ins Herz. Doch dann trifft sie Oskar und verliert ihr Herz an ihn. Für sie steht fest, sie möchte ihren letzten Sommer mit ihm verbringen. Tessa ist einfach sehr sympathisch. Ihre Liebe zur Musik, ihre Sensibilität und ihre Traurigkeit haben mir das Herz zugeschnürt. Ihre Geschichte ist unheimlich tragisch und man kann gar nicht in Worte fassen, welche Emotionen und Gefühlsausbrüche einen da durchströmen. Man würde am liebsten die Zeit anhalten und ihre mehr kostbare Zeit schenken. Aber man kann nur zusehen, wie sie jeden Tag ein bißchen mehr an Leben verliert. Doch ich bin bloß der Leser, ich möchte mir nicht vorstellen , wie es ist , die eigene Tochter, die Freundin oder Schwester auf diese Art und Weise zu verlieren. Es ist einfach ungerecht und zerreißt einem schier das Herz. Es hat wirklich nicht lange gebraucht und die Tränen sind geflossen. Mit viel Einfühlsamkeit und Herzblut erzählt uns Anne Freytag die Geschichte von Tessa. Einem Mädchen, das einmal in ihrem kurzem Leben die große Liebe erfahren möchte. Aber sie zeigt uns auch, wie die Angehörigen und der Freundeskreis mit dieser unumstößlichen Tatsache umgehen. Man spürt dabei die Verzweiflung, die Trauer und die Wut recht deutlich. Es wirkt einfach unheimlich echt und authentisch und nimmt dabei ungeheuer mit. Umso mehr hab ich gestaunt, daß ich trotz allem hin und wieder schmunzeln konnte. Diesen Balanceact zwischen einem wirklich extrem ernsten Thema und leichtem Humor an einigen Stellen, ist ihr hervorragend gelungen. Man leidet unglaublich mit Tessa mit. Aber nicht nur Tessa ging mir sehr nahe, sondern auch Oskar. Auch er hat schon Schmerz erleiden müssen, umso tragischer fand ich, das es ihn nun erneut trifft. In solchen Momenten frag ich mich dann immer, wieso es immer die Guten trifft. Es sind solche Momente, die man einfach nicht greifen kann, aber dennoch irgendwie akzeptieren muss. Das weiß auch Tessa. Sie beweist ungeheure Stärke und Mut, das hab ich wirklich bewundert, denn das ist nicht leicht. Da Tessa und Oskar den meisten Platz einnehmen, wurden vor allem sie für mich umso lebendiger. Sie sind mir immer mehr ans Herz gewachsen. Während die beiden versuchen einen unbeschwerten letzten Sommer zu verbringen, holt uns immer wieder die Wirklichkeit ein und man merkt , wie sich Tessas Zustand verschlechtert. Und danach ist plötzlich nichts mehr wie es wahr. Schlussendlich hat mir dieser Roman sehr gut gefallen, es gab Momente, die hätte ich so nicht erwartet. Und auch das Ende hat mich einfach emotional total überrollt und ich war nur am weinen. Mir hat vor allem gut gefallen, daß hier so ein ernstes Thema zur Sprache gebracht wurde. Die Umsetzung dessen ist nicht einfach, aber Anne Freytag hat es wirklich sehr gut umgesetzt. Hier geht es natürlich auch um Liebe, aber nicht nur. Es geht um Abschied nehmen, Trauer, Wut und Akzeptanz. Es geht darum, daß Leben zu nehmen wie es ist, mit all seinen Hürden, die es zu bieten hat. Es zeigt uns, wie sich die Blickwinkel verschieben, wenn das Leben völlig andere Wege einschlägt und was man dabei empfindet und vor allem wie man damit umgeht. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Tessa und Oskar, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet. Aber auch die Nebencharaktere wurden gut gezeichnet, ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten, die Gestaltung hat mir wunderbar gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten. Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Buch. Fazit: Eine sehr tragische und traurige Geschichte über Tessa. Ein Mädchen, das mich tief berührt hat. Ich hab so geweint, gelitten und es hat mir einfach in der Seele weh getan. Tragisch, emotional und unheimlich traurig. Unbedingt lesen, aber haltet Taschentücher bereit, ihr werdet sie brauchen. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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Ein Highlight dieses Jahr!
von Sandra Budde von BuchZeiten aus Neuss am 02.04.2016

Inhalt: Tessa ist 17 und wartet. Auf ihren Tod. Denn der wird unweigerlich kommen. Schon bald. Und sie betrauert all das, was sie nie tun wird. Nie einen Jungen küssen, nie Sex haben, nie Reisen .. die Liste scheint endlos. Und sie träumt. Von dem Jungen, den sie flüchtig in... Inhalt: Tessa ist 17 und wartet. Auf ihren Tod. Denn der wird unweigerlich kommen. Schon bald. Und sie betrauert all das, was sie nie tun wird. Nie einen Jungen küssen, nie Sex haben, nie Reisen .. die Liste scheint endlos. Und sie träumt. Von dem Jungen, den sie flüchtig in der U-Bahn sah, der sie anlächelte. Der nicht wusste, wie ihr Körper aussieht, der nicht wusste, das sie sterben wird. Und sie träumt von ihm, während ihr Leben dahin schmilzt. Doch dann steht er vor ihr, so unerwartet, dass sie es am Anfang gar nicht glauben kann. Doch er tritt immer weiter in ihr Leben, nicht bereit zu gehen und reicht ihr die Hand, für den besten letzten Sommer ihres Lebens. Meine Meinung: Ich gebe zu, es war das Cover, das mich ansprach und nicht wieder losließ. Und der Titel. Obwohl er mir schon beim ersten Lesen sagte, dass mich dieses Buch nicht glücklich machen wird. Von dem ich wusste, dahinter kann sich nur eine Geschichte verbergen, die traurig ist. Wenn nicht sogar tottraurig. Aber braucht man manchmal nicht genau das, um glücklich sein zu können? Und so griff ich zu dem Buch und legte es erst Stunden später wieder weg und überlegte, wann ich das letzte Mal so heftig bei einem Buch geweint habe ... ich glaube, es war der Märchenerzähler ... ja ich gebe zu, ich bin bei Büchern und Filmen gerne emotional und ich habe oft Tränen in den Augen .. aber nur selten bin ich so froh, dass niemand da ist der mich tatsächlich schluchzen hört :) *grins* .. so nun wisst Ihr zumindest, worauf Ihr Euch hier einlasst. Was aber war es, was mich so ergriffen hat ... der Tod? Ja und nein ... er trifft Dich nicht überraschend, wenn man schon zu Beginn weiß, worum es in dem Buch geht. Und doch tut er es. Aber auch viel mehr. Es waren die Augenblicke in diesem Sommer. Es waren die Menschen, ihre Geschichten, ihre Gefühle. Es waren die Momente, in denen man herzhaft lachen konnte. Und die, die einen zum Nachdenken brachten. Es war diese Reise, die so viel Schönes so geballt näher brachte. Und es war dieses Gefühl der Aussichtslosigkeit, das die ganze Zeit über dem Buch schwebt. Vielleicht war es aber auch Tessas ironische Art. Tessa, die sich vor Augen führte, was sie in ihrem Leben alles nicht erleben wird, weil es nicht mehr da sein wird, das Leben. Und die trotzdem nicht selbstmitleidig rüber kam, obwohl sie eigentlich alles Recht der Welt darauf gehabt hätte. Vielleicht war es aber auch Oskar, der eigentlich schon genug mit sich rumschleppte und dennoch seinem Herz und nicht seinem Kopf folgte. Vielleicht war es auch Larissa, Tessas Schwester, die so hart, so unnachgiebig war und dennoch so unendlich litt. Oder Tessas Eltern, die mit der Situation so offensichtlich überfordert waren - wie sollten sie auch nicht ... oder es war alles zusammen. Eigentlich könnte dieses Buch eine wundervolle Jugendromanze sein. Sie vermittelt einem trotz allem was geschieht so eine wunderschöne sommerliche Leichtigkeit. Dass man am liebsten die Koffer packen möchte .. mit nur 30 Teilen und natürlich einer ganz bestimmten Playlist auf seinem MP3Player. Und doch weiß man, dass man so etwas wahrscheinlich nicht erleben wird, weil man dafür sicherlich einen Oskar bräuchte. Oskar sagte einmal, dass er das Lied Hallelujah nie wieder hören kann, ohne an eine Situation mit Tessa zu denken ... ich glaube, ich werde das Lied nie wieder hören können, ohne an dieses Buch zu denken :) Es gab so viele Stellen im Buch, die ich gern zitiert hätte ... doch vielleicht solltet Ihr sie lieber selbst entdecken ... aber wenigstens eine hab ich Euch mitgebracht .. vielleicht zeigt sie Euch schon einen Hauch der Melancholie, die ich die ganze Zeit verspürte: "Es ist komisch zu gehen, wenn man nicht weiß, ob man wiederkommt." Fazit: Dieses Buch ist definitiv ein ganz großes Highlight dieses Jahr und wird zumindest im Bereich "Rotz und Wasser heulen" sicherlich keine nennenswerte Konkurrenz finden. Obwohl es überhaupt nicht rührselig ist, hat es mich unendlich tief berührt. Jedem, der so etwas mag, kann ich dieses Buch nur ans Herz legen!

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Absolute Leseempfehlung - lesen und lieben!
von einer Kundin/einem Kunden aus Stahnsdorf am 29.03.2016

Cover: Ich liebe dieses Cover, seit ich es zum ersten Mal gesehen habe. Die Zeichnung drückt für mich Freiheit und Liebe aus, und hätte nicht besser zeigen können, worum es in diesem Buch geht. Meinung: Puh, eine Rezi zu einem Buch wies diesem zu schreiben, ist nicht so einfach. Ich weiß... Cover: Ich liebe dieses Cover, seit ich es zum ersten Mal gesehen habe. Die Zeichnung drückt für mich Freiheit und Liebe aus, und hätte nicht besser zeigen können, worum es in diesem Buch geht. Meinung: Puh, eine Rezi zu einem Buch wies diesem zu schreiben, ist nicht so einfach. Ich weiß jetzt schon, dass es mir nicht ansatzweise gelingen wird, die richtige Worte zu finden. Wer Anne Freytag schon einmal live erlebt hat, weiß, dass sie eine lustige und lebensfrohe Frau ist, die immer einen Scherz auf den Lippen hat. Mit diesem Jugendroman beweist sie allerdings eindrucksvoll, dass sie auch anders kann... Schon zu Beginn ist klar, dass die Geschichte kein gutes Ende nehmen wird. Die 17jährige Tessa ist todkrank. Sie wird sterben und ihr bleibt nicht mehr viel Zeit. Dann lernt sie Oskar kennen - Liebe auf den ersten Blick. Das gilt auch für Oskar. Was dann folgt, ist eine kurze, aber sehr intensive Reise. Die Autorin nimmt uns Leser mit den Protagonisten mit nach Italien. Der Weg, den die beiden zurücklegen ist kein leichter, körperlich und emotional, und man rechnet immer damit, dem Ende nah zu sein. Trotz des traurigen Themas gelingt es Anne Freytag wunderschöne und glückliche Momente zu erschaffen. Genauso wünscht man sich seine noch verbleibende Zeit. Mit jeder Seite, jeder Zeile habe ich mich mehr und mehr in Tessa und Oskar verliebt, bin mit ihnen auf diese Reise gegangen und habe mit ihnen gelacht und gelitten. Die Autorin vermag es, die Emotionen absolut nachvollziehbar rüberzubringen. Ich musste oft lächeln, habe aber auch geheult wie ein Schloßhund. Es gibt Bücher, die liest man, legt sie zur Seite und macht weiter. Aber es gibt auch Bücher wie dieses hier. Dieser Roman hat so viele Bilder in meinem Kopf gepflanzt, dass ich quasi durch ganz alltägliche Dinge an diese tragische Liebesgeschichte erinnert werde. Fazit: "Mein bester letzter Sommer" ist ein ganz besonderes Buch und definitiv jetzt schon ein Highlight meines Lesejahres. Diese Liebesgeschichte geht unter die Haut, direkt ins Herz und lässt einen so schnell nicht mehr los. Danke, Anne Freytag für dieses wunderbare Buch, das man einfach lieben muss! Absolute Leseempfehlung - lesen und lieben! TESKAR FOREVER!!!

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Voller Emotionen
von Kitty am 22.03.2016

Lange habe ich darüber nachgedacht, wie ich Mein bester letzter Sommer rezensieren soll. Wie trifft man die richtigen Worte bei einer Geschichte, die einen so sehr zum Weinen gebracht hat, wie es zuletzt bei Die letzten Tage von Rabbit Hayes der Fall gewesen ist? Ich habe diesen Text... Lange habe ich darüber nachgedacht, wie ich Mein bester letzter Sommer rezensieren soll. Wie trifft man die richtigen Worte bei einer Geschichte, die einen so sehr zum Weinen gebracht hat, wie es zuletzt bei Die letzten Tage von Rabbit Hayes der Fall gewesen ist? Ich habe diesen Text schon zig Mal geschrieben, geändert, gelöscht und mir die Haare dabei gerauft. Es hat ewig gedauert, bis ich überhaupt ansatzweise zufrieden mit meinen Worten gewesen bin und das, obwohl diese wahrlich niemals ausdrücken können, was ich beim Lesen dieses Schmuckstücks empfunden habe... Ein großer Pluspunkt ist für mich, dass sich Anne Freytag absolut nicht mit Nebensächlichkeiten aufhält, sondern schnell zum Punkt kommt. So wird nicht ewig die Umgebung beschrieben und die Geschichte zu sehr in die Länge gezogen, sondern alles Wichtige erzählt und alles Unwichtige ausgeklammert. Durch diesen Schreibstil hat Mein bester letzter Sommer ein sehr hohes Tempo und lässt sich somit auch sehr gut und schnell lesen. Die beiden Protagonisten Tessa und Oskar erzählen abwechselnd ihre Sicht der Dinge in der Ich-Form, wobei Tessa hier einen größeren Teil einnimmt, als ihr Freund. Gerade mit Tessa hat ich am Anfang so meine Schwierigkeiten. Sie ist krank und wird bald sterben. Diese Tatsache hat sie, zurecht, wütend gemacht. Doch sie richtet ihre Wut meiner Meinung nach, an die falschen Personen. Ich befand mich bei ihr in einer gewissen Zwickmühle: Auf der einen Seite konnte ich ihre Wut und ihre Hilflosigkeit absolut verstehen, aber auf der anderen Seite denke ich, dass sie trotzdem nicht das Recht hat, so gemein und verletzend mit ihren Mitmenschen umzugehen. Nichtsdestotrotz hat sie mir Leid getan. »Ein Teil in mir schämt sich. Und ja, ich fühle mich ertappt, aber ich liebe es, seine Krabbe zu sein. Vielleicht ist das nicht der Kosename, den ich mir ausgesucht hätte, aber er gehört mir.« Zitat aus: "Mein bester letzter Sommer" Die Liebesgeschichte, die die Zwei an den Tag legen, gleicht einer ICE-Fahrt: Sie geht sehr schnell voran. Ich muss sagen, dass es schon ein bisschen zu rasant für meinen Geschmack war, letztendlich hat es aber dennoch zu der Geschichte gepasst. Diese, eher wenigen Punkte, die mir nicht ganz so gut gefallen haben werden allerdings total in den Schatten gerückt durch die Tatsache, dass mich schon lange kein Buch mehr so zum Weinen gebracht hat, wie dieses. Egal um welche Person es sich handelte: Man bekommt als Leser jedes einzelne Gefühl dieser zu spüren. Sei es der Schmerz, den die Mutter von Tessa in sich trägt, weil sie bald ihre Tochter verlieren wird. Die Hilflosigkeit des Vaters, weil er seiner Tochter nicht helfen kann. Die verborgenen Emotionen Tessas Schwester, oder die Wut der Protagonistin. Diese und noch viel mehr Gefühle werden allesamt auf den Leser übertragen und treffen einen, wie ein stramm aufgeblasener Ball beim Völkerball, mitten in den Bauch und arbeiten sich bis zum Herzen vor. Dachte ich, ich habe mich endlich beruhigt, erfolgte schon die nächste Welle und ich versank erneut im Tal der Tränen, welches sich zum Ende hin in einen tiefen Ozean entwickeln sollte. Ich weiß nicht, wie Anne Freytag es geschafft hat, so viel Gefühl in diese Geschichte einfließen zu lassen, aber ich bewundere sie echt dafür und ziehe meinen Hut. Zwar spürt man während des Lesens stets das drohende Unheil über einem schweben, wie ein Damoklesschwert, doch trotz der drohenden Katastrophe wird dem Leser auch immer mal wieder das Licht präsentiert: Den Roadtrip, auf den die Verliebten sich begeben, das Abenteuer, welches sie zusammen erleben und noch viele andere Momente lachen einen trotz verweinten Augen lächeln. Es hat mich zutiefst berührt, getroffen und emotional absolut fertig gemacht dieses Buch zu lesen, und trotzdem liebe ich dieses Buch. Fazit: Ich habe lange überlegt, wie ich Mein bester letzter Sommer bewerten soll, denn ich hatte ja nun auch ein paar Dinge, die ich nicht so toll fand. Da diese aber absolut in den Schatten gestellt werden durch die Flut an Emotionen, die man als Leser übermittelt bekommt, kann und werde ich darüber hinwegsehen. Für mich hat das neue Werk von Anne Freytag auf jeden Fall große Chancen schon jetzt zu meinem Jahreshighlight zu werden! Must read!

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Berührend und bewegend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 15.03.2016

Kurzbeschreibung Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen Tessa hat immer gewartet ? auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt... Kurzbeschreibung Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht aussuchen Tessa hat immer gewartet ? auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt ? bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind ? Äußere Erscheinung Das Cover zu dem Buch ist sehr schlicht gestaltet. Auf einer blauen Kugel, in der in Handschrift der Titel geschrieben steht, steht ein Auto ? ein gelber Volvo und auf dem sitzen Tessa und Oskar, unsere beiden Protagonisten. In der rechten unteren Ecke befindet sich noch ein Kopfhörer. Obwohl das Cover nicht viel mehr aussagt, als dass es sich um ein Sommer-Road-Trip-Buch handelt, finde ich es doch echt gelungen. Meine Meinung Ich habe geheult. Schon von Anfang an habe ich gewusst, dass dieses Buch ein absolutes Heulbuch ist und ich hatte natürlich absolut recht. Wer mich kennt, der weiß, ich liebe emotionale Bücher und obwohl es anscheinend ein Trend ist, Bücher mit schwerkranken Jugendlichen zu schreiben, hat dieses hier mich zutiefst berührt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und es lässt sich angenehm lesen. Dadurch, dass das Buch in der Gegenwart geschrieben ist, lässt es die Handlung realer und näher wirken und für mich hatte es auch eine gewisse symbolische Wirkung. Das Buch spielt quasi im Hier und Jetzt, weil keine Zeit mehr ist für die Zukunft. Zu Beginn ist Tessa, die Protagonistin die alleinige Ich-Erzählerin, erst auf den letzten hundert Seiten tauchen einige Kapitel aus Oskars Sicht auf, wobei die Kapitel durch eine Krabbe (für Tessa) und einen Stoffhasen (für Oskar) gekennzeichnet sind. Wie schon gesagt, handelt es sich um ein Road-Trip-Buch. Es geht nach Italien und wir Leser dürfen Tessa und Oskar begleiten. Beim Lesen hatte ich oftmals das Gefühl, ich müsste einfach nur die Augen schließen und würde mich in Rom, Florenz oder am Gardasee befinden. Die Autorin hat es geschafft, die Orte der Reise so schön zu beschreiben, so dass ich am liebsten meine Sachen gepackt und ebenfalls einen Ausflug dorthin unternommen hätte. Aber das ging nicht, ich musste schließlich weiterlesen. Am Anfang hatte ich ein kleines Problem mit der Romanze, die sich in rasantem Tempo entwickelt und wenn ich das sage, will das was heißen. Tessa und Oskar haben sich echt verdammt schnell ineinander verliebt, was ich bei Tessa nachvollziehen kann, weil sie keine Zeit mehr hat, aber bei Oskar ... ging mir halt zu schnell. Aber auch nur am Anfang, später war die Geschichte einfach nur noch niedlich. Und tragisch. Denn natürlich ist das Thema des baldigen Todes kein schönes und doch ist es ein zentraler Punkt in dem Buch. Vor allem Konflikte innerhalb der Familie werden thematisiert und diese sind wirklich erschreckend real dargestellt. (Habe leider Erfahrungen in dem Thema und in meiner Familie die Rolle der gesunden großen Schwester einnehmen müssen, deshalb weiß ich, wovon ich rede.) Nicht nur aus diesem Grund, aber sicherlich auch dewegen hat mich das Ende emotional fertig gemacht, also Taschentücher nicht vergessen. Trotzdem werdet ihr nicht bereuen, dieses Buch zu lesen. Fazit Dieses Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die berührt und bewegt und einen nicht mehr loslässt. Bewertung 5/5

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Gefühlvoll, ehrlich und so stark ...
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 05.03.2016

Tessa ist die vorbildliche Tochter, verdammt gut in der Schule, spielt Klavier und Geige, hat ein super Verhältnis zu ihrer Mutter und ist im Gegensatz zu ihrer Schwester höflich, zuvorkommend und gibt nie böse Widerworte. Allerdings ändert sich das alles, als sie erfährt, dass sie sterben muss. Alle Mühen,... Tessa ist die vorbildliche Tochter, verdammt gut in der Schule, spielt Klavier und Geige, hat ein super Verhältnis zu ihrer Mutter und ist im Gegensatz zu ihrer Schwester höflich, zuvorkommend und gibt nie böse Widerworte. Allerdings ändert sich das alles, als sie erfährt, dass sie sterben muss. Alle Mühen, alles Warten, jeder Zukunftsplan ist umsonst gewesen. Tessa realisiert, dass sie immer nur auf den perfekten Moment gewartet hat und sie sich nie etwas getraut hat und versinkt in Wut und Frust. Ihr Leben ist langweilig und so wird sie wohl als Jungfrau ohne Führerschein sterben. Bis zu dem einen Familienessen, wo sie den Jungen wieder trifft, dessen Augen sie so magisch angezogen haben. Ist es Schicksal? Oder sogar Liebe? Wird Tessa es wagen, sich zu verlieben? Und hat sie genug Zeit für diesen Sommer? Ganz ehrlich, ich mag eigentlich solche Geschichten nicht, wenn man vorab schon weiß, es kann einfach nicht gut ausgehen. Aber es ist ein Buch von Anne Freytag, sprich, ein Original Freytag, ein Buch mit der Garantie für große Gefühle, die richtigen gewählten Worte und Gänsehaut inklusive. Sprich, ich muss es einfach lesen. Es ist ein Must Have Buch, ein Must Read Buch. Ein, ich verliebe mich haltlos in ihre Figuren Buch und es hat mich wirklich ganz schwer erwischt. Tessa ist ein unglaublich toller Charakter, mit ihr konnte ich mich total identifizieren. Als Schülerin war ich nämlich auch total langweilig und habe auch, ganz romantisch, immer auf den perfekten Moment gewartet und was ist, der kommt nicht immer so, wie man plant. Bloß rinnt bei Tessa die Zeit weg und ihre Sehnsucht nach verpassten Gelegenheiten ist übergroß. Überhaupt kann man sich gut in Tessa hineinversetzen, denn Anne Freytag benutzt hier Wörter, Erklärungen und Situationen, die mich als Leser in die Haut von Tessa schlüpfen lassen und ich ihre Wut, ihren Frust, ihre Angst und Verzweiflung selbst spüren konnte und das tut verdammt weh. So fühlt man ihren Schmerz hautnah mit, aber auch das Aufleuchten ihrer Kräfte, wenn sie Oskar trifft, wie Tessas Herz schneller schlägt, wie auf einmal alles um sie herum lebendig wird und das Leben tanzt. Ich habe mich also schon in Tessa verliebt und dann bringt unsere Autorin auch noch so einen tollen Jungen daher. Wer sich nicht in Oskar verliebt, ist selber schuld. Hätte ich nicht schon meinen Traummann gefunden, wäre es sonst ganz bestimmt Oskar. Dieser Junge weiß, was er möchte und läuft nicht vor der traurigen Realität weg. Statt reiß aus zu nehmen, will er diesen Mädchen einen wunderbaren tollen Sommer schenken und steckt seine eigenen Gefühle dabei ganz hinten an. Er versucht, den Moment zu leben und alle Wünsche wahr werden zu lassen. Dabei hat er immer den passend Spruch auf den Lippen und die perfekten Lösungen in der Hinterhand. Er heitert Tessas Leben unglaublich auf, schafft absolute Glücksmomente und ist unglaublich toll. Tja, und das Beste ist, wir erleben alles durch Tessas Augen mit und verlieben uns gleich noch dazu. Anne Freytag erzählt ihre Geschichte, sehr sensibel, gefühlvoll und so ehrlich, dass es oft einfach nur schmerzhaft ist und man überlegt, warum tut man sich das selber an. Die ganze Tragweite der Trauer, des herannahenden Abschieds schweben ja ständig beim Lesen über einen und man kann trotzdem nicht aufhören. Man möchte einfach erleben wie Tessa und Oskar sich verlieben, man möchte einfach mit dabei sein, was diese Zwei erleben und wie sie sich entdecken. Diese Natürlichkeit, dieser saubere reine Charme, ist einfach unbeschreiblich schön und macht diese Liebesgeschichte zu etwas ganz Besonderen. Aber auch ihre Reise nach Italien ist klasse beschrieben, ich wäre so gern dabei gewesen und hätte gern Mäuschen gespielt, dabei wirbelten in meinem Kopf schon genug Bilder hin und her und oft habe ich mich dabei erwischt, wie ich lächelnd ins Buch gestarrt habe. Das war es also, der erste Jugendroman von Anne Freytag und für mich, ein voller Erfolg, der doch Bitte auf mehr zu hoffen wagt. Was für ein wunderbares Buch, was für tolle Figuren und was für schöne Lesemomente. Wer also große ehrliche Liebesgeschichten mag, sollte Tessa und Oskar kennenlernen und die Autorin.

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Lebe jeden Moment
von Petra P. aus Alfter am 14.06.2016

Tessa erfährt mit 17Jahren das sie bald sterben muss. Für sie bricht eine Welt zusammen, denn sie hat mit allem auf den perfekten Moment gewartet, weil sie dachte noch genug Zeit zu haben. Tessa hatte noch nie einen Freund, hat noch nie geküsst und war noch nie einem Jungen... Tessa erfährt mit 17Jahren das sie bald sterben muss. Für sie bricht eine Welt zusammen, denn sie hat mit allem auf den perfekten Moment gewartet, weil sie dachte noch genug Zeit zu haben. Tessa hatte noch nie einen Freund, hat noch nie geküsst und war noch nie einem Jungen nahe. Sie ist fassungslos, wütend und verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der ihre Mauer aus Wut und Trauer einstürzen lässt, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der immer für sie da ist. Eine Freund zum Sterben. Oskar hat den perfekten Plan um Tessa einen letzten perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … Meine Freundin die eigentlich nie liest hatte dieses Buch innerhalb von 2 Tagen durch. Also musste ich es mir auch unbedingt kaufen ;), denn das heißt was :) Dieses Buch ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Wut, Hoffnung, Trauer, Liebe, Frust, Vertrauen und Angst all das und noch viel mehr werden euer Herz berühren. Meins hat es berührt und ich musste eins zwei Tränen lassen an einer Stelle. Ich hätte mir gewünscht das noch mehr solche Höhepunkte dabei gewesen wären. Zwei Sätze aus dem Buch finde ich besonders schön: - Das Leben wird nicht definiert von den Momenten, in denen du atmest, sondern von denen, die dir den Atem rauben. - Wir alle haben zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn wir realisieren, das wir nur eines haben. Das sollte man sich merken, denn es ist sowas von war. Die Autorin hat mir noch mal verdeutlicht wie glücklich man sich schätzen sollte mit seinem Leben. Jeden Moment genießen und versuchen das Beste aus allem zu machen.

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Traurig, berührend, mutig und gefühlvoll
von Vanessas Bücherecke am 04.04.2016

Inhalt aus dem Klappentext: Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen,... Inhalt aus dem Klappentext: Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind … Meinung: Anne Freytag ist für mich keine Unbekannte. Schon ihre New Adult Bücher aus der Make it Count Reihe, die unter ihrem Pseudonym Ally Tayler erscheinen sind, haben mich mit ihrem schönen Schreibstil für sich eingenommen. Jetzt liegt ihr erstes Jugendbuch vor und natürlich bin ich neugierig, was die Autorin diesmal für mich bereithält. Die Autorin hält sich auch nicht mit langen Vorreden auf und ruck zuck ist man auch schon in die Geschichte eingetaucht. Tessa wartet eigentlich nur noch auf den Tod und bereut, nicht mehr aus ihrem Leben gemacht zu haben. Dass es für sie keine Chance auf Heilung gibt, damit hat sie sich abgefunden. Dass ihr aber ausgerechnet auf ihren letzten Tagen die Liebe begegnet, damit hat sie nicht gerechnet. Und obwohl sie sich anfangs dagegen wehrt, zieht Oskar sie einfach mit und macht ihre letzten Tage zu den besten ihres Lebens. Tessa war immer die perfekte Tochter: strebsam, fleißig, höflich, immer darauf bedacht, ins Schema zu passen und den Anforderungen gerecht zu werden. Denn schließlich sollen ihre Eltern ja stolz auf sie sein. Doch als die Diagnose auf eine Heilung nicht kommt und sie erfährt, dass ihr nur noch wenig Zeit bleibt, bereut sie zutiefst, nicht mehr Spaß und Spontanität im Leben gehabt zu haben. Von Oskar erfährt man anfangs nicht allzu viel. Er ist direkt von Tessa angetan und er will seine, wenn auch kurze Zeit, mit ihr nutzen. Aber er trägt auch Schuldgefühle mit sich herum, denn seine Vergangenheit lässt ihn ebenfalls nicht los. Der Handlungsverlauf der Geschichte überrascht nicht wirklich. Man weiß, worauf die Story hinausläuft, auch wenn man zwischendurch hofft, dass es doch anders kommen wird. Aber wie der Weg zum Ende des Buches verläuft, das weiß man als Leser natürlich nicht und macht dieses Buch so faszinierend. Anne Freytag nimmt einen mit auf einem sehr bewegenden Weg auf der Suche nach Vergebung, Verständnis, Freiheit und Liebe. Stellenweise war mir die Handlung ein wenig zu schnell abgehandelt, Konfliktlösungen werden hier sehr schnell gefunden und die Einsichten kommen ebenso zügig, aber Anne Freytags Heldin hat natürlich auch nicht mehr viel Zeit, um offene Baustellen in ihrem Leben zu beenden. Auch einige Hintergründe waren mir ein wenig zu schwammig und ich hätte mir gewünscht, wenn Anne Freytag da ein wenig mehr Raum für Erklärungen gelassen hätte. Was die Autorin aber ganz wundervoll kann ist, gefühlvoll und eindringlich zu erzählen. Mit ein wenig Humor, einen wunderschönen und einnehmenden Sprachstil sowie der einen oder anderen filmischen Anspielung bekommt das Buch die nötige Leichtigkeit, um den Leser durch diese doch tragische Geschichte zu begleiten, ohne ihn zu erdrücken. Die Kapitel sind kurz gehalten und erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive, wobei hauptsächlich Tessa zu Wort kommt. Aber auch Oskar darf zum Ende hin seine Seite der Geschichte erzählen. Der Roman ist spannend, trotz absehbarem Ende, und entwickelt sich um richtigen Pageturner. Vielen Dank an den Heyne.fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar. Fazit: Große Überraschungen blieben in diesem Roman leider aus, aber in diesem Fall ist der Weg das Ziel. Anne Freytag hat mich auf einen schönen, traurigen und gefühlvollen Weg auf Tessas Sterben mitgenommen. Eine mutige Thematik, die sehr schön erzählt wurde. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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Ein sehr intensiver, letzter Sommer
von Sandra Sassie aus Vaihingen am 29.03.2016

Zum Inhalt: Die 17-jährige Tessa ist krank. Ein Loch in ihrem Herzen bestimmt bereits seit ihrer Geburt ihr Leben - und ihren Tod, denn dieser ist unausweichlich. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Und wir reden hier nicht von Jahren, sondern Wochen, vielleicht nur von Tagen. Tessa hat... Zum Inhalt: Die 17-jährige Tessa ist krank. Ein Loch in ihrem Herzen bestimmt bereits seit ihrer Geburt ihr Leben - und ihren Tod, denn dieser ist unausweichlich. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Und wir reden hier nicht von Jahren, sondern Wochen, vielleicht nur von Tagen. Tessa hat immer nur gewartet: auf den perfekten Moment, da sie dachte, sie hätte noch Zeit. Ihr Körper fällt immer mehr in sich zusammen als sie den 19-jährigen Oskar kennenlernt. Oskar kann Tessa sehen, nicht nur ihr Äußeres, er sieht bis in ihre Seele, vorbei an der Fassade. Die beiden verbindet in kürzester Zeit eine große Liebe. Mit einem wunderbaren und zugleich verrückten Plan überrascht Oskar seine Tessa - er schenkt ihr einen letzten Sommer, in dem sie einfach sie selbst sein und sich ihren Gefühlen für Oskar und dem Leben hingeben kann. Über die Autorin: Anne Freytag studierte International Management und arbeitete in verschiedenen Werbeagenturen, bevor sie den Sprung ins eiskalte Wasser wagte und Autorin wurde. Neben der Erwachsenen- und Jugendliteratur schreibt Freytag auch Liebesromane und Liebeskomödien, die sie unter ihrem Pseudonym Ally Taylor veröffentlicht und die in den USA spielen. Freytags Romane erscheinen unter anderem bei Random House im Heyne fliegt Verlag, die von Ally Taylor bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur. Meine Gedanken zum Buch: Vor dem Lesen: Ich werde Taschentücher brauchen... Nach dem Lesen: Ich habe Taschentücher gebraucht! Im vergangenen Jahr habe ich einige Bücher gelesen, die in eine ähnliche Richtung gehen. Da wären z.B. "Die letzten Tage der Rabbit Hayes", "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" oder Du neben mir". Eigentlich sollte man meinen, dass der Markt gerade übersättigt ist mit Büchern, in denen eine tödliche Krankheit eine zentrale Rolle spielt. Und eigentlich sollte man meinen, dass ich selbst auch genügend Bücher aus diesem Genre gelesen habe. Als ich den Klappentext zu "Mein bester letzter Sommer" gelesen habe, ist es aber um mich geschehen. Meine Neugierde hat gesiegt, das Buch wollte von mir gelesen werden, ganz laut hat es nach mir gerufen. Gesagt, getan. Tessa ist gerade mal 17 Jahre jung. Da sie immer nur auf den perfekten Moment gewartet hat, hat sie in den wenigen Jahren noch gar nicht so richtig gelebt. Was sie gelebt hat, ist den Perfektionismus. Hübsche Kleider bestimmten ihr Leben - und ihre Liebe zur Musik. Der 19-jährige Oskar hingegen hat bereits einiges gelebt, mehr als Tessa jedenfalls. Er hatte bereits einige Freundinnen, einen Führerschein, hat mit seinen Eltern einen Teil der Welt gesehen. Oskar und Tessa verlieben sich ineinander. Dabei rede ich nicht von einer Schwärmerei, für sie beide ist es die wahre Liebe. Sie können in die Seele des jeweils anderen sehen. Doch bei all der Liebe, gibt es doch auch Schwierigkeiten zwischen den beiden. Oskar verhält sich manchmal seltsam, er verbirgt ein Geheimnis, welches immer wieder ein wenig Distanz zwischen Tessa und Oskar bringt. Auch Tessa hütet ein Geheimnis. Sie liebt Oskar, möchte aber trotzdem eine gewisse Distanz wahren, sie hat Angst so wirklich gesehen zu werden. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist dass Tessa wirklich sehr oft sehr eifersüchtig ist und dann total überzogen reagiert. Sie weiß, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und ihre gemeinsame Zeit mit Oskar nur knapp bemessen ist. Statt die Zeit ausschließlich zu genießen und so viel wie möglich noch vom Leben aufzunehmen, ist sie immer wieder eifersüchtig. Unter den gegebenen Umständen kann ich diese große Eifersucht nur bedingt nachvollziehen und hätte Tessa an einigen Stellen sehr gerne ins Gewissen geredet. Besonders gut gefallen hat mir, dass Anne Freytag immer wieder das Sinnesorgan "Ohr" des Lesers anspricht. In den verschiedensten Situationen hören Tessa und Oskar Musik. Die passenden Titel dazu werden immer genannt. So isst z.B. Tessa zu Beginn der Geschichte eine Suppe, die ein weiches, cremiges Gefühl auf ihrer Zunge hinterlässt. Um dieses Gefühl noch besser umschreiben zu können und den Leser auch wirklich intensiv an diesem Gefühl teilhaben zu lassen, begleitet Chopins "Nocturne" den Genuss der Suppe. An einer anderen Stelle hat Tessa mit Oskar Nachrichten ausgetauscht. Sie befinden sich in der Phase des Kennenlernens. Tessa ist glücklich und lässt sich von "Piano Sonata Nr. 14" von Beethoven berieseln. Sie hat dieses Stück immer geliebt und hat in dem Moment das Gefühl, selbst dieses Stück zu sein. Da ich selbst gerne mit allen Sinnen genieße, habe ich an den Stellen, wo Musikstücke in die Geschichte gebracht werden, eine Lesepause eingelegt, um mir genau jene Stücke anzuhören. Ich konnte mich in diesen Augenblicken noch viel mehr auf die Geschichte einlassen, habe sie regelrecht fühlen können und dabei vor lauter Emotionen einige Tränen vergossen. Wenn ihr genauso wie ich, die komplette Bandbreite an Emotionen erleben wollt, dann könnt ihr "hier" in die Playlist hören. Schade finde ich allerdings, dass sie nicht ganz vollständig ist. Sie scheint nur die Songs zu beinhalten, die Tessa und Oskar gemeinsam angehört haben, die Stellen mit Chopin und Beethoven wurde auf der Liste nicht erwähnt :( Die Geschichte um Tessa und Oskar hat mich sehr berührt und ich kann sie jedem empfehlen, der solch emotionale Geschichten liebt - vor allem in Kombination mit den Songs dazu. Da mir Tessa an einigen Stellen zu überzogen reagiert hat und die Playlist leider nicht ganz vollständig ist, vergebe ich nicht die kompletten 5, sondern 4 Sterne.

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Teskar
von einer Kundin/einem Kunden aus Dieburg am 15.03.2016

Dieses Buch behandelt ein heikles Thema: Den Tod. Aufgrund dessen werden es die einen lieben und die anderen überhaupt nicht, denn jeder Mensch geht anders mit diesem Thema um und hat andere Ansichten. Ich gehöre zu den Menschen, denen dieses Buch gefallen hat, da ich mich in den meisten Punkten mit... Dieses Buch behandelt ein heikles Thema: Den Tod. Aufgrund dessen werden es die einen lieben und die anderen überhaupt nicht, denn jeder Mensch geht anders mit diesem Thema um und hat andere Ansichten. Ich gehöre zu den Menschen, denen dieses Buch gefallen hat, da ich mich in den meisten Punkten mit der Protagonistin Tessa und anderen Charakteren identifizieren konnte. Nun kommen wir zu meiner Rezension. Zunächst mal das Cover ist unglaublich schön, liebevoll gestaltet und passt einfach zu der Geschichte wie die Faust aufs Auge. Auch innen ist es schön gestaltet, mit der Landkarte und der Playlist! (Die Playlist hat mir nach Beendigung des Buches sooo Tränen in die Augen schießen lassen. AH!) Tessa wird bald sterben. Sie hat ein Loch im Herzen und ihr fehlt die Lungenschlagader. Ihr ganzes Leben lang (sie ist 17) war sie die perfekte Vorzeigetochter, hatte gute Noten, breit gefächerte Interessengebiete, hatte tolle Freundinnen und war ganz hübsch. Auch einen Studienplatz an der Oxford-Universität hatte sie sich schon gesichert. Nur ihren Führerschein hat sie nicht, ist noch Jungfrau, hat nie Dummheiten angestellt oder auf den Putz gehauen. Als sie erfährt, dass sie nur noch wenige Wochen zu leben hat, verfällt sie Trauer und Wut. Sie kapselt sich von allen ab. (Ihre Mutter wusste es ihr Leben lang und Tessa musste es durch Unterlagen erfahren, die sie in der Garage gefunden hat. Deswegen richtet sich ihre Wut am stärksten gegen ihre Mutter) Dann trifft sie auf Oskar - und ich sage euch, die Art und Weise wie das passiert und warum und welcher Zufall das ist, ist unbeschreiblich toll. Dieses Aufeinandertreffen war für mich der Grund, dass ich es zum allerersten Mal nachvollziehbar und schön fand, dass eine Art "verliebt sein auf den ersten Blick" stattfand. Denn normalerweise HASSE ich Liebe-auf-den-ersten-Blick, ganz besonders wenn sie klischeebeladen ist. Aber diese war es nicht. Besonders die Tatsache, dass die Geschichte in Deutschland spielt und Facebook, sowie Chats und Whatsapp drin vorkommen, hat es für mich so schön gemacht, weil man diese Situation einfach kennt! Wer bekommt kein Herzrasen, wenn beim Facebook-Chat mit dem Schwarm in der Ecke steht "X schreibt etwas..." ? Die Geschichte nimmt ihren Lauf und ich mochte Tessa und Oskar unheimlich gerne. Es ist alles so schön realitätsnah und "echt" (Nur das Tessa gefühlt auf jeder zweiten Seite geheult hat, empfand ich irgendwann als nervig). Ich habe mit den beiden gelacht, bin bei peinlichen Szenen grinsend im Erdboden versunken und habe dicke, dicke Tränen geweint. Das Buch ist NICHT wie "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Es behandelt nur dasselbe Thema und hatte so viel Originalität und Charakter, dass es mich überzeugt hat. Ich denke genau wie Tessa, hätte mich auch verkrochen, wäre vermutlich auch unfair gemein zu Menschen die mir nahe stehen, weil wir uns da wohl ähnlich sind (und jeder seine Fehler hat) und wäre genauso schnell verknallt gewesen in Oskar. Mein Herz hat mit ihr laut geschlagen! Einen Stern Abzug für Tessas zu oft fließenden Tränen und für meine Tränen, die nach dem Lesen der letzten Seite nicht aufhören wollten. Eine klare Empfehlung.

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von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertetes Format: Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe.

Eine letzte Reise durch Italien, die erste und letzte Liebe erleben und eine Krankheit, die dies alles möglich macht. Ein Buch über Hoffnung, Trauer und das Abschiednehmen.

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