Einkommen für alle

Einkommen für alle

Der dm-Chef über die Machbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens

von Götz Werner

Buch

gebunden (221 Seiten)

1. Auflage

Sprache: Deutsch

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Weitere Artikelinformationen

Einkommen ist ein Bürgerrecht, Vollbeschäftigung eine Illusion. Also müssen wir Arbeit und Einkommen trennen. Er ist einer der erfolgreichsten Unternehmer der Gegenwart und zugleich ein provozierender Kritiker des Systems: Götz W. Werner, Gründer der florierenden Drogeriemarktkette »dm« und bekennender Anthroposoph, verblüfft mit revolutionären Ideen, die nur scheinbar im Widerspruch zum eigenen Erfolg stehen. Werner fordert nichts weniger als eine radikale Umkehr vor allem in unseren sozialen Sicherungssystemen. Denn das Versprechen, den Bürgern zu einer menschenwürdigen Sicherung ihrer Existenz zu verhelfen, hat die Politik längst gebrochen. Stattdessen werden die Empfänger von Sozialleistungen gegängelt; Götz W. Werner scheut sich nicht, Hartz IV als »offenen Strafvollzug« zu bezeichnen. Es ist sinnlos, an diesen maroden Systemen mit kosmetischen Korrekturen herumzubasteln. Und so denkt Werner über die zentralen Begriffe Arbeit, Einkommen und Steuern grundsätzlich neu nach: Wir müssen uns von Denk- und Wertstrukturen verabschieden, die noch aus der Zeit des Feudalismus stammen. Arbeit und Einkommen müssen getrennt werden. Die Zukunft des Sozialstaats liegt in einem Grundeinkommen, das jedem Bürger ohne irgendwelche Voraussetzungen oder Bedingungen zusteht, das seine Existenz sichert und sein Arbeitseinkommen teilweise ersetzt. Werner ist überzeugt: Das garantierte Grundeinkommen würde unsere Gesellschaft völlig verändern. Wir wären nicht mehr zur Arbeit gezwungen - hätten aber die Freiheit, für unsere Mitmenschen sinnvoll tätig zu sein.
Werner sagt auch, wer das alles bezahlen soll: wir selbst, die Bürger. Das derzeitige Steuersystem bremst unsere Produktivität und macht Arbeit unbezahlbar. Wenn wir hingegen nur noch den Konsum besteuern und das Dickicht verteilender und kontrollierender Ämter radikal lichten, dann kann Deutschland zum Steuer- und Arbeitsparadies werden. Und dass Werner kein Sonntagsredner ist, beweist er nicht zuletzt mit dem eigenen Unternehmen, das er als »soziale Skulptur« begreift und gestaltet.
»Nicht nur als Gedankenexperiment, auch als realistische politische Forderung: Wir brauchen ein bedingungsloses Bürgereinkommen.« Prof. Ulrich Beck.
»Das solidarische Bürgergeld schafft soziale Sicherheit und Verlässlichkeit für jedermann, sodass die Marktwirtschaft nicht als Bedrohung empfunden wird.« Dieter Althaus, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen.
»Wenn es nicht zu den Grundrechten jedes Bürgers gehört, dass eine materielle Lebensgrundlage garantiert wird, dann zerfällt die Staatsbürgergesellschaft.« Prof. Ralf Dahrendorf.
»Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine Antwort auf die Würde und Lebensfähigkeit der Menschen in arbeitsteiligen Industriegesellschaften.« Lukas Beckmann,
Fraktionsgeschäftsführer der Grünen im Bundestag. »Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen würde ein neues Leitbild die Gesellschaft prägen. Subjekt des Sozialstaats wäre wieder der Mensch mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen.« Boris Palmer, grüner Oberbürgermeister von Tübingen. »Wir brauchen in Europa ein Grundeinkommen für alle.« Jean-Claude Juncker, Premierminister von Luxemburg.

Produktdetails

ISBN-10: 3-462-03775-7
EAN: 9783462037753
Erschienen: 21.03.2007
Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag
Einband: gebunden
Sprache(n): Deutsch
Auflage: 1. Auflage
Seitenzahl: 221
Gewicht: 386 g
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Kundenrezensionen

  • Eine realisierbare Utopie? Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Ein kleiner Schritt zum großen Ziel. Mit VIELEN, da erreicht man VIEL!, am 18.03.2011

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Eins der Wichtigsten und Besten Konzepte von einem klugen Kopf, der sich noch um die "Anderen" schert. Mit dem herrlichen Nebeneffekt, dass WIR wieder menschlich werden. DANKE, dass ich dieses Gedankengut kaufen durfte.

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  • ein faszinierendes Gedankenexperiment, welches ruhig wahr werden könnte! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Iris, am 22.10.2007

    3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Wer sich auf die Idee einlässt, für Alle ein bedingungsloses Grundeinkommen zu schaffen und diese durch eine Konsumsteuer zu finanzieren, wird feststellen, dass dieses dem Ideal eines gerechten und sozialen Staates heutiger Fasson, in dem wir alle Fremdversorger sind - so der Autor - extrem nahe kommt. Faszinierend die Idee, nicht mehr sein zusätzliches Geld mit einem mehr oder weniger geliebten bezahlten Job zu verdienen, sondern seine Fähigkeiten und Neigungen in und für die Gesellschaft verwirklichen und einbringen zu können, ohne Hunger zu leiden und dafür Brutto für Netto zu erhalten. Das setzt das Menschenbild voraus, dass alle Bürger von Natur aus arbeiten und sich einbringen wollen und hat auch das Ziel, dass bisher kaum mess- und bezahlbare Dienste am Menschen mit intregriert würden. Fundiert setzt sich der Autor mit vielen praktischen Aspekten seiner Vorstellung auseinander, wenn er es auch Anderen überlässt, die Details auszuarbeiten. Was bisher lediglich in Science-Fiction-Serien wie Star Trek denkbar schien, nämlich der von der bisherigen bezahlten Einkommensarbeit losgelöste Mensch, scheint jetzt zum Greifen nah. Wann packen wir es an!

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  • Einkommen für alle Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.03.2007

    3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    kompetent, schlüssig, leicht zu lesen und top interessant.

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