Der Ripper

Roman

von Richard Laymon

Buch

Taschenbuch (527 Seiten)

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Sofort lieferbar

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

€ 10,30

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • tolino shine
  • Bookeen Cybook Odyssey
  • Bookeen HD FrontLight
  • Thalia eReading App (erhältlich im App-Store)
Diese Geräte unterstützen den Adobe Kopierschutz
  • tolino
  • alle Thalia eReader
  • Kobo, Sony Reader, andere eReader
  • Thalia eReading App für Android und iOS
  • Windows PC und Mac
  • Kindle und Linux unterstützen den Adobe Kopierschutz nicht
  • Kostenlose Lieferung ab
    € 20 Einkaufswert
  • Bonuscard Kunden bestellen Bücher versandkostenfrei

    Bonuskarte

Verfügbarkeit in Ihrer Thalia- Buchhandlung prüfen

Verfügbarkeit prüfen

Andere Kunden, die "Der Ripper" kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Der berühmteste Serienmörder der Geschichte trifft auf einen der erfolgreichsten Horrorautoren


London, November 1888. Jack the Ripper, der grausamste Serienkiller der Epoche, versetzt die Stadt in Angst und Schrecken. Der sechzehnjährige Trevor wird Zeuge einer seiner entsetzlichen Bluttaten und kann ihm nur mit knapper Not entkommen. Es ist der letzte Mord des Rippers, bevor er England verlässt, um sein finsteres Werk in der Neuen Welt fortzusetzen. Trevor folgt ihm in das unbekannte Land.


Pressestimmen:

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: So abgefahren wie Richard Laymon schreibt keiner, daher ist er eine Ikone der Spannungs- und Trashliteratur.

Produktdetails

ISBN-10: 3-453-67581-9
EAN: 9783453675810
Originaltitel: Savage
Erschienen: 01.12.2009
Verlag: Heyne Taschenbuch
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 527
Länge/Breite: 189mm/120mm
Gewicht: 430 g
Übersetzer: Andreas Decker
Reihe: Heyne-Bücher Allgemeine Reihe
Nach oben

Richard Laymon

Richard Laymon wurde am 14. Januar 1947 in Chicago geboren. Er machte den BA in Englischer Literatur an der Willamette Universität in Oregon und einen MA an der Loyola Universtät in Los Angeles. Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich zunächst als Lehrer, Bibliothekar und Gutachter für ein Anwaltsbüro. Sein Ruf in der Szene wuchs beständig, als er am Valentinstag, den 14. Februar 2001, völlig unerwartet an einem Herzanfall starb.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Der gefährlichste Serienkiller Englands macht sich auf den Weg in die neue Welt... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Désirée Hasler, am 06.02.2012

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Richard Laymon entführt uns in Londons Strassen um 1888. Es ist blutig und düster wie all seine Romane vorher. Ein junger Mann, der zufällig einen Mord Jack the Ripper`s beobachtet entkommt knapp mit seinem Leben und versucht danach alles, um ihm das Handwerk zu legen. Er erlebt viele Abenteuer und trifft auch auf seine grosse Liebe....

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Sehr gut geschrieben - eben Typisch RL!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.08.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das ist bereits mein elftes Buch von RL und ich bin sehr zufrieden. Es ist in typischen RL-Stil geschrieben. Jeder Fan kommt somit auf seine Kosten! Alles ist dabei: die Gewalt, das viele Blut, die sexuellen Sachen sind nicht so ausgeprägt wie in anderern seiner Bücher. Das hängt aber damit zusammen, dass RL uns hier wirklich in die damalige Zeit versetzten will und da war das Thema Sex noch nicht so ausgereift wie heute. Und dennoch ist RL dieses Buch sehr gut gelungen. Ich kann nicht beurteilen ob diese Geschichte an den wahren Jack the Ripper rankommt, ich kann aber sagen, dass es sehr gut geschrieben ist und ich es in kürzester Zeit ausgelesen habe, weil ich wissen wollte wie es weiter geht. Die Hauptfigur ist Trevor der eigentlich nur seiner Mutter helfen wollte und dabei in ein Abenteuer gerät welches er sich bestimmt nicht hätte träumen lassen. Er macht es sich dann zur Aufgabe Jack the Ripper zu finden und ihn zu töten. Was für spannende Abenteuer er dabei erlebt und ob er Jack the Ripper erwischt... nun, das lasse ich DICH selbst herausfinden! Ich kann nur sagen - EMPFEHLENSWERT!!!!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Höhen und Tiefen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Ratte, am 22.05.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch hat nichts mit Jack the Ripper zu tun. Zwar liest man den Namen des Serienkillers aber die Geschichte verliert sich in zu vielen verschieden Sachen. Zuerst in London dann geht es auf hoher See und zum Schluss sind wir im wilden Westen.
    Trotzdem ist das Buch ganz gut geschrieben. Man wollte halt wissen wie es zu Ende geht.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Wieder ganz anders! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von B. Danielkewitz, am 24.02.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Richard Laymon scheint sich sofort zu langweilen sobald er das Gefühl bekommt ein Thema schon einmal behandelt zu haben.
    Hier also wieder etwas völlig Anderes. Ich liebe Western, ein hohes Tempo bei Krimis, Gruselgeschichten und schwarzen Humor. Dieses Buch hat von Allem etwas!!
    Ich bin also fast restlos begeistert.
    Das Einzige, es ist eigentlich kein richtiger Jack-the-Ripper-Krimi. Es geht eher um Trevor.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Unschlüssig Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 31.01.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich bin eigtentlich ein richtig großer Richard Laymon Fan und habe wirklich alle Bücher von ihm.
    Deshalb konnte ich auch kaum erwarten bis "Der Ripper" auf dem Markt kommt.
    Nicht nur vom Tatort (England) unterscheidet sich der Roman von allen anderen, sondern er ist meiner Meinung nach gar nicht so "typisch Laymon!".
    Obwohl ich nach "Der Jagd" und "Das Spiel" schon etwas "Ekelüberflüssig" geworden bin (Beim Essen konnte ich seine Bücher beim besten willen nicht lesen) und mich deshalb auf was "Neues/Anderes" gefreut habe hat mich das Buch gerade deswegen enttäuscht.
    Natürlich ist es an manchen Stellen ekelig und sehr bildlch beschrieben. Aber es ist alles in allem doch der seichteste Roman den ich von ihm gelesen habe.
    Der Spannungsbogen ist mir zu unterbrochen worden. Erst geht es "Laymon-Like" los und dann passiert (meiner Meinung nach) erstmal lange .... nix aussergewöhnliches. Bis es am Ende dann wieder richtig losgeht.
    Auch "Der Ripper als Person" verursachte mir keine Gänsehaut, er war irgendwie nicht so präsent wie man vom Titel her vermutet hätte, da sich der Größteil der Geschichte eher auf seinen Gegenspieler bezieht und man ein genaures Bild von Trevor hat (was ja nix negatives ist, aber im Gegensatz zu seinen frühern "Schurken" ist Der Ripper etwas blass geraten).

    Ich möchte das Buch nicht schlecht reden, da es sich gut lesen lässt und von der Idee ziemlich clever geschrieben ist.
    Aber wer sich mit Laymon schon länger auseinandersetzt kann es vlt eher nachvollziehen wie ich das meine. Meinem Vater (der noch kein Buch von ihm gelesen hat) hat der Ripper zb sehr gut gefallen und auch "Schockmomente" verursacht.
    Auch wenn ich mehr erwartet habe ist es gut mal einen anderen Laymon kennenzulernen. Ich freue mich jedoch schon auf seine nächsten Bücher und hoffe das die mir wieder mehr schlaflose Nächte bereiten werden

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Gefährliche Jagd auf Jack The Ripper Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Axel Korinth, am 29.12.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Der Roman beginnt, wie man es bei einem Buch über Jack The Ripper auch erwartet, im viktorianischen London. Nachdem aber der Ripper von dem 15-jährigen Trevor bei seinen abscheulichen Taten erwischt wird, entführt er den Jungen nach Amerika. Nach einer gefährlichen Überfahrt gelingt Trevor die Flucht - doch er schwört Rache an Jack The Ripper und begibt sich auf eine aufregende Odyssee durch den Wilden Westen mit dem Ziel den Ripper niederzustrecken. Wie die Geschichte ausgeht lesen Sie bitte selber!

    Richard Laymons Buch wurde übrigens bereits 1995 unter dem Titel "Im Zeichen des Bösen" veröffentlicht. Meiner Meinung ist dies der bessere Titel, zumal nicht Jack The Ripper, sondern Trevor die Hauptrolle in dem Roman spielt. Und auf Grund weiterer schrecklicher Ereignisse vermutet sich Trevor mit der Zeit selbst im Zeichen des Bösen! Mehr wird aber wirklich nicht verraten....

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Wieder eine schlaflose Nacht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Chris Steinberger, am 03.12.2009

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Mein Hund mag Laymon nicht. Als ich jüngst dieses Buch bekam, MUSSTE ich es einfach durchlesen. Somit fiel die Runde mit dem Hund etwas kleiner aus. Wieder beweist Laymon, dass er DER Horrorspezialist schlechthin ist. Das Ende des 19. Jhds wird mit Laymon lebendig. Laymon macht definitiv süchtig! Ich hoffe, ich kann mein Hundemädchen bis zum Erscheinen eines neuen Romans von Laymon wieder gnädig stimmen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

Worin ich Ihnen auf meine abenteuerliche Geschichte Lust zu machen beabsichtige


Londons East End war ein ziemlich gefährliches Pflaster, doch ebendort befand ich mich am Abend des 8. November 1888, ein junger Bursche von fünfzehn Jahren mit mehr Schneid als Verstand.
Das ist jetzt etwa zwanzig Jahre her; höchste Zeit also, zur Feder zu greifen, bevor mir die Einzelheiten entfallen oder ich von einer Schlange gebissen werde.
Alles fing damit an, dass ich mich auf die Suche nach Onkel William machte, damit er sich um Barnes kümmerte. Sie müssen wissen, mein Onkel war Konstabler bei der Polizei. Er war ein harter, zäher Bursche. Ein paar Worte - oder Schläge - von ihm, und dieser Schurke Barnes hätte es nicht noch einmal gewagt, meine Mutter mit dem Gürtel zu traktieren.
Also brach ich gegen einundzwanzig Uhr auf und schätzte, in weniger als einer Stunde mit meinem Onkel wieder zurück zu sein.
Aber es sollte mir nicht vergönnt sein, ihn zu finden.
So, wie sich alles ergab, sollte ich meinen Onkel William niemals wiedersehen, und es sollte viele Jahre dauern, bis ich meine liebe Mutter das nächste Mal in die Arme schließen konnte.
Manchmal verspürt man den Wunsch, man könnte noch einmal von vorn anfangen und einige Dinge anders anpacken.
Kann man natürlich nicht.
Und vielleicht ist es auch besser so.
Nun, sicher habe ich mich nach meiner Mutter gesehnt und meine Freunde vermisst und mich gefragt, wie mein Leben ausgesehen hätte, wäre ich an diesem Abend nicht nach Whitechapel gegangen. Denn das bedauere ich noch heute, wenn auch nicht mehr allzu sehr.
So ist das nun mal.
Ich habe ein paar brenzlige Situationen erlebt und stand einigen gottlosen Schrecknissen gegenüber, aber es gab auch viele gute Zeiten. Ich habe wunderbare Abenteuer erlebt und treue Freunde gefunden. Ich habe die Liebe gefunden. Und bis jetzt konnte ich dem Tod noch immer ein Schnippchen schlagen.
Auch wenn es manchmal recht knapp ausging.
Ich bin allen möglichen Schurken begegnet, wurde von Lynchmobs und Bürgerwehren gejagt und stand Jack the Ripper höchstpersönlich gegenüber.
Aber ich erfreue mich noch immer bester Gesundheit und bin bereit, meine Geschichte zu erzählen.
Was ich jetzt tun werde.
Mit freundlichen Grüßen des Verfassers TREVOR WELLINGTON BENTLEY
Tucson, Arizona 1908


Fort von Whitechapel, auf nach Amerika


Barnes, ein Gentleman


Der Abend war wie dazu geschaffen, ihn zu Hause zu verbringen, und so saß ich faul vor dem Kaminfeuer in unserer Wohnung in der Marylebone High Street und ließ mich wärmen. Ich hatte die schreckliche Langweile überlebt, die meine Hausaufgaben mit sich brachten (und die ich mir wirklich hätte sparen können), das Mädchen war außer Haus, um seinen Schatz zu besuchen, und Tom und Huck halfen mir nach Kräften dabei, mich in bessere Stimmung zu versetzen, indem sie wilde Pläne schmiedeten, wie sie Jim aus der Obhut von Onkel Silas und Tante Sally befreien konnten. Tom konnte einen schier zur Verzweiflung bringen. Er tat nie etwas auf einfache Art und Weise.
Sosehr mich Mr. Twains Buch auch fesselte, horchte ich dennoch nach Schritten draußen auf der Treppe. Aber es war nichts zu hören außer dem Geräusch des Regens, der gegen die Fensterscheiben prasselte.
Mutter hätte schon vor einiger Zeit wieder daheim sein müssen. Sie war direkt nach dem Abendessen aufgebrochen, um Liz McNaughton, die dank eines Kutschenunfalls auf der Lombard Street nur noch ein Bein hatte, ihren dienstäglichen Geigenunterricht zu geben.
Obwohl es schäbig von mir war, ertappte ich mich bei dem Wunsch, dass Liz statt ihres Beines einen Arm verloren hätte. Das hätte ihrem Geigenspiel einen Dämpfer versetzt. Mutter wäre die undankbare Aufgabe erspart geblieben, ihr an einem solch ungemütlichen Abend einen Besuch abstatten zu müssen, und damit mir meine Sorge um sie.
Denn davon hatte ich reichlich.
Ich fand niemals Ruhe, wenn Mutter abends unterwegs war. Ich hatte keinen Vater, nicht einmal eine verschwommene Erinnerung an ihn, denn ich war noch ein Säugling, als er als Soldat bei den Berkshires in der Schlacht von Maiwand einer Jezail-Kugel zum Opfer gefallen war. Ohne Vater aufgewachsen, lebte ich in ständiger Furcht, auch Mutter zu verlieren.
Während ich also über den Grund für ihre Verspätung nachsann, beschwor ich einen ganzen Reigen schrecklicher Dinge herauf, die ihr zugestoßen sein konnten. Schon in normalen Zeiten hätte sie von einer Droschke überfahren oder von Halsabschneidern überfallen werden können. Aber dies waren keine normalen Zeiten, lauerte doch irgendwo der Mörder aus Whitechapel mit seinem Messer.
Während die meisten Bewohner Londons nur das wussten, was in der Zeitung stand, war ich dank meines Onkels William, der im Polizeirevier in der Leman Street arbeitete, ziemlich eingehend über die schrecklichen Einzelheiten der Untaten des Rippers informiert. Nicht nur, dass Onkel William zwei der Opfer mit eigenen Augen gesehen hatte, es bereitete ihm auch außerordentliches Vergnügen, mir alles auf grausige Weise zu beschreiben. Oh, seine Augen blitzten dann geradezu vor diebischer Freude! Ich habe keinen Zweifel, dass er mit Vergnügen sah, wie sehr ich jedes Mal erbleichte. Dennoch wollte ich stets mehr davon hören.
Als ich an diesem Abend auf Mutter wartete, wünschte ich mir, ich hätte nie etwas von dem Ripper gehört.
Ich sagte mir, dass es gar keinen Anlass zu der Befürchtung gab, er könnte sie niederstrecken. Schließlich lag die Wohnung der einbeinigen Liz genauso weit vom East End entfernt wie die unsere. Der Ripper würde sich weit von seinen bisherigen Jagdgründen entfernen müssen, um in unsere Gegend zu kommen. Außerdem war es noch viel zu früh am Abend für ihn. Und er brachte nur Huren um.
Mutter hätte auf jeden Fall vor ihm sicher sein müssen.
Trotzdem sorgte ich mich, bis mir der Schädel brummte. Schließlich legte ich das Buch beiseite und ging voller Unruhe auf und ab. Das hatte ich dann auch einige Zeit lang gemacht, als die Haustür zuschlug. Dem folgten schwere, unsichere Schritte auf der Treppe nach oben. Mutters Schritt war gewöhnlich leicht und anmutig. Neugierig eilte ich hinaus und sah nach unten.
Dort war Mutter, und sie zerrte den schweren Rolfe Barnes hinter sich her.
"Mum!"
"Hilf uns."

Nach oben