Bleib nicht zum Frühstück!. Blanvalet Taschenbücher, Band 35029

Roman

von Susan Elizabeth Phillips

Buch

Taschenbuch (445 Seiten)

Sprache: Deutsch

mehr zum Inhalt

Sofort lieferbar

Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv
0
0
0
0
0

€ 9,20

In den Warenkorb

Auf den Merkzettel

  • Windows PC und Mac OS (mit der kostenlosen Software "Adobe Digital Editions")
  • Mobilgeräte mit Android (z.B. mit der kostenlosen OYO App von Thalia)
  • Mobilgeräte mit Apple iOS (z.B. mit der kostenlosen App "Bluefire Reader")
  • eReader (z.B. OYO, Sony Reader)
  • Kindle unterstützt aktuell leider kein Adobe DRM.
  • Linux unterstützt derzeit leider kein Adobe DRM.
  • Kostenlose Lieferung ab
    € 20 Einkaufswert
  • Bonuscard Kunden bestellen Bücher versandkostenfrei

    Bonuskarte
  • Lieferung zur Abholung in Ihre Thalia Filiale möglich

Andere Kunden, die "Bleib nicht zum Frühstück!...." kauften, interessierten sich auch für:

Weitere Artikelinformationen

Die Physikerin Dr. Jane Darlington, Mitte dreißig, hatte nie viel Glück mit den Männern. Doch auf ein Baby will sie keinesfalls verzichten! Und da sie selbst wegen ihres enormen IQ immer gehänselt wurde, sucht sie für ihr Kind einen Vater von eher schlichtem Gemüt. Als sie mit der Sportskanone Cal Bonner bekanntgemacht wird, scheint der passende Kandidat gefunden. Zu spät jedoch bemerkt die junge Mutter in spé, dass ihr gutaussehender "Samenspender" auch über einen klugen Kopf verfügt ...


Produktdetails

Verkaufsrang: 23.096
ISBN-10: 3-442-35029-8
EAN: 9783442350292
Originaltitel: Nobody's Baby But Mine
Erschienen: 01.10.1998
Verlag: Blanvalet
Einband: Taschenbuch
Sprache(n): Deutsch
Seitenzahl: 445
Gewicht: 343 g
Übersetzer: Uta Hege
Reihe: Blanvalet Taschenbücher
Nach oben

Susan Elizabeth Phillips

Susan Elizabeth Phillips wurde in Cincinnati geboren und ist eine der meistgelesenen Autorinnen der Welt. Die Ideen zu ihren Romance-Romanen notiert die Autorin meist auf einem gelben kleinen Schreibblock bei einem Glas Wein als Inspirationsquelle. Dabei kam Susan Elizabeth Phillips eigentlich durch einen Zufall zum Schreiben. Nachdem sie ihren Mann bei einem Blind Date kennen gelernt hatte und nach zwei Jahren Ehe Kinder bekam, entschloss sie sich nur kurze Zeit später gemeinsam mit einer Freundin, ein Buch zu schreiben. Doch ein komplettes Manuskript schafften sie nicht zu erstellen. Mit einem halbfertigen Manuskript fanden sie die Telefonnummer einer Lektorin von Dell Publishing heraus und riefen sie an. Nach dem Telefonat mussten die beiden Freundinnen noch eine Zusammenfassung schreiben und bekamen drei Wochen später ein Angebot von Dell Publishing. Trotzdem brauchten die beiden Freundinnen noch über ein Jahr für die Fertigstellung des Buches. Die Veröffentlichung von "The Copeland Bridge" erschien 1983, als Autorin wählten die beiden das Pseudonym Justine Cole. Dies war auch das letzte Buch, was die beiden Freundinnen gemeinsam schrieben. Aber Susann Elizabeth Philipps hatte Blut geleckt, und kurze Zeit später erschien ihr erster eigener Roman "Risen Glory". Obwohl es weniger Spaß machte, allein Bücher zu schreiben, merkte sie, dass sie es allein schafft und dabei auch gut ist. In der ersten Zeit brauchte sie an die 2,5 Jahre für ein neues Buch. Mittlerweile ist sie dabei aber auch um einiges erfahrener geworden und weiß, dass sie mit dem Schreiben von Romantic Comedy Romanen ihr Metier gefunden hat. Susan Elizabeth Phillips lebt mit ihrem Ehemann in einem Vorort von Chicago und ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen.

Meinung der Redaktion
Die Romane von Susann Elizabeth Philipps lesen sich gut und reißen den Leser mit. Oftmals kann man einfach nicht aufhören zu lesen, weil einem die Personen, die sie so toll charakterisiert, einem ans Herz wachsen.

Nach oben

Übersicht der Bewertungen

Bewertung abgeben

Sagen Sie Ihre Meinung!

Rezension schreiben

Buchhändlertipps

Kundenrezensionen

  • Wunderschön und total spannend Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Maike, am 15.07.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch war der Anfang einer ganzen SEP-Reihe die ich bei mir im Regal stehen habe.. Das Buch ist super spannend.. man kann sich gut hinein versetzten und ich habe mich einige Male extrem kaputt gelacht.

    Ich habe das Buch jetzt schon fast 5 mal gelesen und ich finde es immer wieder toll.
    Mein Problem ist jetzt nur... ich habe alle von SEP gelesen und ich finde nichts vergleichbares... kann mir jemand helfen??

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Gelungener 3.Teil der Chicago-Stars-Reihe Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von A.Sieg, am 12.06.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    In ihren Büchern erschafft SEP immer faszinierende Charaktere. Nicht nur die Hauptfiguren haben eine durchdachte Geschichte/Charakter, sondern eigentlich auch immer alle Nebencharaktere! Dieses Mal geht es um:

    Jane Darlington ist 34 jahre alt, allein und ungeliebt. Hat dafür jedoch einen sehr hohen IQ, unter dem sie sehr leidet. Um jemanden zu haben, dem sie ihre Liebe schenken kann, kommt sie auf die Idee sich einen "Samenspender" zu suchen. Doch zu einer Samenbank kann sie nicht gehen, denn dort spenden meist Studenten aus der Biologie oder Medizin. Und die hätten höchstwahrscheinlich ebenfalls einen hohen IQ. Das ist für Jane jedoch völlig undenkbar! Da sie als Kind aufgrund ihrer Intelligenz schwer gelitten hat, will sie einen "Dummkopf" als VAter ihres Kindes haben. Nur woher bekommt man so jemanden? Da kommt ihr Calvin (Cal) Bonner gerade recht, den sie mit Hilfe ihrer neuen Nachbarin kennenlernt. Doch ein gewaltiges Problem gibt es! Sie muss Cal verführen. Doch wie soll sie das anstellen, wo sie keine Erfahrung im Umgang mit Männern hat?

    Calvin Bonner ist Footballspieler und scheint in Janes Augen ein völliger Holzkopf zu sein. Aber da er verdammt gut aussieht, wäre das die beste "Kombination" für den potentiellen Kindsvater. Dieser kann jedoch nicht verstehen, warum er so fasziniert von dieser Frau ist, die er als Rosebud und vermeintliche Prostituierte kennen gelernt hat. Schließlich scheint sie schon Ende Zwanzig zu sein! Viel zu alt in Cals Augen, der sich nur mit jungen Frauen abgibt, da er sich sein Alter nicht eingestehen kann. Wie auch, wenn schon ein junger, sehr talentierter Mann daruf wartet, seine Position in der Mannschaft einzunehmen. Als Cal jedoch hinter Rosebuds Geheimnis kommt zwingt er sie zu einer Heirat, da er "altmodische" moralische Vorstellungen über Kindererziehung hat.

    Cal und Jane können sich nicht ausstehen. Als er sie nach der Hochzeit während der Saisonpause mit in seine Heimat nimmt, verliebt sie sich jedoch ganz allmählich in ihn. Doch Cal hat Geheimnisse vor ihr, die für die meisten Menschen schon fast egal wären. Doch nicht für Jane Darlington-Bonner, die die ganze Zeit über die krankhafte Angst hat, das ihr Kind zu intelligent wird und genauso eine Kindheit erleben muss wie sie...
    Doch auch Cal hat große Angst davor, das seine Familie (wieder) verletzt wird. Weshalb Jane sich bei seiner Familie und seiner Heimat unbeliebt machen muss. Das fällt ihr nicht leicht, denn so ist sie auch wieder ganz alleine.

    Doch da gibt es noch Kevin Tucker. Der junge, talentierte Footballer, der Cals Position in der Mannschaft einnehmen soll. Er erscheint "zufällig" in Cals Heimat und ist überaus freundlich und herzlich zu Jane. Es scheint so, als ob er ein Auge auf sie geworfen hat!

    Als Nebengeschichte geht es um Annie, Cals Großmutter und um die Beziehung zwischen Cals Eltern. Diese ist sehr interessant und ist gut in die Hauptgeschichte integriert.

    "Bleib nicht zum Frühstück" ist zwar der 3. Teil der Chicago-Stars-Reihe, spielt Zeitmäßig jedoch VOR dem 2. Teil dieser Reihe!
    Ich kann das Buch auf jeden Fall SEHR weiterempfehlen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Entführend... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 01.03.2010

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Sehr schön geschriebener Roman über eine chaotische Liebe. Etwas prickelnde Erotik, darf bei Büchern natürlich nicht fehlen! Sehr gut!!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Hat Spaß gemacht Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Corinna, am 15.02.2010

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    „Bleib nicht zum Frühstück!“ ist mein drittes Buch von Susan Elizabeth Phillips und auch der dritte Teil der Chicago-Star-Reihe. Und wie bei den Büchern davor bin ich auch von diesem total begeistert. Man schließt beim Lesen die Hauptpersonen in sein Herz und freut sich über ein Happy End.
    Ein Problem hab ich nur mit den Büchern… ich kann mit dem Lesen nicht aufhören. Tja und gestern konnte ich mich wirklich freuen, dass meine Familie so rücksichtsvoll war und mich einfach lesen ließ. Dafür werde ich mich dann heute mit einem leckeren Essen bedanken.
    Also kurz und knapp: Ein Buch das Spaß macht!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Hammer Buch soooo süß Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Stefanie Knorn, am 02.10.2009

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch ist super mitreißend. Klasse geschreiben, man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Man fiebert mit der armen Jane mit mit zur letzten Seite. Manchmal macht sie es dem armen Cal aber auch ganz schön schwer!. Klasse Buch wärmstens zu empfehlen!.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Super Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von J. G., am 20.08.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    S.E.P. ist meine absolute Lieblings Autorin. Sie schreibt witzig, anrührend, sexy und mitreisend zugleich. Man hat das Gefühl die Person selbst zu sein und alles selbst zu erleben.

    Wer sich dieses Buch zulegt sollte sich auf eine lange Lesenacht einstellen, da man es nicht mehr aus der Hand legen kann.

    Eine wahnsins mitreisende Geschichte über eine verklemte Frau und einen Muskelbepackten Mann der mehr in seinem Leben sucht, Er löst ihre Anspannung und Sie füllt dafür die Lücke in seinem Leben.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Erstklassig!!!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 17.08.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Einfach erstklassig wie alle Bücher von Susan E.Phillips.Kann man nur weiter empfehlen.Ist ein sehr schöner Frauenroman.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Gefesselt...... Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 05.05.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das hier war mein drittes SEP-Buch. Das erste bekam ich geschenkt, die beiden anderen habe ich mir selber geschenkt und diesmal habe ich den Rekord gebrochen. Ich habe dieses Buch in 24 Stunden gelesen - Es ging nicht anders!!! ;-)

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Einfach klasse Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 25.03.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ich liebe ebenfalls alle Bücher von Susan Elizabeht Phillips, eine super Autorin, ich habe fast alle Bücher von Ihr, einer besser als der andere !!!
    Ihre Bücher kann man nur empfelehen ;)

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • kanns nur empfehlen Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 14.03.2008

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    ich liebe alle Bücher von Susan Elisabeth Phillips, die sind immer lustig, humorvoll und reizend. Man kann sie nicht aus der Hand lassen.

    Super

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Einfach total toll! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 02.10.2007

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Also ich muss sagen, dass mir das Buch außerordentlich gut gefallen hat. Ich habe das Buch innerhalb so kurzer Zeit gelesen, weil man es einfach nicht aus der Hand legen kann.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Süüüüüper ;@)) Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.08.2007

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    echt klasse roman, auf jeden fall zum weiter empfehlen, ich liebe alle bücher von SEP, meine absolute lieblings autorin.....

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Tolles Buch! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 26.05.2007

    1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    "Bleib nicht zum Frühstück" ist ein echt tolles Buch. Es ist lustig geschrieben und man kann immer wieder über die Dialoge zwischen den beiden Hauptpersonen (Cal und Jane) lachen.
    Ich empfehle dieses Buch jedem, der gerne lacht und schon Bücher von SEP gelesen hat und begeistert war. Aber auch für Neulinge (auf dem Gebiet von SEP) ist das Buch nur zu empfehlen.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Einfach toll! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 10.04.2007

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Tolles Buch von SEP. Man kann es immer wieder lesen, ohne dass es langweilig wird.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Sehr amüsant Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 21.12.2006

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Einfach ein super, spannender, lustiger Roman von Susan Elizabeth Phillips, wo man einfach gelesen haben muss....

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Grandios gut !!! Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 20.11.2006

    0 von 0 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Ich habe bereits mehrere Bücher von SEP verschlungen, doch muss ich sagen, dass sich dieses zu meinem absoluten Lieblingswerk entwickelt hat. Sie ist eine fabelhafte Autorin.

    Diese Liebesgeschichte ist total ausgefallen.

    Jane, 34 jahre alt, allein und ungeliebt. Betreibt Samenraub bei Footballspieler Calvin Bonner. Der zwingt sie zu einer Heirat, da er moralische Vorstellungen über Kindererziehung hat. Sie können sich nicht ausstehen, das glauben sie zumindest. Sie verliebt sich ihn ihn, als er sie mit in seine Heimat nimmt während der Saisonpause. Sie streiten sich ständig, doch als es schon fast zu spät ist, merkt er erst was sie ihm bedeutet.

    Den Rest müsst ihr selber rausfinden. Lest es und es wird euch mitreisen. Viel Spaß damit!

    Stef

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • bizarre aber schöne Liebesstory Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern inaktiv

    von Maja, am 12.11.2006

    2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch fängt erst richtig an, wenn man an die Stelle komm, in der Jane und Cal zusammen wohnen und sich quasi jeden Tag streiten und Auseinandersetzungen wegen jeder Kleinigkeit haben. Ab hier fragt man sich, ob das wirklich noch gut gehen kann und wenn ja wie.
    Ein schönes Detail ist, dass es anfangs so aussieht, als würde sich die Liebesgeschichte von Cal's Eltern in der Beziehung zwischen im und Jane wiederspiegeln und wiederholen. Doch wenn man die Hintergründe erfährt man, dass es doch sichtbare Unterschiede gibt.

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Bleib nicht zum Frühstück - Wieder eine Nr. 1 von SEP Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von Rini, am 15.09.2006

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Dieses Buch fand ich mit am schönsten von den ganzen die ich bis jetzt gelesen habe! Die Geschichte zwischen Jane mit dem enormen IQ und dem "Rüpel" Cal hat mich bis zum Schluss hin und her gerissen. Ich habe mit den Beiden richtig mitgefiebert!
    In den USA ist dieses Buch mit dem Titel "Lieblingsbuch des Jahres" ausgezeichnet worden!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • Super Buch Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von einer Kundin/einem Kunden, am 16.08.2006

    0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    Das Buch gehört zu den besten Büchern die ich von Susan Elisabeth Phillips gelesen hab! Ich bin begeistert von dem Buch und kann es nur weiterempfehlen!

    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

  • auch super Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv Bewertungsstern aktiv

    von honeypie, am 14.08.2006

    1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

    als Fan der "Stars-Serie" fand ich auch dieses Buch absolut lesenswert. Die Geschichte zwischen Cal und Jane fand ich sehr unterhaltsam. Cal erinnerte mit seinem Charakter (stur, laut und aufbrausend) an Dan Calebow (aus "Ausgerechnet den?") und Jane war ihm mit ihrem hohen IQ und ihren schrägen Aktionen ebenbürtig. Witzig auch, als sich herausstellt, dass Cal gar nicht so ein einfältiger Footballspieler ist, wie es sich Jane für ihr Kind erhofft hat. Schön fand ich es auch, von Bobby Tom Denton aus "Der und kein anderer" zu hören (wie es ihm weiter ergangen ist) und schon vorab die "Bekanntschaft" von Kevin Tucker zu machen, der dann in "Verliebt, verrückt, verheiratet" zur Hauptfigur wird! Dank SEP hat sich mir wieder einmal ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen geboten.


    Hat Ihnen diese Rezension geholfen?

    ja nein

1
»Daß ich euch richtig verstehe«, sagte Jodie Pulanski. »Als Geburtstagsgeschenk für Cal Bonner habt ihr also eine Frau geplant.«
Die drei Linienspieler, die den Novemberabend am hintersten Tisch in Zebras Bar, der im DuPage County gelegenen Lieblingskneipe der Footballspieler der Chicago Stars, verbrachten, nickten, und Junior Duncan bedeutete der Serviererin, daß eine weitere Runde willkommen sei. »Er wird sechsunddreißig. Also soll er etwas ganz Besonderes bekommen.«
»Schwachsinn«, befand Jodie. Jeder, der auch nur die geringste Ahnung von Football hatte, wußte, daß sich Cal Bonner, der brillante Quarterback der Stars, seit Beginn der Saison aufbrausend, jähzornig und im allgemeinen einfach unerträglich aufführte. Bonner, der wegen seiner Vorliebe für explosive Pässe der »Bomber« hieß, war der höchstrangige Quarterback der AFC, der American Football Conference – und eine Legende.
Jodie kreuzte ihre Arme über dem figurbetonten weißen Pullunder, der Teil ihrer Arbeitsgarderobe war. Weder ihr noch einem der drei Männer kam der moralische Aspekt oder gar die politische Korrektheit ihrer Unterhaltung in den Sinn. Schließlich ging es um ein Mitglied der NFL, der National Football League. »Ihr meint also, wenn ihr ihm eine Frau besorgt, setzt er euch nicht mehr so unter Druck«, stellte sie sachlich fest.
Willie Jarrell senkte den Blick seiner von dichten Wimpern umgebenen, braunen Augen auf sein Bier. »Der Mistkerl hat uns in letzter Zeit das Leben zur Hölle gemacht. Niemand hält es mehr in seiner Nähe aus.«
Junior schüttelte den Kopf. »Gestern hat er Germaine Clark einen Anfänger geschimpft. Germaine!«
Jodie zog eine ihrer Brauen hoch, die dank freigebig aufgetragener Kosmetik um mehrere Schattierungen dunkler als ihre messingfarbenen Haare waren. Germaine Clark galt durch und durch als Profi und als einer der gefährlichsten Abwehrspieler in der NFL. »Soweit ich weiß, hat der Bomber bereits mehr Frauen, als er bewältigen kann.«
Junior nickte. »Allerdings schläft er offenbar mit keiner von ihnen.«
»Was?«
»Es stimmt«, meldete sich Chris Plummer, der linke Stürmer, zu Wort. »Aber das wissen wir selbst erst seit kurzer Zeit. Seine Freundinnen haben sich mit unseren Frauen unterhalten, und es scheint, daß Cal sie nur zum Angeben benutzt.«
Willie Jarrell hob den Kopf. »Vielleicht würde er von ihnen ja eher angetörnt, wenn er warten würde, bis sie ihren Windeln entwachsen sind.«
Junior nahm diese Bemerkung durchaus ernst. »So etwas darfst du nicht sagen, Willie. Du weißt, daß Cal mit keinem Mädchen etwas anfängt, das unter zwanzig ist.«
Cal Bonner mochte älter werden, aber die Frauen in seinem Leben blieben jung. Niemand hatte ihn je mit einem Mädchen über zweiundzwanzig ausgehen sehen.
»Soweit wir wissen«, sagte Willie, »hat der Bomber seit dem Ende seiner Beziehung zu Kelly mit keiner Frau mehr geschlafen, und das war im Februar. Wenn ihr mich fragt, ist das einfach nicht normal.«
Kelly Berkley war Cals wunderschöne, einundzwanzigjährige ständige Begleiterin gewesen, bis sie es satt hatte, auf einen Ehering zu warten, der wohl niemals käme; daher lief sie mit dem dreiundzwanzigjährigen Gitarristen einer Heavy Metal Band auf und davon. Seither hatte Cal Bonner seine gesamte Energie in das Gewinnen der Footballspiele, in den allwöchentlichen Wechsel seiner Freundinnen und in das Tyrannisieren seiner Teamkollegen gesteckt.
Jodi Pulanski war das Lieblingsgroupie der Stars, und wiewohl noch deutlich unter dreiundzwanzig, kam keiner der Männer auf die Idee, sie Cal Bonner als Präsent zum Geburtstag anzubieten. Es war eine allgemein bekannte Tatsache, daß er sie bereits mindestens ein Dutzend Male zurückgewiesen hatte. Weshalb der Bomber zuoberst auf der Liste von Jodies persönlichen Feinden stand, obgleich sie sonst um jeden Preis auf eine Vergrößerung ihrer Sammlung blau-goldener Stars-Trikots in ihrem Schlafzimmerschrank – eins von jedem Spieler, mit dem sie sich amüsiert hatte – versessen war.
»Was wir brauchen, ist jemand, der ihn nicht an Kelly erinnert«, meinte Chris.
»Das bedeutet, daß sie wirklich Klasse haben muß«, fügte Willie erläuternd hinzu. »Außerdem sollte sie vielleicht ein bißchen älter sein. Wir denken, es täte dem Bomber gut, wenn er es mal mit einer Frau so um die fünfundzwanzig probieren würde.
»Mit so was wie Würde!« Junior nippte gedankenverloren an seinem Bier. »Eine Frau, die gesellschaftsfähig ist.«
Jodie war nicht gerade für ihren Grips bekannt, aber selbst sie erkannte, daß diese Ansprüche gewisse Probleme aufwarfen. »Ich kann mir nicht vorstellen, daß allzu viele Frauen davon träumen, das Geburtstagsgeschenk eines wildfremden Mannes zu sein. Auch nicht, wenn dieser Mann Cal Bonner heißt.«
»Ja, das haben wir uns auch gedacht. Wahrscheinlich bleibt uns nichts anderes übrig, als uns nach einer geeigneten Mieze umzusehen.«
»Nach einer mit Stil«, fügte Willie hastig hinzu, da Cal, wie jeder wußte, kein Freund von käuflicher Liebe war.
Junior starrte trübsinnig in sein Bier. »Aber wir haben bisher absolut keine passende gefunden.«
Jodie kannte ein paar nette Girls, aber keine von ihnen entsprach ihren Vorstellungen von einer Klassefrau. Ebensowenig wie die Mädchen, mit denen sie durch die Gegend zog. Ihre Freundinnen waren eine Gruppe vergnügungssüchtiger, partybegeisterter Mädchen, die nichts taten, als mit so vielen professionellen Sportlern zu schlafen, wie irgend möglich. »Und was wollt ihr von mir?«
»Wir wollen, daß du deine Connections benutzt und jemanden findest, der unseren Vorstellungen entspricht«, erklärte Junior. »Bis zu seinem Geburtstag haben wir noch zehn Tage Zeit, also eilt es einigermaßen.«
»Und was springt für mich dabei heraus?«
Da ihre Sammlung bereits die Trikots dieser drei Helden umfaßte, warf diese Frage gewisse Komplikationen auf. Chris sah sie vorsichtig an: »Bist du vielleicht an irgendeiner bestimmten Nummer als Andenken interessiert?«
»Außer der achtzehn«, warf Willie eilig ein, da achtzehn die Nummer des Bombers war.
Jodie tat so, als denke sie nach. Statt dem Bomber eine Dame zu beschaffen, ginge sie natürlich lieber selbst mit ihm ins Bett; aber es gab tatsächlich noch eine Alternative von Interesse für sie. »Allerdings. Wenn ich ein passendes Geburtstagsgeschenk auftreibe, gehört mir dafür die Nummer zwölf.«
Die Männer stöhnten auf. »Scheiße, Jodie, Kevin Tucker macht sowieso schon mit viel zu vielen Frauen rum.«
»Das ist euer Problem.«
Tucker war der Ersatz-Quarterback der Stars. Jung, aggressiv und in höchstem Maße talentiert, sollte er die Nachfolge für die Startposition antreten, wenn Cal aufgrund seines Alters oder infolge einer Verletzung für den Job nicht mehr in Frage käme. Auch wenn die beiden Männer in der Öffentlichkeit höflich miteinander umgingen, waren sie doch erbitterte Konkurrenten, und aufgrund dieses Hasses erschien Kevin Tucker Jodie um so begehrenswerter.
Widerstrebend erklärten sich Willie und Junior bereit, dafür zu sorgen, daß Tucker seinen Teil der Abmachung erfüllte, wenn sie tatsächlich ein geeignetes Geburtstagsgeschenk auftrieb.
Zwei neue Kunden betraten das Lokal, und da Jodie die Empfangsdame von dieser Bar war, stand sie auf und wandte sich den beiden zu. Auf dem Weg zur Tür ging sie im Geiste die Liste ihrer weiblichen Bekannten durch, doch keine von ihnen kam in Frage für den Job. Sie hatte eine Menge Freundinnen, aber nicht eine einzige von ihnen konnte man auch nur ansatzweise als Klasse-Frau bezeichnen.


Zwei Tage später grübelte Jodie immer noch über diese Frage nach, während sie mit einem dicken Kopf in die Küche des Hauses ihrer Eltern in Glen Ellyn, Illinois, trottete, in das sie bis zur Begleichung der Schulden ihrer Visa-Card übergangsweise wieder eingezogen war. Dieser Samstagvormittag gefiel ihr: Ihre Eltern unternahmen einen Wochenendausflug, und sie brauchte erfreulicherweise erst um fünf zu arbeiten, da sie infolge der wilden Party vom Vorabend an einem grauenhaften Kater litt.
Sie öffnete die Schranktür und entdeckte nichts außer einer Dose koffeinfreien Kaffees. Verdammt. Draußen hatte ein widerlicher Schneeregen eingesetzt, und ihr Schädel dröhnte so furchtbar, daß Autofahren unmöglich war – aber wenn sie nicht im Laufe des Tages ihre Ration Koffein bekam, wäre ihre Laune sicher zum Absturz verurteilt.
Alles lief verkehrt. Heute nachmittag spielten die Stars in Buffalo, so daß nach dem Match mit keinem der Spieler im Zebra zu rechnen war. Und wenn sie sie endlich wiedersähe, wie sollte sie ihnen ihre erfolglose Suche nach einem Geburtstagsgeschenk beibringen? Einer der Gründe, weshalb die Stars sie so umwarben, lag in der hohen Anzahl ihrer zur Verfügung stehenden Freundinnen.
Sie blickte aus dem Küchenfenster und sah Licht im Hause der alten Jungfer. Alte Jungfer lautete Jodies Spitzname für die Nachbarin ihrer Eltern, Dr. Jane Darlington. Sie war keine Ärztin, sondern eine Dr. rer. nat., und Jodies Mom schwärmte ständig davon, was für ein wunderbarer Mensch sie sei, weil sie den Pulanskis, seit sie vor ein paar Jahren hierhergezogen waren, stets durch die manchmal notwendige Annahme ihrer Post und mit anderen Nettigkeiten behilflich war. Vielleicht half sie ihr ja jetzt auch mit ein wenig Kaffee aus?
Sie schminkte sich provisorisch, schlüpfte, ohne sich die Mühe zu machen, Unterwäsche anzuziehen, in ein Paar enger schwarzer Jeans, Willie Jarrells Trikot und ihre warmen Boots; dann machte sie sich, mit einer Tupperdose bewaffnet, auf den Weg.
Trotz des Schneeregens hatte sie keine Jacke angezogen, und bis Dr. Jane endlich an die Haustür kam, zitterte sie wie Espenlaub. »Hallo!«
Dr. Jane stand hinter der Tür und starrte sie durch eine altjüngferliche, überdimensionale, schildpattgerahmte Brille an.
»Ich bin Jodie, die Tochter der Pulanskis. Von nebenan.«
Immer noch machte diese Schachtel die Tür nicht auf.
»Hören Sie, hier draußen ist es verdammt kalt. Könnte ich vielleicht kurz reinkommen?«
Endlich öffnete die alte Jungfer ihr. »Tut mir leid. Ich habe Sie nicht erkannt.«
Jodie betrat das Haus, und bereits nach zwei Sekunden hatte sie erfaßt, weshalb Dr. Jane sie so zögerlich hereingelassen hatte. Irgendwie schwamm es hinter ihren Brillengläsern, und ihre Nase glänzte leuchtend rot. Wenn Jodie nicht infolge ihres Katers einem Trugschluß aufsaß, dann hatte sich Dr. Jane gerade die kurzsichtigen Augen aus dem Kopf geheult.
Die alte Jungfer war relativ groß, vielleicht einen Meter fünfundsiebzig, und Jodie mußte zu ihr aufblicken, als sie ihr ihr Bettelgefäß entgegenhielt. »Könnten Sie mir vielleicht ein paar Löffel Kaffee leihen? Wir haben nur noch koffeinfreien im Haus, aber der reicht mir heute morgen nicht.«
Zögernd nahm ihr Dr. Jane die Dose aus der Hand. Da sie Jodie nicht gerade als geizig bekannt war, bedeutete ihre Reaktion wahrscheinlich Ärger über diese Störung. »Ja, ich – mmh – ich hole Ihnen welchen.« Offensichtlich in der Erwartung, daß die unerwünschte Besucherin im Flur warten würde, zog sie los; aber bis zum Beginn der Spielvorschau hatte Jodie nichts zu tun, deshalb konnte sie ebensogut ihrer Nachbarin folgen und sich deren Behausung einmal ansehen.
Sie durchquerten ein Wohnzimmer, das auf den ersten Blick recht langweilig erschien: weiße Wände, bequeme Möbel und jede Menge trostlos wirkender Bücher im Regal. Jodie wollte gerade weitergehen, als ihr Blick auf die gerahmten Poster an den Wänden fiel. Sie schienen alle von derselben Person, einer Frau namens Georgia O’Keeffe, zu sein, und auch wenn Jodie zugegebenermaßen eine schmutzige Phantasie besaß, konnte dies nicht allein eine Erklärung dafür sein, daß sie in all diesen Blumen weibliche Geschlechtsorgane sah.
Unter den Blütenblättern kamen feuchte, verborgene, dunkle Höhlen zum Vorschein. Eins der Gemälde zeigte – Himmel! – eine Venusmuschel, in deren Innerstem eine kleine, feuchte Perle angedeutet war, und selbst der argloseste Mensch hätte da sicher zweimal hingeschaut. Sie fragte sich, ob die alte Jungfer vielleicht eine Lesbe war. Weshalb sollte sie sonst Gefallen daran finden, sich jedesmal, wenn sie ihr Wohnzimmer betrat, blumige Muschis anzusehen?
Jodie wanderte weiter in die lavendelfarben gestrichene Küche, vor deren Fenstern sich hübsche, ebenfalls blumenverzierte Vorhänge rüschten. Allerdings waren diese Blumen im Gegensatz zu denen auf den Postern im Wohnzimmer normal. Alles in der Küche wirkte fröhlich und aufgeräumt, abgesehen von ihrer Besitzerin, die Jodie würdevoller als der liebe Gott erschien.
In der maßgeschneiderten Hose mit den ordentlichen braun-schwarzen Karos und dem weichen, weizenfarbenen Pullover, der bestimmt Kaschmirqualität besaß, kam ihr Dr. Jane wie eine dieser adretten, langweiligen, mit Vorliebe Tweed tragenden Pomeranzen vor. Trotz ihrer Größe wies sie allerdings feine Knochen, wohlgeformte Beine und eine schlanke Taille auf. Abgesehen von den fehlenden Möpsen hatte sie eine geradezu beneidenswerte Figur.
In ihrem kinnlangen hellblonden Haar schimmerten flachs-, platin- und goldfarbene Strähnen, die es unmöglich aus der Tube gab. Allerdings hatte sie es zu einer dieser konservativen Frisuren arrangiert, in der sich Jodie noch nicht einmal tot hätte sehen lassen – es war lose aus der Stirn gekämmt und wurde von einem schmalen, braunen Samtreif gehalten – der Inbegriff des Grauens.
Jodie wandte leicht den Kopf, um sie noch besser betrachten zu können. Schade, daß sie diese riesige, spießige Brille trug, denn das Grün ihrer Augen fiel wirklich positiv auf. Auch Stirn und Nase hatten eine schöne Form. Ihr Mund war mit seiner dünnen Oberlippe und der vollen Unterlippe zumindest interessant und ihre Haut einfach toll. Leider machte sie nichts aus sich. Jodie hätte viel mehr Make-up aktiviert. Alles in allem war die alte Jungfer selbst mit den rotgeränderten Augen eine gutaussehende, wenn auch einschüchternde Person.
Sie drückte den Deckel auf die Tupperdose und hielt sie Jodie hin, die, gerade, als sie sie nehmen wollte, das zerknüllte Geschenkpapier und den kleinen Stapel Präsente auf dem Küchentisch liegen sah.
»Ist heute ein besonderer Tag?«
»Nicht der Rede wert. Ich habe Geburtstag, sonst nichts.« Ihre Stimme klang gleichzeitig weich und heiser, und zum ersten Mal fielen Jodie die in ihrer Hand zerknüllten Taschentücher auf.
»Nein, wirklich? Gratuliere.«
»Vielen Dank.«
Ohne darauf zu achten, daß Dr. Jane ihr immer noch die Tupperdose entgegenhielt, trat Jodie an den Tisch und sah sich die Geschenke an: eine armselige kleine Schachtel mit schlichtem, weißem Briefpapier, eine elektrische Zahnbürste, ein Kugelschreiber und ein Geschenkgutschein für Jiffy Lube. Einfach jämmerlich. Nicht ein einziges heißes Kleidungsstück war dabei.
»Was für eine Pleite!«
Zu ihrer Überraschung lachte Dr. Jane tatsächlich leise auf. »Da haben Sie wohl recht. Meine Freundin Caroline findet immer das perfekte Geschenk, aber sie ist im Augenblick zu archäologischen Ausgrabungen in Äthiopien unterwegs.« Und dann rann zu allem Überfluß eine weitere Träne unter den Brillengläsern der alten Jungfer hervor und kullerte ihr über die Wangen.
Dr. Jane tat, als wäre nichts geschehen, aber die Geschenke waren wirklich jämmerlich, und unwillkürlich wallte in Jodie Mitleid auf. »Also bitte, so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Wenigstens brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, daß irgendwas nicht paßt oder so.«
»Tut mir leid. Ich sollte nicht …« Sie preßte die Lippen zusammen, aber trotzdem brach sich unter dem Rand ihrer Brille eine weitere Flut Bahn.
»Schon gut. Setzen Sie sich. Ich koche uns erst mal einen Kaffee.« Sie drückte Dr. Jane auf einen der Küchenstühle und trug die Tupperdose hinüber zur Anrichte, auf der die Kaffeemaschine stand. Gerade, als sie sich nach den Filtertüten erkundigen wollte, sah sie, daß Dr. Janes Stirn von tiefen Falten durchzogen war und daß sie, um sich zu beruhigen, Atemübungen machte; also öffnete sie einfach eine Reihe von Schranktüren, bis das Gesuchte auftauchte.
»Und, wie alt sind Sie geworden, wenn ich fragen darf?«
»Vierunddreißig.«
Jodie war ehrlich überrascht. Sie hätte Dr. Jane auf höchstens Ende Zwanzig geschätzt. »Oje, dann liegt das Ganze wohl total daneben.«
»Tut mir leid, daß ich mich so gehenlasse.« Sie betupfte ihre Nase mit einem Taschentuch. »Normalerweise bin ich weniger emotional.«
Ein paar vergossene Tränen bedeuteten nach Jodies Meinung noch lange nicht, daß sich ein Mensch gehen ließ; aber für eine derart zugeknöpfte Person wie Dr. Jane waren sie wahrscheinlich bereits ein ernst zu nehmendes Anzeichen von Hysterie. »Wie gesagt, kein Problem. Haben Sie zufällig irgendwo ein paar Doughnuts oder so?«
»Im Kühlschrank müßten noch ein paar Vollkornmuffins sein.«
Jodie verzog das Gesicht und kehrte an den Tisch zurück. Er war klein und rund, mit einer Glasplatte, und die Metallstühle sahen aus, als gehörten sie eher in den Garten. Sie nahm Dr. Jane gegenüber Platz.
»Von wem haben Sie die Geschenke?«
Die Dame setzte eines jener Lächeln auf, das den Wunsch nach etwas mehr Distanz verriet. »Von meinen Kollegen.«
»Sie meinen, von den Leuten, mit denen Sie arbeiten?«
»Genau. Von meinen Kollegen bei Newberry und einem meiner Freunde beim Preeze-Labor.«
Vom Preeze-Labor hatte Jodie noch nie zuvor gehört, aber Newberry war eins der nobelsten Colleges der Vereinigten Staaten – zum unbändigen Stolz der Einwohner des DuPage County.
»Aha. Unterrichten Sie nicht Naturwissenschaften oder so?«
»Ich bin Physikerin und unterrichte die höheren Semester in relativer Quantenfeldtheorie. Außerdem erforsche ich im Preeze-Labor zusammen mit anderen Physikern Quarks.«
»Ohne Scheiß! Dann müssen Sie ja auf der High-School ein echtes As gewesen sein.«
»Ich habe nicht allzu viel Zeit auf der High-School verbracht, weil ich mit vierzehn aufs College gegangen bin.« Wieder rollte ein Bächlein über ihr Gesicht, doch zugleich setzte sie sich, wenn es überhaupt möglich war, noch aufrechter hin als vorher.
»Mit vierzehn? Das ist ja wohl ein Witz.«
»Als ich einundzwanzig wurde, hatte ich bereits meinen Doktor.« Jetzt brach sich ihr Elend endgültig Bahn, so daß sie die Ellbogen auf die Tischplatte stützte, die Hände zu Fäusten ballte und den Kopf sinken ließ. Ihre Schultern bebten, aber sie gab nicht das leiseste Geräusch von sich, und der Anblick dieser sich beinahe auflösenden Wissenschaftlerin war derart ergreifend, daß Jodie abermals ehrliches Mitgefühl empfand. Zugleich allerdings war ihre Neugierde geweckt.
»Haben Sie vielleicht Ärger mit Ihrem Freund?«
Dr. Jane schüttelte den Kopf. »Ich habe keinen Freund mehr seit Dr. Craig Elkhart. Wir waren sechs Jahre zusammen.«
Also konnte sie doch nicht lesbisch sein. »Das ist eine lange Zeit.« Trotz der tränennassen Wangen reckte die Professorin mit einem Mal trotzig das Kinn. »Er hat gerade eine zwanzigjährige Datenverarbeiterin namens Pamela geehelicht. Als er mich verließ, sagte er: ›Tut mir leid, Jane, aber du machst mich einfach nicht mehr an.‹«
Angesichts von Dr. Janes so zugeknöpfter Persönlichkeit hatte Jodie ein gewisses Verständnis für seine Sicht; aber so etwas zu sagen, fand sie trotzdem ziemlich mies. »Männer sind Arschlöcher.«

Nach oben

Zuletzt angesehene Produkte